BAP1
Business Applications 1 BFH BSc Wirtschaftsinformatik
Business Applications 1 BFH BSc Wirtschaftsinformatik
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Flashcards
Was ist ein ERP?
ERP steht für Enterprise Ressource Planning
- Unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen
Was bedeutet SAP?
Systeme, Anwendungen, Prozesse
Was sind Funktionsbereiche?
Mit Funktionsbereiche sind die Aufgabenbereiche funktionaler Organisationen abgegrenzt. In ihnen sind Elemente gleichartiger Funktionen in relativ selbständigen Subsystemen zusammengefasst.
- Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition, Bewertung)
- Produktion
- Finanz- und Rechnungswesen
- Controlling
- Personalwirtschaft,
- Forschung und Entwicklung
- Verkauf und Marketing
- Stammdatenverwaltung
Was sind Module?
- Für jeden Funktionsbereich werden Module entwickelt
- Modul ist eigenständig, jedoch nur eine Datenbank
- Kann je nach Anforderungen des Kunden zusammengesetzt werden -> Customizing
- Z.B. Debitorenbuchhaltung, Personalentwicklung, Kostenstellenrechnung, etc.
Erklären Sie das Workflow Prinzip!
Wird in einem Modul ein Objekt (Datensatz) erstellt, ist dieser für alle anderen Module verfügbar.
Nennen Sie die Vorteile von ERP!
- Steigerung der Flexibilität
- Schnellere Reaktion auf Kundenwünsche
- Optimierung der Prozessabläufe
- Online und Real Time Informationen
- Gemeinsame Datenquelle
- Zentralisierte Datenbank
- Anpassungsfähigkeit
- Erweiterbar
- Flexibilität (Module)
Nennen Sie die Nachteile von ERP!
- Hohe Kosten
- Risiko der Unterbenutzung
- Akzeptanz / Schulung der Mitarbeiter
- Starrheit des Systems
- Stetige Wartung und Aktualisierung des Systems
- Notwendigkeit, die Prozesse des Unternehmens zu kennen
- Notwendigkeit, die organisatorische Struktur des Unternehmens zu ändern
- Super User, Key User
Erläutern Sie die R/3 Architektur von SAP!
- 1. Schicht: Darstellung (SAP GUI)
- 2. Schicht: Applikation (SAP Server)
- 3. Schicht: Datenbank (Oracle, MaxDB, SQL Server, etc.)
Was ist SAP NetWeaver?
Bei SAP NetWeaver handelt es sich um eine internetgestützte, offene Integrations- und Anwendungsplattform, die als Grundlage für die serviceorientierte Architektur und Geschäftsprozessen über geschäftliche und technologische Grenzen hinweg ermöglicht.
Welche Lösungen beinhaltet die SAP Business Suite?
- SAP CRM
- SAP PLM
- SAP SRM
- SAP SCM
- SAP ERP
Beschreiben Sie das Konzept IDES!
IDES = International Demonstration and Education System
- IDES = International Demo- & Education System
- Basis für die Ausbildung / Lehre (in SAP)
- Alle SAP Kurse basieren auf einem IDES System
- Mehr als 500 SAP IDES Installationen sind auf der ganzen Welt erhältlich
- Ausbildungssysteme
- Demo-Systeme
- Systeme für Berater
- …
- Ein komplett entwickeltes Geschäftsmodell
- Basierend auf einem Standard SAP System
- Grosse Anzahl von Beispieldaten (Master & Transactional Data)
- Customizing
- Multilingual (EN, DE, FR, IT, …)
- Online Hilfe
- Hilfeseite: http://help.sap.com
Mandant:
Repräsentiert das Unternehmen.
Kostenrechnungskreis (CO)
Stellt eine geschlossene Einheit für die Kostenrechnung dar.
Buchungskreis (FI)
Kleinste organisatorische Einheit des externen Rechnungswesens, für die eine vollständige, in sich abgeschlossene Buchhaltung abgebildet werden kann.
Vertriebsbereich (SD)
Kombination aus Verkaufsorganisation, Vertriebsweg, Sparte.
Verkaufsorganisation (SD)
Organisationseinheit, welche für die Verkäufe & Erträge verantwortlich ist
Vertriebsweg (SD)
Ist der Weg, über den verkaufsfähige Materialien oder Dienstleistungen zum Kunden gelangen
Sparte (SD)
Steht in der Regel für die Produktlinie bzw. dienen Gruppierung von Materialien / Dienstleistungen.
