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R. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Behandlung und Prävention von Diabetes mellitus, insbesondere Typ-2-Diabetes, auf universitärem Niveau. Sie decken Themen wie Insulintherapie, Ernährungsempfehlungen, Risikomanagement und Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neuropathien und Nephropathien ab. Diabetiker, Medizinstudenten und Gesundheitsfachleute profitieren von diesen Karteikarten, um ihr Wissen über die komplexe Therapie und die langfristigen Auswirkungen von Diabetes zu vertiefen.
Flashcards
241
Students
1
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
17.11.2015 / 18.11.2015

Flashcards

Wie berechnet man durchschnittlichen BZ, ausgehend vom HbA1c?

HbA1c * 2 - 5

HbA1c- Zielwerte 

individuell, je nach Krankheitsdauer, Risikofaktoren, etc. Zwischen 4-6.1%

Wie viele KH hat eine Standardpizza im Restaurant und welchen DM? Wieviel Teig sind 1 BW?

30.5cm Durchmesser, ca. 90g KH. 1 BW = 25g Pizzateig

Wie viele KH hat eine Standardpizza im Restaurant und welchen DM? Wieviel Teig sind 1 BW?

30.5cm Durchmesser, ca. 90g KH.

Was bedeutet die Abkürzung NDC? 

noncomminucable diseases ((chronische) nicht ansteckbare Krankheiten)

Die 6 wichtigen NDCs

1. Herz-Kreislaufkrankheiten
2. Diabetes (Typ 2) 
3. Chron. Lungenkrankheiten (v.a. COPD) 
4. Krebs
5. Chron. Neurolog. Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz
6. Arthritis und chron. Erkrankungen der Muskeln und des Skeletts

 

Wurzeln der NDCs

Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangeln, Rauchen, zu viel Alkohol

Todesursachen 2012

1/3 Herzkreislauf-System
1/4 Tumore
zudem häufige Ursachen Psyche, atmungssystem, Übrige
(im Vergleich zu 1960: Psychische Todesursachen haben stark zugenommen. Suizid gesunken, Unfälle un Gewalt gesunken, HK gesunken, Atmungssystem etwas gestiegen) 

Anteie der häufigsten Todesursachen in versch. Altersgruppen

Kinder sterben v.a. an übrigen Todesursachen und Unfällen. 
junge Menschen sterben v.a. an Krebskrankheiten, Herz-Kreislaufkrankeiten und übrige Ursachen sind häufig. 
Bis 85 nehmen Herz-Kreislauftodesfälle noch zu, Krebs und übrige Ursachaen bleiben hoch. Unfälle sind selten geworden
ab 85 sterben sie zu fast 50% an Herz-Kreislauferkrankungen. etwa 1/5 an übrigen Ursachen. Krebs ist seltener geworden. 

Begriffe: 
Mortalität
Morbidität
Inzidenz
Prävalenz

Mortalität: Tod
Morbidität: Erkrankung (kann mehrmals aufgenommen werden, deshalb meist höhere zahl) 
Inzidenz: FILM - Anz. Vorkommnisse pro Zeit 
Prävalenz: MOMENTAUFNHAME - Anz. Fälle zu Zeitunkt x

Häufigste Krebse bei Frauen und Männern

Brust, Dickdarm, Atmunungssystem
Prostata, Atmungssystem und Dickdarm

Gründe für wachsende Bedeutung der NDCs

- Alterung der Bevölkerung
- Medizinischer Fortschritt (--> längeres Leben trotz Krankheit) 
- Risikofaktoren gleich/zunehmend 

Lebenserwartung und Krankheitsjahre

82 (nach JP im Internationalen Vergleich spitze), 12 Jahre krank

Ursachen für Krankheitsjahre

  1. KHK und HI
  2. Hirnschlag
  3. Atemwegsinfektion
  4. Rückenschmerzen
  5. COPD
  6. Durchfall
  7. Verkehrsunfälle
  8. frühgeburt
  9. HIV
  10. Malaria
  11. Depressionen
  12. Tuberklose
  13. Alzheimer

Welche Arten von Risikofaktoren gibt es? Beispiele zu jeder Art. 

