BAP1
Business Applications 1 BFH BSc Wirtschaftsinformatik
Business Applications 1 BFH BSc Wirtschaftsinformatik
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Flashcards
Wieso brauch man im Minimum 3 identische SAP Systeme (DEV, QAS, PRD)?
Um zu garantieren, dass ein System zu 100% produktiv ist
- Trennt man die Entwicklungsumgebung von der Produktivumgebung
- Hält man die Tests auseinander
- Trennt man die Einstellungen voneinander
- Aktualisierungen, Updates, Patches und Sicherheitseinstellungen
Erläutern Sie die drei SAP Systeme DEV, QAS, PRD!
DEV
Erlaubt
- Customizing / Systemeinstellungen
- Erstellung einer Unternehmung
- Entwicklung von Kundenapplikationen
- Standarderweiterungen
- Installation von Updates, Upgrades
- …
Anwender
- Key Users
- Verantwortlicher für das Customizing
- Entwickler
- Administratoren
QAS
Erlaubt
- Kontrolle des Customizing
- Testen der neuen Entwicklungen
- Testen der Aktualisierungen
- Die Überprüfung der Datenintegrität
- Keine Veränderung am Customizing
- …
Anwender
- Key Users
- Test Users
- Administratoren
PRD
Erlaubt
- Die Führung des Kerngeschäftes der Unternehmung
- Business Prozesse
- Workflow
- Keine Veränderung am Customizing
- …
Anwender
- Benutzer "lambda"
- ALLE
Besonderheit
- System ist kostenpflichtig (Lizenz)
Erläutern Sie den Namespace Client!
- Erlaubt die komplette Trennung der Kundenentwicklungen des SAP Standards
- Auch während dem Update oder Upgrade sind die Entwicklungen der Kunden komplett vor einer Löschung geschützt!
- Beinhaltet
- Eigene Entwicklungen
- SAP Standard Erweiterungen
- Anmerkung
- Elemente in Zusammenhang mit Customizing-Tabellen sind streng an die SAP Vorschriften gebunden
- Aufgrund dessen sind diese im Namespace gespeichert
Was ist das ABAP Dictionary und was sind Dictionary Objects?
Im ABAP Dictionary werden Datendefinitionen (Metadaten) erfasst und verwaltet. Es ermöglicht eine zentrale, redundanzfreie Beschreibung aller im System vorhandenen Datenstrukturen. Neu erfasste oder geänderte Informationen werden allen Systemkomponenten automatisch zur Verfügung gestellt. Dies sorgt für Datenintegrität, Datenkonsistenz und Datensicherheit.
Aus den im ABAP Dictionary erfassten Datendefinitionen können entsprechende Objekte (Tabellen bzw. Views) in der unterliegenden relationalen Datenbank erzeugt werden. Das ABAP Dictionary beschreibt also die Struktur der Objekte der Anwendungsentwicklung und deren Abbildung in Tabellen bzw. Views auf der unterliegenden relationalen Datenbank.
Was sind die Conventions bei Dictionary Objects?
Domains
- ZD_< Domain >
Data Elements [Max 16 Zeichen]
- ZDE_< Data Element >
Database Tables [Max 16 Zeichen]
- ZTT_< Transparent Table >
- ZTP_< Pool Table >
- ZTC_< Custer Table >
- Text Table
- < Table >_T
Indizes [Maximal drei Zeichen]
- ZI#
Parameter ID
- ZPID_< Data Element >
Um was handelt es sich bei Domains bzw. dessen Register?
Über Domänen lassen sich verschiedene Datentypen definieren.
Register
Spezifiziert den 'Data Type' einer Domäne (CHAR, CURR, QUAN, NUMC, etc.)
- Beschreibt das Datenformat der Daten
- Anzahl der autorisierten Zeichen
- «Lower Case», um Kleinschreibung zu erlauben
Über „Value Range“ ist es möglich, den Bereich der zulässigen Grenzwerte einzuschränken.
Es gibt 3 Arten von Einschränkungen:
- Singel Values: Individuelle Werte, selber definierte gültige Werte
- Intervals: Intervalle mit einer Unter- und Obergrenze
- Value Table:
- Das System schlägt die Value Table als Kontrolltabelle vor und versucht einen Fremdschlüssel auf diese Zone zu generieren
- Um eine Value Table zu aktivieren, muss ein Fremdschlüssel auf die Domain erstellt werden
Erläutern sie Database Table im Rahmen von SAP!
Tabellen werden im ABAP Dictionary datenbankunabhängig definiert. Aus dieser Tabellendefinition wird dann eine Tabelle mit gleicher Struktur in der unterliegenden Datenbank angelegt. Die Felder einer Tabelle sind generell durch 'Data Elements' definiert.
