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Jonah Kresse
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in betriebswirtschaftliche Begriffe und Modelle. Sie behandeln Themen wie Finanzierung, Liquidität, Produktlebenszyklus und verschiedene Planungsstrategien. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft vertraut machen möchten, um betriebliche Prozesse und Entscheidungen besser zu verstehen.
Flashcards
41
Students
4
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
23.11.2013 / 04.06.2025

Cartes-fiches

Aufbau der Maslow-Pyramide

Physiologische Bedürfnisse -> Sicherheitsbedürfnisse -> Soziale Bedürfnisse -> Bedürfnis nach Wertschätzung -> Bedürfnis nach Selbstverwirklichung

Produktionsfaktoren der BWL

Arbeitskräfte

Werkstoffe

Betriebsmittel

Rohstoffe

Standort

Informationen

Standortfaktoren

Arbeit

Material

Absatz

Verkehr

Umwelt

Abgabgen

politisches Umfeld

Definition einer Unternehmung

eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Sachgüter und Dienstleistungen erstellt und abgesetzt werden.

Zielkriterien

Inhalt (Was?)

erstrebtes Ausmaß (konkreter Wert oder Maximum)

Zeitbezug

Rentabilitätskennziffern

Eigenkapitalrentabilitä: Gewinn/Eigenkapital

ROI (Gesamtrentabilität): (Gewinn+FK-Zinsen)/Gesamtkapital

oder: Umsatzrentabilität*Kapitalumschlag

Umsatzrentabilität: Gewinn/Umsatz

Leverage-Effekt

Hebelwirkung des Fremdkapitals zugunsten der Eigenkapitalrentabilität. Tritt ein, wenn der durch Fremdkapital erzielte Gewinn die Fremdkapitalkosten übersteigt

Wirtschaftlichkeit

Verhältnis zweier Geldwerte (keine Mengen)

z.B. Umsatz/Kosten;Sollkosten/Istkosten;Gewinn/Umsatz

Produktivität

Ergiebigkeit einer Faktorkombination

Liquidität

von lat. flüssig: Fähigkeit, fällige Verbindlichkeiten fristgerecht begleichen zu können

Vision

gemeinsam getragenes Vorstellungsbild von der Zukunft des Unternehmens

sind Handlungsorientierungen und geben den Rahmen für die Zielwahl vor

Bedeutung von Visionen

Materie -> Bewegung -> Energie -> Sinn

strategische Planung

formalistisch

Festlegung der langfristigen Unternehmenspolitik durch die Unternehmensführung als Grundlage der langfristigen Planung

(z.B. Wachstumsstrategie, FuE-Strategie, Geschäftsfeldstrategie)

operative Planung

  • resultiert aus der strategischen Planung
  • formuliert operationale Ziele im Rahmen der strategischen Planung angepasst an aktuelle Gegebenheiten -> kurzfristige Planung

Minimax-Regel

Wähle die Alternative die beim ungünstigsten Umweltzustand zum besten Ergebnis führt (größtes Minimum)

Maximax-Regel

Wähle die Alternative die beim günstigsten Umweltzustand zum besten Ergebnis führt (Maximum aller Werte)

Hurwicz-Regel

Das beste Ergebnis wird mit x multipliziert, das schlechteste mit 1-x. Aus beiden Operationen wird die Summe gebildet. Das beste Ergebnis wird ausgewählt. 

x ist der Optimismusparameter. Er liegt zwischen 0 (pessimistisch) und 1 (optimistisch)

Laplace-Regel

Alle Umweltzustände haben die Wahrscheinlichkeit 1 und werden einfach addiert

Savage Niehans-Regel

1. Ermittlung des maximalen Zielerreichungsgrades jedes Umweltzustandes (Maximum jeder Spalte)

2. Ermittlung der Differenz des Nutzens jedes Szenarien zum maximal beim gleichen Umweltzustand möglichen Nutzen (Differenz zum Spaltenmaximum)

3. Ermittlung der größten Differenz in jeder Spalte

4.Wähle die Alternative bei der der Wert aus 3 am kleinsten ist

Abschreibung i.e.S.

