Bauklimatik
Bauklimatik
Bauklimatik
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Lernkarten
Was ist Schallschutz
Lärmschutz am Arbeitsplatz
Technischer Schallschutz
Was ist Schallemissionsschutz
Schtuz von Anliegern von fremden Schalleinwirkungen
Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Außenlärm
Raumakustische Projektierung beinhaltet:
Schalllenkung (Lautstärke, Deutlichkeit)
Raumgrundform
Zuordnung von Quell- und Empfangsgebieten
Ausrichtung schallreflektierender Teilflächen
Schallstreuung (Durchmischung,Raumeindruck)
Raumgrundform (Primärstruktur)
Flächenstruktur (Sekundärstruktur)
Oberflächentextur (Tertiärstruktur)
Schallabsorption (Halligkeit, Klang, Lautstärke)
Flächengröße
Flächenmaterial / Einbautiefe
Flächenanordnung
Was ist Nachhallzeit und welche Formel gibt es dazu?
Unter der Nachhallzeit versteht man das Zeitintervall, innerhalb dessen der Schalldruck in einem Raum bei plötzlichem Verstummen der Schallquelle auf den tausendsten Teil seinesSchalldruck-Anfangswerts abfällt, was einer Pegelabnahme von 60 dB entspricht
Sabin´sche Formel:
T = 0,16 * V / A
A... äquivalente Schallabsorptionsfläche
Arten von Schallabsorbern
Poröse Absorber -->Höhenabsorber
Mineralfaserplatten
Textilien (Natur-, Kunstfasern, Metall-Feingewebe)
Schaumstoffe
Akustikputze
Sonderformen (Metall-/ Perlite-/ Sand-Sinter)
Perforierte Oberflächen -->Mittenabsorber
Loch- oder Schlitzplatten, Lochziegel
Stäbungen, Lattungen / Paneele
Mikroperforierte Oberflächen / Folien
Plattenschwinger ..> Tiefenabsorber
Helmholtz-Resonatoren --> Tiefenabsorber
Wo ist der Brandschutz geregelt?
Landesbauordnung
Was bedeutet Brandschutz?
Vorbeugender Brandschutz - baulich, technisch, betrieblich
abwehrender Brandschutz - Feuerwehr
Ziele des Brandschutzes
Schutz im Brandfall
1. Zu erreichende Schutzziele:
Schutz von Nutzern und Besuchern sowie Rettungs- und Löschkräfte
Umwelt-, Kultur- und Nachbarschaftsschutz
Gebäude-, Maschiene-, Waren- und Informationsschutz
2. Schutzmaßnahmen:
Baulicher Brandschutz
Technische Maßnahmen
Welche Baustoffklassen gibt es und was beinhalten diese?
B3: leicht entflammbar, schnell brennen (Holzwolle)
B2: durch Zündquelle entflammbar und von sich aus weiterbrennen (Holz)
B1: brennbar, aber brennen nach Löschung nicht von sich aus weiter (Kunstharzputze)
A2: nicht selbst entzündbar, aber geringe brennbare Anteile (Gipsfaserplatten)
A1: nicht entflammbar (Sand)
Bauteilklassen für Brandschutz
geben an, wie lange Bauteil im Brandfall widerstehen kann
nach Funktion unterteilt in:
F (Wände, Decken)
G (Verglasungen)
I (Installationsschächte)
T (Türen)
E (Elektroleitungen)
Brandarten
Glutbrand
Flammenbrand
Mischbrand
Explosion
Wodurch erfolgt die Prüfung eines Bauteil oder Baustoffs in Bezug auf seine Brandklasse?
Normfeuer
Feuerwiderstandsklassen und ihre Bezeichnungen sowie Bedingungen
F 30: Feuerhemmend
F60: Hoch feuerhemmend
F90: Feuerbeständig
F120: Hoch Feuerbeständig
F180: Höchst Feuerbeständig
Zahl steht für Minuten, wie lang Bauteil Feuer aushalten, Tragfähigkeit behalten und Wärme zurückhalten muss
Was ist eine Brandwand und welche gibt es?
darf nach bestimmter Zeit (min F90) nicht Tragfähigkeit verlieren und muss Stoß von 3000 N aushalten
Wie setzt sich die Bezeichnung für die Feuerwiderstandsklasse zusammen?
F 30 AB
F - feuer...
30 - Minuten brandwiderstand
AB - Mischung aus Baustoffen der Klasse A und B
Was versteht man unter Entrauchungsanlagen?
