Anatomie, Physiologie
Das Neuron bis...
Das Neuron bis...
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Flashcards
Amnesie:
Gedächtnislücke im Zusammenhang mit einem schädigenden Ereignis.
- retrograde Amnesie: Gedächtnislücke in Vergangenheit
- nach einem Schädel-Hirn-Trauma -> Erinnerung an die letzten Minuten vor dem Unfall nicht mehr vorhanden.
- anterograde Amnesie: "es wird nichts mehr gespeichert"
- Gedächtnislücke für die Zeit nach einem Ereignis
Sensibilität = ?
Fähigkeit Reize aus der Umwelt oder dem Körperinneren wahrzunehmen.
Sinnesrezeptoren = ?
spezialisierte Zellen, die von bestimmten Reizen angeregt werden und diese dann weiterleiten.
Mechanorezeptoren
Druck, Zug, Dehnung
Thermorezeptoren
Kälte, Wärme
Photorezeptoren
Licht
Chemorezeptoren
Geschmacks- und Geruchsstoffe
Nozizeptoren
Schmerz
Sinnesmodilitäten = ?
alle Sinneseindrücke, die duch ein bestimmtes Rezeptorsystem vermittelt werden
5 klassische Sinnesmodilitäten
Sehen und Höhren (Fernsinne)
Schmecken, Riechen und Tasten (Nahsinne)
zusätzliche Sinnesmodilitäten
Gleichgewichtsinn
Körpersinn (Tiefensensibilität)
Temperatur- und Schmerzsinn
Reizleitung und Reizverarbeitung
Reiz wird von Sinnesrezeptor aufgenommen -> über peripheren Nerv zum RM und Hirnstamm (unbewusste Reflexe) -> Thalamus (Filter) -> Grosshirn (bewusste Empfindung)
Die Hausensibilität
In der Haut liegen zahlreiche Sinnesrezeptoren für:
- Tastsinn
für Registrierung von Berührung, Druck und Vibration -> Mechanorezeptoren
- Temperatur- und Schmerzsinn
für Registrierung von Schmerz, sowie heiss und sehr kalt -> freie Nervenendigungen
für Registrierung von kalt und warm -> Thermorezeptoren
Mechanorezeptoren
für Registrierung von Berührung, Druck und Vibration
Die Temperaturrezeptoren
für Registrierung von kalt und warm
- Kälterezeptoren -> bis 10°C
- Wärmerezeptoren -> bis 45°C
Temperaturen <10°C und >45°C stimulieren Schmerzrezeptoren
Die Schmerzempfindung
Schmerz ist als Alarmsignal lebensnotwendig
Schmerzrezeptoren reagieren auf chemische Stoffe, welche bei Gewebeschädigung oder Störung im Stoffwechsel (Entzündungen) freigesetzt werden.
-> potentiell schädigende Einwirkungen nehmen wir als Schmerz wahr.
Die Tiefensensibilität
- Stellungssinn -> Stellung unserer Extremitäten zueinander
- Bewegungssinn -> Bewegung unserer Gelenke
- Kraftsinn -> Gefühl für den Widerstand, gegen den unsere Muskeln arbeiten müssen
wird alles durch Mechanorezetporen in den Muskeln, Gelenken und Sehnen registriert
Der Geruchssinn
"Kontrollstation für die Luft am Anfang der Atemwege"
Die Riechzellen = Chemorezeptoren
> 300 verschiedene Rezeptortypen -> wahrnehmung tausender Gerüche
am einen Ende 6-8 Riechhärchen
am Anderen mit N.l. verbunden
Der Geschmackssinn
an allen Geschmacksempfindungen ist der Geruchssinn mitbeteiligt.
süss, sauer, salzig, bitter, umami
Der Geschmackssinn
- sind Chemorezeptoren, sind in Geschmacksknospen organisiert
- leiten die Geschmackseindrücke über die Nerven N.Vll und NlX zum Grosshirn
Der Sehsinn
Das Auge
Der Augapfel (Bulbus oculi) liegt in der Augenhöhle welche mit Fettgewebe ausgekleidet ist.
