BAP1

Business Applications 1 BFH BSc Wirtschaftsinformatik

Business Applications 1 BFH BSc Wirtschaftsinformatik


S. Z.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Arbeit mit dem ABAP Dictionary in SAP-Systemen auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Definition und Verwaltung von Tabellen, Feldern, Indizes, Fremdschlüsseln und Domänen, sowie auf die Konventionen für Dictionary-Objekte. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Entwickler, die sich mit der Datenbankstruktur und der Datenintegrität in SAP-Systemen auseinandersetzen möchten.
Flashcards
95
Students
17
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
22.01.2015 / 30.07.2024

Flashcards

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Grafik

siehe Grafik

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Auslieferung (VL01N)

Diese Etappe startet den Auslieferungsprozess

 

Die Auslieferungsdokumente informieren über:

 

  • Die Ladestelle (Physischer Ort (Lager, …) oder die logistische Gruppierung (Gruppe der verantwortlichen Personen für die Lieferaktivitäten))
  • Die Zeitplanung der Auslieferung und des Transportes (Austrittstermin der Waren oder Zeitpunkt, an dem der Warenempfänger die Waren erhält)
  • Gewicht und Volumen der Auslieferung ohne Gesamttotal
  • Referenzen des Auftraggebers und des Warenempfängers
  • Vertriebsweg

 

Auslieferung erstellen:

 

  • Versandstelle angeben
  • Selektionsdatum angeben: Dabei Vorbereitungszeit beachten (Verpackung, Kommissionierung, etc.)!

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Kommissionierung (LT03 / VL01N)

Kommissionierung ist das Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen (Artikeln) aus einer bereitgestellten Gesamtmenge (Sortiment) aufgrund von Aufträgen und gehört zur Lieferung dazu.

 

Anlegen Transportauftrag zur Lieferung (LT03 oder über VL01N):

 

  • Lagernummer
  • Werk
  • Lieferung
  • Ablauf
    • Hell = Informationen müssen in mehreren Bildern manuell überprüfen und verarbeiten werden.
    • Dunkel = Die gesamte Transaktion wird vom System abgewickelt, ohne dass manuelle Benutzereingaben erforderlich sind.

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Verpacken & Laden (VL02N / VL06L)

Stellt fest, ob ein Produkt verpackt werden muss.

Es können die Ladeinformationen angegeben werden (Spediteur, Route, etc.)

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Warenausgang (VL02N) 

 

Ist das Ereignis, welches den Zustand des Produktes ändert. Die Waren verlassen das Unternehmen. Dieser Schritt bildet somit den Abschluss des Auslieferungsprozesses.

Auswirkungen: Verringerung des Inventars, automatische Aktualisierung der Sachkonten und Auslieferungsdokumente

 

Auf den Button „Warenausgang buchen“ drücken! 

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Fakturierung (VF01)

 

Generierung der Faktura, basierend auf Daten aus Bestell- oder Lieferdokumenten. Status des Kunden bezüglich des Kundenkredites wird aktualisiert. Module SD und FI!

 

Methoden zur Fakturierung:

Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!

Zahlungseingang (F-28)

Der Zahlungseingang (Kundenzahlung) ist der letzte Schritt im Bestellprozess. Dieser Schritt wird im Modul Finanzwesen (FI) erstellt!

 

  • Abgleich zwischen der Zahlung und der Faktura
  • Unstimmigkeiten zwischen der Zahlung und Faktura müssen bereinigt werden

 

  1. Bankkonto angeben
  2. Betrag eingeben (Aus VA03, dabei Skonto beachten!)
  3. Regulierer angeben bzw. Konto des Zahlenden (Daten sind in VA03 vorhanden)
  4. Validieren mit „Offene Posten bearbeiten“
  5. Ihr offener Posten aus Liste auswählen
  6. „Nicht zugeordnet“ muss auf NULL sein (sonst Differenzbuchung)
  7. Buchhaltungsbeleg in VA03 muss den Status „ausgeziffert“ anzeigen

Was sind Incoterms?

 

Internationale Regeln für die Auslegung bestimmter im internationalen Handel gebräuchlicher Vertragsformeln, insbesondere wichtig für die Verteilung der Kosten auf Käufer und Verkäufer und für den Gefahrenübergang. Beispiele für Incoterms sind:

 

  • CIF (cost, insurance and freight = Kosten, Versicherung und Seefracht)
  • FOB (free on board = frei an Bord)
  • FAS (free alongside ship = frei Längsseite Seeschiff

Beschreiben Sie das Kreditmanagement!

