Anatomie I
Anatomie I MedPhys
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A. mammaria interna
(„innere Brustkorbarterie“) ist einer der Äste der Arteria subclavia. Sie entspringt kranial des Herzens und zieht dann in der Brusthöhle nach kaudal, wobei sie dem Brustbein eng benachbart ist.
A. epigastrica profunda
oberflächliche Oberbaucharterie“) ist eine kleine Schlagader des Rumpfes. Sie entspringt beim Menschen aus der Arteria femoralis dicht unterhalb des Leistenbands und tritt durch denHiatus saphenus und die Fascia cribrosa. Anschließend zieht sie in der Unterhaut an der vorderen Bauchwand Richtung Nabel.
Truncus brachiocephalicus
st der gemeinsame Gefäßstamm der Arteria subclavia (Unterschlüsselbeinschlagader) und der Arteria carotis communis (Gemeinsame Halsschlagader), der aus dem Aortenbogen hervorgeht. Bei den meisten Menschen besteht dieser Stamm nur rechts, während linksseitig Arteria subclavia und Arteria carotis communis getrennt voneinander entspringen. Es gibt allerdings viele individuelle Varianten, die in der Regel ohne Krankheitswert sind. Eine Ausnahme kann die Arteria lusoria sein.
A. carotis communis
Kopfschlagader. Wegen ihres Verlaufs im Hals wird sie vielfach auch als Halsschlagader bezeichnet. Sie verläuft in der Tiefe der sogenannten Drosselrinne, Speise- undLuftröhre begleitend vom Brusteingang zum Kopf. Im Halsbereich lässt sich ihr Puls leicht ertasten.
A. subclavia
„Unterschlüsselbeinarterie“) liegt unter dem Schlüsselbein (Clavicula) und liefert die gesamte Blutversorgung des Armes. Auch einige Arterien für den Kopf- und Halsbereich gehen von ihr ab.
Aorta Descendens
- Absteigende Aorta (Aorta descendens), die bis in den Beckenraum zieht und sich dort in die beiden großen Beckenarterien aufteilt. Sie ist ca. 30 cm lang und wird noch einmal in Unterabschnitte aufgeteilt
Arteria carotis interna
Ast der Arteria carotis communis. Sie versorgt den vorderen Teil desGehirns sowie das Auge und seine Anhänge und sendet kleinere Äste zur Stirn und zur Nase aus.
A. maxillaris
(„Oberkieferarterie“) ist die direkte Fortsetzung der äußeren Halsschlagader (Arteria carotis externa) nach dem Abgang der oberflächlichen Schläfenarterie (Arteria temporalis superficialis) im Bereich des Kopfes.
A. temporalis superficialis
„oberflächliche Schläfenarterie“) ist der letzte Abgang der äußeren Halsschlagader (Arteria carotis externa), die anschließend als Arteria maxillaris
A. occipitalis
(„Hinterhauptsschlagader“) ist ein arterielles Blutgefäß des Kopfes. Sie entspringt der äußeren Halsschlagader (Arteria carotis externa).
A. vertebralis
(„Wirbelarterie“) ist ein Ast der Schlüsselbeinarterie (Arteria subclavia). Sie entspringt in Höhe des ersten Brustwirbels aus der Arteria subclavia und zieht dann zum 6. Halswirbel.
A. hepatica communis
(„gemeinsame Leberarterie“) ist eine Schlagader der Bauchhöhle im Bereich des Oberbauchs. Sie ist einer der drei Hauptäste des Truncus coeliacus.
A. gastrica sinistra
(„linke Magenarterie“) ist eine Schlagader der Bauchhöhle im Bereich des Oberbauchs. Sie ist einer der drei Hauptäste des Truncus coeliacus.
A. splenica
„Milzarterie“) ist eine Schlagader der Bauchhöhle und einer der drei Hauptäste des Truncus coeliacus.
A. mesenterica superior
(„obere Eingeweidearterie“) ist ein unpaarer Ast der Aorta und entspringt hinter dem Hals der Bauchspeicheldrüse zwischen dem Stamm des Truncus coeliacus und den Nierenarterien (Arteria renalis), also etwa auf Höhe des ersten Lendenwirbelkörpers
A. renalis
Nierenarterie) geht im Bereich des 1. und 2. Lendenwirbels beidseits aus der Aorta ab, man unterscheidet also eine Arteria renalis sinistra (links) und eine Arteria renalis dextra (rechts). Die linke Arteria renalis zieht hinter dem Pankreaszur linken Niere, die rechte Nierenarterie verläuft hinter der Vena cava inferior zum Hilum der rechten Niere.
A.mesenterica inferior
(„untere Eingeweidearterie“) ist eine große unpaare Schlagader der Bauchhöhle. Sie entspringt beim Menschen aus der Bauchaorta in Höhe des dritten Lendenwirbels.
A.mesenterica superior
(„obere Eingeweidearterie“) ist ein unpaarer Ast der Aorta und entspringt hinter dem Hals der Bauchspeicheldrüse zwischen dem Stamm des Truncus coeliacus und den Nierenarterien (Arteria renalis), also etwa auf Höhe des ersten Lendenwirbelkörpers.
