AP-Arbeitsplanung
AP-Arbeitsplanung
AP-Arbeitsplanung
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Flashcards
Zur Bearbeitung eines Auftrags gehört die Erstellung eines Lasten- und Pflichtenhefts.
Nennen Sie jeweils zwei der wichtigsten Merkmale dieser beiden Hefte.
Lastenheft:
- Enthält alle Forderungen des Auftraggebers an die Leistungen des Auftragsnehmers.
- Die Forderungen sind aus der Anwendersieht zu beschreiben.
- Die Forderungen sollten prüfbar sein.
Lastenheft wird definiert, was für eine Aufgabe vorliegt und wofür diese zu lösen ist.
Pflichtenheft:
- Enthält das vom Auftragnehmer erarbeitete Realisierungsvorhaben auf der Grundlage des Lastenhefts.
- Ist Anlage des Lastenhefts.
- Im Pflichtenheft wird definiert, wie und womit die Forderungen zu realisieren sind.
Die Ausführung der im Lasten- und Pflichtenheft aufgeführten Arbeiten ist mangelhaft und wird vom Kunden
reklamiert.
Nennen Sie hierzu zwei mögliche Auswirkungen.
- Imageverlust
- Kosten durch Nachbesserung
- Verlust des Kunden
- Zusätzliche Arbeitszeit
Zum Bewegen des Stückgut auf dem Palettenförderer ist eine Kraft von 12 262,5 N erforderlich. Der Palettenförderer
soll mit einer maximalen Geschwindigkeit von 0,75 m/s fördern. Der Wirkungsgrad des Förderers liegt bei 97 %Und
der des angebauten Getriebe liegt bei 92 %.
Berechnen Sie hierfür die benötigte Motorleistung P ab (in kW) an der Welle.
Um die Förderanlage zukünftig erweitern zu können, soll die Zuleitung der Förderanlage in der Hauptverteilung
mit 3 x 63 A abgesichert werden. ·
ln der Halle herrscht im Maximalfall eine Temperatur von 7 oc.
Die höchste Temperatur auf dem Leitungsweg (in einem Büroraum, durch den die Leitung verlegt werden muss)
beträgt 25 oc.
Die Leitung soll in Stahlpanzerrohren, in einem Kabelkanal (im Büroraum) sowie auf einer Kabelwanne zur Hauptverteilung
verlegt werden.
1. Welche Verlegeart wählen Sie für die Leitung?
2. Wie groß muss der Querschnitt der Leitung mindestens sein?
3. Dürfen Sie die Zuleitung auch mit 3 x 80 A absichern?
Begründen Sie Ihre Antwort.
1. 82
2. 16 mm2
3. Nein, da aufgrund der Verlegeart und der maximalen Strombelastbarkeit der Querschnitt (16 mm2) nicht ausreicht
Für den Motorschutz der Förderanlage soll entweder ein Motorschutzschalter oder ein Motorschutzrelais eingebaut
werden.
Erklären Sie die Funktionsweise und den Unterschied zwischen den beiden Motorschutzorganen.
Auf welchen Strom ist der Motorschutz einzustellen?
Ein Motorschutzrelais hat nur Bimetalle eingebaut, die Hilfskontakte schalten. Es schaltet nicht alleine ab, sondern das
Trennen der Stromzufuhr wird über die Hilfskontakte im Erregerkreis der Lastschütze gewährleistet. Es dient nur zum Überlastschutz
und nicht zum Kurzschlussschutz.
Ein Motorschutzschalter schützt den Motor sowohl gegen Überlast als auch gegen Kurzschluss. Er schaltet selbsttätig die
Spannungszufuhr zum Motor ab.
Auf den Nennstrom (/N) des Motors
Ein Mitarbeiter des Unternehmens ist der Meinung, dass man keine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) benötigt,
wenn ein Motorschutzschalter verbaut ist. Stimmt dies? Begründen Sie Ihre Antwort
Das stimmt nicht, da ein Motorschutzschalter gegen Überstrom und Kurzschluss schützt und nicht gegen Fehlerströme.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem Motorschutzschalter und einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
(RCD) in Bezug auf ihre Funktion?
Ein Motorschutzschalter schützt gegen Überstrom und Kurzschluss, eine RCD gegen Fehlerströme. Die RCD "vergleicht die
zu- und abfließenden Ströme" und schaltet bei einer Differenz dieser (z. B. von 30 mA) allpolig ab.
Für die Sensoren am Bandanfang und Bandende sollen Befestigungswinkel entsprechend der unten stehenden
Skizze hergestellt werden. Für die Anfertigung erhalten Sie ein Halbzeug L 40 x 40 x 5 DIN 1771 EN AW-AI 99,0.
ln der Skizze fehlt das Maß X.
Ermitteln Sie rechnerisch ein mögliches Maß und beachten Sie dabei, dass beide Muttern drehbar sein müssen.
Für die Sensoren am Bandanfang und Bandende sollen Befestigungswinkel entsprechend der unten stehenden
Skizze hergestellt werden. Für die Anfertigung erhalten Sie ein Halbzeug L 40 x 40 x 5 DIN 1771 EN AW-AI 99,0.
Beschreiben Sie in dem vorgegebenen Arbeitsplan die Arbeitsschritte zur Anfertigung des Winkels.
Nennen Sie drei Aufgaben von Schmierölen.
