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Cartes-fiches
Ausgleichsmöglichkeiten des Kardanfehlers:
Einbau eines zweiten Kreuzgelenkes mit folgenden Bedingungen (in Z oder W Anordnung):
-Beugewinkel müssen gleich sein ß2 = ß1
-Ebenen von Antriebs-, Zwischen-und Abtriebswelle müssen ineinander liegen
-die inneren Gelenkgabeln müssen in einer Ebene liegen
Schwingungen
• Anforderungen an das Modell-/ Ersatzsystem eines schwingenden Systems:
-Genauigkeit => alle charakteristischen Eigenschaften müssen abgebildet sein
-Wirtschaftlichkeit => nur so viele Freiheitsgrade wie nötig
-Parameterbestimmbarkeit => Parameter sollen durch schematische Vergehensweise
ermittelbar sein
Modellentwicklung:
-reales System 7 Schwingungsmodell = Modellentwicklung
-Berechnungsmodell so einfach wie möglich, so umfassend wie nötig
- 2 Phasen: Strukturfestlegung und Parameterbestimmung
-Elemente: - Masse
-Feder
- Dämpfer
-Erreger
=> Speicher für kinetische Energie
=> Speicher für potentielle Energie
=> Elemente zur Energieabfuhr
=> Elemente zur Energiezufuhr
-durch Systemgrenze wird das zu entwickelnde Modell von seiner Umgebung
abgegrenzt (gegeben aus Aufgabenstellung)
Modellberechnung:
-Bwgl. aus gewöhnlichen DGL aufstellen
- Lösen mit Rechentechnik => Simulation
Modellaussagen:
- Aussagen zum dynamischen Verhalten eines modellierten Systems
-Informationen zum Anwendungsbereich des Modells und zur Wirkung von Parameteränderungen
Klassifizierungsarten von Schwingungen:
-Anzahl der Freiheitsgrade
-Art der Differentialgleichung
- Koeffizienten der Differentialgleichung
-der Entstehungsmechanismus
Zusatz
Funktion und Eigenschaften einer Bremse:
-konstanthalten oder vermindern von Geschwindigkeit
- kraftschlüssiges Element
-große Drehzahlunterschiede zwischen den fest stehenden Teil (Bremsbelag) und
dem abzubremsenden Bauteil (Aufnahme Gegenmoment)
-Sonderfälle von schaltbaren Kupplungen
-permanenter Schlupf (außer im Stillstand)
Auswahlkriterien von Bremsen:
-Einsatzart -Bremsleistung
- Schaltzahl - Betriebseigenschaften
-Bremsmoment
Arten von Bremsen:
a
Gruppierungsarten Bremsen:
-Schließbremsen -7 immer geöffnet, z.B. Auto
-Lösebremsen -7 immer geschlossen, z.B. Kran
- selbstwirkende Bremsen, z.B. Fliehkraftbremse
- Regelbremse -?Verminderung von Rotations-oder
Translationsgeschwindigkeit, z.B. Senkbremse beim Kranhubwerk
-Stoppbremse -7 Verminderung bis zur Ruhelage
- Haltebremse -7 Gewährleistung des Stillstands
-Leistungsbremse -7 Umwandlung von Bewegungsenergie
über längere Zeit zur Erzeugung zusätzlicher
Belastungen, z.B. Prüfstandsbremsen
Unterscheidung von Bremsen gemäß ihrer Anordnung
=> zwischen Motor und Getriebe: -kleine Bremse, geringe Kosten
-keine Bremswirkung bei Wellenbruch im Getriebe
=> zwischen Getriebe und Arbeitsmaschine:-große Bremse, hohe Kosten
-langsames Einfallen der Bremse notwendig
(sonst zu hohe Belastung des Antriebstrangs)
- Regelung der Bremse notwendig
Betriebsbedingungen und Anforderungen mechanischer Bremsen:
Messung der Bremstemperatur
ca. O,Smm unter der Oberfläche
- Dauerbremsung D:
- einmalige Stoppbremsung E:
- gehäufte Stoppbremsung G:
- nähert sich asymptotisch dem oberen Grenzwert TGo
- kann beliebig groß werden
- z.B.: Senkbremse bei Kranen, Talfahrt von Fahrzeugen
- sofortige Erwärmung auf T Go, danach genügend Zeit um auf
Umgebungstemperatur abzukühlen
- z.B.: Sicherheitsbremse in Windenergieanlagen
- unstetige Temperatur-Zeit-Funktion
- z.B.: bei Antrieben mit Aussetzbetrieb
Zusammenhang zwischen Reibwert und Bremstemperatur u
Unterscheidung der Reibpaarungen nach Belastungszuständen:
-Einlaufen
-Normalbelastung
-Extrembelastung mit Schädigung
- Regeneration
-wieder Normalbelastung
Einteilung des zeitlichen Verlaufes des Lastmomentes:
Stationäre Anteile ohne zeitliche Änderung:
-Last-bzw. Widerstandsmomente, die sich
nach Einschalten des Antriebes zeitlich
nicht verändern
-für einzigen Betriebspunkt mit konstanter
Drehzahl oder bei Antrieben, die bei
konstantem Lastmoment variable
Drehzahlen aufweisen
-Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge
unberücksichtigt
- Bsp.: Maschinen mit reiner Reib-oder
Hubarbeit-7 z.B. Kranhubwerke
Periodisch stationäre Anteile, zyklisch wiederkehrend:
Zeitlich veränderliche Anteile ohne regelmäßigen Zyklus:
-instationäre Anteile mit nicht periodischem Charakter überwiegen
-Beschleunigungs-und Verzögerungsvorgänge einbezogen
-überlagerte, veränderlichen Anteile stammen aus Arbeitsprozess
und aus Drehzahländerungen
-erfordert Fahrdiagramm bei Förderanlagen/Bahnantriebe, Q)
Fertigungsprogramm bei Werkzeugmaschinen oder
Walzprogramm bei Umformmaschinen
-bei Antrieben mit schnell veränderlicher Drehzahl oder
Drehrichtungsumkehr sind aus Drehzahldiagrammen erforderliche
Zusatzmomente zu ermittel
Beispiele für die Betrachtung des Verlaufes des Lastmomentes MA:
Beispiele: -Zeitabhängigkeit Pressen und Walzgerüste MA(t)
- Winkelabhängigkeit Kolbenpumpen MA(phi)
-Wegabhängigkeit Schwebeseilbahn MA(s)