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S. S.
Diese Karteikarten behandeln fortgeschrittene Themen der Technik, insbesondere Kupplungen, Bremsen und Wellen. Sie vertiefen sich in das Verhalten von Antrieben, Drehmomenten und Drehzahlen, sowie die Unterscheidung und Eigenschaften verschiedener Komponenten. Die Lernkarten sind ideal für Ingenieure und Techniker, die ihr Verständnis von mechanischen Systemen und deren dynamischem Verhalten vertiefen möchten.
Karten
62
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.02.2016 / 24.02.2019

Lernkarten

Ausgleichsmöglichkeiten des Kardanfehlers:

Einbau eines zweiten Kreuzgelenkes mit folgenden Bedingungen (in Z oder W Anordnung):
-Beugewinkel müssen gleich sein ß2 = ß1
-Ebenen von Antriebs-, Zwischen-und Abtriebswelle müssen ineinander liegen
-die inneren Gelenkgabeln müssen in einer Ebene liegen

Schwingungen
• Anforderungen an das Modell-/ Ersatzsystem eines schwingenden Systems:

-Genauigkeit => alle charakteristischen Eigenschaften müssen abgebildet sein
-Wirtschaftlichkeit => nur so viele Freiheitsgrade wie nötig
-Parameterbestimmbarkeit => Parameter sollen durch schematische Vergehensweise
ermittelbar sein

Modellentwicklung:

-reales System 7 Schwingungsmodell = Modellentwicklung
-Berechnungsmodell so einfach wie möglich, so umfassend wie nötig
- 2 Phasen: Strukturfestlegung und Parameterbestimmung
-Elemente: - Masse
-Feder
- Dämpfer
-Erreger
=> Speicher für kinetische Energie
=> Speicher für potentielle Energie
=> Elemente zur Energieabfuhr
=> Elemente zur Energiezufuhr
-durch Systemgrenze wird das zu entwickelnde Modell von seiner Umgebung
abgegrenzt (gegeben aus Aufgabenstellung)

Modellberechnung:

-Bwgl. aus gewöhnlichen DGL aufstellen
- Lösen mit Rechentechnik => Simulation

Modellaussagen:

- Aussagen zum dynamischen Verhalten eines modellierten Systems
-Informationen zum Anwendungsbereich des Modells und zur Wirkung von Parameteränderungen

Klassifizierungsarten von Schwingungen:

-Anzahl der Freiheitsgrade
-Art der Differentialgleichung
- Koeffizienten der Differentialgleichung
-der Entstehungsmechanismus

Mehrmassenschwinger:

-Betrachtung von Schwingern
mit mehr als einem, aber endlich
vielen Freiheitsgraden.
-beschränkt auf diskrete lineare
zeitinvariante Systeme
- Bwgl. Lassen sich durch
gewöhnliche lineare DGL mit
konstanten Koeffizienten beschreiben

Eigenschwingungsformen:

a

Zusatz

Funktion und Eigenschaften einer Bremse:

-konstanthalten oder vermindern von Geschwindigkeit
- kraftschlüssiges Element
-große Drehzahlunterschiede zwischen den fest stehenden Teil (Bremsbelag) und
dem abzubremsenden Bauteil (Aufnahme Gegenmoment)
-Sonderfälle von schaltbaren Kupplungen
-permanenter Schlupf (außer im Stillstand)

Auswahlkriterien von Bremsen:

-Einsatzart -Bremsleistung
- Schaltzahl - Betriebseigenschaften
-Bremsmoment

Arten von Bremsen:

a

Arten von Bremsen:

a

Gruppierungsarten Bremsen:

-Schließbremsen -7 immer geöffnet, z.B. Auto
-Lösebremsen -7 immer geschlossen, z.B. Kran
- selbstwirkende Bremsen, z.B. Fliehkraftbremse
- Regelbremse -?Verminderung von Rotations-oder
Translationsgeschwindigkeit, z.B. Senkbremse beim Kranhubwerk
-Stoppbremse -7 Verminderung bis zur Ruhelage
- Haltebremse -7 Gewährleistung des Stillstands
-Leistungsbremse -7 Umwandlung von Bewegungsenergie
über längere Zeit zur Erzeugung zusätzlicher
Belastungen, z.B. Prüfstandsbremsen

