Bäktu
BMA
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Lernkarten
Vaginitis
Trichomonas vaginali
Gardnerella vaginalis
Candida albicans
Urethritis (Mann)
Zervixitis (Frau)
Chamydia trachomatis
Neisseria gonorrhoeae
Bläschen und Geschwüre im Genitalbereich
Herpes simplex
Treponema pallidum
Warzen an Gebärmutterhals, Vulva oder Penis
Papillomaviren
STD Allgemeininfektionen
Treponema pallidum
HIV, HBV, HCV
Candida albicans
Pilzinfekt im Vaginalbereich. Oft durch Störung der Normalflora (Lactobazillen pH tief) durch Antibiotikagabe.
Behandlung mit Antimykotika.
Füessli auf Nähragar. Mami mit Kind.
Chlamydia trachomatis
Intrazelluläre Vermehrung.
Verklebung der Eileiter, Sterilität. NG unter Geburt Ansteckung, Bindehautentzündung, Atmungsorgane, Lungenentzündung.
Antibiotikatherapie-> Harnhröhrenverengungen oder Verklebungen können nicht rückgängig gemacht werden.
Gardnerella vaginallis
Wachstum auf Gardnerellaplatte (mit Humanblut) unter feiner Hämolysebildung. Ansonsten keine Hämolyse.
Vaginitis. Stark fischig riechender Ausfluss ist charakteristisch für eine Vaginitis.
Mikroskopisch sind clue cells zu sehen (dicht mit grammlabilen Stäbchen besetzte Epithelzellen).
Neisseria gonorhoeae
Gram negativen Diplokokken, Wachstum auf Choc B bez. VCNT. Anspruchsvoll, kapnophil
Weltweit häufigste STD. Tripper/Gonorrhoe.
bei 10 Prozent der Männer und 80 % der Frauen symptomlos, chronisch führen sich zu Unfruchtbarkeit. Gelenkentzündungen in Blutbahn. Führen zur Erblindung bei NG. Mit Antibiotika behandelbar.
Treponema pallidum
Syphilis/Lues Serologischer Nachweis da nicht anzüchtbar.
Stadium 1. Ulcus durum, geht wieder weg. Stadium 2. Lymphknotenschwellung, Grippesymptome, Ausbreitung über Blut und Lymphe im Körper, Hautausschlag. Symptome verschwinden wieder. 3. Stadium. Zerstörung von Organen, neurologische Ausfälle, Lähmung, Demenz.
Penicillin mittel der Wahl.
Sepsis
Krankheitszustand bei dem konstant oder periodisch Mikroorganismen in die Blutbahn eindringen und dabei durch eine generalisierste Entzündungsreaktion klinische Symptome hervorruft. Fieber, Schüttelfrost, Tachikardie, Hyperventilation, LV, Leukozytose oder Leukopenie, Thrombozytopenie, CRP Procalcitonin IL-6 LBP erhöht.
Septische Organmetastasen (Infektionserreger lagern sich in anderen Organen ab und führen zu neuen Infektionsherden).
septischer Schock
Entgleisung des Immunsystems, Überproduktion von Zytokinen und Mediatoren.
-> Blutungen, Verbrauchskoagulopathie, DIC.
nosokomiale Infektion
Wundinfektionen, Pneumonien, Sepsis, HWI (Intubation, Venenkatheter, Blasenkatheter).
Aufenthaltsdauer, Menge, intensität der Med. Manipulationen, Antibiotika, Alter, Grundkrankheiten, Immunsuppression, sind Risikofaktoren.
Sepsiserreger
HWI: E. coli, Staph aureus, Staph saprophyticus, Klebsiella pneumonieae, Pseudomonas aeruginosa, Proteus, Strept agalactiae, Enterokokken, Candida albicans
Venenkatheter: Staph aureus, koagulase neg. Staph, Candida albicans
Wunde: E. coli (Blinddarm), Strept pyogenens, Staph aureus.
Pneumonie: Pneumokokken, Klebsiella pneumoniea, Hämophilus influenza, Legionellen, Enterobacteriaceae.
Durchfall: Salmonellen, Campylobacterm Yersinien, Shigellen.
