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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 20.11.2015 / 10.03.2022
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Nennen Sie drei Einsatzbeispiele, bei denen der Einsatz eines Filtergerätes unzweckmäßig bzw. gefährlich ist?

- in geschlossenen Räumen, bei Kellerbränden, in Tanks (Sauerstoffmangel)

- bei starker Russ- und Flockenbildung ( Kunststoff- Reifenbrände)

- bei hohen Giftgaskonzentrationen

- in Gruben, Schächten, Brunnen und Kanälen (Methangasbildung)

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Benennen Sie vier Hauptmerkmale einer sog. "Brandfluchthaube" wie sie an ihrem Standort verwendet wird?

- Universalgröße

- selbstverlöschendes Material

- leichte Handhabung

- Atemfilter u.a. mit CO-Filterschutz bis zu 15 Min.

- geringes Gewicht

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Welche Vor-bzw. Nachteile bringt der Einsatz eines Druckluft- Schlauchgerätes gegnüber einem Behältergerät? Nennen Sie je zwei Beispiele!

Vorteil: geriges Gewicht, größere Beweglichkeit, je nach Typ fast unbegrenzte Einsatzzeit.

Nachteil: Schlauchlänge begrenzt den Aktionsradius, Schlauch kann beschädigt oder geknickt und damit die Luftzufuhr unterbrochen werden.

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Welche Atemluftversorgung ist sicher; die eines Saugschlauchgerätes oder eines Druckschlauchgerätes? Begründung!

Das Druckschlauchgerät ist sicherer, weil keine Giftgase aus der Umgebungsluft über undichtigkeiten im Luftschlauch angesugt werden können.

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Welche Hauptaufgabe kommt dem Druckminderer eines Behältergerätes zu?

Reduzierung des Flaschendruckes  auf einem bestimmten Mitteldruck.

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Welchem Bauteil ihres Behältergerätes haben Sie während des Vorgehens besondere Aufmerksamkeit zu schenken? Begründen Sie Ihre Antwort!

Dem Druckmessers. Er bestimmt letztendlich den Zeitpunkt des Rückmarsches, da für den Rückweg die "doppelte" Atemluftmenge des Anmarschweges einzuplanen ist.

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Was ist beim Einsatz eines Behältergerätes im Hinblick auf dem bevorstehenden Rückzugsweg zu beachten?

- für den Rückmarsch ist die "doppelte" Luftmenge des Anmarschweges einzuplanen

- Rückzugssicherung mittels Feuerwehrschlauch oder Leinensicherungssystem

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Wie lautet eine Notfall- Meldung nach FwDV 7 ?

mayday; mayday; mayday

hier < Funkrufname>

<Standort>

<Lage>

mayday- kommen

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Beschreiben Sie, wie der PA nach AGBF aufzunehmen ist!

- Feuerwehrhelm abnehmen

- Maske aufnehmen

- Feuerschutzhaube aufsetzen

- Feuerwehrhelm aufsetzen- dabei auf Bänderung der Maske achten

- Maskendichtprobe durchführen

- PA aufnehmen- Begurtung schließen

- Lungenautomat durch Helfer anschließen lassen ( ausser Steckanschluss)

- Dichtprobe des PA

- Flaschenventil öffnen und halbe Umdrehung zurück (macht Geräteträger selbst)

- Flaschendruck am Druckmesser ablesen; Druck muß 270 bar betragen

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Was muss nach der FwVD 7 , beim Vorgehen eines Atemschutztrupp für dessen Sicherheit vorbereitet bzw. Organisiert sein?

Schlauchleitung oder Leinensystem zur Rückzugsicherung

Ausgerüsteter Sicherungstrupp

Funkgerät und Sicherstellung der Funkverbindung

Atemschutzüberwachung ( AEF; RZA)

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Wogegen schützt unser Feuerwehrfilter und wie ist seine genaue Bezeichnung?

