Stoffe - Teilchen - Reaktionen

Chemie CH 501 Atombau und Bindungslehre 1/4

Chemie CH 501 Atombau und Bindungslehre 1/4


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über grundlegende chemische Konzepte für die Mittelschule. Sie behandeln Themen wie Stoffe, Teilchen, Elemente, Vorgänge, Volumen, Eigenschaften, Zustände, Energie, Lösungen, Masse und Gemische. Besonders nützlich ist das Set für Schüler, die chemische Reaktionen, Stoffumwandlungen und physikalische Eigenschaften verstehen möchten. Es hilft, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Stoffen und ihren Eigenschaften zu begreifen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
25.10.2015 / 22.08.2023

Flashcards

Kristallisation

Kristalle können sich bilden:

  • beim Erstarren einer Flüssigkeit,
  • beim Resublimieren eines Gases,
  • in einer Lösung, beim Abkühlen oder beim Eindampfen bzw. Verdunsten des Lösungsmittels.

löslich

Ein Stoff löst sich in einem bestimmten Lösungsmittel, wenn sich seine Teilchen zwischen den Teilchen des Lösungsmittels verteilen können.

Löslichkeit

Die Masse eines Stoffs, die von 100 g des Lösungsmittels bei einer bestimmten Temperatur maximal gelöst wird. Die Löslichkeit nimmt bei den meisten Feststoffen mit steigender Temperatur zu, bei Gasen ab.

Lösungen

Homogene Gemische fester, flüssiger oder gasförmiger Stoffe in einem flüssigen Lösungsmittel. Ihre Eigenschaften sind von der Zusammensetzung abhängig. Diese kann durch Gehalts- oder Konzentrationsangaben ausgedrückt werden.

Masse m

Eigenschaft eines Körpers oder einer Stoffportion, welche die Gewichtskraft verursacht, wird durch Vergleich mit der Masse des Urkilogramms ermittelt.

Massenanteil

 

\(\text{Massenanteil} = {\text{Masse des gelösten Stoffs (in g)}\times 100\% \over \text{Masse der Lösung (in g)}} \text{ Einheit: %} \)

Massenkonzentration

\(\text{Massenkonzentration} = {\text{Masse des gelösten Stoffs (in g)} \over \text{Volumen der Lösung (in L)}} \quad \text{Einheit: g/L}\)

Massenverhältnis

Bei chemischen Vorgängen reagieren die Stoffe in einem bestimmten Massenverhältnis.

Metalle

Die meisten Elemente gehören zu den Metallen. Typische Eigenschaften der Metalle sind: Leitfähigkeit für Strom und Wärme, hohe Dichte, hohe Schmelz- und Siedetemperatur, Metallglanz und Duktilität.

mischbar

Zwei Flüssigkeiten werden als «mischbar» bezeichnet, wenn sie ein homogenes Gemisch bilden.

Modell

Objekt oder Darstellung zur Veranschaulichung von komplexen Zusammenhängen, Theorien oder Funktionen.

Molekül

Teilchen, das aus einer bestimmten Anzahl von Atomen besteht. Kann bei chemischen Vorgängen in diese gespalten bzw. aus diesen gebildet werden.

Nebel

Heterogenes Gemisch aus Luft und schwebenden Flüssigkeitströpfchen.

Nichtmetalle

Elemente, die mehrheitlich relativ tiefe Schmelz- und Siedetemperatur, kleine Dichte und geringe Leitfähigkeit für Strom und Wärme haben. Von den 17 Nichtmetallen sind (bei NB) elf gasförmig, eines ist flüssig, fünf sind fest. Alle bei NB gasförmigen Elemente sind Nichtmetalle.

Normbedingungen, NB

Die Bedingungen, unter denen die physikalischen Eigenschaften eines Stoffs normalerweise gemessen werden: Temperatur: 0 °C, Druck: 1013 hPa (= 1.013 bar= 1 Atmosphäre).

organisch

Ursprünglich Verbindungen der belebten Natur. Unterscheiden sich in einigen Eigenschaften von den anorganischen, sind Kohlenstoffverbindungen.

physikalisch

Bei physikalischen Vorgängen bleiben die Stoffe erhalten, nur ihr Zustand ändert sich.

