SAP THR10


I. G.
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen des Organisationsmanagements und der Lohnabrechnung auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Verknüpfung von Lohnarten, die Pflege von Planstellen und die Speicherung von Daten in verschiedenen Systemen. Besonders relevant sind die Berechnung von Aliquotierungsfaktoren, die Verarbeitung von Basislohnarten und die Integration mit anderen SAP-Komponenten. Diese Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit der technischen Umsetzung von Lohn- und Organisationsprozessen auseinandersetzen und ein tiefes Verständnis der zugrunde liegenden Regeln und Strukturen erlangen möchten.
Flashcards
51
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.11.2013 / 04.08.2025

Flashcards

Regel XCH0

  • Lohnarten /840, /844, /845, /846 werden mit Stunden gefüllt (Feld NUM)
  • Teilschema XAL0, Funktion ACTIO ruft Regel auf
  • Operation ADDWTInnn schreibt Lohnart nnn in Input Tabelle
  • Da Lohnart bereits existiert (XCM0), wird nur NUM-Feld geändert

Aliquotierungsfaktor /801

  • Lohnart /801 enthält Faktor, der in PWS Methode festgelegt wird
  • Regel XPP1 wird von Regel XPPF für jede Lohnart aufgerufen

Aliquotierungsfaktor /802

  • Berechnet mit folgender Formel: (geplante Arbeitszeit -  unbezahlte Abwesenheit - bezahlte Abwesenheit) / geplante Arbeitszeit
  • Nutzbar um Entgeltelemente nur an tatsächlichen Arbeitstagen zu zahlen

Reduktionsfaktor

  • Gilt für primäre Lohnarten
  • Hat Verarbeitungsklasse 10

Regel XVAL

  • Faktorisierung von Lohnarten mittels Faktor aus RTE der /801
  • Operation ELIMI kann Splitindikatoren löschen
  • Bis zu 3 Splitindikatoren oder alle wählbar
  • Operation RESET setzt Split-Indikator zurück

Erstellen von Lohnarten

  • Deklarieren als wiederholende Zahlung für bezahlte Abwesenheiten
  • Als Basislohnart muss Spezifikation in Prozessklasse 31 haben: -> 0: Lohnart führt zu keinen Kostenstellenbuchungen; -> 1: Berechnet bezahlte Feiertage; -> 2: Berechnet bezahlte Nicht-Arbeit; -> 3: Berechnet bezahlte Nicht-Arbeit und unbezahlte Abwesenheit

Regel XPPF

  • Zugriff mittels Teilschema XAL0, Lohnarten /801-/816 zum Berechnen eines Teilperiodenfaktors
  • Prüfung mittels Operation PPPAR: -> Entweder Regel XPP0, XPP1 für Lohnarten /801, /802
  • Regel XPPF berechnet für Kostenrechnung: -> /810: Unterschied tatsächliche und durchschnittliche Arbeitszeit; -> /814: Anteil gesamter Feiertage; -> /815: Anteil Arbeit an Feiertagen und bezahlte Abwesenheiten; -> /816: Anteil unbezahlter Abwesenheit

Technische Lohnarten als Periodenparameter

  • Funktion GENI8 generiert Lohnarten /801-/816
  • Lohnarten in IT für jeden WPBP Split
  • Multiplikation mit Konstante GENAU für bessere Genauigkeit, Speicherung in Feld RTE
  • /810-/816 sind vom System genutzt
  • /801-/809 als Aliqustierungsfaktor nutzbar

PWS-Methode

  • Geplante Arbeitszeit wird als Divisor genutzt
  • Nur, wenn alle Abweichungen in System eingegeben werden, nutzbar: -> Anpassungen in IT 2001, 2003, 0007

Zahlungsmethode

Bezahlung nach tatsächlicher Arbeitszeit geteilt durch Durchschnitt der Stunden pro Periode

Probleme:

  • In langen Monaten kann zuviel gezahlt werden bei wenig Abwesenheiten
  • In kurzen Monaten kann trotz viel Arbeit zu wenig gezahlt werden
  • Bei Teilperioden (exakt verrechnet) treten Fehler auf

Abzugsmethode

  • Multipliziert Stundensatz mit Anzahl der unbezahlten Abwesenheiten, zieht Ergebnis von Bezahlung ab
  • Bei monatlicher Abrechnung wird trotz Arbeitsstunden als Divisor ein Durchschnittswert genutzt

Probleme:

  • In langen Monaten kann MA auf negative Werte kommen
  • In kurzen Monaten kann trotz vollständiger Abwesenheit Auszahlung entstehen

Study