  • Kombinationsfilter ABEK 2 - P3
  • Gasfiltertyp
    • A (braun) = organische Gase und Dämpfe (z.B. Lösungsmittel)
    • B (grau) = anorganische Gase und Dämpfe (z.B. Chlor, Schwefelwasserstoff, Blausäure)
    • E (gelb) = Schwefeldioxid, Chlorwasserstoff, saure Gase und Dämpfe
    • K (grün) = Ammoniak
  • Gasfilterklasse 2 = mittel
  • Partikelfilterklasse 3 = hoch (Abscheidegrad)
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Welche sind die wichtigsten Aufgaben eines Atemschutz-Truppführers?

- Überwachung der Einsatzbereitschaft des Trupps während des Einsatzes, insb. Atemluftfülldruck

- ordnet rechtzeitig Rückzug an

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Vor dem Einsatz zeigte Ihr Druckmanometer am BD 88 200 bar an. Beim Erreichen der Brandstelle, bedingt durch längeren Anmarschweg und wegräumen von Hindernissen zeigt es noch 155 bar an. Bei welchem Druck auf Ihrem Manometer müssen Sie den Rückzug antreten?

=> Hinweg = Anfangsdruck - Restdruck
=> Hinweg = 200 bar - 155 bar
=> Hinweg = 45 bar

=> Rückweg = doppelter Hinweg
=> Rückweg = 2 x 45 bar
=> Rückweg = 90 bar

Der Rückzug muss spätestens bei einem Druck von 90 bar angetreten werden.

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Erklären Sie die Begriffe:

a) Gase
b) Dämpfe
c) Schwebstoffe

a) Gase
- gasfürmig
- Stoffe, die bei einem Druck von 1.013 hPa und 20°C im gasförmigen Zustand vorkommen
- Siedepunkt < 20°C
- z.B. Propan, Wasserstoff, Stickstoff

b) Dämpfe
- flüssig
- in den gasförmigen Zustand übergegangene Stoffe
- Siedepunkt bei 1.013 hPa > 20°C
- z.B. Benzin- und Lösungsmitteldämpfe

c) Schwebstoffe
- sind in der Umluft schwebende kleine und kleinste feste und flüssige Teilchen (Nebel, Stäube, Aerosole), die sich bei ruhender Luft allmählich absetzen
- Nebel: Lacknebel
- Staub: Rußpartikel
 

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Wann darf man Filtergeräte einsetzen?

  • Luftsauerstoff > 17%
  • Art und Eigenschaft des Atemgiftes ist bekannt
  • der Filter schützt vor Art und Konzentration des Atemgiftes
  • keine starke Ruß-, Flocken oder Staubbildung
  • nur im Freien einsetzen
  • Atemgiftkonzentration max. 0,5%
  • geringer CO-Anteil in / an Einsatzstellen
  • Einsatzarten
    • Wald-, Heide-, Moorbrände
    • Aufräumarbeiten (z.B. nach Dachstuhlbrand)
    • Einsatz in Peripheriebereichen von Einsatzstellen
    • bei Dekontamination im Gefahrstoffeinsatz
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In welcher Vorschrift ist der Atemschutz in der Feuerwehr geregelt?

FwDV 7

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Nennen Sie den Geltungsbereich der FwDV 7!

Die FwDV 7 ist gültig für Ausbildung, Fortbildung und Einsatz.

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Welchen durchschnittlichen Atemluftverbrauch pro Minute hat ein Atemschutzgeräteträger?

a) bei mittlerer körperlicher Arbeit

b) bei starker körperlicher Arbeit

a) ca. 40 l/min

b) ca. 80 l/min

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Nennen Sie vier Faktoren, von denen der Luftverbrauch eines Atemschutzgeräteträgers abhängt!

- Art der Tätigkeit

- körperliche Verfassung (geübt oder untrainiert)

- Alter

- Psychische Belastung ( Angst/Streß)

Atemtechnik

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Wann dürfen Filtergeräte ( laut FwDV 7) nicht eingesetzt werden?

- wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind

- bei starker Ruß und Flockenbildung ( Kunststoff- Reifenbrände)

- bei hohen Schadstoffkonzentrationen

- bei Sauerstoffmangel

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Dürfen Sie mit einen Filtergerät in einen Tank einsteigen? Begründung!

