Anatomie, Physiologie
Das Neuron bis...
Das Neuron bis...
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Cartes-fiches
Das Neuron
- Grundelement jeglicher Informationsübertragung und Verarbeitung.
- Elektrische und biochemische Vorgänge
- Das Ruhepotential: Elektrische Spannung zwischen "innen" und "aussen".
- Das Aktionspotential (AP): Depolarisation -> alles oder nichts Prinzip.
- Die Repolarisation: Wiederherstellung des Ruhepotentials / in dieser Zeit Refraktärzeit
Das Neuron
Erregungsüberleitung an Synapsen
- AP
- Freisetzung von Neurotransmittern präsynaptisch
- Diffusion durch synaptischen Spalt
- Erzeugung eines postsynatpischen Potentials (erregend oder hemmend)
Das Gehirn
1.Grösse:
2.Gewicht:
1.eigene Faust x2
2. 1,5kg
Das Gehirn
Aufbau
Grosshirn Telencephalon
Zwischenhirn Diencephalon
Mittelhirn Mesencephalon
Brücke Pons
verlängertes Mark Medulla oblongata
Kleinhirn Cerebellum
Das Grosshirn Telencephalon
Aufbau
- Windungen (Gyri, Sing. Gyrus) und Furchen (Sulci, Sing. Sulcus)
- Grosshirnhemisphären
- Balken
- Graue Substanz aussen
- Weisse Substanz innen
Das Grosshirn Telencephalon
Die Rindenfelder
Stirnlappen (Lobus frontalis)
- primär motorisches Rindenfeld
Scheittellappen (Lobus parietalis)
- primär sensonrisches Rindenfeld
Schläfenlappen (Lobus temporalis)
- Hörzentrum
Hinterhauptlappen (Lobus occipitalis)
- Sehzentrum
Das Zwischenhirn
Diencephalon
Diencephalon
- Schaltstelle zwischen Grosshirn und Hirnstamm
- Der Thalamus
- Informationen aus der Umwelt und Innenwelt
- Filter
- Hypothalamus
- Körperliche und psychische Lebensvorgänge
-Thermo-, Osmozeptoren
-Durst-, Hunger-, Sättigungsgefühl
- Gefühle
-Nerven und Hormone
Der Hirnstamm
Mesencephalon + Pons + Medullu oblongata
- Herzkreislau-, Atem-, Schluck-, Husten-, Nies- und Brechzentrum
- Bahnen
- Wach-Schlaf-Rhythmus
- Einfluss durch Alkohol und Drogen
Das Kleinhirn
Cerebullum
- Gleichgewicht
- Koordinierendes motorisches Zentrum
Das Rückenmark
Aufgaben / Aufbau
- Medulla spinalis
- Afferente und efferente Leitungsbahnen
- Reflexzentrum
- 31 Paare von Nervenwurzeln -> vereinen sich zu Spinalnerven
Das Rückenmark
Aufbau
- Zervikalmark
- C1- C8
- Thorakalmark
- Th1-Th12
- Lumbalmark
- L1-L5
- Sakralmark
- S1-S5
Das periphere Nervensystem umfasst:
- alle Nervenbahnen und Nervenzellansammlungen ausserhalb des ZNS.
- Hirnnerven: alle Nerven, die oberhalb des Rückenmarks das ZNS verlassen.
- Spinalnerven: alle Nerven, die unterhalb des Rückenmarks das ZNS verlassen.
Hirnnerven:
N. -> Nervus
- 12 Hirnnervenpaare
- verlassen das Gehirn durch eine kleine Öffnung in der Schädelbasis.
Die Riech- und Sehnerven:
- N.l N, oflactorius (Richnerv): übermittelt Geruchsempfindungen
- N.ll N.opticus (Sehnerv): leitet Eindrücke des Sehsinns zum Gehirn.