Werk (PP, MM, SD, …)
Stellt ein Werk oder eine Niederlassung (physisch) einer Unternehmung dar
Lagerort (PP,MM,SD,…)
Ermöglicht eine Unterscheidung von Materialbeständen innerhalb eines Werks
Versandstelle (SD):
Ist die Versand-Organisationseinheit auf höchster Ebene, mit der die Versandvorgänge gesteuert werden. Jede Auslieferung hat eine Versandstelle.
Ladestelle (SD)
Ort innerhalb einer Versandstelle, an dem Ware verladen wird.
Einkaufsorganisation (MM)
Ermöglicht Einkäufe für eine oder mehrere Bereiche. Wird entweder einem Werk, oder einem Buchungskreis mit mehreren Werken zugeordnet
Erklären Sie das Konzept von Master Data!
Um zu vermeiden, dass das SAP System mit redundanten Daten «vollgestopft» wird, werden zentrale Stammdaten angelegt, welche schliesslich von allen anderen Modulen / Applikationen benutzt werden können.
Bei jeder ausgeführten Transaktion (Aufrufbare Programme, welche Geschäftsprozesse unterstützen) wird ein Beleg generiert. Um zu vermeiden, dass die Informationen jedes Mal für alle Aktivitäten der Partner wieder eingegeben werden müssen, werden die relevanten Daten einfach in das nächste Dokument kopiert
Welche Standard SAP Systeme gibt es in der SAP Landschaft?
Module werden kontinuierlich optimiert oder nachträglich installiert.
Es gibt drei parallele SAP Systeme:
- DEV: Entwicklungssysteme
- QAS: Qualitätssicherungssysteme
- PRD: Produktivsysteme
Was beinhalten Konditionen und wovon sind sie abhängig?
- Preis
- Zuschläge
- Promotionen
- Transportkosten
- Gebühren
Abhängig von: Kundeninfo, Produktliste
Welche Arten von Verkaufsdokumenten gibt es?
- Vorverkaufsdokumente (Anfragen und Kundenangebote)
- Aufträge
- Rahmenverträge, wie z.B. Lieferpläne
- Reklamationen und Anfragen von Kunden bezüglich Lieferung und Gutschriften
Welchen Nutzen hat ein Belegfluss?
- Gibt an, zu welchem Zeitpunkt ein Fehler beim Verkaufsvorgang aufgetreten ist
- Erstellt einen Eintrag pro Fortschritt des Kundenauftrags.
- Listet alle vorherigen und nachfolgenden Dokumente auf
- Gibt das Gültigkeitsdatum und den aktuellen Status jedes einzelnen Dokuments wieder.
- Wird mit jeder Änderung an einem Dokument aktualisiert
Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!
Vorverkaufsaktivitäten
Das finale Ziel aller aufgezeigten Vorverkaufsaktivitäten ist, die Verkäufer mit allen möglichen Auskünften zu versorgen, um das maximale Potenzial aus den Verkäufen herauszuholen.
Beinhaltet:
- Verkaufssupport: Computer-Aided Selling (CAS) System
- Kundenanfrage
- Kundenangebot
Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!
Kundenauftrag (VA01)
- Auftragsart auswählen (z.B. Terminauftrag TA, Barverkauf BV, etc.)
- Auftraggeber angeben: Dabei werden automatisch alle Informationen gemäss Debitorstammsatz übernommen (Warenempfänger, Konditionen, Incoterms, etc.)
- Positionen angeben (Material, Menge, etc.): Dabei werden automatisch alle Informationen aus dem Materialstammsatz entnommen und im Verkaufsdokument hinzugefügt
- Speichern und Belegfluss zur Kontrolle über Transaktion VA03 anzeigen
Beschreiben Sie den Verkaufsprozess!
Verfügbarkeitskontrolle (VA01)
Legt fest, ob das Material zum genannten Zeitpunkt verfügbar ist. Dabei werden alle Lagerbewegungen berücksichtigt (Eingänge & Ausgänge).
3 Vorschläge zur Lieferung:
Einmallieferung In diesem Abschnitt wird überprüft, ob das Wunschlieferdatum eingehalten werden kann. Wenn zum Wunschlieferdatum Bestand zu dem Material vorhanden ist, bekommen Sie hier die Bestandsmenge vorgeschlagen. Ist kein Bestand vorhanden, wird die bestätigte Menge Null angezeigt.
Vollständige Lieferung In diesem Abschnitt wird überprüft, ob zu einem beliebigen späteren Termin genügend Bestand für eine vollständige Lieferung vorhanden ist.
Liefervorschlag In diesem Abschnitt wird überprüft, ob und zu welchen Terminen Teillieferungen möglich sind.