- nicht beeinflussbare:: Alter, Geschlecht, Gene
- intermediäre: Hypertonie, Blutzucker, Diabetes, Dyslipidämie, 
- Beeinflussbare: Rauchverhalten, Ernährung, Beweungsverhalten, Übergewicht 

Ernährung und NCDs (Direkt und indirekt)

- direkt: Kcal, Nährstoffe: Alk, Mikronährstoffe, Salz, Fette, KH
- indirekt: KG und Fettverteilung

Prävalenz von Diabetes, Veränderung über Jahre

seiit 1997 stetige Zunahme bei Fraune und Männern. 
Mehr Männer als Frauen betroffen. 
Knapp 5% der CH Bevölkerung betroffen. 25-35% unerkannte Diabetiker`!! 

Risk Score

- Zusammenfassung traditioneller Riskofaktoren

- zur Abschätzung von HKK- Morbidität und Mortalität abzuschätzen

- BsP: FINDRISC, ESC SCORE, PROGAM, Framingham

 

Nutzen von Präventionsmassnahmen: Wenn die Intervention Umgesetzt wird, 

Wenn die Intervention Umgesetzt wird, könnnen HKK-Ereignisse vermindert werden: 
- Rauchen: Stopp = bis zu 50% Reduktion
- Hypertonie: Antihypertensiva = bis 40%
- Dyslipidämie: Senkung Cholesterin = bis 40%
- Adipositas: Lebensstiländerung = bis 30%
- Typ 2 Diabetes: Medi= 40% , körperliche Aktivität = bis 50%
- Bewegungsmangel: Körperliche Aktivität = bis 50%
 

Gesundheitseffekte der mediterranen Ernährung

Risiko- Reduktion...

- für Mortalität durch KHK: 40%
- Krebs: 20-30%
- kardiovask. Erkrankunge. 25-45%
- DMT2-Inzidenz:  25-30%
- KG, BMI, Bauchumfang: im Schnitt -5kg
- Verbesserung bei Komponenten des metaboliischen Syndroms: varibel, 30-40%

Mediterrane Ernährung: das Prinzip 

> Pflanzliche Nahrung: täglich Gemüse & Früchte, Nüsse
▶Stärkelieferanten mit hohem Faseranteil (Ballaststoffe)
▶Hauptfettquelle: Olivenöl (Extra Vergine)
▶Moderat: Milchprodukte, Geflügel, Fisch
▶Selten und wenig rotes Fleisch und -produkte
▶Moderater Alkoholkonsum

Herz-Kreislaufkrankheiten: Todesursachen nach Anz. Sterbefälle

  1. KHK
  2. andere (Kardiomypathien, Klappen- und Herz-Insuffizienz) 
  3. zerebrovaskuläre Krankheiten
  4. Hpyertie
  5. übrige (Aneurisma, Thrombose, Phlebitis, Varizen

Herzmuskelkrankheiten

= Kardiomyopathien 
Ursachen: angeboren oder hoher Alkoholkonsum

Vergrösserter Herzmuskel (hypertrophic cardiomyopathy) = weniger Volumen in den Kammern
Vergrösstertes, ausgesacktes Herz: Muskelschicht ist dünn, zu schwach, dafür grosse Kammer

Krankheiten des Herzens können Folge von....... sein. 

- kranken Herzkranzgefässen (Arterien sind verengt oder ganz verschlossen)
- Kranheiten anderer Gefässe des Körpers sein
- Hypertonie
- Diabes
- defekte Herzklappen 
- gestörtes Erregungssystem (eigener Herzschrittmacher) 

Ischämie

Gewebe wird schlecht durchblutet, da Arterien nicht genug Blut liefern (da Plaque z.B.) 
-> in jedem Bereich des Körpers möglich

Atherosklerose

Ausgangspunkt für die Entstehung einer Atherosklerose sollen Schäden oder Dysfunktionen desEndothels sein. Infolge dessen gelangen LDL-Moleküle in subendotheliale Schichten der Tunica intima. Dort kommt es zu oxidativen Vorgängen, Entzündungsreaktionen und zur Bildung von atherosklerotischen Beeten, den "Plaques". 

