Anatomie, Physiologie

Das Neuron bis...

Das Neuron bis...


R. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, insbesondere auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Themen wie das Herz, seine Kammern, Vorhöfe und den Herzzyklus, sowie die Funktionen des Blutes und des Abwehrsystems, einschließlich der Rolle von Zellen wie Lymphozyten und Phagozyten. Die Karteikarten eignen sich besonders für Medizinstudenten, die sich mit den komplexen Prozessen der Körperabwehr, der Hormonwirkung und der Struktur des Herzens vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
146
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
29.10.2013 / 20.02.2024

Cartes-fiches

Amnesie:

Gedächtnislücke im Zusammenhang mit einem schädigenden Ereignis.

- retrograde Amnesie: Gedächtnislücke in Vergangenheit

 - nach einem Schädel-Hirn-Trauma -> Erinnerung an die letzten Minuten vor dem Unfall nicht mehr vorhanden.

- anterograde Amnesie: "es wird nichts mehr gespeichert"

 - Gedächtnislücke für die Zeit nach einem Ereignis

Sensibilität = ?

Fähigkeit Reize aus der Umwelt oder dem Körperinneren wahrzunehmen.

Sinnesrezeptoren = ?

spezialisierte Zellen, die von bestimmten Reizen angeregt werden und diese dann weiterleiten.

Mechanorezeptoren

Druck, Zug, Dehnung

Thermorezeptoren

Kälte, Wärme

Photorezeptoren

Licht

Chemorezeptoren

Geschmacks- und Geruchsstoffe

Nozizeptoren

Schmerz

Sinnesmodilitäten = ?

alle Sinneseindrücke, die duch ein bestimmtes Rezeptorsystem vermittelt werden

5 klassische Sinnesmodilitäten

Sehen und Höhren (Fernsinne)

Schmecken, Riechen und Tasten (Nahsinne)

zusätzliche Sinnesmodilitäten

Gleichgewichtsinn

Körpersinn (Tiefensensibilität)

Temperatur- und Schmerzsinn

Reizleitung und Reizverarbeitung

Reiz wird von Sinnesrezeptor aufgenommen -> über peripheren Nerv zum RM und Hirnstamm (unbewusste Reflexe) -> Thalamus (Filter) -> Grosshirn (bewusste Empfindung)

Die Hausensibilität

In der Haut liegen zahlreiche Sinnesrezeptoren für:

- Tastsinn

für Registrierung von Berührung, Druck und Vibration -> Mechanorezeptoren

- Temperatur- und Schmerzsinn

für Registrierung von Schmerz, sowie heiss und sehr kalt -> freie Nervenendigungen

für Registrierung von kalt und warm -> Thermorezeptoren

Mechanorezeptoren

für Registrierung von Berührung, Druck und Vibration

Die Temperaturrezeptoren

für Registrierung von kalt und warm

- Kälterezeptoren -> bis 10°C

- Wärmerezeptoren -> bis 45°C

Temperaturen <10°C und >45°C stimulieren Schmerzrezeptoren

Die Schmerzempfindung

Schmerz ist als Alarmsignal lebensnotwendig

Schmerzrezeptoren reagieren auf chemische Stoffe, welche bei Gewebeschädigung oder Störung im Stoffwechsel (Entzündungen) freigesetzt werden.

-> potentiell schädigende Einwirkungen nehmen wir als Schmerz wahr.

Die Tiefensensibilität

- Stellungssinn -> Stellung unserer Extremitäten zueinander

- Bewegungssinn -> Bewegung unserer Gelenke

- Kraftsinn -> Gefühl für den Widerstand, gegen den unsere Muskeln arbeiten müssen

wird alles durch Mechanorezetporen in den Muskeln, Gelenken und Sehnen registriert

Der Geruchssinn

"Kontrollstation für die Luft am Anfang der Atemwege"

Die Riechzellen = Chemorezeptoren

> 300 verschiedene Rezeptortypen -> wahrnehmung tausender Gerüche

am einen Ende 6-8 Riechhärchen

am Anderen mit N.l. verbunden

Der Geschmackssinn

an allen Geschmacksempfindungen ist der Geruchssinn mitbeteiligt.

süss, sauer, salzig, bitter, umami

Der Geschmackssinn

- sind Chemorezeptoren, sind in Geschmacksknospen organisiert

- leiten die Geschmackseindrücke über die Nerven N.Vll und NlX zum Grosshirn

Der Sehsinn

Das Auge

Der Augapfel (Bulbus oculi) liegt in der Augenhöhle welche mit Fettgewebe ausgekleidet ist.

