Stoffe - Teilchen - Reaktionen
Chemie CH 501 Atombau und Bindungslehre 1/4
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Flashcards
Kristallisation
Kristalle können sich bilden:
- beim Erstarren einer Flüssigkeit,
- beim Resublimieren eines Gases,
- in einer Lösung, beim Abkühlen oder beim Eindampfen bzw. Verdunsten des Lösungsmittels.
löslich
Ein Stoff löst sich in einem bestimmten Lösungsmittel, wenn sich seine Teilchen zwischen den Teilchen des Lösungsmittels verteilen können.
Löslichkeit
Die Masse eines Stoffs, die von 100 g des Lösungsmittels bei einer bestimmten Temperatur maximal gelöst wird. Die Löslichkeit nimmt bei den meisten Feststoffen mit steigender Temperatur zu, bei Gasen ab.
Lösungen
Homogene Gemische fester, flüssiger oder gasförmiger Stoffe in einem flüssigen Lösungsmittel. Ihre Eigenschaften sind von der Zusammensetzung abhängig. Diese kann durch Gehalts- oder Konzentrationsangaben ausgedrückt werden.
Masse m
Eigenschaft eines Körpers oder einer Stoffportion, welche die Gewichtskraft verursacht, wird durch Vergleich mit der Masse des Urkilogramms ermittelt.
Massenanteil
\(\text{Massenanteil} = {\text{Masse des gelösten Stoffs (in g)}\times 100\% \over \text{Masse der Lösung (in g)}} \text{ Einheit: %} \)
Massenkonzentration
\(\text{Massenkonzentration} = {\text{Masse des gelösten Stoffs (in g)} \over \text{Volumen der Lösung (in L)}} \quad \text{Einheit: g/L}\)
Massenverhältnis
Bei chemischen Vorgängen reagieren die Stoffe in einem bestimmten Massenverhältnis.
Metalle
Die meisten Elemente gehören zu den Metallen. Typische Eigenschaften der Metalle sind: Leitfähigkeit für Strom und Wärme, hohe Dichte, hohe Schmelz- und Siedetemperatur, Metallglanz und Duktilität.
mischbar
Zwei Flüssigkeiten werden als «mischbar» bezeichnet, wenn sie ein homogenes Gemisch bilden.
Modell
Objekt oder Darstellung zur Veranschaulichung von komplexen Zusammenhängen, Theorien oder Funktionen.
Molekül
Teilchen, das aus einer bestimmten Anzahl von Atomen besteht. Kann bei chemischen Vorgängen in diese gespalten bzw. aus diesen gebildet werden.
Nebel
Heterogenes Gemisch aus Luft und schwebenden Flüssigkeitströpfchen.
Nichtmetalle
Elemente, die mehrheitlich relativ tiefe Schmelz- und Siedetemperatur, kleine Dichte und geringe Leitfähigkeit für Strom und Wärme haben. Von den 17 Nichtmetallen sind (bei NB) elf gasförmig, eines ist flüssig, fünf sind fest. Alle bei NB gasförmigen Elemente sind Nichtmetalle.
Normbedingungen, NB
Die Bedingungen, unter denen die physikalischen Eigenschaften eines Stoffs normalerweise gemessen werden: Temperatur: 0 °C, Druck: 1013 hPa (= 1.013 bar= 1 Atmosphäre).
organisch
Ursprünglich Verbindungen der belebten Natur. Unterscheiden sich in einigen Eigenschaften von den anorganischen, sind Kohlenstoffverbindungen.
physikalisch
Bei physikalischen Vorgängen bleiben die Stoffe erhalten, nur ihr Zustand ändert sich.
Produkt
Endstoff, der in einer chemischen Reaktion gebildet wird.
Rauch
Heterogenes Gemisch aus Luft und schwebenden Feststoffpartikeln.
Reaktion
Stoffumwandlung. Aus den Edukten (Ausgangsstoffen) entstehen Produkte (Endstoffe). Die Edukte reagieren in einem bestimmten Massenverhältnis. Chemische Reaktionen erkennt man daran, dass Stoffe mit anderen Eigenschaften entstehen (Farbänderung, Geruch, Gasentwicklung, Energieumsatz). Viele chemische Vorgänge müssen durch Aktivierungsenergie ausgelöst werden.
Reaktionspfeil
\(\longrightarrow\)
Bedeutet «reagieren zu», steht für den chemischen Vorgang, durch den aus den Edukten die Produkte entstehen.
Reinstoff
Stoff, der nur aus einer Stoffart besteht, hat genau definierte Eigenschaften. Man unterscheidet Elemente und Verbindungen.
Resublimation
Direkter Übergang vom gasförmigen in den festen Zustand, exotherm.
Schmelztemperatur
Temperatur (Smt), bei der ein fester Stoff schmilzt. Während des Schmelzens bleibt die Temperatur konstant.
Schmelzwärme
Wärme, die erforderlich ist, um einen Stoff bei der Schmelztemperatur (Smt) vom festen in den flüssigen Zustand zu bringen.
Siedetemperatur
Temperatur (Sdt), bei der ein Stoff siedet, ist abhängig vom Luftdruck. Während des Siedens bleibt die Temperatur konstant.
Stoffe
Materie, aus der Gegenstände bestehen. Stoffe sind charakterisiert durch ihre chemischen und physikalischen Eigenschaften. Man unterscheidet Reinstoffe und Gemische.
Stoffeigenschaften
Die Stoffeigenschaften sind von der Grösse und der Gestalt der Stoffportion unabhängig und bei bestimmten Bedingungen (p, t) konstant.
Physikalische Stoffeigenschaften
Eigenschaften, die sich messen lassen, ohne dass sich der Stoff umwandelt: Dichte, Schmelztemperatur, Siedetemperatur, Härte, Glanz, Farbe, Verformbarkeit, Leitfähigkeit für Strom und Wärme.
Chemische Stoffeigenschaften
Eigenschaften, die das chemische Verhalten bestimmen, d. h. die Tendenz zur Umwandlung oder zur Reaktion mit anderen Stoffen.
Stoffportion
Eine Stoffportion hat eine bestimmte Masse.
Sublimation
Direkter Übergang vom festen in den gasförmigen Zustand, endotherm.
Suspension
(Aufschlämmung) Heterogenes Gemisch fest-flüssig; trennbar durch Filtration.
Synthese
Herstellung eines Stoffs aus anderen, insbesondere die Bildung einer Verbindung aus den Elementen.
Teilchenmodell
Stoffe bestehen aus kleinsten Teilchen, die sich ständig bewegen. Die Geschwindigkeit dieser Wärmebewegung nimmt mit der Temperatur zu. Die Kräfte und die Abstände zwischen den Teilchen sind abhängig vom Aggregatzustand.
Theorien
Wissenschaftlich begründete Aussagen zur Erklärung bestimmter Tatsachen oder Erscheinungen bzw. der ihnen zugrunde liegenden Gesetzmässigkeiten.
Verbindung
Reinstoff, der sich durch Analyse in mehrere Stoffe (letztlich in Elemente) zersetzen lässt, hat konstante Zusammensetzung und Eigenschaften.
Verdampfen
Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand bei Siedetemperatur, endotherm.
Verdampfungswärme
Die Wärme, die einem Stoff zugeführt werden muss, um ihn bei der Siedetemperatur vom flüssigen in den gasförmigen Zustand zu überführen.
Verdunsten
Wechsel vom flüssigen in den gasförmigen Zustand unterhalb der Siedetemperatur, endotherm.