3 Schichten des Bulbus oculi:
- Äussere Augenhaut -> Lederhaut und Hornhaut
- Mittlere Augenhaut -> Aderhaut, Ziliarkörper, Regenbogenhaut
- Innere Augenhaut -> Netzhaut (mit Bildaufnehmenden Sinneszellen)
Die Photorezeptoren
Zapfen: Farbsehen, hohe Bildauflösung scharfes Sehen, nicht allzu lichtempfindlich -> Sehen bei Tag v.a. im Zentrum der Netzhaut -> gelber Fleck
Stäbchen: viel häufiger, unschärferes Sehen, schwarz-weiss-sehen, liegen in Netzhautperipherie, grössere Lichtempfindlichkeit -> Sehen in Nacht
Die Licht brechenden Strukturen
bündeln einfallende Strahlen so, dass auf Netzhaut ein scharfes Bild entsteht.
- Hornhaut
- Linse
- Glaskörper -> füllt Bulbus oculi, drückt dadurch die Netzhaut fest an die sie versorgende Aderhaut
- (Kammerwasser)
Glaukom
Grüner Star
erhöter Augeninnendruck
schädigt mit der Zeit die Netzhaut und den Sehnerv, kann zur Erblindung führen.
Katarakt
Grauer Star
Eintrüben der Linse
erhöhte Blendempfindlichkeit, zunehmend beeinträchtigtes Sehvermögen
Das Hör- und Gleichgewichtsorgan
dient der Aufnahme von Schallreizen
registriert Körperlage und Bewegung im Raum
Das Hörorgan
äusseres Ohr
äusseres Ohr = Ohrmuschel und äusserer Gehörgang -> enthält Drüsen -> Cerumen
Trommelfell = dünne Membran, bildet Grenze zu Mittelohr
Das Hörorgan
Mittelohr
3 Knochen -> Hammer, Amboss, Steigbügel -> verstärken die auf das Trommelfell treffenden Schallwellen
2 Muskeln -> verbessern Schallananalyse, schützen vor starkem Lärm
2 membranverschlossene Fenster -> ovales und rundes Fenster
Ohrtrompfete (Tuba auditiva) -> verbindet Mittelohr mit oberem Rachenraum, zur Belüftung (Druckausgleich)
Das Hörorgan
Innenohr
enthält Sinnsesrezeptoren für Gehör und Gleichgewichtssinn
Cochlea (Schnecke) -> Sinneszellen des Gehöres -> Haarzellen -> N.Vll
Die Hörfunktion
Schallwellen sind Druckschwankungen der Luft, welche sich Wellenförmig ausbreiten.
Hörbereich Mensch: zw. 20 und 20000 Hz
Presbyakusis: ab 30 J. hört man oberhalb von 4000Hz alle 10 J. ca. 10dB schlechter
Das Gleichgewichtsorgan
dient der Orientierung im Raum und der Aufrechterhaltung von Kopf / Körperhaltung in Ruhe und Bewegung
Vestibulum mit Utriculus und Sacculus und 3 Bogengängen
Gleichgewichtssinneszellen sind Haarzellen, sie ragen in eine Membran mit Kristallen (Satholiten) darauf.
Hormone
Signal- und Botenstoffe
das Hormonsystem
das zweite grosse Steuerungssystem / Kommunikationssystem des Körpers (neben dem Nervensystem)
Aufgaben der Hormone
- regulieren das innere Milieu, den Organstoffwechsel und die Energiebalance
- helfen dem Körper mit Belastungen alles Art fertig zu werden (Infektionen, Stress, Hunger)
- fördern Wachstum und Entwicklung
- steuern die Reproduktionsvorgänge
- beeinflussen die Psyche
Hormonproduktion
werden meist von endokrinen Drüsen gebildet -> glanduläre Hormone
einige werden von diffusen endokrinen Gewebe gebildet -> Gewebehormone
->
(beide) ins umgebende Gewebe abgegeben mit dem Bluststrom im Körper verteilt
-> Zielzelle
Hormonwirkungen
endokrin
wird ins Blut abgegeben, wirkt irgendwo im Körper
Hormonwirkungen
parakrin
wirkt in der Nachbarszelle
Hormonwirkungen
autokrin
wirkt auf sich selber
Hormonrezeptoren
Wie erkennen sich Hormon und Zelle
Schlüssel-Schloss-Prinzip
Die Zielzelle muss einen Hormonrezeptor besitzen, der zum jeweiligen Hormon passt.
Hormonrezeptoren
wasserlösliche Hormone
- Rezeptor auf der Zellmembran -> wirkt via einen Boten "second messenger"