Bauchemie

Bauchemie

Bauchemie


B. F.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Bauchemie ab. Sie behandeln die Eigenschaften von Stoffen, Reaktionen, Ionen und Verbindungen, sowie deren Rolle in verschiedenen chemischen Prozessen. Die Karteikarten erklären auch die Bedeutung von Atomen, Elektronen und Protonen in chemischen Bindungen und Reaktionen. Sie eignen sich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der chemischen Grundlagen in der Bauchemie vertiefen möchten.
Flashcards
119
Students
9
Language
German
Category
Chemistry
Created / Updated
03.12.2012 / 23.11.2023

Flashcards

Was versteht man unter einem Nuklid?

Eine Atomart mit bestimmten Protonen und Neutronenzahl

Was versteht man unter einem Isotop?

Nuklide mit gleicher Kernladungszahl, d.h. zum gleichen Element gehörig.

Isotope eines Elementes unterscheiden sich in ihrer Neutronenzahl.

Alle Isotope eines Elementes haben chemisch gleiche Eigenschaften (weil gleiche

Anzahl und Anordnung von Elektronen)

Was ist ein Reinelement?

Elemente, die in der Natur mit nur einem Nuklid, d.h. bestimmten Neutronenzahl,

auftreten. (z.B. Fluor, Natrium, Aluminium, Phosphor).

Was versteht man unter einem Mischelement?

Elemente, die in der Natur mit mehreren Nukliden auftreten.

Wie werden Nuklide eingeteilt?

Nach Herkunft (natürlich / künstlich) oder nach Eigenschaften (stabil / radioaktiv).

Wie ist das Periodensystem aufgebaut?

Tabelle mit 7 Zeilen und 8 Spalten

Die Zeilen heißen Perioden und die Spalten heißen Gruppen.

In Gruppe stehen jeweils Elemente mit ähnlichen Eigenschaften und unterteilen sich

in Haupt- und Nebengruppen.

Allgemeines:

Nummer der Periode = Anzahl der Elektronenschalen,

Nummer der Hauptgruppe = Anzahl der Außenelektronen,

Einordnung der Elemente nach aufsteigender Kernladungszahl

Wie setzen sich die Hauptgruppen zusammen?

1)Alkalimetalle; 2)Erdalkalimetalle; 3)Erdmetalle; 4)Kohlenstoff-Silicium Gruppe;

5)Stickstoff-Phosphor Gruppe; 6) Chalkogene; 7)Halogene; 8)Edelgase

Wie unterscheidet man Metalle?

Metall: große Leitfähigkeit, Metallbindung, Metallgitter, Leitfähigkeit nimmt mit

Temperatur ab.

Halbmetall: geringe Leitfähigkeit, Zunahme mit Temperatur

Nichtmetall: keine Eigenschaften, keine Leitfähigkeit

Wie setzen sich die Nebengruppen zusammen?

1) Kupfergruppe, 2) Zinkgruppe, 3) Scandiumgruppe, 4)Titaniumgruppe,

5)Vanadiumgruppe, 6) Chromgruppe, 7) Mangangruppe 8) Eisengruppe,

9)Kobaltgruppe, 10)Nickelgruppe

Was versteht man unter dem Orbitalmodell?

Orbital = Raum, in dem sich das Elektron befindet.

Man unterscheidet 4 Orbitale: (1)s-, (3)p-, (5)d-, und (7)f- Orbital

Max. 2 Elektronen pro Orbital

Wie kommt es zur chemischen Bindung?

Dadurch das das die Atome bestrebt sind, eine möglichst stabile

Elektronenanordnung zu erlangen.

Welchen Arten von chemischen Bindungen gibt es?

Ionenbindung, Atombindung, Metallbindung

Nennen sie die Eigenschaften der Bindungen?

Ionenbindung zwischen Metall und Nicht Metall, schlechte Leitfähigkeit

Atombindung zwischen 2 Nichtmetallen, keine Leitfähigkeit

Metallbindung zwischen 2 Metallen, große Leitfähigkeit

Wann findet eine Ionenbindung statt?

Bei Atomen mit sehr unterschiedlicher Anzahl von Außenelektronen. eines gibt

Außenelektronen ab, das andere füllt damit die Außenschale auf (max. 8 auf

Außenschale)

Was sind Ionen?

Elektrisch geladene Teilchen aus Atomen oder Molekülen.

Abgabe von Elektronen → positiv geladene Ionen → Kationen

Aufnahme von Elektronen → negativ geladene Ionen → Anionen

Was versteht man unter einer Atombindung?

Auf Bildung von gemeinsamen Elektronenpaaren beruhende chemische Bindung

zwischen zwei Nichtmetallatomen.

Wichtig: die beteiligten Atome tragen keine elektrischen Ladungen!

Wie nennt man Atombindungen sonst noch?

Elektronenpaarbindung; homöopolare Bindung; unpolare Bindung; kovalente Bindung

Wie nennt man den Übergang zwischen der reinen Atombindung und der

Ionenbindung?

Polarisierte Atombindung (bei unterschiedlichen Atomen)

Wann treten Dipolmoleküle auf?

Wenn innerhalb eines Moleküls die Schwerpunkte der positiven und negativen

Ladung verschieden sind

Welche besonderen Merkmale haben Dipolmoleküle?

Sie üben besonders starke Anziehungskräfte aufeinander aus.