Es existieren 3 verschiedene Datenbanktypen:
- Transparent Tables
- Cluster Tables
- Pool Tables
Transparent Tables
Normalerweise werden diese benützt, um die Daten der Programme zu speichern. Ist der einzige Tabellentyp, welcher eine 1-1 Relation zwischen der Tabellendefinition im ABAP Dictionary und der physischen Datenbank erstellt.
Delivery Class Reglementiert den Transport der Tabellendaten
Data Browser / Table View Maint Reguliert die Autorisierungen (Berechtigungen)
Fields
Füllt die Felder der Tabelle und entscheidet:
- Ob ein Feld ein Schlüssel ist
- Ob das Feld einen Anfangswert haben soll
Field
- Die Namen müssen nicht mit einem 'Y' oder einem 'Z' beginnen
- Klare und präzise Definition, da ein Tabellenfeld immer über eine Tabelle definiert wird (Form: 'Table_Name-Field_Name‘)
- Maximum 16 Zeichen
- Kein Leerzeichen (no blank space)
Key
- Definieren den Primärschlüssel der Tabelle
- Müssen am Anfang der Tabellendefinition stehen
- Dürfen kein Leerzeichen enthalten (no blank space)
- Eindeutige Identifizierung einer Zeile
- Werden als Suchkriterien gebraucht
- Achtung: Nummer wird nicht automatisch erstellt!
Initial Values
- Definiert einen Defaultwert / Anfangswert für das Feld
- Wird die Option nicht markiert, bleibt das Feld leer und kein Wert wird gespeichert
- Man hat die Möglichkeit, dieses Feld noch später zu aktivieren!
Data Element & Predefined Type
- Auswahl eines Namens für das 'Data Element' oder eines vordefinierten Typ
Was sind Fremdschlüssel und welche Typen von Fremdschlüsseln gibt es?
Ein Fremdschlüssel stellt die Verbindung zweier Tabellen T1 und T2 her, indem er Felder der Tabelle T1 den Primärschlüsselfeldern der Tabelle T2 zuordnet. Die Tabelle T1 heisst in diesem Fall Fremdschlüsseltabelle (abhängige Tabelle) und die Tabelle T2 Prüftabelle (referierte Tabelle). Die einander zugeordneten Feldpaare müssen den gleichen Datentyp und die gleiche Länge besitzen. Jedem Schlüsselfeld der Prüftabelle entspricht also ein Feld der Fremdschlüsseltabelle. Ein solches Feld heißt Fremdschlüsselfeld. Ein Fremdschlüssel erlaubt eine Zuordnung von Datensätzen in Fremdschlüsseltabelle und Prüftabelle.
Typen
- Not Specified
- Non-key-fields / candidates
- Key fields / candidates
- Key fields of a text table
Was sind Indizes?
Über einen Index kann das Durchsuchen einer Tabelle nach Datensätzen, die bestimmten Suchkriterien genügen, beschleunigt werden.
- Kann als eine auf bestimmte Felder reduzierte Kopie einer Datenbanktabelle aufgefasst werden
- Nicht alle Felder
- Im Index ist noch ein Zeiger auf den zugehörigen Satz der eigentlichen Tabelle enthalten
Es existieren zwei Indextypen
- Primärindex
- Enthält das Schlüsselfeld der Tabelle
- Wird beim Anlegen der Tabelle auf der Datenbank automatisch mit angelegt
- Die Identifizierung des Primärindex ist "0"
- Sekundärindex
- Ist notwendig, wenn auf die Tabelle häufig auf eine Art zugegriffen wird, bei der die Sortierung des Primärindex nicht für den Zugriff ausgenutzt werden kann
Ob ein Index für einen konkreten Zugriff auf eine Tabelle verwendet wird, wird vom Optimizer des Datenbanksystems entschieden. Deshalb kann bei der Indexdefinition im ABAP Dictionary angeben werden, auf welchen Datenbanksystemen ein Index angelegt werden soll. Folgende Eigenschaften stehen zur Verfügung:
- Index in allen Datenbanksystemen
- Im ausgewählten Datenbanksystem
- Kein Datenbank Index
- Nicht-unique Index
- Unique-Index
- Um doppelte Datensätze zu vermeiden
Beschreiben Sie die Parameter ID!
Eine 'Parameter ID‘ füllt ein Feld automatisch mit dem in den persönlichen Daten des Benutzers gespeicherten Wert. Wird ein Feld angezeigt, trägt das System automatisch den Standardwert ein. Je nach Felddefinition kann der Standardwert auch durch einen vom Benutzer eingetragenen Wert ersetzt werden.
Data Records: Wie erstellt man einen Eintrag in einer Tabelle?
Über die Transaktion SE16 werden die zuvor definierten Felder angezeigt, wo die Daten eingetragen und abgespeichert werden können.