Nein! Im Tank könnte Sauerstoffmangel herrschen.

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Nennen Sie die allgemeinen Einsatzgrundsätze beim Einsatz mit Atemschutz nach FwDV 7!

- jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich

- Atemschutzgerät außerhalb des Gefahrenbereich an- und ablegen

- Vor dem Einsatz eine Einsatzkurzprüfung durchführen

- Zwischen zwei Atemschutzeinsätze eine Ruhepause einlegen

- Den Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ausgleichen

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Nennen Sie die 10 Einsatzgrundsätze nach FwDV 7, die besonders beim Tragen von Isoliergeräten zu beachten sind?

- Truppweise vorgehen

- Trupp kontrolliert sich gegenseitig

- Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt den Rückzug gemeinsam an

- Innerhalb des Trupps sollen die gleichen Atemschutzgerätetypen verwendet werden

- Einsatzbereiter Sicherheitstrupp mit geeignetem Atemschutzgerät muss bereit stehen (ggf. mehrere)

- Bei Einsätzen ohne Gefährdung der Atemschutztrupps (z.B. im freien) kann auf dem Sicherheitstrupp verzichtet werden

- Nur Atemschutzgeräte mit mehr als 90% Nenn- Fülldruck verwenden

- Für den Rückzugsweg ist die doppelte Atemluft-/Sauerstoffmenge des Hinweges einzuplanen

- Die Einsatzzeit richtet sich nach dem Atemschutzgeräteträger der als erster seinen Luftvorrat verbraucht hat

- Atemschutztrupp mit Handsprechfunkgerät ausstatten und seine Erreichbarkeit sicherstellen

- Meldung und Registrierung bei der Atemschutzüberwachung

- Rückzugssicherung des Trupps (Schlauch bzw. Leinensysteme)

- Nur in Behälter, enge Schächte oder Kanäle darf ein einzelner Atemschutzgeräteträger, bei Beachtung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen, einsteigen

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Was unternehmen Sie, wenn Sie während des Einsatzes bemerken, dass Ihr PA abbläst?

- Gruppen-/ Zugführer verständigen

- gemeinsam den Rückzug antreten

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Welche drei Merkmale (Abhängigkeiten) bestimmen den Einsatzwert eines Atemschutzgerätes?

Zeit, Umluft ( Umgebungsatmosphäre), Ort.

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Welche Rückzugssicherungen sind für einen unter schweren Atemschutz vorgehender Trupp, nach FwDV 7 vorgesehen?

Schlauchleitung oder Leinensicherungssystem.

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Nennen Sie fünf Anforderungen an Einsatzkräfte welche mit Isoliergeräten unter Atemschutz eingesetzt werden sollen!

- Das 18. Lebensjahr vollendet haben

- Köperliche Eignung nach Grundsatz "G 26"

- Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben

- An den notwendigen Fortbildungs und Wiederholungsübungen teilgenommen haben

- Zum Zeitpunkt der Übung oder Einsatzes gesund und einsatzfähig sein

- An dem zum Einsatz kommenden Gerät ausgebildet sein

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Muss ein Trupp mit Preßluftatmern die Länge des Anmarschweges beachten? Begründung!

Ja, da für den Rückzugsweg die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen ist. Somit wird die tatsächliche Arbeitszeit vor Ort bestimmt.

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An wieviel Übungen im Jahr muss ein Atemschutzgeräteträger nach FwDV 7 teilnehmen?

- 1 mal im Jahr in einer Übungsanlage

- 1 mal im Jahr in einer Einsatzübung

- 1 mal im Jahr mit Chemikalienvollschutzanzug

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In welchen zwei Hauptgruppen werden dei Atemschutzgeräte der Feuerwehr eingeteilt?Ordnen Sie die Ihnen bekannten Gerätegruppen der Feuerwehr den Hauptgruppen zu!

- Abhängig von der Umgebungsatmosphäre: Filtergeräte (Atemfilter)

- Unabhängig von der Umgebungsatmosphäre: Isoliergeräte ( Schlauchgeräte, Behältergeräte, Regenerationsgeräte)