- Verminderung der Reibung
- Dämpfung von Stößen
- Korrosionsschutz
- Wärmeabfuhr
- Austrag von Verschleißteilen
Wie erfolgt beim Stirnradgetriebe die Versorgung der Lagerstellen und der Zahnräder mit Schmieröl?
Beschreiben Sie hierzu den Schmiervorgang.
Die Zahnräder mit den Pos.-Nrn. 9 und 10 tauchen in das Schmieröl ein und schleppen es mit. Dabei entsteht eine
Verwirbelung des Schmieröls, das dadurch an die oberen Lagerstellen gelangt. Die Schmierung wird als Schleuderölschmierung
(Spritzschmierung) bezeichnet.
Welchen Einfluss hat die Menge des eingefüllten Schmieröls auf das Stirnradgetriebe?
- Zu geringe Schmierölmenge: Die oberen Lagerstellen und Dichtungen werden nicht ausreichend versorgt.
- Zu große Schmierölmenge: Es entsteht ein zu großer Öldruck, der zur Überhitzung und zu Undichtigkeiten führen kann.
Wie verändert sich die Viskosität des Schmieröls bei steigender Temperatur?
Die Viskosität nimmt ab, d. h. das Öl wird dünnflüssiger
ln dem Getriebe muss nach längerer Betriebsdauer der Radial-Wellendichtring (Pos.-Nr. 18) ersetzt werden.
Das Getriebe ist bereits demontiert, das Getriebeöl abgelassen.
1. ln der Verpackung des neuen Wellendichtrings finden Sie eine englischsprachige Beschreibung.
Übersetzen Sie die folgenden Punkte sinngemäß:
Advantages and applications:
- Temperature range from -70 o c to +260 o c
- Lowest friction
- Long seal life because of wear-resistant lip materials
- Almost universal chemical resistance (depending on lip material)
- Suitable for dry running and poorly lubricated conditions
Vorteile und Einsatzmöglichkeiten:
- Temperaturbeständig von -70 oc bis +260 oc
- Geringste Reibung
- Hohe Standzeiten durch verschleißfeste Dichtlippenwerkstoffe
- Nahezu universelle chemische Beständigkeit Ge nach Uppenwerkstoff)
- Einsetzbar bei Trockenlauf und Mangelschmierung
ln dem Getriebe muss nach längerer Betriebsdauer der Radial-Wellendichtring (Pos.-Nr. 18) ersetzt werden.
Das Getriebe ist bereits demontiert, das Getriebeöl abgelassen.
Nennen Sie zwei Punkte, die Sie bei der Montage des Wellendichtrings beachten müssen.
- Sauberkeit der Welle und des Dichtrings
- Einbaurichtung
- Wellendichtring nicht verkanten
Das Förderband (1 ,5 m Breite) soll automatisch anlaufen, wenn Stückgut aufgelegt wird und auf der jeweils
gegenüberliegenden Seite des Förderbands kein Stückgut liegt.
Hinweis: Das Stückgut wird grob positioniert (+/- 50 mm) abgesetzt.
Für den Bandanfang und das Bandende haben Sie folgende Sensortypen zur Auswahl:
- Kapazitiver Sensor (Nennschaltabstand 25 mm)
- Induktiver Sensor (Nennschaltabstand 45 mm)
- Einweglichtschranke (Nennschaltabstand max. 3 m)
Wählen Sie hierfür einen geeigneten Sensorentyp aus und begründen Sie Ihre Wahl.
Hier eignet sich von den angegebenen Sensoren nur die Einweglichtschranke. Die beiden anderen Sensoren eignen sich
aufgrund ihres Schaltabstands und ihrer Funktion nicht.
- Kapazitiver Sensor
- Induktiver Sensor
- Einweglichtschranke
Erklären Sie kurz, was der jeweilige Sensor erkennt.
Kapazitiver Sensor: alle Gegenstände
Induktiver Sensor: alle Metalle
Einweglichtschranke: alle den Lichtstrahl unterbrechenden Gegenstände
Erklären Sie das Funktionsprinzip einer Einweglichtschranke
Auf der einen Seite des zu erfassenden Bereichs befindet sich der Sender, welcher ein Licht einer bestimmten Wellenlänge
abstrahlt. Auf der anderen Seite befindet sich der Empfänger, welcher auf die Wellenlänge des Senderlichts abgestimmt
ist. Wird der Lichtstrahl durch einen Gegenstand unterbrochen, schaltet der Sensor.
Die Förderbandmodule können vor Ort mit einem Kran versetzt werden, um an die jeweilige Einbauposition gehobenzu werden.
Nennen Sie drei Regeln zur Arbeitssicherheit, die Sie hierbei beachten müssen.
- Nicht unter schwebenden Lasten stehen
- Geeignete Anschlagmittel verwenden
- Kranführer muss mindestens 8 Jahre alt sein
- Befähigung muss vorhanden sein
- Förderbandmodul richtig anschlagen
Die Förderbandmodule können vor Ort mit einem Kran versetzt werden, um an die jeweilige Einbauposition gehoben zu werden.
Wählen Sie aus der Belastungstabelle die kleinstmögliche zulässige Kettennenndicke für den Hebevorgang aus.
Das schwerste Modul wird wie in der Skizze angeschlagen. Das Gesamtgewicht von 1800 kg verteilt sich auf alle
Stränge gleich.
Die kleinstmögliche zulässige Kettennenndicke beträgt 8 mm.