 

Verbleibende Ansprüche oder Verluste können negative Auswirkungen auf die Finanzen Ihren Buchungskreis haben. Das Kreditmanagement ist so konzipiert, das Kreditrisiko zu minimieren, indem ein bestimmtes Kreditlimit für jeden Kunden festlegen werden kann.

Ziel ist es, schnelle und präzise Visualisierungen der Bonität eines Kunden einsehen zu können, um korrekte Kreditentscheidungen gemäss der internen Politik des Unternehmens zu treffen

Wo können Berichte eingesehen werden?

In allen Dossiers mit dem Namen „Infosystem.

Beschreiben Sie den Kundenauftrag in Bezug auf das Financial Supply Chain Management!

SAP FSCM ist eine vollständig integrierte Lösung zur Verwaltung der elektronischen Rechnungsstellung, des Inkassos oder der Verwaltung von Kundenkrediten.

 

Der Kundenauftragsprozess ist derselbe, wie bei einem einfachen Kundenauftrag. Jedoch nur bis zur Erstellung der Rechnung. Danach erfolgt die Zahlung via Internet-Browser (IE, Firefox, Google Chrome, etc.). Dabei wird das Portal SAP Biller Direct benutzt, welches mit dem SAP-System verknüpft ist. Somit wird der bezahlte Rechnungsbetrag automatisch im SAP-System verbucht (System-ID = D07, Mandant 100). Voraussetzung: Man muss mit dem Portal verbunden sein bzw. angemeldet sein.

 

Benutze SAP-Module

 

  • Finanzen (FI) : Buchhaltung, etc.
  • Sales and Distribution (SD) : Im Zusammenhang mit dem Kundenauftrag
  • Material Management (MM) : Im Zusammenhang mit dem Kundenauftrag
  • SAP Portal : Anzeige der Rechnungen auf dem Portal (Lösung SP Biller Direct)

Biller Direct

Offene Rechnungen:                       Liste aller vom Kunden zu bezahlende Rechnungen

Gutschriften:                                    Liste aller zur Verfügung stehenden Gutschriften

Bezahlte Rechnungen:                    Alle Rechnungen welche sich im Status „in Bearbeitung“ (gezahlt vom Kunden, aber noch nicht gebucht) oder „erledigt“ (Rechnung gebucht) befinden.

Zahlungen:                                       Liste mit den ausgeführten Zahlungen

Klärungsfälle:                                   Beinhaltet Reklamationen, Bemerkungen, etc. zu einzelnen Rechnungen

Anwenderdaten:                             Adressdaten, Bankverbindungen, Kreditkarten, etc.

FAQ:                                                Fragen und Antworten zu Zahlungen von Rechnungen im Internet

Biller Direct: Zahlungsbearbeitung

Erfassung der Zahlungsinformationen (F110S)

 

Diese Transaktion startet das Programm, welches verantwortlich für die Zahlungen im Hintergrund ist. Normalerweise läuft die Zahlungsbearbeitung automatisch im Hintergrund ab. Falls die Zahlungsbearbeitung jedoch manuell erfolgt müssen eingegeben werden (Zahlungslauf einplanen):

 

Identifikation:                           Automatische Identifikationsnummer für die Zahlung

DebitorenPos fällig bis:           Zahlungsdatum der Rechnung

Buchungskreis:                      Entsprechender Buchungskreis (ROHRER01 gehört zu Buchungskreis 1000)

Zahlwege:                              0 = Bankkonto / 1 = Kreditkarte / …

Debitor:                                   Den Namen des Kunden eintragen

 

 

Status der Registrierung der Zahlungsinformationen (F110)

 

Diese Transaktion erlaubt, mithilfe der Identifikationsnummer, den Status des automatischen Zahlungsprogramms einzusehen.

Biller Direct: Zahlung der Rechnung

  1. Unter Register „Offene Rechnungen“ zu zahlende Rechnungen markieren
  2. Zahlungsdaten eingeben (Zahlungstyp, Kontonummer, etc.)
  3. Rechnung validieren mit „weiter“ Button
  4. Zahlung bestätigen mit „zahlen“ Button
  5. Bestätigungsmeldung wird generiert
  6. Rechnung wird nun im Register „Bezahlte Rechnungen“ als Status „In Bearbeitung“ angezeigt
  7. Wurde die Zahlung im SAP-System verbucht, ändert sich der Status zu „Erledigt“

Was ist Customizing?

 

  • Wenn eine Unternehmung entscheidet, ein SAP-System zu implementieren, muss diese das System anpassen, damit es auf die Bedürfnisse und Prozesse der Unternehmung angepasst ist.