Welche Eigenschaften haben Stoffe mit Atombindungen?

Bindungskräfte sind gerichtet (nicht nach allen Seiten wie bei Ionenbindung),

Sie können zu Molekülen oder Atomgittern führen.

Unterschied zwischen Atomgitter und Molekülgitter?

Atomgitter: große Härte, fester Zusammenhalt, hohe Schmelz- und Siedepunkte

Molekülgitter: geringer Zusammenhalt, niedrige Schmelz- und Siedepunkte („flüchtige

Stoffe“)

Was versteht man unter Zwischenmolekularen Kräften?

Kräfte, die zwischen Atomen, vor allem aber Molekülen gleicher oder verschiedener

Art wirken.

Welche 3 Arten von Kräften unterscheidet man und welche Eigenschaften haben diese?

Van der Waals Kräfte, Dipol Dipol Kräfte, Ionen Dipol Kräfte (Aufsteigend der Stärke!)

Van der Waals: sehr schwache Anziehungskräfte

Dipol Dipol Kräfte: Anziehung zwischen permanenten Dipolen

Ionen Dipol Kräfte: elektrostatisch Kräfte zwischen Ionen und polaren Molekülen

Wozu führen Ionen Dipol Kräfte beim Lösen von Ionen im Wasser als

Lösungsmittel?

Zur Hydratation

Wo wirken sich Dipol Dipol Kräfte besonders stark aus?

Wo ein H – Atom mit einem F-,O- oder N-Atom verbunden ist → Wasserstoffbrückenbindung

Was versteht man unter Oxidation und Reduktion?

Oxidation ist eine Vereinigung mit Sauerstoff (Abgabe von Sauerstoff)

Reduktion: Entzug des Sauerstoffs eines Oxids (Umkehrung von Oxidation)

Oder: Oxidation: Elektronenabgabe und Reduktion: Elektronenaufnahme

Was sind Oxide bzw. Oxidationsmittel bzw. Reduktionsmittel?

Oxide: Verbindung von Sauerstoff + andere Elemente

Oxidationsmittel: Verbindung, das Sauerstoff abgibt, damit ein anderes Element

Sauerstoff aufnehmen kann um eine Verbindung einzugehen. (z.B. Kaliumchlorat).

Reduktionsmittel: Stoff, der Sauerstoff aufnimmt (z.B. Kohlenstoff, Wasserstoff)

Stoffe, die Elektronen abgeben und dabei oxidiert werden.

Welche Art von Reaktionen laufen im Hochofen ab? Welche Stoffe sind

beteiligt?

Fe2O3 + 3 C → 2Fe + 3 CO

Fe2O3 + 3 CO → 2 Fe + 3 CO2

Prinzip: ein Oxidationsmittel wird reduziert, ein Reaktionsmittel oxidiert → Redoxreaktion

An diesen Reaktionen sind Eisenerz, Zuschläge, Koks und Luft (Feuer) beteiligt.

Was versteht man unter einer Redoxreaktion?

Redoxreaktion = Elektronenübertragungsreaktion

Was ist der Ausgangspunkt bei der Ionentheorie?

Stoffe, die auf Ionenbindung beruhen.

Was versteht man unter einer elektrolytischen Dissoziation?

Zerfall von Stoffen – Stoff wird soweit erwärmt, bis eine Anziehung der Ionen

unterbunden wird.

Wichtig: elektr. Dissoziation ist keine Folge des elektrischen Stroms, sondern

Vorraussetzung für elektrische Leitfähigkeit.

Was versteht man unter Anode und Kathode?

Anode: mit positivem Pol der Spannungsquelle verbunden

Kathode: mit negativem Pol der Spannungsquelle verbunden

positiv geladene Ionen zur Kathode → Kationen (Metallionen,Wasserstoffionen)

negativ geladene Ionen zur Anode → Anionen (Hydroxidion, Säurerestionen)

In Summenformel: links die Kationen, rechts die Anionen

Was versteht man unter Elektrolyte?

Alle Stoffe, die elektrlyt. Dissoziation unterliegen, d.h. in Schmelze/Lösungen

elektr.Strom leiten

Welche Stoffe gehören zu den Elektrolyten?

Salze; Säuren und Basen

Unterschied zwischen echten und potentiellen Elektrolyten?

echte: liegen schon in Form von Ionen vor, bevor sie in Schmelze oder Lösung gehen.

potentielle: bilden erst Ionen wenn sie in Lösung gehen.

Was sind Nichtelektrolyte?

Stoffe, die weder in der Schmelze noch in Lösungen den elektrischen Strom leiten.

z.B. Ether, Propan, Rohrzucker, Starke

Was versteht man unter Basen, Säuren, Salze?

Metallionen und negative Hydroxidionen dissoziieren. Typische Base: MeOH →

←

Me+ + OHSäuren

sind Wasserstoffhaltige Verbindungen, die in wässriger Lösung in positive

Wasserstoffionen und negative Säurerestionen dissoziiren.

Typische Säuren: Salpetersäure (HNO3), Schwefelsäure (H2SO4)

Salze sind Ionenverbindungen, die in Schmelze/wässrigen Lösungen in positive

Metallionen oder negative Säurerestionen dissoziieren.

Was versteht man unter Laugen?

Wässrige Lösungen von Basen, z.B. Natronlauge (NaOH) oder Kalilauge (KOH)

Wie entstehen Basen?

Aus Metalloxiden und Wasser

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