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R. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Behandlung und Prävention von Diabetes mellitus, insbesondere Typ-2-Diabetes, auf universitärem Niveau. Sie decken Themen wie Insulintherapie, Ernährungsempfehlungen, Risikomanagement und Komplikationen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neuropathien und Nephropathien ab. Diabetiker, Medizinstudenten und Gesundheitsfachleute profitieren von diesen Karteikarten, um ihr Wissen über die komplexe Therapie und die langfristigen Auswirkungen von Diabetes zu vertiefen.
Karten
241
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.11.2015 / 18.11.2015

Lernkarten

Salz - negative Wirkungen

- erhöht BD von manchen Menschen
- erhöht Risk für Magenkrebs
 - beeinflusst Essverhalten negativ
- ZF unter 5g/Tag könnte aber auch negative Folgen haben

5 Lebensstilfaktoren mit denen sich 79% aller Herzinfarktfälle vermeiden liessen

- Nicht rauchen
- körperliche Atkvität
- gesunde Ernährung
- GEsundes Gewicht
- Moderater Alkoholkonsum

spezielle Bestandteile der mediterranen Ernährung

Omega3-Fettsäuren: 

- Walnüsse, dunkles Blattgemüse, WEizenkeime, Raps, Lein- und Sojaöl
- fetter Fisch (Salmon, Hering, Thunfisch)

Sekundäre Pflanzenstoffe: Lykopin, Carotin, NF

Antioxidantien (schützen von Peroxidation (insbesondere wenn ungesättigte FS gegesesn werden) 

Safe drinking Regeln nach mediterraner Diät

- mit de mEssen
- Rotwein
- Frau: 1-2 Einheiten, Mann 2-3 Einheiten
- 1 Einheit = 10g Alkohol
- 2-3 Tage /Woche ohne Alkohol
- nicht fahren
- nicht in SS
- nicht wenn Suchtgefahr, Leber-Gallenkranheiten

Dislipoproteinämie: Deifnition, Ursache, Diagnose

- Störung im Fettstoffwechel
- Konzentration und Zusammensetzung eines/mehrerer LIpoproteine im Plasma verändert
- Diagnose mit Labor (TAG, Cholesterin, Lipoprotein A)
- Gene, Erkrankung
 

 

Primäre DLP

- genetisch bedingt, familiäre Vorbelastung --> ET und Medi
- Labor: ca .70% des Gesamtcholesterin ist LDL, 
- mit ET sind nurREduktion von max 15% möglich, in diesem Fall sind aber 40% notwendig

Gründe für sekundäre Dyslipidämien (3 Arten von DLPs)

  • Hypercholesterinämie:
    Schwangerschaft (physiologisch),
    Erkrankungen - Hypothyreose, Niereninsuffizienz, Rückstau Galle, 
    Medikamente - Gestagene, Androgene, Proteasehemmer (HIV-Pat)
  • Kombinierte Hyperlipidämie
    Erkrankung - DMT2, Rückstau Galle
    Genussmittel: Alkohol
    Medi- Thiaziddiuretika (bei HI, Hypertonie, Oedeme --> na -Rückresorptioin wird gehemmt, mehr Na-Ausscheidung) 
  • HyperTAG
    Schwangerschaft
    Erkrankung - Adipositas, DMT2, Nieren-/Leberinsuffizienz, Hypothyreose
    Genussmittel: Alkohol
    Medi: Pille, Betarezeptorenblocker (Hypertoniemedi), Thiaziddiuretika, Cortison, Proteasehemmer

Hypertriglyceridämie erkennen 
ET-Massnahmen bei HyperTAG

Diagnostik: 12h nüchtern, LIpidparameter: TAG soll TIEFER als 1.7mmol/l 

ET-MAssnahmen: 
- Übergewichts senken
- tiefere Aufnahme von Ein- und Zweifachzucker
- Alkoholzufuhr senken

- Bewegung
- omega-3 - FS
- Gesamt-KH-Menge

- SAFA durch MUFA ersetzen

Gruppe mit "sehr hohem Risiko" laut ESC Leitlinien 2011 - was weisen sie auf?

- Kardiovask. Erkrankung
- DMT2
- DMT1 mit Zielorganschäden
- mittlere- schwere Nierenisuffizienz
- errechneter 10-Jahres- Risk-Score grösser als 10%

Gruppe mit "hohem Risiko" laut ESC Leitlinien 2011 - was weisen sie auf?

