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Crée / Actualisé 18.01.2015 / 08.07.2022
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Ab wann wird von einer krankhaften Abhängigkeit gesprochen?

Übermässige Einnahme vom entsprechenden Stoff. Diese Einnahme nimmt selbstzerstörerische Auswirkungen an. Das Entgleisen der empfindlichen Balance zwischen der Befriedigung von Bedürfnissen und der Notwendigkeit dieser Bedürfnisbefriedigung für den Lebensvollzug.

Der Kranke erlebt einen intensiven und als unwiderstehlich erlebten Drang, dem süchtigen Verlangen nachzugeben, obwohl dem Betroffenen meistens bewusst ist, dass die süchtige Verhaltensweise schädlich ist und die unerwünschten Folgen seiner Sucht in Kauf nimmt.

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Erkläre das Modell, wie die Sucht entsteht und was ein wichtiger Grundsatz ist:

 

Droge -> Gebrauch -> Missbrauch -> physische und psychische Abhängigkeit

Persönlichkeit -> Genetische Faktoren, ICH-Störung, Unzufriedenheit

Umwelt -> „brocken Home“, falsche Erziehung der Eltern, Eltern waren selbst schon Suchtkrank

 

Wichtig -> Je angenehmer die psychoaktive Wirkung erlebt wird, desto höher das Missbrauchspotential!!!

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Wie ist der Teufelskreis der Abhängigkeit?

  1. Gewöhnungsfördernde Eigenschaften (angenehme psychoaktive Wirkung)
  2. Physiologische Abhängigkeit
  3. Toleranzentwicklung
  4. Bei Absetzen – unangenehme Symptome

5. Wiedereinnahme

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Was wird als Droge bezeichnet?

Als „Droge“ bezeichnet man jede Substanz, die das zentrale Nervensystem (Wahrnehmung, Gefühle, Emotionen, Motorik) beeinflusst und das Bewusstsein verändert. Drogen können körperliche und/oder psychische Abhängigkeit hervorrufen. Nicht nur illegale Drogen wie Heroin oder Kokain, sondern auch die legalen Drogen wie Nikotin, Alkohol und auch Medikamente.

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Was sind die drei meisten Abhängigkeiten in der Schweiz?

Tabak, Cannabis, Alkohol

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Die KRiteren, nach deren eine Droge eingestuft wird:

Gefährlichkeit und Suchtpotential, ebenso nach Legalität und Illegalität.

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Was wird als Suchtverhalten gezeigt?

Leugnen, bagatellisieren, anderen die Schuld für ihre Sucht geben, das Thema bei konkreten Fragen wechseln, Dinge abstreiten, Rückfälle, heimlicher Substanzkonsum, Manipulation, Projektion, Rationalisierung (z. B. ein Patient leugnet sein inakzeptables Verhalten und projiziert es auf andere, das heißt, er versucht sein Verhalten „schönzureden“ um wenigstens ein bisschen Selbstachtung zu bewahren), magisches Denken (z. B. Wenn jemand eine Sucht auf irrationale Weise erklärt, der Süchtige glaubt oft als einziger daran, dass seine Ideen wahr sind; z. B. das Leben wird nach zweiwöchiger Entziehungskur wieder in Ordnung sein...), suche nach dem Suchtmittel, drop out, grenzenloses Verhalten.

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Erkläredie Motive zum Konsum der verschiedenen Drogen:

  • Motive zum Konsum illegaler Drogen, Alkohol und Tabak: Suche nach Hochgefühl, Vergnügen, Genuss
  • Motive zum Konsum psychoaktiver Medikamente: Behebung von Leid, akuten Schmerzen, Schlaflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Angst und Panikzuständen
  • Mischformen der beiden
  • Proaktive Suche nach Rauschmitteleffekten v.a. Jugendliche, Überdosierung
  • Passive entgleiste Medikation in Folge einer medizinischen Behandlung v.a. ältere Menschen, chronischer Missbrauch
  • Palliativer Einsatz