Anatomie, Physiologie
Das Neuron bis...
Das Neuron bis...
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Cartes-fiches
Hormonrezeptoren
fettlösliche Hormone
- Rezeptor in der Zelle -> wirkt direkt
Regulation der Hormonsekretion
die ausgeschütteten Hormonmengen sind minimal, schon geringe Konzentrationsänderungen haben grosse Folgen
-> muss reguliert sein
-> Regelkreis: Hypothalamus -> Hypohyse -> Hormondrüse
Hypothalamus
- oberstes Zentrum des Hormonsystems
- wichtigstes Hirngebiet für die Regulation des inneren Milieus
- produziert:
- Releasing Hormone (stimulieren die Ausschüttung von Hypophysenvorderlappenhormonen)
- Inhibiting Hormone (hemmen die Ausschüttung von Hypophysenvorderlappenhormonen)
- Hypophysenhinterlappenhormonen (Oxytocin und ADH)
Oxytocin
Glücks-/ Bindungshormon:
ausgeschüttet bei: Berührung, Streicheln, Orgasmus
wirkt: entspannend, angstlösend, euphorisierend
bewirkt: regelmässige Wehentätigkeit, Milchentleerung
fördert Paarbindung und Beziehungsaufbau Mutter-Kind
ADH
antidiuretisches Hormon
ausgeschüttet bei: Flüssigkeitsmangel, Stress
Eigenschaft: reguliert das Flüssigkeitsvolumen im Körper
bewirkt. Zunahme der Wasserrückgewinnung in der Niere
Hypophyse
2 Teile
Vorderlappen (Adenohypophyse)
- Drüsengewebe (produziert Hormone)
- TSH - Schilddrüse
- ACTH - Nebenniere
- FSH - Geschlechtsorgane
- LH - Geschlechtsorgane
- Wachstumshormon, Prolaktin, MSH -> wirken direkt
Hinterlappen (Neurohypophyse)
- Nervengewebe / Axone (speichert Hormone aus Hypothalamus)
Schilddrüsenhormone
Thyroidea
2 Hormone
- T4 Thyroxin
- T3 Trijodthyronin
Wirkungen:
- Steigerung des Energieumsatzes
- Förderung Wachstum und Gehirnreifung
- Aktivitätszunahme des Nervensystems
Nebennieren
- sitzen beidseits dem oberen Nierenpol auf
2 Anteile
Nebennierenmark
Nebennierenrinde hat 3 Schichten
Nebennierenrinde
Funktionen
Glukokortikoide, Kortisol, Kortison
Bereitstellen von Energie, hilft Stresssituationen zu bewöltigen "Stresshormon"
Wirkung:
- Erhöhung der Glukose im Blut
- Eiweissabbau in Muskulatur
- Fettabbau
- Förderung des Knochenabbaus
- Hemmung der Abwehrzellen
- Hemmung von Entzündungsreaktionen
Nebennierenrinde
Aufbau
Zona glomerulosa: Mineralkortikoide, z.B. Aldosteron -> Regulation Elektrolyt- und Wasserhaushalt
Zona fasciculata: Glukokortikoide z.B. Kortisol -> Bereitstellung von Energie
Zona reticularis:
v.a. Androgene (männliche Sexualhormone) wenig Östrogen (weibl. Sexualhormone)
Nebennierenmark
- ist keine Hormondrüse
- sind spezialisierte Nervenzellen des Sympathikus
2 Neurotransmitter
- Adrenalin
- Noradrenalin
-> steigern die Energiebereitstellung
werden ständig in niedriger Dosierung ausgeschüttet starke Steigerung der Ausschüttung bei Stress
Pankreas
Die Langerhans-Inseln:
- B-Zellen produzieren Insulin
- A-Zellen produzieren Glukagon
-> regulieren zusammen den Blutzuckerspiegel.