V. cava inferior
(„untere Hohlvene“) ist ein kräftiges venöses Blutgefäß der Brust- und Bauchhöhle
V. renalis
paarige Vene der Bauchhöhle zum Blutabfluss aus den Nieren.
V. ovarica
Die Vena ovarica ist ein Blutgefäß, das venöses Blut aus dem Eierstock (Ovar) in die Vena cava inferioroder eines ihrer Zuflussgefäße transportiert.
V. hepatica dextra
- Vena hepatica dextra (rechte Lebervene, leitet das Blut aus dem rechten Leberlappen).
V. hepatica sinistra
- Vena hepatica sinistra (linke Lebervene, leitet das Blut aus dem linken Leberlappen)
V. splenica
Die Vena splenica (auch genannt als Vena linealis oder Milzvene) ist das Blutgefäß, welches Blut aus der Milz abführt. Darüber hinaus nimmt sie die Venae pancreaticae auf, welche das venöse Blut aus Körper und Schwanz derBauchspeicheldrüse abführen.
V. mesenterica superior
- Die Vena mesenterica superior transportiert Blut aus dem Leerdarm (Jejunum), Hüftdarm (Ileum), Blinddarm (Caecum), aufsteigenden Dickdarm (Colon ascendens) und Querdickdarm (Colon transversum) und erhält Zuflüsse von Venen des Zwölffingerdarms (Duodenum) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).
V. mesenterica inferior
ie Vena mesenterica inferior transportiert Blut aus dem absteigenden Dickdarm (Colon descendens), der Sigma-Schlinge (Colon sigmoideum) und dem Plexus venosus rectalis (ein Venengeflecht, welches um denMastdarm, ein Teil des Enddarms, herum liegt).
Aneurysma dissecans
Eine Dissektion ist kein Aneurysma, denn die Aorta wird nicht erheblich dilatiert (erweitert). Dennoch gibt es in verschiedenen Lehrbüchern den irrtümlichen Begriff des Aneurysma dissecans als Bezeichnung für eine Dissektion. Obwohl dies nicht korrekt ist, wird der Begriff immer noch von einigen Fachpathologen verwendet.[2]
Bei einer Dissektion dringt das Blut zwischen die Schichten der Gefäßwand vor und zerteilt (disseziert) diese. Dadurch entsteht eine zweite, künstlich geschaffene Blutbahn, ein Pseudolumen. Da eine recht rigide Muskelschicht das Gefäß umgibt, kann es durch Wachsen der Dissektion und Druckanstieg zur Abklemmung des echten Lumens kommen.
Aneurysma spurium
Bei einem Aneurysma spurium (= Aneurysma falsum, auch Pseudoaneurysma) durchzieht ein Riss, dessen Entstehung meist auf die Folge einer stumpfen oder scharfen Verletzung (wie bei einer Seldinger-Punktion) zurückgeht[1], die Intima und die Media, die Adventitia bleibt laut Lehrbuchdefinition bestehen, wobei in der pathologischen Praxis das Hämatom oft die Adventitia durchschreitet. Um diese Gefäßwandleckage entwickelt sich ein Bluterguss („pulsierendes Hämatom“). Das den Gefäßwanddefekt umgebende Gewebe, etwa das Brust- oder Bauchfell, kann die Ausdehnung des Blutergusses begrenzen und damit bei Verletzung großer Gefäße – häufig nur kurzfristig – den Verblutungstod hinauszögern. Sollte die Tamponade länger stabil bleiben, wird das pulsierende Hämatom innerhalb von vier bis sechs Wochen von einer Bindegewebskapsel umgeben. Da dieses aneurysmatoide Gebilde aber außerhalb der Gefäßwand entstanden ist, nennt man es falsches Aneurysma (Aneurysma spurium oder falsum). Eine Rupturgefahr besteht aber weiterhin.
Suprahyale Muskulatur
Zungenbeinmuskulatur
M. scalenus anterior
„vorderer Rippenhaltermuskel“; scalenus, lat.: schief, ungleichseitig), ist ein Skelettmuskel in der Tiefe des Halses, der von den Halswirbeln zur ersten Rippe zieht
M. scalenus medius
Der Musculus scalenus medius (lat. für „mittlerer Rippenhaltermuskel“; von lat. scalenus „schief“, „ungleichseitig“) ist ein Skelettmuskel der von den Halswirbeln zur ersten Rippe zieht.
M. scalenius posterior
Der Musculus scalenus medius (lat. für „mittlerer Rippenhaltermuskel“; von lat. scalenus „schief“, „ungleichseitig“) ist ein Skelettmuskel der von den Halswirbeln zur ersten Rippe zieht.
Glandulae parathyroideae
Nebenschilddrüse
N. Vagus
Hirnnerv. Er ist der größte Nerv des Parasympathikus und an der Regulation der Tätigkeit fast aller inneren Organe beteiligt. Sein großes Verbreitungsgebiet war auch namensgebend, der Name leitet sich von lat. vagari („umherschweifen“) ab, wörtlich übersetzt heißt er also „der umherschweifende Nerv“.