Antiparkinson-Wirkstoffe
L-Dopa, Anticholinergika etc.
L-Dopa, Anticholinergika etc.
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Cartes-fiches
Welche verschiedenen Unterklassen an Anticholinergika werden zur Parkinsontherapie eingesetzt? von welchem Stoff sind alle abgeleitet? WM
ALLE von Atropin abgeleitet
Atropin Derivate, trizyklische WS und Phenylpropanolamin-Derivate
Antagonisten an M1- und M2-Rezeptoren.
Adenosin Funktion
• reguliert u.a. Bewegungskontrolle
• Subtyp A2A der 4 Adenosin-Rezeptoren ausschließlich im Striatum und Nucleus acumbens
-> nimmt Einfluss auf Glutamat-Freisetzung
Istradefyllin
Antiparkinsonmittel: Adenosin-A2A-Rezeptorantagonist
• Xanthin-Derivat mit E-konfiguriertem Styrylrest an Pos.8. Styrylrest hemmt A2A-Rezeptor.
• hohe Affinität zum A2A: Ki = 12 nM, bei der Konz. 50% der Rezeptoren besetzt
• A2A-Rezeptor-Blockade: Hemmung der GABA und Acetylcholin-Freisetzung
• Kein Auftreten von Dyskinesien wie bei L-Dopa! Bei motorischen Fluktuationen.
Theophyllin-derivat, Ähnlichkeit mit Adenosin
Hyperkinetische Bewegungsstörungen und Spätdyskinesien
Chorea Huntington = Veitstanz, Tanzwut
• neurologische Erbkrankheit, meist im 40. – 50. Lebensjahr
• Symptomatik: Bewegungsstörungen, Demenz, Depression
Tardive Dyskinesie-Syndrome
• durch Neuroleptika hervorgerufen (Dopamin-Antagonisten!)
Tetrabenzain:
• hemmt vesikulären Monoamin-Transporter 2 (VMAT 2) => Verarmung von Dopamin in präsynaptischen Vesikeln => verminderte Freisetzung von Dopamin in den synaptischen Spalt
• Wird von CYP2D6 zum Dihydrotetrabenzain metabolisiert
• HWZ 5 Std.