Endocarditis bei vorgesch. Herzklappe: orale Streptokokken.
Sepsistherapie
-empirisch, kalkulierte Antibiotikatherapie
-Herdsanierung
-Unterstützende Massnahmen.
Letalität ist hoch.
Sepsis-Diagnostik
Blutkultur mittels Automatisierter Systeme, da Erregerdichte im Blut unter 10´5 - 10´6 Keime/ml.
2 Blutkulturflaschen (aerob und anaerob, Antibiotikabindende Substanzen und Antikoagulanzien) werden mit Blut 20-30 ml beimpft. Am Boden befinden sich CO2-Sensoren. Veränderung wird alle 10 Minuten kontrolliert (Wachstum erzeugt Ausscheiden von CO2). Akustische und optischer Alarm.
Flasche wird in diesem Falle aus dem Gerät genommen und weiter verarbeitet.
-Abnahme wenn möglich vor Therapiebeginn mit Antibiotika.
-Mehrere Sets innerhalb kurzer Zeit abnehmen, erhöht Sensitivität.
-Reihenfolge, Flaschen vor anderen Röhrchen abnehmen, Kontamination verhindern.
-Zwischenlagern nur in Ausnahmesituationen. Nie im KS.
Weiterverarbeitung: Maldi-TOF da i.d.R. Monokultur. Resistenzmuster.
Meningitis
Entzündung der weichen Hinrhäute mit zellulärer Reaktion im Subarachnoidalraum.
-akut: (bakteriell) innert weniger Stunden zu lebensbedrohlichem Krankheitsbild.
-chronisch: langsam fortschreitende Symptome. Auch tödlich.
Meningitis-Erreger
-Neisseria meningitidis, Pneumokokken, Hämophilus influenza
bei Hirntraumata, Liquorshunt: Enterobacteriaceae, Staph aureus, Pseudomonas aeruginosa.
Bei NG auch Strept. agalactiae, E. coli, selten Listeria monocytogenes (auch bei alten)
Meningitis-Therapie
Sofort nach Liquorabnahme.
Antibiotika
Anti-inflamatorische Therapie
Bei Meningokokkenmeningitis wir der betroffen Patien isoliert und das Umfeld der Patienten prophylaktisch mit Antibiotika behandelt.
Mikrobiologische Diagnostik Meningitis
Sicherheitswerkbank (aerogene Übertragung von Meningokokken, Prophylaxeimpfung).
-Zentrifugation. Sediment Ansetzen. Direktpräparat.
-Antigennachweis (falls genügend Material)
Resultat sofort mitteilen. Jede Stunde zählt.
Otitis externa
Pseudomonas aeruginosa
Cholera
Vibrio cholerae-> Exotoxine
Scharlach
Strept pyogenes
Epiglottitis
Hämophilus influenza (kapselbildend)
Milzbrand
Bacillus anthracis
Lebensmittelvergiftung mit Erbrechen
Bacillus cereus
(Staph. aureus -> Exfoliation, Clostridium botulinum-> Lähmung)
Starrkrampf
Clostriudium tetani-> Tetanustoxin
SSSS
Staphylococcal scaled skin syndrome.
-> Exfoliatin A und B des Staph aureus
Pest
Yersinia pestis
Magenulcus
Helicobacter pylori
Urease
Lebensmittelvergiftung mit schlaffen Lämungen
Clostridium botulinum
-> Toxin
Ruhr
Shigellen
->Shigatoxin
Blutiger Stuhl
HWI
Proteus, E. coli, Staph aureus, Staph saprophyticus, Strept agalactiae, Klebiella pneumonia, Enterokokken, Candida albicans, Pseudomonas aeruginosa
Angina
Strept pyogenes
Gasbrand
Clostriudium perfringens (gram pos Stäbchen)
Keuchhusten
Bordatella pertussis (gram neg Stäbchen)
Tuberkulose
Mycobacterium tuberculosis / bovis
Generationszeit 18-20 h
Nekrotisierende Fascitis
Streptokokken, Staphylokokken, Clostridien
Antibiotika-assoziierte Durchfälle
Clostridium dificile
-> Toxine
Typhus
Salmonella typhi