Entfernen oder Ersetzen von Rauch, Heißgasen und/oder Gasen durch Frischluft in geschlossenen Räumen
RWA - Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
MRA - mechanische Rauchabzugsanlagen
NRA - natürliche Rauchabzugsanlagen
Prinzip einer Entrauchungsanlage
Bei Brand Unterdruck am Boden und Überdruck an Decke, wo sich Rauch sammelt
unter Frischluft zuführen, ober über Öffnung Rauch raus
nicht zu schnell, behindert Entrauchung
Was ist bei natürlicher Entrauchung zu beachten
abhängig von Temperaturunterschieden
Feuchtigkeit/Wind können natürliche Strömung behindern
Öffnungen nahe Brand an zwei gegenüberliegenden Außenwänden
Nachströmfläche 1,5 mal so groß wie Abströmfläche
Arten der Entrauchung
Unterdrucklüftung:
maschinelles Absaugen, natürliche Nachströmung
maschinelle Zu und Abluft
Absaugen (über Nachbarraum)
Mechanische Drallentrauchung für Rauchabschnitte
Umlenkung (Rauch- und Feuerschutztor, Rauchschutzvorhänge)
Feuerlöschanlagen, Arten
Hydrantenanlage
Löschwasserleitung
Sprinkleranlage
Sprühanlage
Gaslöschanlage
Gruppen der Brandgefahren für Gebäuden
LH - Leichte Brandgefahr
OH - Mittlere Brandgefahr
HH - Hohe Brandgefahr
Sprinklertypen
Normalsprinkler
Schirmsprinkler
Seitenwandsprinkler
Systeme einer Sprinkeranlage
Steigleitung trocken - keine Verbindung zum Trinkwassernetz, frostfest, erst bei Brandfall von Feuerwehr gespeist
Steigleitung nass - nicht mehr zulässig, ständig unter Druck,
Steigleitung nass/trocken - erst im Brandfall befüllt
Brandschutz - Auswirkungen auf den Entwurf
Brandabschnittausbildung
Fluchtweglänge
Anzahl Fluchttreppen
Ort der Ausgänge aus Treppenhäusern
Baustoff- und Bauteilwahl
Leitungsführung
Was ist Nachhaltigkeit?
Entwicklung, die die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können
3 Aspekte der Nachhaltigkeit
Ökonomie: Medienversorgung, Brandmeldesysteme, Smart Metering
Ökologie: Baustoffe, Elektrosmog, Lärm
Soziales: Sicherheitskonzept, Verkehrsanbindung, neue Wohnform
Vor- und Nachteile von Biomasse
verbrennt Klimaneutral
Abfallprodukt
speicherbar breitflächig anbaubar
erneuerbar
Nachteile:
einseitige Kultivierung
Düngen mit Stickstoff des Mais führt zu Lachgas, schlimmer als CO2
Maisanpflanzugn erodiert Böden und Dünger etc sickert in grundwasser
Tier- und Pflanzengebiete zerstört
Ziele der Einführung von Energiepässen
Schutz allgemeiner Güter wie Umwelt, Ressourcen...
Steigerung des Gebäudestandards
Verbesserung wichtiger Einflussgröße:
Energieeinsparung, Wassernutzung
CO2-Emissionsreduktion
Optimierung Innenraumqualität
Verantwortung für Ressourcen
Organisationen, die Energiepässe vergeben
DGNB, LEED, BREEAM
CO2-Bilanz von Wärmepumpen
abhängig von Erzeugung der Primärenergie für Verdichter, bei erneuerbaren Energien gleich Null
Wodurch zeichnet sich die Anlagentechnik in einem Passivhaus aus?
- Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
- Zugdichte Gebäudehülle
- Dreifachverglasung/Passivhausfenster
- Heizbedarf über Wärmepumpe gedeckt
- Heizbedarf durch Personen, Geräte oder einfallende Strahlung gesenkt
Anforderungen der EnEV an ein Gebäude
- Dichtheit/ Mindestluftwechselrate
- mindest Wärmeschutz/ Wärmebrücken
- Nachweis sommerlicher Wärmeschutz
- Anlagetechnik
Was zeigt Energieausweis für ein Gebäude?
Energiebedarf
Unterschied zwischen Energiebedarf und -verbrauch
Primärenergiebedarf: ist die Schätzung/Berechnung der Energie die bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten und Klima verbraucht wird
Die tatsächlich benätigte Menge an Enegie ist der Verbrauch
Vor- und Nachteile einer Sprinkleranlage
Nachteile
teuer
Wasserschäden
nur Kühlung, nicht Löschen
hoher Platzbedarf
Vorteile:
Konstruktionskühlung
Brandkontrolle
Kompensation von baurechtlichen Verstößen
gezielt einsetzbar