Anästhesie
Ein paar Eigennamen
Ein paar Eigennamen
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Flashcards
ASA 2
Patient mit leichter Allgemeinerkrankung
ASA 3
Patient mit schwerer Allgemeinerkrankung
ASA 4
Patietn mit lebensbedrohlicher Allgemeinerkrankung
ASA 5
Morbibunder Patietn, der mit oder ohne OP die nächsten 24 Stunden voraussichtlich nicht überleben wird.
ASA 6
Hirntoter Patient, der Organspender ist
Nahrungskarenz Flüssigkeiten?
Klare Flüssigkeiten: Bis 2h vor dem Eingriff noch erlaubt.
Auch kein Rauchen mehr ab 2h vor dem Eingriff, da es die Speichelproduktion anregt.
Milch und andere trübe Flüssigkeiten gelten als Essen wegen des Protein- und Fettanteils.
Nahrungskarenz Neugeborene (bis 28 Tage) und Säuglinge (bis 1 Jahr)
Bis 4 Stunden vor dem Eingriff Muttermild oder Flaschennahrung
Nahrungskarenz leichtes Essen
Bis 6 Stunden vor dem Eingriff erlaubt.
Guedel-Tubus
Oropharyngealer Tubus ohne Cuff. Einführung über den Mund (" In die Gosch den Güdel")
Dient dem Offenhalten der oberen Luftwege biem bewusstlosen oder soporösen Patienten, erleichert auch die Beatmung mit Beatmungsbeutel.
Wendl-Tubus
Nasapharyngealer Tubus ohne Cuff. (WeNdl --> Nase)
Offenhalten der oberen Luftwege beim somnolenten Patienten (wird besser toleriert als der Guedel-Tubus).
Magill-Tubus
Standard-Endotrachealtubus mit genormten Krümmungsradius. Meist wird eine leicht modifizierte Version mit einem sog. Murphy-Auge verwendet.
Für Eingriffe, bei denen eine Intubation erfoderlich ist, zur Atemwegssicherung beim Notfallpatienten, zur Kurzzeitbeatmung in der Intensivmedizin.
Kann auch ohne Führungsdraht zur orotrachealen Intubation verwendet werden.
Woodbridge-Tubus
Wie Magill-Tubus, jedoch mit integrierter flexibler Metallspirale zur orotrachealen Intubation mit Führungsstab. Für besondere Lgerungen wie Bauchlagerung geeignet, da er nicht abknicken kann.
Doppellumen-Tubus
Tubus mit zwei getrennten Lumina, die jeweils einen eigenen Cuff besitzen.
Ein-Lungen-Beatmung mögich bei Eingriffen im Thoraxraum oder bei einsietiger bronchialer Blutung.
Klassifikation nach Cormack und Lehane. Wofür?
Beurteilung der Stimmlippen beim Laryngoskopieren. Unter der Laryngoskopie wird die Stimmritze eingestellt und die direkte Sichtbarkeit der Larynxstrukturen beurteilt.
Grade 1-4. Mit steigendem Grad erhöht isch das Risiko für Fehl-Intubationen.
Cormack-Lehane 1
Gesamte Stimmritze einstellbar
Cormack-Lehane 2
Stimmritze teilweise einsehbar (hintere Kommissur).
Cormack-Lehane 3
Stimmritze nicht einstellbar, Nur Epiglottis ist sichtbar.
Häufig bei Kindern, da diese eine unverhältnismäßig große Epiglottis haben.
Cormack-Lehane 4
Weder Epiglottis noch Glottis einsehbar.
Tidalvolumen Bei Gesunden
8-12 ml pro kg Körpergewicht, ca 600 ml
Lungenschützendes Tidalvolumen
6-8 ml pro kg Körpergewicht
Verbesserte Jackson-Position
Optimierte Lagerung des Kopfes bei der Maskenbeatmung.
Kopf wird in denNacken gelegt (Reklination) und nach vorne gezogen beziehungsweise auf einem Kissen gelagert (Elevation), während die Schultern flach auf der Unterlage aufliegen.
"Sniffing the morning air"
"Win with the Chin"
Esmarch-Handgriff
Anheben des Kinns mit beiden Händen
Unterkieferzahnreihe vor Oberkieferzahnreihe ziehen
--> Öffnet Atemweg, Kopf muss nicht rekliniert werden.