Wertminderung des Anlagevermögens (auch immaterielles) durch Abnutzung im Laufe der Nutzungsdauer

Cash-Flow

Überschuss der betrieblichen Einzahlungen über die betrieblichen Auszahlungen einer Periode

Nettozugang an liquiden Mitteln

Phasen im Produktlebenszyklus

Einführung -> Wachstum -> Reife -> Sättigung -> Degeneration

Lebenszykluskonzept

Marktvolumen steigt -> höhere Investitionen nötig -> Cash-Flow sinkt

Erfahrungskurvenkonzept

Marktanteil steigt -> Absatz steigt -> Stückkosten sinken (Erfahrungskurve) -> Gewinnspanne steigt ->Cashflow steigt

Question Marks in der BCG-Matrix

Produkte in der Einführungsphase, hoher Finanzmittelbedarf, kaum Einnahmen.

Hohe Chancen, hohe Risiken

mind. 10%

Investieren oder Liquidieren

Stars

relativ junge Produkte, die noch mehr Mittel benötigen als sie abwerfen

30%

Halten

Cash-Cows in der BCG-matrix

Hauptquelle des Cash-Flows und Gewinns im Unternehmen.Produkte in der Reifephase. Hier sollte das Geld abgschöpft werden (mit dem dann neue Geschäftsfelder finanziert werden). 40-50%

 

Dogs in der BCG-matrix

Dogs erwirtschaften keinen Finanzmittelüberschuss mehr. Sie sind Produkte in der Degenerationsphase; daher sollte man hier desinvestieren.

10-20%

Definition Involvement

Involvement ist das Engagement und die damit verbundene Aktivierung, mit der sich jemand einem Sachverhalt, einem Gegenstand, einer Person oder einer Aktivität zuwendet (Ich-Beteiligung).

Involvement -> selektiver Wahrnehmung, verstärkter Informationsaufnahme oder kognitiver Auseinandersetzung

Definition Emotionen

innere Erregungs- oder Spannungszustände, die als angenehm oder unangenehm empfunden werden. Emotionen aktivieren die menschliche Antriebskraft

Definition Kognitionen

Kognitionen sind gedankliche Prozesse, die vor allem dazu dienen, das Verhalten gedanklich zu kontrollieren und willentlich zu steuern.

Behavioristisches Stimulus-Respose Modell

Stimuli

  • Umwelt
  • Werbebudget
  • sonstige Marketingaktivitäten
  • Konkurrenten

Blackbox

Response (Absatzmenge)

Neobehavioristisches Stimulus-Organismus Response Modell

Stimulus

  • Produkt
  • Preis
  • Kommunikation
  • Distribution
  • Umfeld

Organismus

  • aktivierende Prozesse (Emotion und Motivation)
  • kognitive Prozesse (Wahrnehmen, Lernen, Erinnerung)
  • Einstellungen (beeinflusst durch äußere Faktoren, z.B. Kultur oder Involvement)

Response

  • Markenwahl
  • Einkaufsstättenbesuch
  • Kaufmenge
  • Ausgabenbetrag

Finanzierung

Bereitstellung von Geld- und Sachmitteln für die betriebliche Leistungserstellung

Ziele der Finanzierung

Rentabilität

Liquidität

Stabilität

Unabhängigkeit

horizontale Finanzierungsregeln

Anlagendeckungsgrad 1: EK größer als Anlagevermögen

Anlagendeckungsgrad 2: EK+ langfristiges FK größer AV

Anlagendeckungsgrad 3: EK+ langfristiges FK größer AV + langfristiges UV

kurzfristige Liquiditätskennziffern

Liquidität 1. Grades: Zahlungsmittel decken kurzfristige Verbindlichkeiten

Liquidität 2. Grades: Zahlungsmittel + kurzfristige Forderungen decken kurzfritige Verbindlichkeiten

Liquidität 3. Grades: ZM+kurzf. VB+ Vorräte decken kurzfristige Verbindlichkeiten

Finanzierungsarten

  • Innenfinanzierung
    • aus Umsatzerlösen
    • aus sonstigen Kapitalfreisetzungen
  • Außenfinanzierung
    • Eigenfinanzierung
    • Fremdfinanzierung

Innenfinanzierung

  • aus Umsatzerlösen
    • zurückbehaltene Gewinne
    • Abschreibungsgegenwerte
    • Rückstellungsgegenwerte
  • aus sonstigen Kapitalfreisetzungen
    • Rationalisierung
    • Vermögensumschichtung

Außenfinanzierung

  • Eigenfinanzierung
    • Personengesellschaft
    • Kapitalgesellschaft
  • Fremdfinanzierung
    • langfristige Mittel (Darlehen, Anleihe)
    • kurz/mittelfristige Mittel (Bankkredite, Factoring, Forfaitierung, Handelskredite (Skonto, Anzahlung)
    • Sonderformen (Leasing, Franchise)

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