Annas Lernkarten IV
SAP THR10
SAP THR10
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Cartes-fiches
Tagesregeln
Bilden von Zählklassen oder Lohnarten aufgrund folgender Bedingungen:
- Feiertag, Art des aktuellen oder folgenden Tages
- Welcher Wochentag
- Geplante Arbeitszeit auf Arbeitszeitplan?
Abwesenheitsbewertungsregeln
- Gruppierung von Abwesenheiten durch Zuordnung zu Bewertungsregel
- Gruppieren von Mitarbeitern mittels Bewertungsregeln
- Bewertungsregeln steuern Verhalten der Abwesenheit in Abrechnung
- Kategorien für Österreich und ÖD
Zählklassen
- Sammeln Daten diverser Abwesenheiten, Trennung in bezahlte (AP) und unbezahlte Abwesenheiten (AU)
- Zugriff mittels Operation NUM: Bezahlte Abwesenheiten sind gruppiert in Operationen xAPnn, unbezahlte in xAUnn ( x = K für Kalendertage; x = A für Arbeitstage, x = S für Stunden)
Abwesenheitsbewertungen
- Abwesenheiten über mehrere Abrechnungsperioden können in erster, letzter Abrechnungsperiode oder anteilig bewertet werden
- Interne Zeitlohnartentabelle ZL
Vergüten von Abwesenheiten pro Tag
- Kalendertage
- Abwesenheitstage (Arbeitstage laut Arbeitszeitplan)
- Buchungstage (nach An-/ Abwesenheitstabelle)
- (Split-Zeichen für Basisbezüge in Abrechnungsperiode)
Bewerten von Abwesenheiten
- Mittels Durchschnitten und Konstanten
- Als-Ob-Prinzip: Bewerten als ob der Mitarbeiter gearbeitet hätte
Arten von Bewertungsgrundlagen
- Angaben in Tabelle: -> Konstante abhängig von Lohnart; -> Konstante abhängig von Tarifvertrag
- Basierend auf personenspezifischen Basisbezügen
- Basierend auf Durchschnittswerten von vorherigen Abrechnungen
Schema XT00 - Zeitsaten international
- Regel X010: Lohnarten in IO Lohnarten zur Bestimmung der Bewertungsgrundlage
- Regel X013: Umrechnen auf Stundensatz für /001, /002
Bewertungsbasis
- Lohnarten des IT 0008 benötigen Prozessklasse 1 (fließen in Bewertungsbasis, Lohnarten /0..)
- Bonuslohnarten können in Abrechnung aus anderen Lohnarten abgeleitet werden
-> Dafür wird Bewertungsbasis benötigt
Rechenregel X013
Bewertungsbasis für Mitarbeiter, die nicht pro Stunde bezahlt werden: Teilen durch pauschale Anzahl von Stunden -> Stundensatz in RTE der Lohnarten /001, /002
- RTE: Berechnungen in RTE-Feld, Aktion oder Entscheidungsoperation
- DIVID: Teilt Werte aus 2 Feldern in ein neues Feld, Felder der OT: NUM, RTE, AMT
Rechenregel X010
Prüft Prozessklasse 01 für Basislohnarten in IT
- Spezifikationen in Prozessklasse 01 legen fest in welche wertbasis Lohnarten kumuliert werden
- ADDWT: Addiert Lohnarten zu späteren Lohnarten
- ELIMI: Eliminiert Periodenindikatoren (Splitindikatoren)
- ZERO: Initialisiert Arbeitsbereich
Personenbezogene Bewertungsbasis
- Mitarbeiterspezifischer Wert basierend auf Mitarbeitervergütung
- System markiert Lohnarten mit personenbezogener Basis
Bewertungsmodifikatoren (Tabellenabhängig)
- Einige Teile der Vergütung können von der Orgeinheit abhängig sein ( z. B. Boni)
- Regel XMOD bzw. Funktion MOD steuern diesen Modus
- Operation OUTWP: Definiert organisatorische Charakteristika
- Operation MODIF setzt Modifikationen zum Tabellenzugriff
Tarifgruppen - Abhängige Konstante
- Konstanter Wert je nach Tarifgruppe/-Stufe: -> Definition muss für jede Lohnart und Tarifstufe erfolgen
- Gruppierung der Mitarbeiterkreise bei Tarifverträgen beachten
Schema XBD0 Teil 2
Funktion GON prüft, ob Stammdaten importiert wurden, weitere Verarbeitung erfolgt nur wenn bestimmte Daten vorhanden sind (länderabhängig, IT 0007 muss vorhanden sein)
Schema XBD0 Teil 1
- Liest Basisdaten
- Funktion BLOCK strukturiert Protokoll: -> Gruppierung nach Beginn-/Endedatum
- Funktion WPBP füllt interne Tabelle WPBP mit Stammdaten, Arbeitspatzdaten, Daten der Basisbezüge für aktuelle Periode und IT mit Basislohnarten: -> Meist bleiben Daten für gesamte Abrechnungsperiode gleich, ansonsten liegt Split-Indikator vor; Neue Einträge bei jeder Änderung
Initialisieren der Abrechnung
- Funktion UPD aktualisiert DB nur bei Echtläufen
- Funktion OPT mit Parameter INFT sorgt dafür, dass nur Infotypen, die im Schema benötigt werden, importiert werden; Parameter TIME lässt nur Zeit-IT importieren, Performance-Verbesserung
- Funktion CHECK: Mit Parameter ABR: Nur freigegebene Abrechnungskreise und Mitarbeiter ohne Abrechnung in der Zukunft. In Live-Abrechnungs-Schema muss diese Funktion aktiviert sein.
