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Cartes-fiches
1. Beschreiben Sie wesentliche Unterschiede zwischen der konventionellen - seriellen - Planungsweise und einer integrierten Planung.
seriell:
Fachplaner TGA wird erst nach Fertigstellung des Gebäudekonzeptes hinzugezogen -> kann sein wissen bzgl Energieoptimierungen nur noch mangelhaft oder gar nicht mehr einbringen
integriert:
Alle an der Fachplanung beteiligten Ingenieure werden von Anfang an einbezogen um optimierte Lsgen zu entwickeln
2. Was fordert die EnEV 2007/2009 bezüglich der Planung alternativer Energieversorgungssysteme?
Wohngebäude ab 1000m² Gebäudefläche und Nichtwohngebäude ab 1000m² NGF: Die technische und ökonomische und wirtschaftliche Einsetzbarkeit alternativer Energieversorgungssyste ist vor Baubeginn zu berücksichtigen
4. Welche Anlagengruppen nach HOAI kennen Sie?
- Abwasser, Wasser, Gasanlage
- Wärmeversorgungsanlagen
- Lufttechnische Anlagen
- Starkstromanlagen
- Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen
- Förderanlagen
- sontige Nutzungsspezifische Anlagen
- Gebäudeautomation
- sonstige Maßnahmen für technische anlagen
5. Nennen Sie die Planungsphasen für die Technische Gebäudeausrüstung nach HOAI (§ 73).
- Grundlagenermittlung
- Vorplanung
- Entwurfsplanung
- Genehmigungsplanung
- Ausführungsplanung
- Vorbereitung der Vergabe
- Mitwirkung bei der Vergabe
- Objektüberwachung
- Objektbetreuung und Dokumentation
6. Was verstehen Sie unter einer Leistungsphase 0?
Bedarfsplanung
7. Wann ist die Bedarfsplanung durchzuführen? Durch wen?
vor Projektbeginn, durch Bauherrn ggf. nutzer
8. Nennen Sie wesentliche Grundleistungen nach HOAI für Vorplanung und Entwurf.
Vorplanung
- Erarbeiten eines Planungskonzepts
- Untersuchung alternativer Läsungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderungen
- skizzenhafte Darstellung
- Wirschaftlichkeitsvorbereitungen
- erstellen von Fktsschemata
Entwurfsplanung
- Durcharbeiten des PLanungskonzepts
- Festlegen alles Systeme und Anlagenteile
- Berechnung und Bemessung sowie zeichnerische Darstellung und Anlagenbeschreiebung
9. Welche Besonderen Leistungen sind in der Vorplanung vorgesehen? Nennen Sie einige typische Leistungsinhalte für bestehende Objekte sowie neu zu errichtende Objekte entsprechend der amtlichen Begründung zur HOAI.
- Durchführen von Versuchen und Modellversuchen
- Untersuchung zur Gebäude und Anlagenplanung
- Erarbeiten optimierter Energiekonzepte
10. Welche Besonderen Leistungen sind in der Entwurfsplanung vorgesehen?
- Detailierter Wirtschaftlichkeitsnachweis
- Betriebskostenberechnungen
- Erstellen des technischen teils eines Baumbuchs
- Schadstoffemissionsberechnung
- Detaillierter Vergleich von Schadstoffemission
11. Was verstehen Sie unter Honorarzonen nach HOAI? In Abhängigkeit welches Kriteriums bzw. welches Einflussfaktors sollte die Honorarzone gemäß HOAI gewählt werden?
Es gibt in der HOAI drei Honorarzonen. Durch diese Zonen werden unterschiedliche Komplexitäten von Anlagen unterschieden:
- gering
- normal
- hoher Planungsaufwand
12. Welche Prozentsätze des 100%-Honorars sind für die einzelnen Planungsphasen nach der HOAI anzusetzen?
- 3
- 11
- 15
- 6
- 18
- 6
- 5
- 33
- 3
13. Sie bieten die Leistungsphasen 1 bis 7 nach HOAI an. Welches Honorar (in %) ergibt sich?
64
14. Unter welchen Randbedingungen benötigen Sie eine Honorartabelle nach Rift?
ab Annehmbare Kosten 4 Mio. €
19. Welche Vorteile (2) ergeben sich für Honorare gemäß HOAI 2009 gegenüber der HOAI 2002?
- Honorarermittlung nach Kostenberechnung, alle Phasen
- Bei Umbauten und Moderniesierung bis zu 80% Aufschlag möglich, nach HOAI 2002 nur 50%
20. Vergleichen Sie die Vorplanung und die Entwurfsplanung bezüglich der Anzahl der zu bearbeitenden Varianten !
Entwurf: 1 x Standardlösung; 2x alternative Lsgsmöglichkeiten
Vorplanung: nur 1x Variante zu bearbeiten (Im Einzelfall kann auch das Planen in Varianten weiter nötig sein)
21. Was sind alternative Lösungsmöglichkeiten bei gleichen Anforderungen? Nennen Sie ein Beispiel für „nicht gleiche“ Anforderungen!