Blutzusammensetzung
2 Phasen
Blutkörperchen -> feste Bestandteile 40-45% des Blutvolumens
Blutplasma -> flüssige Bestandteile 55-60%
Blutplasma - Gerinnungsfaktoren = Blutserum
Die 5 Aufgaben des Blutes:
- Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Hormonen, CO2 und Stoffwechselabfallprodukten
- Abwehr von körperfremden Partikeln, Krankheitserregern und entarteten Zellen
- Wärmeregulation
- Abdichtung von Gefässwanddefekten
- Pufferung des pH-Wertes im Blut
Die Blutkörperchen
3 Gruppen
Erythrozyten -> Transport von Sauerstoff und CO2
Leukozyten -> Abwehr von Krankheitserregern
Thrombozyten -> Blutgerinnung
Die Erythrozyten
Eigenschaften
kernlose, in der Mitte eingedellte Scheiben
ca. 30`000 Milliarden
semipermeable Membran
stark verformbar
transportieren Sauerstoff und Kohlendioxid
leben ca.120 Tage
O2-Mangel regt die Ec- Produktion an
verlieren ihren Kern während der Entwicklung
werden mit Hämoglobin vollgepackt
Hämoglobin
Sauerstoff und Kohlendioxidtransport
ist ein Eiweissmolekül aus 4 Ketten mit je einer Häm- Gruppe:
- HbA1 97% des Hb des Erwachsenen
- HbA2 2% des Hb des Erwachsenen
- HbF ca.100% des Hb des Feten
Blutplasma
3 Bestandteile:
- Wasser
- Proteine (Albumin und Globuline) sehr viele Aufgaben (Wasser in den Gefässen halten, Transport, Pufferung, Blutgerinnung, Abwehr...)
- Ionen, Glukose, Hormone, Abfallstoffe
Die Blutbildung - Hämatopoese
Der Verbrauch an Blutzellen ist enorm gross
jede Sek. müssen ca. 2 Mio neu gebildet werden
geschieht im Knochenmark
Alle Blutzellen entstehen aus einer gemeinsamen pluripotenten Stammzelle -> Hormone -> Teilung und Differenzierung zur reifen Blutzelle
Das rote Blutbild - Laboruntersuchung
Hb Konzentration im Blut -> Menge des roten Blutfarbstoffs in g/l im Blut Mann: 13.5 - 17.5 g/l, Frau: 12-16 g/l
Ec- Zahl -> Mann: 5.2 Mio, Frau: 4.6 Mio
Hk-> Volumenanteil der roten Blutkörperchen am Gesamtvolumen des Blutes: Mann 46%, Frau: 42%
Anämie
Blutarmut
dabei sind Hb-Konzentration, Hk, Ec-Zahl erniedrigt
Müdikeit, Blässe, verminderte körperliche Belastbarkeit, erhöhter Herzschlag
zu wenig Produktion: Eisen-, Vit.B12- oder Folsäuremangel, chron. Entzündungen, Tumorleiden
zu viel Abbau/Verlust: Erbkrankheiten, mech. Zerstörung, allerg. Reaktionen, Blutung
Die Blutgruppen
AB0 System
4 Blutgruppen: A, B, AB, 0
-sind immunologische Eigenschaften der Erythrozyten (bezeichnet die Antigene welche vorhanden sind)
-werden vererbt
Ec haben Antigene auf ihrer Oberfläche. Im Blutplasma haben wir Antikörper gegen alle Antigene, welche unsere Ec's nicht auf ihrer Oberfläche haben.
Die Blutgruppen
Rhesus System
viele weitere Blutgruppen Antigene C,c,D.,E,e
sind immunologische Eigenschaften der Ec
werden vererbt
Antigen D ist das reaktionsstärkste und somit das Wichtigste
86% haben Rhesus +
14% haben Rhesus -
Die Leukozyten
3 Hauptgruppen
Granulozyten:
- (60%) meist Neutrophile
Lymphozyten:
- leben 8 Tage bis mehrere Jahre, spezifische Abwehr (z.B. Ak-Produktion)
Monozyten:
- nur 1-2 Tage im Blut, dann gehen sie ins Gewebe und werden zu Makrophagen
Aufgaben:
Abwehr von Fremdstoffen und Krankheitserregern
am Entzündungsprozess beteiligt
nur 10% zirk. im Blut, 90% sind im Knochenmark und Gewebe.
