Anatomie Block 2_Nervensystem_Einführung

Anatomie Block 2_Nervensystem_Einführung

Anatomie Block 2_Nervensystem_Einführung


K. H.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen des Nervensystems, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Neuronen, die Rolle von Neurotransmittern wie Dopamin und Acetylcholin, sowie die Prozesse an Synapsen und die Reizleitung im Gehirn und Rückenmark. Ideal für Medizinstudenten und Biologen, die ihr Verständnis des zentralen und peripheren Nervensystems vertiefen möchten.
Karten
41
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
02.06.2015 / 06.10.2020

Lernkarten

Die wichtigsten Neurotransmitter und ihre Funktionen

  • Acetylcholin: Nervensignal vom Neuron zum Muskel. Zudem spielt Acetylcholin eine wichtige Rolle im vegetativen Nervensystem (das Atmung, Herzschlag und Stoffwechsel kontrolliert). Wirkt erregend
  • Noradrenalin: entsteht aus Dopamin und ist für die Steuerung der Aufmerksamkeit und Wachheit verantwortlich. Bei Menschen, die an ADHS leiden, werden Medikamente eingesetzt, die den Noradrenalin- und Dopamin-Spiegel im Nervensystem anheben
  • Dopamin: Aufmerksamkeit, Lernfähigkeit, motorische Aktivität – für all diese Funktionen braucht das Hirn des Menschen Dopamin. Bei Parkinson-Patienten etwa führt Dopamin-Mangel im Gehirn dazu, dass Bewegungsimpulse nicht mehr richtig weitergegeben werden. Gleichzeitig führt ein Überschuss an Acetylcholin und Glutamat zu Zittern und der Muskelsteifheit, die typisch für Morbus Parkinson sind.
  • Glutamat: besonders im Gehirn von zentraler Bedeutung. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist Glutamat für die Bewegungsteuerung, Sinneswahrnehmung und auch das Gedächtnis unabdingbar. Bei Epilepsie krankhaft erhöht. Wirkt erregend.
  • GABA ist ein hemmender Neurotransmitter im Gehirn. Dockt er an den Rezeptor an, so setzt er die Erregbarkeit der Nervenzellen herab. Somit ist GABA gewissermaßen der Gegenspieler von Glutamat. Wirkt hemmend. Seine Wirkung wird oft medikamentös verstärkt: beruhigend, Angstlösend etc.
  • Serotonin gilt als zentraler Stimmungsmacher und beeinflusst unter anderem Appetit, Sexualtrieb und das psychische Wohlbefinden.