3 Schichten des Bulbus oculi:

- Äussere Augenhaut -> Lederhaut und Hornhaut

- Mittlere Augenhaut -> Aderhaut, Ziliarkörper, Regenbogenhaut

- Innere Augenhaut -> Netzhaut (mit Bildaufnehmenden Sinneszellen)

Die Photorezeptoren

Zapfen: Farbsehen, hohe Bildauflösung scharfes Sehen, nicht allzu lichtempfindlich -> Sehen bei Tag v.a. im Zentrum der Netzhaut -> gelber Fleck

Stäbchen: viel häufiger, unschärferes Sehen, schwarz-weiss-sehen, liegen in Netzhautperipherie, grössere Lichtempfindlichkeit -> Sehen in Nacht

Die Licht brechenden Strukturen

bündeln einfallende Strahlen so, dass auf Netzhaut ein scharfes Bild entsteht.

- Hornhaut

- Linse

- Glaskörper -> füllt Bulbus oculi, drückt dadurch die Netzhaut fest an die sie versorgende Aderhaut

- (Kammerwasser)

Glaukom

Grüner Star

erhöter Augeninnendruck

schädigt mit der Zeit die Netzhaut und den Sehnerv, kann zur Erblindung führen.

Katarakt

Grauer Star

Eintrüben der Linse

erhöhte Blendempfindlichkeit, zunehmend beeinträchtigtes Sehvermögen

Das Hör- und Gleichgewichtsorgan

dient der Aufnahme von Schallreizen

registriert Körperlage und Bewegung im Raum

Das Hörorgan

äusseres Ohr

äusseres Ohr = Ohrmuschel und äusserer Gehörgang -> enthält Drüsen -> Cerumen

Trommelfell = dünne Membran, bildet Grenze zu Mittelohr

Das Hörorgan

Mittelohr

3 Knochen -> Hammer, Amboss, Steigbügel -> verstärken die auf das Trommelfell treffenden Schallwellen

2 Muskeln -> verbessern Schallananalyse, schützen vor starkem Lärm

2 membranverschlossene Fenster -> ovales und rundes Fenster

Ohrtrompfete (Tuba auditiva) -> verbindet Mittelohr mit oberem Rachenraum, zur Belüftung (Druckausgleich)

Das Hörorgan

Innenohr

enthält Sinnsesrezeptoren für Gehör und Gleichgewichtssinn

Cochlea (Schnecke) -> Sinneszellen des Gehöres -> Haarzellen -> N.Vll

Die Hörfunktion

Schallwellen sind Druckschwankungen der Luft, welche sich Wellenförmig ausbreiten.

Hörbereich Mensch: zw. 20 und 20000 Hz

Presbyakusis: ab 30 J. hört man oberhalb von 4000Hz alle 10 J. ca. 10dB schlechter

Das Gleichgewichtsorgan

dient der Orientierung im Raum und der Aufrechterhaltung von Kopf / Körperhaltung in Ruhe und Bewegung

Vestibulum mit Utriculus und Sacculus und 3 Bogengängen

Gleichgewichtssinneszellen sind Haarzellen, sie ragen in eine Membran mit Kristallen (Satholiten) darauf.

Hormone

Signal- und Botenstoffe

das Hormonsystem

das zweite grosse Steuerungssystem / Kommunikationssystem des Körpers (neben dem Nervensystem)

Aufgaben der Hormone

- regulieren das innere Milieu, den Organstoffwechsel und die Energiebalance

- helfen dem Körper mit Belastungen alles Art fertig zu werden (Infektionen, Stress, Hunger)

- fördern Wachstum und Entwicklung

- steuern die Reproduktionsvorgänge

- beeinflussen die Psyche

Hormonproduktion

werden meist von endokrinen Drüsen gebildet -> glanduläre Hormone

einige werden von diffusen endokrinen Gewebe gebildet -> Gewebehormone

->

(beide) ins umgebende Gewebe abgegeben mit dem Bluststrom im Körper verteilt

-> Zielzelle

 

Hormonwirkungen

endokrin

wird ins Blut abgegeben, wirkt irgendwo im Körper

Hormonwirkungen

parakrin

wirkt in der Nachbarszelle

Hormonwirkungen

autokrin

wirkt auf sich selber

Hormonrezeptoren

Wie erkennen sich Hormon und Zelle

Schlüssel-Schloss-Prinzip

Die Zielzelle muss einen Hormonrezeptor besitzen, der zum jeweiligen Hormon passt.

Hormonrezeptoren

wasserlösliche Hormone

- Rezeptor auf der Zellmembran -> wirkt via einen Boten "second messenger"

Étudier