A1 Anatomie und Physiologie

A1 Anatomie und Physiologie: Anatomie, Morphologie, Zytologie, Histologie, Physiologie, Pathologie

A1 Anatomie und Physiologie: Anatomie, Morphologie, Zytologie, Histologie, Physiologie, Pathologie


Peter Lässig
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Kenntnisse zu Aufbau und Funktion des menschlichen Körpers, insbesondere zu Blut, Kreislaufsystem, Zellen, Geweben sowie Hormonen und Drüsen. Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen Organen, Stofftransport und Zelltätigkeit, wobei Herz, Gefäße und Blut im Mittelpunkt stehen. Ideal für Einsteiger in medizinische oder biologische Themen, die ein solides Basiswissen erwerben möchten.
Flashcards
73
Students
138
Language
German
Level
Other
Created / Updated
18.03.2014 / 05.07.2026

Flashcards

Blutmenge

Ca. 5 Liter (Erwachsene)

Blutbeförderungsmenge

Im Ruheszustand ca. 5 Liter pro Minute, kann bis 25 Liter gesteigert werden.

Herzkranzgefässe

Koronararterien umgeben das Herz kranzartig um den Herzmuskel zu versorgen.

Phasen der Herzmechanik (2)

Systole = Kontraktionsphase (Blutauswurf aus den Ventrikeln in die Arterien)
Diastole = Erschlaffungsphase (Öffnen der Segelklappen, Blut in Vorhof)

Herz-Reiz

Autonomes Reizbildungs- und Reizleitungssystem über äussere Nervenbahnen, der Herzschrittmacher (Sinusknoten) bildet den Reiz zur Kontraktion.
Herzfrequenz: ca. 60-80 Schläge pro Minute (als Pulsschlag fühlbar).

Blutgefässtypen (3)

arterielle Abschnitte
kapillare Abschnitte
venöse Abschnitte

Arterien

Führen das Blut vom Herz weg (grosse Volumenschwankungen, daher stärkerer Wandbau).
Hellrotes, arterielles (sauerstoffreiches) Blut im Körperkreislauf - dunkelrotes, venöses (sauerstoffarmes) Blut im Lungenkreislauf.

Kapillaren

Mikroskopisch feine Haargefässe als dreidimensionale Netze im Gewebe für den Stoff- (Nährstoffe und Abfallstoffe) und Gasaustausch (Sauerstoff und Kohlendioxid) zwischen dem Gefässraum und dem Gewebe

Venen

Führen das Blut zum Herz zurück (Venenwand dünner mit Klappen in den Extremitäten und der Rumpfwand als Ventile, um das Zurückfliessen des Blutes zu verhindern).
Venöses Blut im Körperkreislauf - arterielles Blut im Lungenkreislauf.

Kreisläufe

Körper- (grosser Kreislauf) und Lungenkreislauf (kleiner Kreislauf) hintereinandergeschaltet mit dem Herz dazwischen

Körperkreislauf (grosser Kreislauf)

Linke Herzhälfte pumpt arterielles (sauerstoffreiches) Blut über die Aorta in den Körper.
Abgabe von Sauerstoff (O2 arteriell) und Nährstoffen ins Gewebe und Aufnahme von Kohlendioxid (CO2 venös) und Schlackstoffen aus dem Gewebe ins Blut.
Danach fliesst das venöse (sauerstoffarme) Blut zurück zur rechten Herzhälfte.

Lungenkreislauf (kleiner Kreislauf)

Rechte Herzhälfte pumpt venöses Blut über die Lungenarterien in die Lungen.
Gasaustausch im Kapillarnetz der Lungenbläschen; Kohlendioxid an die Atemluft und Sauerstoff ins Blut.
Danach fliesst das arterielle Blut über die Lungenvenen in das linke Herz zurück.

Blutdruck

Maximaler systolischer Druck = oberer Blutdruckwert
Minimaler diastolischer Druck = unterer Blutdruckwert
Bsp.: Normblutdruckwert = 120/80 mmHg

Aufgaben des Blutes (5)

Transportfunktion: Sauerstoff, Kohlendioxid, Abfallstoffe zu den Ausscheidungsorganen (Leber, Niere, Darm, Haut), Hormone, Vitamine
Abwehrfunktion: Leukozyten (Abwehrzellen)
Wärmeregulation: hält Körper-Kerntemperatur konstant (37°)
Pufferfunktion: hält Säure-basen-Haushalt (pH-Wert) konstant
Gerinnungsfunktion: Thrombozyten (Blutplättchen) und Gerinnungsfaktoren verhindern bei Verletzungen das Verbluten

Zusammensetzung des Blutes

Blutplasma (58%)
Blutzellen (fester Bestandteil, 42%)

Zusammensetzung Blutplasma

Bluteiweisse
Elektrolyte (Salze)
Nährstoffe und Abfallstoffe
Puffer des Säure und Basenhaushaltes
Hormone als Botenstoffe

Zusammensetzung feste Blutbestandteile

Erythozyten (rote Blutkörperchen) transportieren Sauerstoff (O2) und Kohlendioxid (CO2)
Leukozyten (weisse Blutkörperchen): Abwehzellen, stellen die Immunabwehr sicher
Thrombozyten (Blutplättchen - Zellfragmente): stellen die Blutstillung/-gerinnung sicher, verhindern bei Verletzungen das Verbluten (Gerinnungsfunktion)

Study