zb. zu einer Standardlsg, zwei Alternative Lösungsmöglichkeiten anbieten die TGA od. Teile davon auszuführen
Alternative Lösungsmöglichkeiten z.b. bezüglich einer unterschidlichen Anordnung von Lüftungszentralen (gehen formal über Grundleistung HOAI hinaus)
22. Nennen Sie die wesentlichen Gewerke der Technischen Gebäudeausrüstung!
Heizungs-, Lüftungs/Klima-, Sanitärtechnik
23. Nennen Sie stichpunktartig einige (5) Fragestellungen, die Sie im Rahmen der Grundlagenermittlung bezüglich lufttechnischer Anlagen klären (Checkliste)?
- Lüftungskonzept
- mechanische-, natürliche Lüftung
- Kühllast
- Nutzung, Flexibiliät
- Zentralen, Lagen
24. Welche wesentlichen Grundlagen sind in den Gewerken Heizung, Lüftung, Sanitär zu ermitteln?
- Hzg: Wärmebedarf, Energieträger Regelung, Wärmeerzeuger, Raumheizflächen, Rohrsystem
- Lüftung: Kühllast, Zentralen Lage, Nutzung/Flexibiliät, Lüftungskonzept, mech. od. nat. Lüftung
- Sanitär-Abwasser: Misch- od. Trennsystem, Rohrmaterial, Rückstauebene, Entmessungsgegenstände(Art + Anzahl)
- Sanitär-Trinkwasser: Druck im Ortsnetz, Wasseranalyse, Art und Anzahl, Sanitärobjekte, Art der Warmwassererzeugung
25. Welche Berechnungen / Nachweise sind im Rahmen der Heizungsplanung (bzw. Planung der Lüftungs-/Klima-/Kältetechnik oder der Sanitärplanung) vorzulegen? Nennen Sie die wesentlichen Berechnungen / Nachweise.
Berechnungen;
Heizung: Heizlast, Heizflächenberechnungen, Kessellstg, Sicherheitstechnischer Nachweis, Nachweise zur Schornsteinbemessung, Rohrnetzberechnung, Pumpenauslegung, Wärmedämmung f. Rohre
LKK: Kühllast, Kälteleistung, Kanalnetzberechnung, Ventilauslegung, Wärmedämmung Kanäle, Luftwärmebedarf, Luftwärmerückgewinnung
Sanitär: Trinkwasserbedarf, Warmwasserbedarf, Wärmebedarf für Warmwasserbereitung, Speichergröße, Rohrnetzberechnung, Pumpenauslegung, dimensionierung Entwässerungsleitungen
26. Nennen Sie einige (3) Schnittstellen der integrierten Planung mit anderen Fachplanern!
winterlicher Wärmeschutz, sommerliche - , natürliche Lftg.
27. Erläutern Sie einige Zusammenhänge der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung mit Leistungen der Thermischen Bauphysik am Beispiel einer Heizungsplanung (EnEV).
Die Qualität des winterlichen Wärmeschutzes hat großen Einfluss auf die Dimensionierung der Heizungsanlagen.
28. Erläutern Sie kurz einige typische Aspekte der integrierten Planung am Beispiel der Klima-/Lüftungsplanung bezüglich des sommerlichen Wärmeschutzes.
Wärmeschutz hat erheblichen Einfluss auf die dimensionierung der Anlagen: Wärmeschutz ja - nein, innen-außen, Neigung, Farbe
29. Nennen Sie einige typische Themen einer weit reichenden interdisziplinären integrierten Planung.
nat. Lüftung, Passive/Hybride Kühlung, Fassadenplanung Wärmeschutz (winter, sommer)
33. Nennen Sie typische flächenspezifische Luftvolumenströme [(m³/h)/m²] für Versammlungsstätten, Küchen und Garagen!
Versammlungsstätten: 20
Küchen 70
Garagen 10
34. Wie lässt sich der Querschnitt (Breite, Höhe) von Lüftungsgeräten abschätzen? Wovon hängt allgemein die Länge von Lüftungsgeräten ab?
Querschnitt: A=V/c
Länge hängt von den Einbauten ab.