Initialisieren der Abrechnung II
- XINO - Internationale brutto Lohnabrechnung & Transfer
- Schema XINO versorgt Abrechnungstreiber mit den benötigten Daten zum Starten der Abrechnung
- Funktion PGM liefert Daten der Programmart, diverse Funktionen von Programmen
- Funktion ABR startet der Abrechnungstreiber
- Funktion UPD kontrolliert, ob Daten auf DB aktualisiert werden, oder nur während Abrechnung vorhanden sind
Regeln als strukturelle Grafiken
- Quelltext als Linien und Knoten in hierarchischer Struktur
- Farbkodierung: Entscheidungen in eigener Farbe
Attribute der Rechenregeln
- Pflegen und Anzeigen von Regeln mittels PE02
- Abhängig von Mitarbeiterkreis und Lohnart
- Zuordnung zu Programmklasse: Abrechnung oder Zeitwirtschaft
- Verantwortung zu einem Mitarbeiter zuordenbar -> Alle anderen Können nur anzeigen lassen
Funktionen zum Anpassen der Lohnarten
PLRT
PORT
PDT
PRT
PZL
-> Parameter 2 enthält die Art des Regelzugriffs: Pnn ist die Prozessklasse, alternativ GEN für generisch oder blank für Abhängigkeit von der Lohnart
-> Parameter 3: NOAB, wenn keine Abhängigkeit von Mitarbeiterkreis
Funktion PIT 2
- PIT Xnnnn _________
- Lohnarten werden ohne Änderungen in OT geschrieben
Funktion PIT 1
= Process Input Table
PIT Xnnnn GEN
- Jede Lohnart in IT wird (je nach Mitarbeiterkreis) mittels rechenregel verarbeitet
- Wird NOAB ergänzt, wird Gruppierung der Mitarbeiter nicht genutzt
- PIT Xnnnn P01
- P01 entspricht der Prozessklasse, mittels der die Rechenregel angesteuert wird
Abrechnungstabellen
- IT enthält Lohnarten, die für aktuellen Prozess relevant sind
- Ergebnisse eines Prozesses erscheinen in OT oder RT
- Nach Abschluss eines Prozessschritts werden die Lohnarten von OT zu IT gereicht
- IT und OT sind interne Tabellen, existieren nur während Abrechnung, RT wird in DB gespeichert
Gruppierung von Mitarbeiterkreisen für Rechenregeln
- Konfiguration aufgrund der Gruppierung zur Steuerung der Rechenregeln
- Unterschiedliche Rechenregeln z. B. für Stunden- und Monatslöhner
- Mitarbeiterkreis muss zu einer Gruppierung zugeordnet sein
- Gruppierungen können alle eine eigene Zuordnung zu Rechenregeln besitzen
Beispiele für Funktionen
- Funktionen zum Datenimport: -> WPBP: Arbeitsplatz und Basisbezüge; -> RAB: Abwesenheiten; -> P0015: Ergänzende Zahlungen; -> P2010: Entgeltbelege
- Datenverarbeitung aufgrund von Customizing-Tabellen: -> PAB: Bewertung der Abwesenheiten
- Anpassen von Lohnarten aufgrund von Rechenregeln: -> PIT
Rechenregeln
- Verarbeitung der Daten
- Besteht aus einzelnen Operationen
- Verarbeitet Daten in logischen Einheiten
SAP Standard Schema und Kunden Schema
- Kein unterschiedlicher Namensraum
- Standardschema in T52C0 (mandantenunabhängig)
- Kundenschema in T52C1 (mandantenabhängig) -> Änderungen führen dazu, dass Schema in T52C1 gespeichert wird; -> Abgleich von Schemata möglich
Schema Attribute
- Administrative Daten in Schema
- Programmklasse legt fest, wie Schema funktioniert ( C = Payroll, T = Time Management )
- Ländergruppierung
- Kennzeichen: Änderung nur durch verantw. Person, Schemaelemente dürfen nur von verantwortlicher Person geändert werden
- Änderungen: RPUCTF00
- Keine spezielle Berechtigung zum Pflegen nötig, Berechtigungsprüfung beim Ausführen
- RDDASC00: Aufbereiten von Schemen und Regeln
Schema Editor II
- Navigation in und zwischen Schemata