Sellick-Handgriff
Keholkopfdruck zum Aspriationsschutz bei Rapid-Sequence-Induction (heute wenig angewandt)
Druck auf Ringknropel soll Ösophagus komprimieren.
BURP
Backwards upwars rightwards pressure
Handgriff, mit dem bei einer schwierigen endotrachealen Intubation die Sicht auf die Stimmlippen verbessert und das Einführen des Tubues erleichtert bzw. erst ermöglicht werden kann.
Mendelssohn-Syndrom
Pneumonie durch Aspiration von Magensaft.
In der Pneumonie findet sich eine Mischinfektion, meist mit Anaerobiern.
Horovitz-Quotient
Definiton? Einteilung?
Sauerstoffpartialdruck im Blut / inspiratorische Sauerstofffraktion. pO2/FiO2
Normal sind Werte von 350-450
Einteilung des ARDS:
201-300: MIld
101-200: Moderat
<=100: Schwer
Wahl des FiO2 bei der kontrollierten Beatmung von Brandverletzten?
Bis zum Ausschluss einer Koholenmonoxidvergiftung oder CN-Vergiftung sollten Brandopfer mti einem FiO2 von 100% beatmet werden.
Ab wie viel Prozent verbrannter Körperoberfläche sollte eine prophylaktische Intubation erwogen werden?
>30-40% verbrannte Körperoberfläche
Verbrennung 1. Grades
Welches Strukturen sind geschädigt?
Welche Symptome treten auf und wie sieht die Abheilung aus?
Geschädigt ist die oberste Epidermis (z.B. beim Sonnenbrand)
Es kommt zu Schmerz, Rötung und SChwellung. Abheilung mit Restitutio ad integrum.
Verbrennung Grad 2a
Welches Strukturen sind geschädigt?
Welche Symptome treten auf und wie sieht die Abheilung aus?
Es sind die Epidermis und der obere Teil der Dermis betroffen, die Hautanhangsgebilde sind jedoch intakt.
Es kommt zu Rötung, Schmerz und Blasenbildung. Nach Abheilung kommt es zur Restitutio ad integrum.
Verbrennung Grad 2b
Welches Strukturen sind geschädigt?
Welche Symptome treten auf und wie sieht die Abheilung aus?
Es sind Epidermis und auch tiefe Schichten der Dermis betroffen.
Es bestehen kaum Schmerzen, aber Rötung und Blasen. Es kommt zur narbigen Abheilung.
Verbrennung Grad 3
Welches Strukturen sind geschädigt?
Welche Symptome treten auf und wie sieht die Abheilung aus?
Es sind Epidermis, Dermis und Subcutis verbrannt.
Durch den Verlust der sensiblen Fasern treten keine Schmerzen auf, dafür aber Nekrosen und es kommt zu schwarzer, ledriger oder grauer Haut. Eine Abheilung ist ohne Behandlung nicht möglich.
Verbrennung Grad 4
Es sind noch Schichten unter der Subcutis betroffen, z.B: Knochen, Faszien, Muskeln.
Die Strukturen sind verkohlt.
Parkland-Formel
Wofür? Wie lautet sie?
Abschätzung der nötigen Volumen-Zufuhr bei Verbrennungsopfern. Sie gilt für kristalloide Lösungen.
Sie lautet (4ml* kg Körpergewicht * % verbrannter Körperoberfläche)/24 h
Erythrozyten-Transfusion
Ab wann empfohlen? Ab wann abhängig von der Klinik indiziert? Bis was keine Empfehlung?
Obligate Transfusion (unabhängig von der Klinik) bei <= 6g/dl
Zwischen 6-8 g/dl Bei Risikofaktoren, z.B. KHK, zerebrale Ischämien
Zwischen 6-10 g/dl, bei Zeichen der Dekompensierung
Keine Empfehlung, wenn >6g/dl und keine Zeichen der Dekompensierung
Wofür ist der Wells-Score gut?
Abschätzen des Risikos einer Lungenembolie
Definition Polytrauma
Definition Polytrauma: Gleichzeitig entstandene Verletzungen mehrerer Körperregionen, bei denen mindestens eine oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist.
Eine Monoverletzung mit Lebensgefahr ist kein Polytrauma. Eine Verletzung vieler Körperregionen ohne vitale Bedrohung ist kein Polytrauma.