FS14


Sarah Kriech
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Arbeitspsychologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Arbeitszufriedenheit, Leistung, Gruppenarbeit und Gesundheit ab, wobei auch spezifische Modelle und Theorien wie das Demand-Control-Modell von Karasek und das Risikohomöostasemodell von Wilde behandelt werden. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit der Optimierung von Arbeitsbedingungen und der Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit auseinandersetzen.
Karten
38
Lernende
9
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.05.2014 / 04.06.2025

Lernkarten

Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Mitarbeiter vermehrt kontraproduktives Verhalten bei der Arbeit zeigen? (3 Antworten richtig)

a) Eine niedrige Arbeitszufriedenheit

b) Eine hohe Anforderungsvielfalt der Tätigkeit

c) Eine niedrige distributive Fairness bei der Arbeit

d) Ein niedriges Ausmass an negativer Affektivität der Mitarbeiter

e) Ein geringeres Ausmass an Selbstkontrolle

f) Ein niedrigeres Ausmass an Neurotizismus

Antworten: a / c / e

Im Solomon-Vier-Gruppen-Design gibt es (3 Antworten richtig)

a) 2 Untersuchungsgruppen und 2 Kontrollgruppen

b) 1 Untersuchungsgruppe und 3 Kontrollgruppe

c) In 3 Gruppen einen Vortest

d) In 2 Gruppen einen Vortest

e) In 1 Gruppe eine Massnahme

f) In 3 Gruppen eine Massnahme

g) In 2 Gruppen eine Massnahme

h) In 3 Gruppen eine Nachtestung

i) In 2 Gruppen eine Nachtestung

b) / d) / g)

 

Bei der Schichtplanung sollte ( 2 Antworten sind NICHT richtig)

a) Die Anzahl der hintereinander liegenden Nachtschichten sollte möglichst gross sein

b) Die Dauer der Schichten sollte von der Arbeitsschwere abhängen; bei unglichen Schichtlängen sollte die Frühschicht kürzer sein

c) Die Frühschicht sollte nich zu früh beginnen; die Schichtwechselzeiten können flexibler gestaltet sein

d) Kurze freie Arbeitszeiten zwischen den Schichten sollten vermieden werden.

e) Kontinuierliche Schichtsystem sollten Wochenende mit zwei zusammenhängenden arbeitsfreien Tagen (0.00 bis 24.00) enthalten

f) In kontinuierlichen Schichtssystem sollte der Vorwärtswechsel bevorzugt werden

g) Die Schichtwechselzyklusdauer sollte nicht zu lang und die Schichtsysteme sollten möglichst regelmässig sein.

a) / b)

Was versteht man unter Warrick's Prinzip bei der Softwaregestaltung? (1 Antwort)

a) Erkennbarkeit (die Aufmerksamkeit des Benutzers wird zur benötigten Information gelenkt)

b) Unterscheidbarkeit (die angezeigte Information kann genau von anderen Daten unterschieden werden)

c) Lesbarkeit (die Information ist leicht zu lesen)

d) Verständlichkeit (die Bedeutung ist leicht verständlich, eindeutig, vermittelbar und erkennbar)

e) Klarheit (der Informationsgehalt wird schnell und genau vermittelt)

f) Kompaktheit / Prägnanz (den Benutzern wird nur jene Information gegeben, die für das Erledigen der Aufgabe notwendig ist)

g) Konistenz

h) nichts derleichen

Antwort: g

Schleicher (2004) konnte zeigen, dass (1 Antwort erforderlich)

a) Arbeitszufriedenheit mit Leistung im Mittel mit r= .18 korreliert

b) die kognitive Komponente von Arbeitszufriedenheit hoch mit Leistung korreliert

c) die affektive Komponente von Arbeitszufriedenheit hoch mit Leistung korreliert

d) bei geringer Übereinstimmung der kognitive mit der affektiven Komponente von Arbeitszufriedenheit die Korrelation zu Leistung gering ausfällt

e) bei hoher Übereinstimmung der kognitiven mit der affektiven Komponente von Arbeitszufriedenheit die Korrelation zu Leistung hoch ausfällt

f) bei hoher Übereinstimmung der kognitiven mit der affektiven Komponente von Arbeitszufriedenheit die Korrelation zu Leistung geringer ausfällt.

Antwort: d)

Der Fleishman Job Analysis Survey (F-JAS) (4 Antworten erforderlich)

a) ist ein Fragebogen zur Bestimmung der Fähigkeitsanforderungen von Tätigkeiten oder Aufgaben

b) besteht aus 73 Skalen, aufgeteilt in 8 Bereiche

c) liefert ein umfassendes, aber zugleich sparsames Set von relativ unabhängigen Fähigkeitskategorien

d) wird von Stelleninhabern oder sonstigen Arbeitsplatzexperten ausgefüllt

e) hat als Skalenform sogenannte BARS

g) hat als Skalenform so genannte BOS

h) besteht aus verschiedenen Skalierungsformen

Antworten: a / c / d / e