- Navigation zwischen Schemata
- Zugriff auf persönliche Rechenregeln
Schema Editor I
- Anzeigen und Drucken des Schemaverzeichnisses
- Vergleich des Quellcodes von Schemata
- Kopieren von Schemata
- Anpassen der Elemente eines Schemas
- Syntax-Check in einem Schema
- Anlegen eines Schemas
- Generierung von neuem oder modifizierten Queltext
- Transport eines Schemas in andere Mandanten
Aufbau eines Schemas
- Folge von Funktionen (Aufrufen und verarbeiten von Daten)
- Schema-Editor: PEON zum Anzeigen und Pflegen von Schemata
-> Anzeige als Tabelle oder strukturelle Grafik möglich
Hauptschema
- Besteht aus Folge von Teilschemata, die mittels COPY eingefügt werden
- Generierung und Ausführung erfolgt mittels Abrechnungstreiber
-> Teilschemata sind nicht alleine ausführbar, nur eingebunden in einem Hauptschema
Abrechnungsschema - International
- XIN0 - Initialisieren der Abrechnung
- XBD0 - Editieren von Basisdaten
- XLR0 - Import der letzten Abrechnungsergebnisse
- XT00 - Brutto-Entgelt
- XAP9 - Import zusätzlicher Be-/Abzüge
- XAL9 - Teilperioden Factoring und Speicherung
- XNA9 - kumulieren des Netto-/Zahlungsbetrages
- XRR0 - Rückrechnung
- XNN0 - Netto Be- /Abzüge und Transfer
- XEND - Endeverarbeitung
Abrechnungsverlauf
- Basisdaten lesen
- Letztes Abrechnungsergebnis lesen
- Zeitdaten lesen, Zeitlohnarten generieren und bewerten
- Import zusätzlicher Be- /Abzüge
- Factoring (reduzieren der Basisbezüge, Lohnarten für FI/CO)
- Gesetzliche Be-/Abzüge
- Netto- Be-/Abzüge
- Festlegen des Betrages
Primäre und Sekundäre Lohnarten
- Primäre Lohnarten: Dialoglohnarten, Zeitlohnarten, Abwesenheiten (manuelle Eingabe oder Berechnung aufgrund man)
- Sekundäre Lohnarten: Bewertungsbasis, Kumulationen, technische Lohnarten (beginnen mit / ), von SAP ausgeliefert
Lohnarten
- Zuordnung zu einer Periode
- 3 Wertefelder: RTE, NUM, AMT: -> RTE: Rate (z. B. Stundenlohn); -> NUM: Anzahl (z.B. Anzahl der Überstunden); -> AMT: Betrag (z. B. Anzahl der Stunden * Stundenlohn) --> Gehalt u. ä. Basislohnarten nutzen AMT
- Charakteristiken der Lohnarten haben ein Gültigkeitsintervall --> Bei Änderungen muss die Lohnart abgegrenzt werden; --> Bei Änderungen im Vergleich: Zwangsrückstellungen
Prozess der Abrechnung III
- Abrechnungsergebnisse prüfen: Keine Eingabe der Stammdaten und keine Abrechnung möglich, optional
- Frei zur Korrektur: Stammdaten können korrigiert werden, 99 Korrekturläufe können erfolgen --> erneut frei zur Abrechnung; --> Nur Personalnummern mit MatchCode W werden erneut abgerechnet
- Ende der Abrechnung; Stammdatenpflege erlaubt, Abrechnung nicht, Periode steigt, Korrektur in Vergangenheit -> Rückrechnung
Prozess der Abrechnung II
Angaben zu Eingabe-, Ausgabedaten und Datenverarbeitung möglich, eigene Einstellungen in Variable speicherbar, Fehler lassen Protokoll dort automatisch ausklappen.
Matchcode W: Liste aller PerNr., die bei Abrechnung abgelehnt wurden, Ausgabe im Abrechnungsverw.satz
Prozess der Abrechnung I
- Simulation: Zählen nicht im Verwaltungssatz, kein DB-Update, keine Sperre der Stammdaten, Log-, Entgeldtnachweisausgabe
- Freigeben der Abrechnung: Sperre vergangener und gegenwärtiger stammdaten
- Starten der Abrechnung: Wahl des Abrechnungskreises, aktuelle Abrechnungsperiode wird automatisch genutzt, Zwangsrückrechnung kann erfolgen bis Stichtag, Logausgabe: Baumansicht