Arbeitsagogik_Basics

Skript IfA 2012

Skript IfA 2012


S. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Einblick in die Grundlagen der Arbeitsagogik, einem interdisziplinären Ansatz zur Förderung von Klienten durch gezielte Arbeit. Sie decken Themen wie Motivationstheorien, Methoden zur Arbeitsgestaltung, Prinzipien des entdeckenden Lernens und die Rolle des Arbeitsagogen ab. Besonders nützlich sind sie für Fachkräfte in der sozialen Arbeit, die Klienten durch strukturierte und motivierende Arbeitsprozesse unterstützen möchten, um deren Entwicklung und Selbstständigkeit zu fördern.
Flashcards
33
Students
284
Language
German
Category
Social
Level
Other
Created / Updated
14.01.2013 / 15.03.2026

Flashcards

Sprenger

Motivationstheorie

"Alles Motivieren ist Demotivieren!"

"Ursprung aller Motivation ist eine behauptete oder beobachtete Lücke zwischen tatsächlicher und möglicher Arbeitsleistung".

"Motivieren heisst, dem Mitarbeiter die Entfaltung seiner Talente und das Einbringen seines ganzen Persönlichkeitspotentials (Schlüsselfunktionen) zu ermöglichen. Motivation bedeutet also die Eigensteuerung des Individuums".

"Führung heisst: Vermeidung von Demotivation!"

Maslow

Motivationstheorie

Bedürnispyramide: beschreibt menschliche Bedürfnisse und Motivationen (in einer hierarchischen Struktur) und versucht diese zu erklären.

Modelle, Methoden, Prinzipien, welche an die Eigenverantwortung der Klienten appellieren.

8 Antworten

  1. Das humanistische Menschenbild
  2. Die Haltung des Coaching in Zielgesprächen
  3. Lösungsorientierte Haltung
  4. Selbsteinschätzung vor Fremdeinschätzung
  5. Selbstreflexion des Arbeitsagogen
  6. Die sokratische Methode
  7. Schlüsselfunktionen
  8. Johari-Fenster

Welche Prinzipien fördern das Entdeckende Lernen?

  • Selbstkontrolle vor Fremdkontrolle
  • Eigene Lösungssuche fördern
  • Eigene Arbeitsplanung(Formalisierungsgrad)
  • Aufgaben mit offener Lösung stellen (sokratische Methode)
  • Fehler als Lernmittel zulassen
  • Durchbrechen/Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten und Gewohnheiten
  • Praxis vor Theorie
  • vom Ganzen zum Teil(statt vom Einfachen zum Schweren)
  • Individuelle Lernstile zulassen
  • Improvisation herausfordern

 

 

Kernkompetenzen von Arbeitsagogen

  • Selbstkompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Führungskompetenz
  • Fachkompetenz
  • Arbeitsagogische Kompetenzen
  • Sozialkompetenz
  • Vorbildfunktion
  • Realitätssinn

Vorteile der Standardisierung von Arbeiten

  • Vereinfachung der Einführung neuer Klienten
  • Hilfsmittel zur Beobachtung der Klienten
  • Grundlage zur systematischen Arbeitsauswertung und Formulierung von Beobachtungsnotizen
  • Unerstützung bei der Qualitätssicherung der Produktion
  • Grundlage für die fachliche Förderung
  • Förderung der Selbständigkeit der Klienten

Arbeitsagogik bedeutet..

  • Gezieltes Einsetzen des Mediums Arbeit
  • Analysieren, strukturieren, organisieren
  • Denken in Wirkungen
  • Entwicklung ermöglichen
  • Mut zu Neuem, Mut zu Experimentieren
  • Waches Bewusstsein, hohe Sensibilität
  • Klarheit im Denken, Sprechen und Handeln
  • Fördern durch Fordern
  • Motivation durch Verantwortung und Leistung
  • Wertschätzung und Zutrauen
  • Immer wieder: Arbeitsauswertung& Arbeitsfeedback

Was ist das Humanistische Menschenbild?

5 Antworten

 

  1. Der Mensch hat einen konstruktiven Kern.
  2. Der Mensch strebt danach, sein Leben selbst zu bestimmen, ihm Sinn und Ziel zu geben – Autonomie.
  3. Alle Menschen sind gleichwertig und gleichberechtigt - Die Würde des Menschen ist unantastbar.
  4. Der Mensch ist eine ganzheitliche (Körper-Seele-Geist) Einheit  - Ganzheitlichkeit.
  5. Der Mensch lebt im Spannungsfeld: Autonomie – Interdependenz

Gestaltung der Formalisierung

4 Stufen

  1. Die bewusste Formalisierung durch den AA.

Alle Bedingungem werden vom AA im Voraus festgelegt.

2.Die Arbeit übergeben mit dem Auftrag, sie selbst zu formalisieren.

klient verschafft sich einen überblick von der Arbeit. plant selbst. vor der ausführung besprechung mit AA. AA korrigiert fals nötig.nächster schritt könnte er eine checkliste leitfaden etc erstellen. Die nächste stufe kann so vorbereitet werden.

3. Die Arbeit offen übergeben, mit klar def. zwischenbesprechungen.

der beginn und die arbeit wird freigegeben. einzige bedingung ist die zwischenbesprechung. klient fragt nur wenn er nicht weiter weiss.

4. Die Arbeit ohne formalisierung übergeben.

die aebeit wird offen übergeben. keine anordnung oder richtlinien. ideal für entdeckendes lernen.

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