Die 3 Augenmuskelnerven:
- N.lll N.oculomotorius
- N. lV N.trochlearis
- N. Vl N. abducens
versorgen die 6 Augenmuskeln
Lidhebung
Pupillenverengung
N.V
N.trigeminus
Drillingsnerv / Gesichtsnerv
- hat 3 Äste
- Sensibilität im Gesicht
N.Vll
N. facialis
Gesichtsnerv
- versorgt die mimische Muskulatur
- Geschmacksempfindung und Sensorik vordere 2/3 der Zunge
- versorgt Tränen- und Speicheldrüsen
Der Hör- und Gleichgewichstnerv
N. Vlll
N. vestibulocochlearis
- übermittelt Hör- und Gleichgewichtseindrücke zum Hirn
Der Zungen-Rachen-Nerv
N.IX
N. glossopharyngeus
- Sensorik Rachen
- Geschmacksempfindung hinteres 1/3 der Zunge
N.X
N.vagus
Eingeweidenerv
- Hauptnerv des Parasympathikus
- Nervenverbindung zu den inneren Organen
- am Sprechen und Schlucken beteiligt
N.Xl
N.accessorius
Halsnerv
- zuständing für 2 Halsmuskeln
N.Xll
N.hypoglossus
Zungennerv
- steuert die Zungenmuskulatur
Die Spinalnerven
- aus jedem Rückenmarksnerv geht links und rechts je ein Spinalnerv ab
- teilt sich danach jeweils in einen hitneren Spinalnervast und einen vorderen Spinalnervast.
hinterer Spinalnervast
- versorgt die Haut und die tiefen Muskeln
vorderer Spinalnervenast
- bilden sog. Spinalnervenplexus (-geflechte) und teilen sich dann in weitere Nerven -> periphere Nerven auf
Die peripheren Nerven aus Plexus lumbalis:
N. femoralis
Die peripheren Nerven aus Plexus sacralis
N.ischiadicus
- N. tibialis
- N. peronaeus
Die Querschnittslähmung
Unterbrechung des Rückenmarkes:
wenn der ganze Rückenmarksquerschnitt betroffen ist, fallen alle sensiblen Empfindungen und alle willkürlichen Bewegungen unterhalb des Schädigungsortes aus.
-> alle auf- und absteigenden Bahnen sind unterbrochen.
Das vegetative Nervensystem:
steuert alle lebenswichtigen Organfunktionen wie:
- Atmung
- Kreislauf
- Stoffwechsel
- Wasserhaushalt...
Das vegetative Nervensystem wird unterteilt in:
3 Teile:
- Sympathikus
- Parasympathikus
- Darmnervensystem
Sympathikus:
- ist v.a. bei nach aussen gerichteten Körperaktivitäten beteiligt.
Parasympathikus:
- ist v.a. bei nach innen gerichteten Körperaktivitäten beteiligt.
Schutzeinrichtungen des ZNS:
- knöcherner Schädelraum / Wirbelkanal
- bindegewebibe Hirnhäute: die Meningen
- Dura mater
- Arachnoidea
- Subarachnoidalraum mit Liquor
- Pia mater
Blutversorgung des ZNS:
Aa carotis interna
Aa. cerebri anterior und media
-> vordere und mittlere Gehirnschlagader
-> Versorgung von vorderen und mittleren Hirngebieten
Blutversorgung des ZNS:
Aa. vertebrales
-> A. basilaris -> hintere Gehirnschlagader
(A. cerebri posterior) -> Versorgung von Hirnstamm und hinteren Hirngebieten
Blutversorgung des ZNS:
Circulus arteriosus cerebri
Gefässring, der über Verbindungsäste die unterschiedlichen Hirnarterien miteinander verbindet
Der Schlaganfall
zerebraler Insult / Stroke
- Durchblutungsstörung im Gehirn -> Hirnzellen sterben ab am häufigsten durch Einengung oder Verschluss einer grossen Hirnarterie (-> am häufigsten: A. cerebri media) seltener durch Blutung aus einer Hirnarterie
- Symptome: Ausfall der Motorik und / oder Sensibilität auf der gegenüberliegenden Körperseite.
Risikofaktoren für einen Schlaganfall:
- Hypertonie
- Herzkrankheiten
- Rauchen
- Diabetes
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
Lernen und Gedächtnis:
Grundlagen:
- spezielle, "lernfähige" = plastische Synapsen
- können durch eintreffende Signale verändert werden
- bilden dann neue Verbindungen aus
Zur Bildung eines Gedächtnisinhaltes (Engramm) braucht es viele Neurone, die untereinander ein Netz ausbilden.
Lernen und Gedächtnis:
2 Arten
Deklaratives (explizites) Gedächtnis:
- beinhaltet Faktenwissen (Namen, Jahrszahlen...)
Nicht-deklaratives (implizites) Gedächtnis:
- beinhaltet Informationen über Fähigkeiten, bestimmte Dinge auszuführen (schreiben, Instrument spielen...)