Kapitel 2


C. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über den Managementprozess auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Methoden zur Planung, Analyse und Bewertung von Entscheidungen, einschließlich der Nutzwertanalyse, der Portfolio-Analyse und der Lebenszyklusanalyse. Die Karteikarten behandeln auch strategische Überlegungen und Entscheidungsregeln bei Unsicherheit, wie die Maxi-Max-Regel oder die Hurwicz-Regel. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis für Managementprozesse vertiefen und lernen möchten, wie man komplexe Entscheidungen trifft und strategische Ziele erreicht.
Karten
83
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
28.10.2013 / 09.02.2018

Lernkarten

Aufbau der Managementkaskaden

s. Foto

Welche Schritte gibt es im Managementprozess?

Zieldefinition (Vorausschau der Zukunft) -> Planung -> Problemanalyse -> Alternativen Suchen -> Bewertung der Analyse -> Entscheidung (wichtigste Aufgabe nach Harvard) -> Durchführung (Organisation Delegation, Motivation) -> Kontrolle

Wie setzen sich die Schritte über die Hierarchieebenen fort?

Die Durchführungspahse ist die Zieldefinition der nächstunteren Ebende. Die Kontorllphase reicht die Hierarchieebenen hinauf.

Welche Typen des Managements gibt es?

Unternehmenspolitik, strategisches Managment, operatives MAnagement

wer ist für Unternehmenspolitik verantwortlich?

Top-Management, Eigentümer

was ist das strategische MAnagement?

Topmanagement, langfristig "Wie können wir dauerhaft Erfolg haben?", Markt- und Wettbewerbsorientierung, Erfolgsposition

Was ist das operative MAnagement?

unteres Management, kurzfristig, Gewinnorientierung

Wofür steht die SWOT Analyse?

Strength and Weaknesses, Oportunities and Threats

Wofür steht die Pestel-Analyse?

Political, Economic, social, technological, environmental, legal factors

Was ist der Unterschied zwischen PESTEL und Branchenstruktur-Analyse 

PESTEL -> Analyse des Unternehmens

5 forces -> Anaylse de rBranche

Wettbewerbsstrategieen nach Porter

"Wie kann ich in einer Branche überdurchschnittlich erfolgreich sein?" --> Bild

Was ist die Differenzierungsstrategie?

Alleinstellungsmerkmal wichtig, wahrnehmbar, dauerhaft

Was ist die Kostenführerschaft

umfassender Kostenvorsprung, unerreichbare Preisposition

Erfahrungskurveneffekte (Mengeneffekte) nutzen, Kostentreiber innerhalb der Wertkette erekennen und Kosten reduzieren um am günstigsten Anbieten zu können

Welche 3 Wettbewerbsstrategien nach Porter gibt es?

Differenzierungsstrategie, Kostenführerschaft, Fokussierung auf Marktnischen

Wozu führt Differenzierung?

Quasi-Monopol

Wodurch entscheidet sich die Positionierung in einer Strategie?

Ansicht der Kunden

Was sind die Primäraktivitäten in der Wertkette?

Logistik, MArketing, Service, Beschaffung, Vertrieb

Was sind unterstützende Aktivitäten in der Wertkette

Beschaffung/Einkauf, Technologie/Entwicklung, Personalmanagement, Unternehmensinfrastruktur

Wie muss die Wertkette nach Proter beschaffen sein?

Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen im Vergleich zu den stärksten Wettbewerbern

die Wertkette muss auf die Strategie ausgerichtet sein. Die wichtigen Elemente sollten in der Hierarchie möglichst weit oben sitzen

Definition von Ziel

zukünftig angestreber Zustand, beschrieben durch

Zielinhalt

Zielausmaß

Zielzeitpunkt

Wie sollen Ziele beschaffen sein?

SMART (specific, measureable, achievable, realistic, terminated)

Definition von Ziel

drückt kein konkretes Ziel aus, sondern Trends, Richtungen...

was ist ein Zielsystem?

Zielsysteme entstehen, wenn Unternehmen mehr als ein Ziel vervolgen. 

Vorteilhaft: komplementäre Ziele

neutral: indifferente (sich gegenseitig nicht beeinflussende) Ziele

Problem: konfliktäre (sich gegenseitig erschwerende) und antimormistische (unvereinbare) Ziele

--> notwendig: Gewichtung/Priorisierung der Ziele

Anforderungen an das Zielsystem

realistisch, operational (verständlich), konsistent (darf sich nicht widersprechen), transparent (den Mitgliedern verständlich), organisations-konkurent (Verantwortlichen benennen), geordnet (Prioritäten setzen und gewichten)

aktuell, vollständig und durchsetzbar

welche arten von Zielen gibt es?

Formalziele: wirtschaftliche Erfolgsziele

Sachziele: Leistungsziele, Finanzziele, Führungsziele, Sozialziele

zwischen Formal- und Sachzielen besteht eine Mittel-Zweck-Beziehung

Was sind die Formalziele?

sind aus Wirtschaftlichkeitsprinzip abgeleitet und universell

wirtschaftliche Erfolgsziele wie:

Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität

Was sind Sachziele?

konkret, SMART-formuliert und daher verständlicher

Beispiele für Leistungsziele

Produktziele, Marktziele

Beispiele für Finanzziele

Liquidität, Beschaffung von Kapital, Vermögen

Beispiele für Führungsziele

Arbeitsteilung, Führungsstil, Problemlösung

Beispiele für Sozialziele

Mitarbeiter, Gesellschaft

Formel zur Errechnung der Gesamtkapitalrentabilität

GKR= Kapitalgewinn / Gesamtkapital

 

Kapitalgewinn= Gewinn+Fremdkapitalzinsen

engl. EBIT = Earning Before Interest and Taxes

Formel zur Berechnung des Return on Investment

RoI = Gewinn / Gesamtkapital

Formel zur Errechnung der Eigenkapitalrentabiltät

EKR = Gewinn/Eigenkapital              oder

EKR= Gesamtkapitalrentbilität / (GKR - Fremdkapitalzinsen)

Formel zur Errechnung der Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit = Ertrag/ Aufwand

                                (bzw Input / Output)

Formel zur Errechnung der Produktivität

Produktivität = Ausbringungsmenge/ Einsatzmenge an Produktionsmitteln

Formel zur Errechnung der Umsatzrentabilität

Umsatzrentabilität = Gewinn/ Umsatz

eher eine Risikokennziffer: sobald der Umsatz sinkt, macht das Unternehmen (bei geringer Umsatzrentabilität) sofort Verluste

Was ist der Unterschied zwischen Fremd- und Eigentkapitalgeber

Fremdkapitalgeber bekommen feste Zinsen auf ihr Kapital, dieses wird nach bestimmter Zeit zurückgezahlt

Eigenkapitalgeber bekommen Dividende und bekommen das Geld nicht zurück (außer, sie verkaufen die Anteile)

Welches Problem gibt bei der Kennziffer der Eigentkapitalrentabilität

sie steigt durch Verminderung des Eigenkapitals, auch wenn Umsatz, Gesamtkapital und Kapitalgewinn gleich bleiben

Was besagt der "Leverage"-Effekt und wann ist er sinnvoll?

"Hebeln" der Eigenkapitalrentabilität durch Senkung des Eigenkapitals.

Nur sinnvoll wenn GKR > FK-Zinssatz

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