Anatomie, Physiologie

Das Neuron bis...

Das Neuron bis...


R. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, insbesondere auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie das Herz, seine Kammern, Vorhöfe und den Herzzyklus, sowie die Funktionen des Blutes und des Abwehrsystems, einschließlich der Rolle von Zellen wie Lymphozyten und Phagozyten. Die Karteikarten eignen sich besonders für Medizinstudenten, die sich mit den komplexen Prozessen der Körperabwehr, der Hormonwirkung und der Struktur des Herzens vertraut machen möchten.
Karten
146
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.10.2013 / 20.02.2024

Lernkarten

unspezifische, angeborene Abwehr

äussere Schutzbarriere

Haut und Schleimhaut

-mechanischer Schutz, chemische Abwehr -> Lysozym ( in Speichel, Bronchialschleim und Tränenflüssigkeit)

Magen

-chemische Abwehr -> Säure

unspezifische, angeborene Abwehr

Phagozyten

Fresszellen -> fressen Zellen und Mikroorganismen

Makrophagen, neutrophile Granulozyten

unspezifische, angeborene Abwehr

Natürliche Killerzellen

wirken gegen virusinfizierte und tumorartig veränderte Zellen

können veränderungen auf der Zelloberfläche erkennen

unspezifische, angeborene Abwehr

Das Komplementsystem

Hauptteil der humoralen unspezifischen Abwehr

vernichtet Bakterien und körperfremde Zellen

fördert Entzündungsreation

-Opsonisierung von Bakterien, locken andere Abwehrzellen an, Membranangriffskokmplex

die spezifische, erworbene Abwehr

blildet sich erst im Laufe der Kindheit

2 Hauptmerkmale: kann bestimmte Merkmale der Erreger erkennen und reagiert nur beim Vorhandensein dieses Mekmals = Spezifität

T-Zell-Antigenrezeptoren <-> Antikörper (Schlüssle-Schloss-Prinzip)

Gedächtnisfunktion (Immunität) B-und T-Zell-Gedächtniszellen

die spezifische, erworbene Abwehr

T-Zelle

erkennen Antigene und aktivieren Makrophagen und B-Zellen

zytotoxische T-Zellen erkenne virusinfilzierte und tumorartig veränderte Zellen und lösen über Botenstoffe Apoptose aus

T-Gedächtniszelle: leben jahrelang und erinnern sich an frühere Antigene

die spezifische, erworbene Abwehr

die B-Zelle

B= bone marrow

im Knochenmark werden unreife B-Zellen zu immunkompetenten Plasmazellen -> Antikörperproduktion

Abwehr von Bakterien

Abwehr am Eintrifftsort durch Phagozyten (unspezifische Abwehr) -> grössere Bakterienmengen / besonders virulente Bakterien -> braucht spezifische Abwehr -> B-Zelle -> Plasmazelle -> AK -> Komplementsystem

Plasmazelle -> AK-> Opsonisation -> Phagozyten

Abwehr von Viren

Viren können von der Abwehr nicht direkt erkannt werden so lange sie in den menschlichen Wirtszellen sind, die menschlichen Wirtszellen können eine SOS Flagge hiessen ->zytotoxische T-Zellen tötet Zelle ab

Plasmazelle-> AK-> erkennen Viren sobald sie aus der Zellen kommen-> Phagozytose

Die Aktivimmunusierung

Infektionserreger -> man wird krank -> Körper produziert AK gegen Infektionserreger -> Gedächtniszellen merken sich Infektionserreger -> erworbene Immunität

die Aktivimmunisierung

die Impfung

Impfstoff (künstliche Infektion: abgetötete Keime, Toxinmoleküle, Teile von Erregern, inaktivierte Keime) -> man wird nicht krank -> Körper produziert AK gegen Infektionserreger-> Gedächtniszellen merken sich den Infektionserreger -> erworbene Immunität

die Passivimmunisierung

Infektionserreger in Risikosituation -> keine Zeit zum Lernen fürs Immunsystem -> Gabe von AK -> Passivimmunisierung