Herzinfarkt

verstopfte Arterie im Herz = keine Durchblutung mehr möglich = Teil des Herzmuskelgewebes stirbt ab. 

Herzinsuffizienz

- Herz pumpt nicht mehr genügend
- Folgen im ganzen Kreislauf: rechtes Herz betroffen (Rückstau in grossen Kreislauf), linkes Herz betroffen (Rückstau in die Lunge) 
- Nieren versuchen Schwäche zu kompensieren, halten Volumen zurück = Ödeme

Ödem in der Lunge

Behandlung mit Diuretika. Wird durch Abklopfen festgestellt. 
Aveoli sind mit Flüssigkeit aufgefüllt 

Hirnschlag/infarkt 

2 Typen:
- roter (hämorrhagischer): Gefäss "platzt". Blut fliess aus dem Gefäss und drückt andere Gefässe zu, da der Schädel nicht nachgibt. (20-25%, aber sehr gefürchtet) 
- Weisser (ischämischer) Infarkt: Gefäss wird verschlossen

  • Thrombus (40-50%)
  • Embolus (30-35%) 
     
  • Problem der Antikoagulation: schützt zwar vor ischämischem, fördert aber hämorrhagischen! 

PAVK

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) 
- am Becken, Oberschenke oder Unterschenkel vernengte Gefässe
--> immer wieder stehen bleiben für Muskeldurchblutung. Kann zu Fussamputationen führen! 
 

Kranke Venen: 

 Klappen sind undicht, Blut versackt, Wasser und Eiweiss treten aus = Ödeme, Krampfadern. 

Langfristige Folgen: CVI = Chronische Veneninsuffizienz

Kann zu schweren offenen Beinen führen, Heilung funktioniert nicht mehr 

Aneurysma

meist grösste Arterie betroffen: Aorta
- Gefäss sackt aus = Doppelwand
- Auffällig für Rupturen
- Bricht das Gefäss, geht schnell viel Blut verloren = Lebensgefahr! 

KHK, Hirnschlag: Trend für die Schweiz

Obwohl Häufigkeit bi Männern immer noch höher als bei Frauen, Tendens bei beiden sinkend. 

Hirnschlag und Ischämische Herzkrankheit: CH im Internationalen vergleich

- Hirnschlag: niedrigste Rate 
- ischämische Herzkranheit, nicht tiefste, aber eher tief. 

Rauchen - warum ist es so schlecht?

- beschleunigte Alterung
- fördert Entzündung und Atherosklerose

- erhöht BD und verschlechtert Cholesterin und BZ
- Verengt Gefässe
- macht ungünstige Fettverteilung 

Bewegungsmangel - warum so gefährlich

- fördert: Adipositas, Übergewicht, Hypertonie
- verschlechtert Cholesterinwerte (HDL-senkend) 
- vermindert Insulinwirkung
- Reduziert Energiebedarf des Körpers
- Verschlechtert Durchblutung 

Adipsitas- warum so gefährlich? 

- Fettgewebe ist stoffwechselaktiv
- chronische entzündung im Körper 
- vermindert Insulinwirkung
- verschlechtert BD, Blutfette, Blutzucker, Harnsäure
- Fettvereilung ausschlaggebend

Alkohol - positive Wirkungen

bei moderatem KOnsum (1-2/Tag für Frauen und 2-3/Tag für Männer) 
- vermindert wahrscheinlich Risiko Herzinfarkt
- verbessert Cholesterin
- reduziert BD
- vermindert Blutgerinnung
- Blutzucker, Insulin
- Pflanzenstoffe (Rotwein) 

Alkohol - positive Wirkungen

bei moderatem KOnsum (1-2/Tag für Frauen und 2-3/Tag für Männer) 
- vermindert wahrscheinlich Risiko Herzinfarkt
- verbessert Cholesterin
- reduziert BD
- vermindert Blutgerinnung
- Blutzucker, Insulin
- Pflanzenstoffe (Rotwein) 

Study