 

  • Um SAP zu implementieren, wird eine verantwortliche Projektgruppe für die Planung und Implementierung der Projekte.

 

  • Der Term "Customizing" bezieht sich auf den Konfigurationsprozess des Systems, während die Projektgruppenmitglieder die erforderliche Parametrisierung durchführen

 

Workbench : Mandantenunabhängig

Customizing : Mandantenabhängig

Erläutern Sie die Datenstruktur eines SAP-Systems!

Drei Datentypen

 

  • Benutzerstammdaten
    • Rollen & Berechtigungen
    • Anmeldesprache
    • …

 

  • Stamm- und Bewegungsdaten
    • Angebote
    • Aufträge
    • Lieferungen
    • ...

 

  • Mandantenspezifische Daten (bspw. Organisationsebenen)
    • Buchungskreis
    • Werke
    • Sparte

Erläutern Sie das Transportmanagementsystem (TMS)!

 

Mit dem Transport Management System können Transporte zwischen SAP-Systemen organisiert, durchführt und überwacht werden. 

Erläutern Sie den Transportauftrag!

Transportauftrag (SE09)

 

Transportaufträge erlauben den Transport der Modifikationen/Entwicklungen von einem SAP System in ein Nächstes und das Abspeichern des Softwareentwicklungsmodells. Die Anwendung erfolgt bei der Registrierung eines Kundenobjekts

 

  • Zusammenfassung aller Aufgaben der Gruppenmitglieder
  • Gewährleistet Integrität und Konsistenz der Daten
    • Niemand ausserhalb der Gruppe kann die Elemente eines Transportauftrags bearbeiten oder löschen!
    • Erlaubt die Rückkehr zum letzen ausgeführten Status des Transports (=valid)
      • Versionsverwaltung der Objekte
  • Er wird von dem Verantwortlichen der Gruppe validiert
    • Nachdem jedes Mitglied der Gruppe den Auftrag validiert hat

Wozu dient der Einleitungsfaden (IMG)?

 

Der Einführungsleitfaden ist das Tool, welches es erlaubt, das System an die Bedürfnisse der Unternehmung anzupassen.

Wie läuft die Kreditkontrolle in SAP ab?

 

Vor dem eigentlichen Verkaufsprozess kann über die Transaktion FD32 das Kreditmanagement eines Debitors verwaltet werden. Dabei können dem Debitor in einem Kreditkontrollbereich ein Gesamt-, Einzellimit und Risikoklasse zugeordnet werden. 

Was muss bei einer Lieferplaneinteilung beachtet werden?

 

Die Lieferplaneinteilung teilt eine Lieferung in verschiedene Teillieferungen und wird beim erstellen eines Kundenauftrags definiert. Dabei gilt jedoch zu beachten, dass für jede Teillieferung im Verkaufsprozess die Auslieferung, Warenausgang, etc. separat bearbeitet / verbucht werden müssen.

Wozu nützt man Customizing-Aufträge?

 

In Customizing-Aufträgen werden Änderungen an mandantenabhängigen Tabellen aufgezeichnet.

Welchem Zweck dienen Workbench-Aufträge?

 

In Workbench-Aufträgen werden Änderungen an mandantenübergreifenden Tabellen aufgezeichnet.

Wie lautet der Transaktionscode für Projektbearbeitung?

SPRO - Projektbearbeitung

Nennen Sie den SAP-Menüpfad, wie Sie den dazugehörigen Leitfaden für die Projektbearbeitung finden?

 

Werkzeuge, Customizing, IMG

Wie lautet der Transaktionscode für die Projektverwaltung?

 

SPRO_ADMIN - Projektverwaltung

Nennen Sie einen funktionalen Unterschied zwischen den Transaktionen

 SPRO und SPRO_ADMIN!

Projektverwaltung:     Der Projektadministrator bestimmt die grundlegenden organisatorischen Regeln für das Customizing.

 

Projektbearbeitung:     Der Projektmitarbeiter nimmt anhand von einzelnen Customizing-Projekten Systemeinstellungen vor und dokumentiert die Vorgänge bei der Einführung eines SAP-Systems in den Statusinformationen sowie der Projektdokumentation.

Für welchen Typ Projektbeteiligter ist die Bearbeitung und für welchen Typ die Verwaltung gedacht?

 

Projektverwaltung = Projektadministrator

Projektbearbeitung = Projektmitarbeiter

Wie lautet der Transaktionscode für das Transportmanagementsystem?

 

STMS

Nennen Sie die Schritte, welche für die Einrichtung des TMS erforderlich sind?