Das Lymphsystem

Bestandteile

Lymphbahnen, lymphatische Organe: primäre: Knochenmark und Thymus, sekundäre: Milz, Lymphknoten, lymphatische Gewebe der Schleimhäute

Das Lymphsystem

3 Hauptaufgaben

Drainage des Interstitiums über die Lymphe

Immunabwehr

Transport von Fetten aus dem Darm

das Lymphsystem

die Lymphe

-tägl. ca. 2l Lymphe

-gleiche Zusammensetzung wie Blut aber weniger Proteine

die Lymphknoten

-Filterstationen für Zelltrümmer und Krankheitserreger

-Hauptarbeitsort der Lymphozyten

Das Herz ist...

ein Hohlmuskel

eine zentrale Pumpe

so gross wie eine geschlossene Faust ca. 300g

liegt im Meiastinum zwischen Lungen, Brustbein, BWS und Zwerchfell

2 Kreisläufe des Herzens

rechts: nimmt sauerstoffarmes Blut aus Venen auf -> pumpt es in den Lungenkreislauf

links: nimmt sauerstoffreiches Blut aus Lunge auf -> pumpt es in den Körperkreislauf

Aufbau Herz:

Jede Herzhälfte teilt sich in 2 Innenräume:

Vorhof (Atrium) = klein, muskelschwach, "sammelt Blut aus Körper/Lunge ein"

Kammer (Venttrikel) = gross, muskelstark, "nimmt Blut aus Vorhof auf, pumpt es in Körper-/Lungenkreislauf"

Die Herzklappen

Segelklappen

zwischen Vorhöfen und Kammern

Mitralklappe -> linke Segelklappe, 2 Segel zwischen li Vorhof und li Kammer

Trikuspidalklappe -> rechte Segelklappe, 3 Segel zwischen re Vorhof und re Kammer

Die Herzklappen Taschenklappen

zwischen Kammern und grossen Schlagadern

Aortenklappe -> linke Taschenklappe, 3 Taschen zwischen li Kammer und Aorta

Pulmonalklappe -> rechte Taschenklappe, 3 Taschen zwischen re Kammer und Lungenarterie

Die Herzhöhlen - das rechte Herz

2 grosse Venen -> Vena cava superior/ inferior

sauerstoffarmes Blut -> rechter Vorhof -> Trikuspidalklappe -> rechte Kammer -> Pulmonalklappe -> 4 Lungenarterien -> Lungen

Die Herzhöhlen - das linke Herz

4 Lungenvenen -> sauerstoffreiches Blut -> linker Vorhof -> Mitralklappe -> linke Kammer -> Aortenklappe -> Aorta -> Körper

Der Herzzyklus

Kontraktionsphase / Systole

Anspannungsphase

1. Phase der Systole, Kammern mit Blut gefüllt, alle Klappen geschlossen, durch Anspannung des Myokard steigt der Druck in der Kammer

Austreibungsphase

2. Phase Druck in Kammer wird grösser als in Aorta/ Pulmonalarterien, Taschenklappen gehen auf, Blut fliesst raus. Systole dauert ca 0.25 Sekunden

Der Herzzyklus

Erschlaffungsphase

Entspannungsphase

1. Phase Diastole, Myokard entspannt sich, Druck in Kammer sinkt, alle Klappen schliessen wieder

Füllungsphase

2.Phase, Kammerdruck sinkt noch weiter bis er unter dem Vorhofdruck ist, Selklappen öffnen sich, Blut strömt von den Vorhöfen in die Kammern, Klappen schliessen, wenn Kammer voll ist.

Herzfrequenzabhängig (bei 70/Min ca 0.55 Sekunden)

Der Herzzyklus

Kontraktionen der Kammern sind exakt aufeinander abgestimmt, Vorhofmuskulatur kontrahiert ca. 0.12-0.2 sec vor Kammermuskulatur

Aus jeder Kammer werden pro Herzschlag ca.70ml Blut ausgeworfen,

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