Produkt

Endstoff, der in einer chemischen Reaktion gebildet wird.

Rauch

Heterogenes Gemisch aus Luft und schwebenden Feststoffpartikeln.

Reaktion

Stoffumwandlung. Aus den Edukten (Ausgangsstoffen) entstehen Produkte (Endstoffe). Die Edukte reagieren in einem bestimmten Massenverhältnis. Chemische Reaktionen erkennt man daran, dass Stoffe mit anderen Eigenschaften entstehen (Farbänderung, Geruch, Gasentwicklung, Energieumsatz). Viele chemische Vorgänge müssen durch Aktivierungsenergie ausgelöst werden.

Reaktionspfeil

\(\longrightarrow\)

Bedeutet «reagieren zu», steht für den chemischen Vorgang, durch den aus den Edukten die Produkte entstehen.

Reinstoff

Stoff, der nur aus einer Stoffart besteht, hat genau definierte Eigenschaften. Man unterscheidet Elemente und Verbindungen.

Resublimation

Direkter Übergang vom gasförmigen in den festen Zustand, exotherm.

Schmelztemperatur

Temperatur (Smt), bei der ein fester Stoff schmilzt. Während des Schmelzens bleibt die Temperatur konstant.

Schmelzwärme

Wärme, die erforderlich ist, um einen Stoff bei der Schmelztemperatur (Smt) vom festen in den flüssigen Zustand zu bringen.

Siedetemperatur

Temperatur (Sdt), bei der ein Stoff siedet, ist abhängig vom Luftdruck. Während des Siedens bleibt die Temperatur konstant.

Stoffe

Materie, aus der Gegenstände bestehen. Stoffe sind charakterisiert durch ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften. Man unterscheidet Reinstoffe und Gemische.

Stoffeigenschaften

Die Stoffeigenschaften sind von der Grösse und der Gestalt der Stoffportion unabhängig und bei bestimmten Bedingungen (p, t) konstant.

Physikalische Stoffeigenschaften

Eigenschaften, die sich messen lassen, ohne dass sich der Stoff umwandelt: Dichte, Schmelztemperatur, Siedetemperatur, Härte, Glanz, Farbe, Verformbarkeit, Leitfähigkeit für Strom und Wärme.

Chemische Stoffeigenschaften

Eigenschaften, die das chemische Verhalten bestimmen, d. h. die Tendenz zur Umwandlung oder zur Reaktion mit anderen Stoffen.

Stoffportion

Eine Stoffportion hat eine bestimmte Masse.

Sublimation

Direkter Übergang vom festen in den gasförmigen Zustand, endotherm.

Suspension

(Aufschlämmung) Heterogenes Gemisch fest-flüssig; trennbar durch Filtration.

Synthese

Herstellung eines Stoffs aus anderen, insbesondere die Bildung einer Verbindung aus den Elementen.

Teilchenmodell

Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen, die sich ständig bewegen. Die Geschwindigkeit dieser Wärmebewegung nimmt mit der Temperatur zu. Die Kräfte und die Abstände zwischen den Teilchen sind abhängig vom Aggregatzustand.

Theorien

Wissenschaftlich begründete Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen oder Erscheinungen bzw. der ihnen zugrunde liegenden Gesetzmässigkeiten.

Verbindung

Reinstoff, der sich durch Analyse in mehrere Stoffe (letztlich in Elemente) zersetzen lässt, hat konstante Zusammensetzung und Eigenschaften.

Verdampfen

Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand bei Siedetemperatur, endotherm.

Verdampfungswärme

Die Wärme, die einem Stoff zugeführt werden muss, um ihn bei der Siedetemperatur vom flüssigen in den gasförmigen Zustand zu überführen.

Verdunsten

Wechsel vom flüssigen in den gasförmigen Zustand unterhalb der Siedetemperatur, endotherm.

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