 

  1. Transportdomäne konfigurieren
  2. Transportwege konfigurieren
  3. Transportstrategie festlegen
  4. QA-Genehmigungsverfahren konfigurieren
  5. Transport-Workflow konfigurieren

Nennen Sie zu den einzelnen Transaktionen im Verkaufsprozess die dazugehörige Bedeutung und Organisationsebenen!

 

siehe Grafik

Was ist der Unterschied zwischen Zugangs- und Zugriffskontrolle?

Zugangskontrolle

 

Ermöglicht Kontrolle beim Zugang zu SAP-Systemen. User müssen sich im System mit Username und Passwort identifizieren.

 

Zugriffskontrolle

 

Regelt Zugriffsrechte für Funktionen oder Daten. Die Berechtigungskontrolle erfolgt auf Transaktions- und Programmebene.

Aus welchen Teilen setzt sich die Technische Implementierung Zusammen?

 

siehe Grafik

Was sind Rollen und welche Rollentypen gibt es?

Definiert Aufgaben, Eigenschaften und vor allem Rechte eines Benutzers in SAP. Zeigt schlussendlich die das benutzerdefinierte Menü an, Welche Transaktionen darf ein Benutzer gebrauchen, etc.

 

Einzelrollen:                            Einfachste Rollenform

Sammelrollen:                         Integrieren Einzelrollen in Sammelrolle, dabei werden die Eigenschaften, Aufgaben, Rechte der Einzelrollen in die Sammelrolle übernommen und zusammengefügt.

Abgeleitete Rollen:                  Gleiche Aufgaben, aber unterschiedliche Organisationsebenen

Customizing-Rollen:                Rolle über das Project IMG

Anlegen von Usern

  • 1 User über Transaktion SU01
  • Mehrere User über Transaktion SU10

Aktivieren / Dekativieren eines Menüs

Über Transaktion SM30. Falls ein User nicht in der Liste aufgeführt wird, dann ist der Zugriff auf alle Menüs per default gestattet.

Erläutern Sie die Anwendungsebene!

 

siehe Grafik

Erläutern Sie den Work Process, dessen Typen und Architektur!

Führt als Komponente eines Applikationsservers eine in ABAP geschriebene Anwendung aus.

„Work Process Dialog“ besteht aus drei Elementen

 

  • Prozessor Bildschirm
    • Zeigt das Interface des GUI Benützers sowie den logischen Ablauf der Bildschirme an.
  • ABAP Prozessor
    • Führt das ABAP Programm aus
    • Kommuniziert mit dem DB Interface
  • DB Interface
    • Erstellt die Verbindung mit der Datenbank
    • Zugriff auf Tabellen und das Repository
    • Kontrolle der Transaktionen (Commit, Rollback)

 

Typen

 

  • DIA : Dialog Prozess bearbeitet Dialog-Aufträge
  • UPD : Update Prozess bearbeitet Verbuchungsaufträge
  • ENQ : Enqueue Prozess bearbeitet Enqueue-Aufträge
  • BTC : Batch Prozess bearbeitet Batch-Aufträge
  • SPO : Spool Prozess bearbeitet Spool-Aufträge
  • UP2 : Update 2 Prozess bearbeitet V2-Verbuchungsaufträge

Architektur siehe Grafik:

Erläutern Sie den Ablauf eines ABAP-Programmes aus Sicht eines Entwicklers!

Schritt 1             Zugriff auf ein Programm mithilfe eines TCODE’s. Der ABAP Interpreter sucht im 'Repository‚ alle Informationen bezüglich des TCODE’s

 

Schritt 2             Alle relevanten Informationen, welche für die Durchführung des Programms erforderlich sind, werden in den Speicher geladen. Bildschirme, Globale Daten, ABAP Verarbeitungsblock, …

 

Schritt 3             Darstellung des Bildschirms an den Benutzer. Das Programm bleibt im Speicher

 

Schritt 4             Ausführung einer Aktion (Automatischer Abruf von Benutzereingaben + Kontrolle des Typs (String in einem integer) wird automatisch durchgeführt)

 

Schritt 5             Laden und Speichern eines wiederverwendbaren Modules

 

Schritt 6             Aufruf eines wiederverwendbaren Modules. Das Modul greift auf die Datenbank zu.

 

Schritt 7             Übertragung der Daten vom Modul zum ABAP Programm. Informationen werden dem Benutzer dargestellt.

 

Erläutern Sie die ABAP Workbench!

Repository ist in der Datenbank enthalten, mandantenunabhängig und in Anwendungskomponenten unterteilt.

 

Entwicklungsumgebung ist in das SAP GUI integriert (SE80) (siehe Grafik)

Study