Das weisse Blutbild
Lc-Zahl = Gesamtzahl alles weissen Blutkörperchen
Leukopenie oder Leukozytose? -> Diff -> Auftrennung der LC und Auszählen der einzelnen Arten der Lc
Lymphozyten, neutrophile, eosinophile, basophile Granulozyten, Monozyten
Die Blutstillung
Hämostase
3 Reaktionen
Gefässreaktion: Verengung des verletzten Gefässes und Zusammenrollen des Gefässendes
Thrombozytenadhäsion und -aggregation: kurzzeitiger Verschluss der Wunde durch einen Thrombozytenpfropf
Blutgerinnung: langfristiger Verschluss duch ein Fibrinfasernetz
Die Thrombozyten
Blutplättchen
sind Scheibchen
im Knochenmark gebildet (von Megakaryozyten)
leben 1-2 Wochen im Blut
Der Thrombozytenpfropf
Gefäss verletzt -> Thrombozyten lagern sich an den Wundrändern an -> Thrombozytenadhäsion -> Thrombozyten verformen sich, ballen sich zusammen, stülpen Fortsätze aus und setzen Inhaltsstoffe frei -> Thrombozytenaggregation-> Bildung Thrombozytenpfropf
Das Abwehrsystem..
besteht...
Aufgaben...
ist...
besteht aus Vielzahl von Zellen und Organen
Aufgaben: Schutz des Organismus vor unterschiedlichen Krankheitserregern, bösartigen Zellen, die im Körper entstehen.
ist.. bei Geburt noch nicht fertig, beim älteren Menschen wieder schwächer
Die Immunologie =
Die Lehre von den Strukturen und der Funktionsweise des Abwehrsystems
Das Abwehrsystem
4 Teilsysteme
Unspezifische, angeborene Abwehr: antigenunabhängig, sehr schnell, reicht teils nicht aus.
Spezifische, erworbene Abwehr: antigenabhängig, braucht länger, grosse Treffsicherheit (Spezifität), Merkfähigkeit (Antigengedächtnis)
Zelluläre Abwehr: zahlreiche Abwehrzellen
Humorale Abwehr: diverse Eiweissfaktoren, Enzyme und Antikörper.
Unspezifisches Abwehrsystem
Zellulär:
- Makrophagen, Neutrophile Granulozyten, Natürliche Killerzellen
Humoral:
- Komplement, Zytokine, Lysozyme
Spezifisches Abwehrsystem:
Zellulär: T-Zellen
-T-Helferzellen, Zytotoxische T-Zellen, T-Zell-Gedächtnis, B-.Zellen
Humoral:
-Antikörper
Organe des Abwehrsystems
primäre lymphatische Organe
Thymus, Knochenmark
Organe des Abwehrsystems
sekundäre lymphatische Organe
Lymphknoten, Mandeln, Milz
Zellen des Abwehrsystems
2 Wege der Bildung:
Myeloischer Weg
- Myeloischer Weg
3 Arten der Granulozyten: Neutrophile, Eosinophile, Basophile, Monozyten/Makrophagen
alles unspezifische Abwehr
Zellen des Abwehrsystems
2 Wege der Bildung
lymphatischer Weg
Lymphozyten:
- B-Zellen, T-Zellen -> spezifische Abwehr
Natürliche Killerzelle -> unspezifische Abwehr
Zellen des Abwehrsystems
Leukozyten:
-patroullieren im gesamten Körper -> suchen nach fremden Zellen und fremdgewordenen körpereigenen Zellen
- sind an Entzündungsvorgängen mitbeteiligt
-10% im Blut, 90% in lymphatischen Organen
Botenstoffe und Enzyme der Abwehr:
Aufgaben
-Kommunikation der Abwehrzellen untereinander
-Mikroorganismen und Zellen zerstören
-Abwehrzellen anlocken
-Vermehrung von Abwehrzellen anregen
unspezifische, angeborene Abwehr
steht dem Neugeborenen ab Geburt zur Verfügung
Bestandteile:
-äussere Schutzbarriere
-Phagozyten
-natürliche Killerzellen
-Enzyme und Botenstoffe