Anatomie, Physiologie

Das Neuron bis...

Das Neuron bis...


R. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, insbesondere auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie das Herz, seine Kammern, Vorhöfe und den Herzzyklus, sowie die Funktionen des Blutes und des Abwehrsystems, einschließlich der Rolle von Zellen wie Lymphozyten und Phagozyten. Die Karteikarten eignen sich besonders für Medizinstudenten, die sich mit den komplexen Prozessen der Körperabwehr, der Hormonwirkung und der Struktur des Herzens vertraut machen möchten.
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6
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
29.10.2013 / 20.02.2024

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Hormonrezeptoren

fettlösliche Hormone

- Rezeptor in der Zelle -> wirkt direkt

Regulation der Hormonsekretion

die ausgeschütteten Hormonmengen sind minimal, schon geringe Konzentrationsänderungen haben grosse Folgen

-> muss reguliert sein

-> Regelkreis: Hypothalamus -> Hypohyse -> Hormondrüse

Hypothalamus

- oberstes Zentrum des Hormonsystems

- wichtigstes Hirngebiet für die Regulation des inneren Milieus

- produziert:

 - Releasing Hormone (stimulieren die Ausschüttung von Hypophysenvorderlappenhormonen)

 - Inhibiting Hormone (hemmen die Ausschüttung von Hypophysenvorderlappenhormonen)

- Hypophysenhinterlappenhormonen (Oxytocin und ADH)

Oxytocin

Glücks-/ Bindungshormon:

ausgeschüttet bei: Berührung, Streicheln, Orgasmus

wirkt: entspannend, angstlösend, euphorisierend

bewirkt: regelmässige Wehentätigkeit, Milchentleerung

fördert Paarbindung und Beziehungsaufbau Mutter-Kind

ADH

antidiuretisches Hormon

ausgeschüttet bei: Flüssigkeitsmangel, Stress

Eigenschaft: reguliert das Flüssigkeitsvolumen im Körper

bewirkt. Zunahme der Wasserrückgewinnung in der Niere

Hypophyse

2 Teile

Vorderlappen (Adenohypophyse)

- Drüsengewebe (produziert Hormone)

 - TSH - Schilddrüse

 - ACTH - Nebenniere

 - FSH - Geschlechtsorgane

 - LH - Geschlechtsorgane

- Wachstumshormon, Prolaktin, MSH -> wirken direkt

Hinterlappen (Neurohypophyse)

 - Nervengewebe / Axone (speichert Hormone aus Hypothalamus)

Schilddrüsenhormone

Thyroidea

2 Hormone

- T4 Thyroxin

- T3 Trijodthyronin

Wirkungen:

- Steigerung des Energieumsatzes

- Förderung Wachstum und Gehirnreifung

- Aktivitätszunahme des Nervensystems

Nebennieren

- sitzen beidseits dem oberen Nierenpol auf

2 Anteile

Nebennierenmark

Nebennierenrinde hat 3 Schichten

Nebennierenrinde

Funktionen

Glukokortikoide, Kortisol, Kortison

Bereitstellen von Energie, hilft Stresssituationen zu bewöltigen "Stresshormon"

Wirkung:

- Erhöhung der Glukose im Blut

- Eiweissabbau in Muskulatur

- Fettabbau

- Förderung des Knochenabbaus

- Hemmung der Abwehrzellen

- Hemmung von Entzündungsreaktionen

Nebennierenrinde

Aufbau

Zona glomerulosa: Mineralkortikoide, z.B. Aldosteron -> Regulation Elektrolyt- und Wasserhaushalt

Zona fasciculata: Glukokortikoide z.B. Kortisol -> Bereitstellung von Energie

Zona reticularis:

v.a. Androgene (männliche Sexualhormone) wenig Östrogen (weibl. Sexualhormone)

Nebennierenmark

- ist keine Hormondrüse

- sind spezialisierte Nervenzellen des Sympathikus

2 Neurotransmitter

- Adrenalin

- Noradrenalin

-> steigern die Energiebereitstellung

werden ständig in niedriger Dosierung ausgeschüttet starke Steigerung der Ausschüttung bei Stress

Pankreas

Die Langerhans-Inseln:

- B-Zellen produzieren Insulin

- A-Zellen produzieren Glukagon

-> regulieren zusammen den Blutzuckerspiegel.