35. Ein Lüftungsgerät hat die Abmessungen 1m x 1m x 10m. Welche Zentralenfläche und Höhe wird in etwa (ganz grob) benötigt?
Bges = 3m
Lges = 13m
-> ca 40m²
36. Wie schätzen Sie den Platzbedarf für Lüftungs-/Klimaanlagen im frühen Projektstadium ab? Wovon hängen Gerätebreite, -länge und der insgesamt erforderliche Platz ab?
Länge von den Einbauten
Breite vom Luftvolumenstrom
PLatz aufeinander oder Nebeneinander
37. Nennen Sie Vor- und Nachteile von Dachzentralen und Zentralen im UG?
Dachzentralen:
+ gute Ansaugung
+ gute WRG
- städtebauliche Ansicht
- Schall
Zentralen im UG:
+ gute WRG
+ von Außen nicht sichbar
+ Schalldämmung möglich
- Lange Wege für AULansaugung
-große Schächte
39. Was verstehen Sie unter einem Raumprogramm? Welche wesentlichen Angaben enthält es?
Raumprgogramm = Auflistung der zu erstellenden Räume -> Räume können Attribute zugeordnet werden
40. Was unterscheidet ein Raumbuch von einem Raumprogramm?
Raumbuch enthält sämtliche Raumeigenschaften wir Fläche, Bodenbelag, Rauminhalte, Wandbekleidung, Elemente der TGA, Einbauten und Möbel
41. Was verstehen Sie unter einem Technischen Raumbuch „Raumlufttechnische Anlagen“?
Hier werden für jeden einzelnen Raum die erforderlichen Luftwechel für Volumenströme der ZUL, ABL, UML ggf. Überströmung angegeben.
42. Was verstehen Sie unter NF, NGF, BGF? Wodurch unterscheiden sich diese Größen?
NF = Nutzfläche
NGF = Nettogeschßfläche
BGF = Bruttogeschoßfläche
BGF = NGF + KGF (a+i) = NF + FF + VF + KGF (a+i)
43. Welche Arten der Kostenermittlung kennen Sie? In welcher Planungsphase der HOAI sind diese Kosten jeweils zu ermitteln? Welche Kostenermittlung dient wann als Grundlage des Honorars? Welche Unterschiede bestehen zwischen HOAI 2002 und HOAI 2009?
- Kostenschätzung
- Kostenberechnung
- vorge. Kostenanschlag
- Kostenanschlag
- Kostenfeststllg und Kontrolle
HOAI 09: basiert für alle Phasen auf Kostenberechnung, bei Nichtvorlage auf Kostenschtäzung
HOAI 02:
PH1-4: Honorar auf Basis des Konstenanschlags bei Nichtborlage auf Kostenschätzung
PH5-7: Honorar auf Basis des Konstenaschlags bei Nichtvorlage auf Kostenberechnung
PH8-9: Honorar auf Basis der Kostenfeststellung bei Nichtvorlage auf Basis des Kostenanschlags
44. In welcher Leistungsphase wird ein Kostenüberschlag gemacht?
Leistungsphas null - Bedarfsplanung
45. Welche Toleranzbereiche für Abweichungen bestehen etwa für die einzelnen Kostenermittlungsarten?
Kostenschätzung 20-30%
Kostenberechnung 10-20%
Kostenanschlag 5-10%
47. Ist es zulässig, die Kostenschätzung auf Basis spezifischer Werte [€/m² BGF] durchzuführen? Was würden Sie für die Kostenschätzung empfehlen? Warum?
Ja ist zulässig, allerdings ungenau +- 25bis30%
Besser ist eine Kostenschätzung nach der Bauteilmethode
48. Sie erstellen eine Kostenschätzung für eine Heizungsanlage für ein Einfamilienhaus. Verwenden Sie vorzugsweise Richtwerte in € oder in €/m²? Warum?
Richtwerte in €, weil die heizungsanlage für ein 100m² Hast fast genauso viel Kostet wie die eines 120m² Hauses, Richtwerte nach €/m² sind in Einffamilienhaus bereich ungenau.
49. Die Kostenermittlung nach Elementen gibt für eine Komplexleistung „Duschraum mit Handwaschbecken und Dusche (Wohnungsbau, normaler Standard) € 864,84 Herstellkosten an. Welcher Vorteil besteht bei Änderungen gegenüber einem pauschalen Schätzwert?
Unterschiedliche Ausstattungen können verglichen werden
50. Welche Vorteile hat die Kostenberechnung nach Bauelementen gegenüber Schätzwerten? Skizzieren Sie grob eine Sanitärausstattung inkl. Wasser- und Abwasserinstallation.