Unterscheidung von Bremsen gemäß ihrer Anordnung

=> zwischen Motor und Getriebe: -kleine Bremse, geringe Kosten
-keine Bremswirkung bei Wellenbruch im Getriebe

=> zwischen Getriebe und Arbeitsmaschine:-große Bremse, hohe Kosten
-langsames Einfallen der Bremse notwendig
(sonst zu hohe Belastung des Antriebstrangs)
- Regelung der Bremse notwendig

Betriebsbedingungen und Anforderungen mechanischer Bremsen:

Messung der Bremstemperatur
ca. O,Smm unter der Oberfläche

 

- Dauerbremsung D:
- einmalige Stoppbremsung E:
- gehäufte Stoppbremsung G:
- nähert sich asymptotisch dem oberen Grenzwert TGo
- kann beliebig groß werden
- z.B.: Senkbremse bei Kranen, Talfahrt von Fahrzeugen
- sofortige Erwärmung auf T Go, danach genügend Zeit um auf
Umgebungstemperatur abzukühlen
- z.B.: Sicherheitsbremse in Windenergieanlagen
- unstetige Temperatur-Zeit-Funktion
- z.B.: bei Antrieben mit Aussetzbetrieb

Zusammenhang zwischen Reibwert und Bremstemperatur u

-bei Überschreiten von Tgzul beginnt ab B die thermische Schädigung des Reibbelags
- starker Abfall von llml -7 Reibbelag hat jetzt nur noch Reibungszahl mü m2
-Regeneration des Bremsbelags in einigen hundert Bremsungen möglich, falls
Schädigung nicht zu hoch ist

Unterscheidung der Reibpaarungen nach Belastungszuständen:

-Einlaufen
-Normalbelastung
-Extrembelastung mit Schädigung
- Regeneration
-wieder Normalbelastung

Einteilung des zeitlichen Verlaufes des Lastmomentes:

Stationäre Anteile ohne zeitliche Änderung:

-Last-bzw. Widerstandsmomente, die sich
nach Einschalten des Antriebes zeitlich
nicht verändern

-für einzigen Betriebspunkt mit konstanter
Drehzahl oder bei Antrieben, die bei
konstantem Lastmoment variable
Drehzahlen aufweisen
-Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge
unberücksichtigt
- Bsp.: Maschinen mit reiner Reib-oder
Hubarbeit-7 z.B. Kranhubwerke

Periodisch stationäre Anteile, zyklisch wiederkehrend:

-Annäherung durch Fourier-Ansatz oder abschnittsweise konstante Momente
-eine Verlaufsperiode bezeichnet als Lastspiel
-meist konstante Drehzahl über Verlauf einer Periode
- Vergleichmäßigung über Drehmassen (.,Schwungräder")
-Bsp.: Pressen, Scheren, Kolbenarbeitsmaschinen

Zeitlich veränderliche Anteile ohne regelmäßigen Zyklus:

-instationäre Anteile mit nicht periodischem Charakter überwiegen
-Beschleunigungs-und Verzögerungsvorgänge einbezogen
-überlagerte, veränderlichen Anteile stammen aus Arbeitsprozess
und aus Drehzahländerungen

-erfordert Fahrdiagramm bei Förderanlagen/Bahnantriebe, Q)

Fertigungsprogramm bei Werkzeugmaschinen oder

Walzprogramm bei Umformmaschinen

-bei Antrieben mit schnell veränderlicher Drehzahl oder

Drehrichtungsumkehr sind aus Drehzahldiagrammen erforderliche

Zusatzmomente zu ermittel

Beispiele für die Betrachtung des Verlaufes des Lastmomentes MA:

Beispiele: -Zeitabhängigkeit Pressen und Walzgerüste MA(t)
- Winkelabhängigkeit Kolbenpumpen MA(phi)
-Wegabhängigkeit Schwebeseilbahn MA(s)

Charakterisierungen der Betriebsarten von elek. Maschinen:

a

 

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