Anatomie Block 3_Verdauung Einführung

Anatomie Block 3_Verdauung Einführung

Anatomie Block 3_Verdauung Einführung


K. H.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Anatomie und Physiologie der Verdauungsorgane, geeignet für medizinische Studien. Sie decken die Struktur und Funktion von Organen wie Magen, Dünndarm, Dickdarm, Leber und Pfortader ab, sowie die Rolle des Peritoneums und der enterischen Nervensysteme. Ideal für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich der Verdauungsorgane vorbereiten.
Karten
49
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
21.08.2015 / 18.10.2021

Lernkarten

Welche Strukturen gibt es noch im Körper, die mit dem Peritoneum vergleichbar sind?

  • Brustfell mit Pleura viszeralis (Lungenfell) und Pleura parietalis (Rippenfell) und dem dazwischenliegenden Pleuraraum
  • Herzbeutel mit Epikard (inneres Blatt, umgibt Myocard) und Perikard (äusseres Blatt)

-> Bei Lunge und Herz (Perikard und Pleura) kleine Falten.

Die verschiedenen "Abschnitte" des Peritoneums

  • Grosses Netz= Omentum majus -> umhüllt Eingeweise wie Fettschürze
  • Kleines Netz = Omentum minus -> hängt Magen und Duodenum an Leber
  • Ligamentum falciforme -> heftet Leber an Bauchwand und an Zwerchfell
  • Mesenterium = Dünndarmgekröse -> bindet Dünndarm an hintere Bauchwand
  • Mesocolon = Dickdarmgekröse -> bindet Dickdarm an hintere Bauchwand

Die Funktionen des Peritoneums

  • gibt Bauchorganen halt und schafft eine gewisse Ordnung
  • ermöglicht reibungsloses Gleiten der Bauchorgane gegeneinander durch Absonderung einer geringen Flüssigkeitsmenge und die glatte Oberfläche
  • versorgt die Bauchorgane mit Blutgefässen, Lymphbahnen und Nerven -> Resorptionsvorgänge während der Verdauung sind auf eine reiche Gefässversorgung angewiesen
  • -> Das Peritoneum ist sehr schmerzempfindlich

Intraperitoneale Organe

  • innerhalb des Peritoneums, vollständig von Peritoneum überzogen
  • Organe: Leber, Gallenblase, Magen, Colon transversum, Colon sigmoideum, Ileum und Jejunum -> haben Meso

Retroperitoneale Organe

  • Das Organ ist nur an der Vorderseite mit Bauchfell überzogen
  • Diese Organe sind fest mit der rückseitigen Leibeswand verwachsen und haben kein Mesenterium bzw. Mesocolon
  • Organe: Nieren, Pankreas, Duodenum, Colon Ascendens, Colon descendens, (Bauchaorta, untere Hohlvene/V.cava inferior)

Extraperitoneale Organe

  • keinerlei Kontakt zum Peritoneum
  • Organe: Rektum (Enddarm), Uterus, Prostata

Woher werden die Bauchorgane mit sauerstoffreichem Blut versorgt?

  • Arterien, die von der Aorta abdominalis (Bauchaorta) abzweigen
    • 1. Abzweigung nach Zwerchfelldurchtritt, Höhe des 12. Brustwirbels:
      Truncus coeliacus gabelt sich in 3 Arterien auf:
      • A. gastrica
      • A. hepatica communis
      • A. lienalis (Milzschlagader)
    • 2. Abzweigung nach truncus coeliacus:
      A. mesenterica superior (obere Eingeweideschlagader) versorgt:
      • Duodenum, Gaster, Pankreas
    • 3. Abzweigung / nach A. mesenterica superior:
      A. mesenterica inferior (untere Eingeweideschlagader) versorgt:
      • untere Hälfte Dickdarm, Rektum

Aus welchen Organen wird das venöse Blut über die Pfortader in die Leber geführt?

  • Magen
  • Milz
  • Pankreas
  • Dünndarm
  • C. ascendens, C.transv., C. desc., C. sigmoideum

-> nicht aus Rektum!

Was ist eine Pfortader?

Vene, die Blut von einem Kapillarnetz (hier Venen aus den Verd. organen) sammelt und in ein zweites Kapillarnetz geht. An der Leberpforte mündet die Pfortader zusammen mit der Leberarterie in die Leber. Die V. portae hepatis ist sauerstoffarm und nährstoffreich. In den Kapillaren der Leber (Lebersinusoiden) mischt sich das nährstoffreiche Blut aus der Pfortader mit dem sauerstoffreichen Blut der Leberarterie.

Allen Pfortadern ist dabei gemein, dass sie aus einem Kapillargebiet in das Blut abgegebene Stoffe in hoher Konzentration an die Kapillare eines Zielorgans weiterleiten.

-> es gibt eine 2. Pfortader, die Hypophysenpfortader von Hypothalamus zu hinterem Hypophysenlappen

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