Blutzusammensetzung

2 Phasen

Blutkörperchen -> feste Bestandteile 40-45% des Blutvolumens

Blutplasma -> flüssige Bestandteile 55-60%

Blutplasma - Gerinnungsfaktoren = Blutserum

Die 5 Aufgaben des Blutes:

- Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Hormonen, CO2 und Stoffwechselabfallprodukten

- Abwehr von körperfremden Partikeln, Krankheitserregern und entarteten Zellen

- Wärmeregulation

- Abdichtung von Gefässwanddefekten

- Pufferung des pH-Wertes im Blut

Die Blutkörperchen

3 Gruppen

Erythrozyten -> Transport von Sauerstoff und CO2

Leukozyten -> Abwehr von Krankheitserregern

Thrombozyten -> Blutgerinnung

Die Erythrozyten

Eigenschaften

kernlose, in der Mitte eingedellte Scheiben

ca. 30`000 Milliarden

semipermeable Membran

stark verformbar

transportieren Sauerstoff und Kohlendioxid

leben ca.120 Tage

O2-Mangel regt die Ec- Produktion an

verlieren ihren Kern während der Entwicklung

werden mit Hämoglobin vollgepackt

Hämoglobin

Sauerstoff und Kohlendioxidtransport

ist ein Eiweissmolekül aus 4 Ketten mit je einer Häm- Gruppe:

- HbA1 97% des Hb des Erwachsenen

- HbA2 2% des Hb des Erwachsenen

- HbF ca.100% des Hb des Feten

Blutplasma

3 Bestandteile:

- Wasser

- Proteine (Albumin und Globuline) sehr viele Aufgaben (Wasser in den Gefässen halten, Transport, Pufferung, Blutgerinnung, Abwehr...)

- Ionen, Glukose, Hormone, Abfallstoffe

Die Blutbildung - Hämatopoese

Der Verbrauch an Blutzellen ist enorm gross

jede Sek. müssen ca. 2 Mio neu gebildet werden

geschieht im Knochenmark

Alle Blutzellen entstehen aus einer gemeinsamen pluripotenten Stammzelle -> Hormone -> Teilung und Differenzierung zur reifen Blutzelle

Das rote Blutbild - Laboruntersuchung

Hb Konzentration im Blut -> Menge des roten Blutfarbstoffs in g/l im Blut Mann: 13.5 - 17.5 g/l, Frau: 12-16 g/l

Ec- Zahl -> Mann: 5.2 Mio, Frau: 4.6 Mio

Hk-> Volumenanteil der roten Blutkörperchen am Gesamtvolumen des Blutes: Mann 46%, Frau: 42%

Anämie

Blutarmut

dabei sind Hb-Konzentration, Hk, Ec-Zahl erniedrigt

Müdikeit, Blässe, verminderte körperliche Belastbarkeit, erhöhter Herzschlag

zu wenig Produktion: Eisen-, Vit.B12- oder Folsäuremangel, chron. Entzündungen, Tumorleiden

zu viel Abbau/Verlust: Erbkrankheiten, mech. Zerstörung, allerg. Reaktionen, Blutung

Die Blutgruppen

AB0 System

4 Blutgruppen: A, B, AB, 0

-sind immunologische Eigenschaften der Erythrozyten (bezeichnet die Antigene welche vorhanden sind)

-werden vererbt

Ec haben Antigene auf ihrer Oberfläche. Im Blutplasma haben wir Antikörper gegen alle Antigene, welche unsere Ec's nicht auf ihrer Oberfläche haben.

Die Blutgruppen

Rhesus System

viele weitere Blutgruppen Antigene C,c,D.,E,e

sind immunologische Eigenschaften der Ec

werden vererbt

Antigen D ist das reaktionsstärkste und somit das Wichtigste

86% haben Rhesus +

14% haben Rhesus -

Die Leukozyten

3 Hauptgruppen

Granulozyten:

- (60%) meist Neutrophile

Lymphozyten:

- leben 8 Tage bis mehrere Jahre, spezifische Abwehr (z.B. Ak-Produktion)

Monozyten:

- nur 1-2 Tage im Blut, dann gehen sie ins Gewebe und werden zu Makrophagen

Aufgaben:

Abwehr von Fremdstoffen und Krankheitserregern

am Entzündungsprozess beteiligt

nur 10% zirk. im Blut, 90% sind im Knochenmark und Gewebe.

Das weisse Blutbild

Lc-Zahl = Gesamtzahl alles weissen Blutkörperchen

Leukopenie oder Leukozytose? -> Diff -> Auftrennung der LC und Auszählen der einzelnen Arten der Lc

Lymphozyten, neutrophile, eosinophile, basophile Granulozyten, Monozyten

Die Blutstillung

Hämostase

3 Reaktionen

Gefässreaktion: Verengung des verletzten Gefässes und Zusammenrollen des Gefässendes

Thrombozytenadhäsion und -aggregation: kurzzeitiger Verschluss der Wunde durch einen Thrombozytenpfropf

Blutgerinnung: langfristiger Verschluss duch ein Fibrinfasernetz

Die Thrombozyten

Blutplättchen

sind Scheibchen

im Knochenmark gebildet (von Megakaryozyten)

leben 1-2 Wochen im Blut

Der Thrombozytenpfropf

Gefäss verletzt -> Thrombozyten lagern sich an den Wundrändern an -> Thrombozytenadhäsion -> Thrombozyten verformen sich, ballen sich zusammen, stülpen Fortsätze aus und setzen Inhaltsstoffe frei -> Thrombozytenaggregation-> Bildung Thrombozytenpfropf

Das Abwehrsystem..

besteht...

Aufgaben...

ist...

besteht aus Vielzahl von Zellen und Organen

Aufgaben: Schutz des Organismus vor unterschiedlichen Krankheitserregern, bösartigen Zellen, die im Körper entstehen.

ist.. bei Geburt noch nicht fertig, beim älteren Menschen wieder schwächer

Die Immunologie =

Die Lehre von den Strukturen und der Funktionsweise des Abwehrsystems

Das Abwehrsystem

4 Teilsysteme

Unspezifische, angeborene Abwehr: antigenunabhängig, sehr schnell, reicht teils nicht aus.

Spezifische, erworbene Abwehr: antigenabhängig, braucht länger, grosse Treffsicherheit (Spezifität), Merkfähigkeit (Antigengedächtnis)

Zelluläre Abwehr: zahlreiche Abwehrzellen

Humorale Abwehr: diverse Eiweissfaktoren, Enzyme und Antikörper.

Unspezifisches Abwehrsystem

Zellulär:

- Makrophagen, Neutrophile Granulozyten, Natürliche Killerzellen

Humoral:

- Komplement, Zytokine, Lysozyme

Spezifisches Abwehrsystem:

Zellulär: T-Zellen

-T-Helferzellen, Zytotoxische T-Zellen, T-Zell-Gedächtnis, B-.Zellen

Humoral:

-Antikörper

Organe des Abwehrsystems

primäre lymphatische Organe

Thymus, Knochenmark

Organe des Abwehrsystems

sekundäre lymphatische Organe

Lymphknoten, Mandeln, Milz

Zellen des Abwehrsystems

2 Wege der Bildung:

Myeloischer Weg

- Myeloischer Weg

3 Arten der Granulozyten: Neutrophile, Eosinophile, Basophile, Monozyten/Makrophagen

alles unspezifische Abwehr

Zellen des Abwehrsystems

2 Wege der Bildung

lymphatischer Weg

Lymphozyten:

- B-Zellen, T-Zellen -> spezifische Abwehr

Natürliche Killerzelle -> unspezifische Abwehr

Zellen des Abwehrsystems

Leukozyten:

-patroullieren im gesamten Körper -> suchen nach fremden Zellen und fremdgewordenen körpereigenen Zellen

- sind an Entzündungsvorgängen mitbeteiligt

-10% im Blut, 90% in lymphatischen Organen

Botenstoffe und Enzyme der Abwehr:

Aufgaben

-Kommunikation der Abwehrzellen untereinander

-Mikroorganismen und Zellen zerstören

-Abwehrzellen anlocken

-Vermehrung von Abwehrzellen anregen

unspezifische, angeborene Abwehr

steht dem Neugeborenen ab Geburt zur Verfügung

Bestandteile:

-äussere Schutzbarriere

-Phagozyten

-natürliche Killerzellen

-Enzyme und Botenstoffe

Étudier