- einzelne, deutlich erhöhte Risk factors: familiär bedingte Dyslipidämie, schwere Hypertonie, ....
- errechneter 10- jahres-RISK-SCORE bis zu 5%

Wie wichtig/sinnvoll sind Lebensstilinterventionen bei DLP'?

- Basisbestandteile der Therapie
- Je nach Grad der DLP und Zugehörigkeit des Pat. in Risk Score ist sie sogar einzige Massnahme
- Ergänzung mit Medis oft unerlässlich
- ET ist immer wirksam (ausser bei homozygoter Form der fam. Hypercholesterinämie - hier fehlen die Rezeptoren)
- im Vergleich zu Medi-Therapie: nebenwirkungsarm, billig, entlastet Stoffwechselwege

 

Wie hängen Lipid-Zielwerte und Risiko zusammen?

Je nach Risiko wird ein tieferer Zielwert angesetzt. Wenn ein Patient Risikofaktoren aufweist, können für ihn bereits normale Werte zu hoch sein. 

 

Ziele der ET bei DLP

- Einfuss auf Lipoproteine im Plasma
- Einfluss auf weitere für Atherogenese wichtige Faktoren: durch physikalische Eigenschaften der FS, durch Bildung von Zytokinen (Eicosanoide aus Omega3-FS)

--> antithrombotisch, BD-senkend, antiarrythmisch

ET bei hohen TAG und LDL- Werten (in Kombination) 

Senken: SAFA (+++) , TFA (+++), Cholesterol, Körpergewicht

erhöhen: NF, regelmässige Bewegung

Einführen: FF mit Phytosterolen (+++) , Sojaproteinprodukte

Einfluss der SAFA aufs LDL:  +1En% SAFA = 

Anstieg LDL im Plasma um 0.02-0.04mmol/l 

(Faktor mit grösstem Einfluss !)

Wie wirkt Stearinsäure auf TG-Wert?

nicht erhöhend. (in Milchprodukten, Rinderfett, Schweineschmalz)

(Ausnahme bei den gesättigen) 

Einfluss TFA auf Blutfettwerte

Quellen

Gesetz

Folge erhöhte ZF

nur negative: 
- LDL erhöhend
- HDL senkend
- Lipoprotein a erhöhen
- Nüchtern-Serum TAG erhöhend
- evt. Entzündungsmarker erhöhend

Da wir nur  2-3g/d davon essen*, kleinere Bedeutung als SAFA

* als Kekse, industriell veränderte, partiell hydrierte Öle, Kuchen Gebäck mit gehärteten Fetten, zu häufigem und hohen erhitzen von ölen (Imbissbude)

Höchstwert in der CH gesetzlich geregelt. (weniger al 2g/100g in Ölen) , gilt nicht für nat. Prod.

Zufuhr > 5g/d = Risiko KHK + 25%

Wie viele pflanzensterine nehmen wir auf - mit Mischkost / als Vegi. 

Hauptquellen
Wirkung

200-4000mg/d, Vegi 800mg

Quellen: Sonnenblumen, Weizenkeim, Soja, Maiskeim und Rapsöl

Hemmen kompetitiv Cholesterolresorption am Dünndarm --> LDL und TAG werden weniger

ZF-Empfehlung bei erhöhtem LDL

1-2g Pflanzensterole/Tag. 
--> als LM riesige Mengen! 
Deshalb gezielter Einsatz von Produkten. 

Nicht Prophylaxe, da Gefahr der Unterversorgung mit Fettlöslichen Vitaminen. Achtung Kinder und Schwangere!! 

Zusammenhang Cholesterol und NF

 Gallensäuren, die ausgeschieden werden im Netz der NF
 Zur Bildung neuer Gallensalze muss Cholesterin aufgewendet werden = enterohepatischer Kreislauf

Empfehlungen Choelsterin
LM-Quellen

200-300mg/Tag
Innereien, Butter, Krusten- und Schalentiere, Ei (Problem ist , dass diese oft auch noch viele SAFA enthalten und so LDL erhöhen!!) 

ET bei Hypertiglyceridämie (nach Evidenzklassen) 

Übergewicht senken 
weniger Einfach- und Mehrfachzucker
weniger Alkohol

weniger GesamtKH
Omega3-supplemente
Bewegung 

SAFA mit MUFA und PUFA ersetzen

Übergewicht bei HTG

Gewichtsreduktion kann Werte um 20-30% senken!
+ 1kg KG = TAG + 1.1%

Alkohol und HTG

am schnellsten wirksame, effektivste und wichtigste Massnhame bei Behanludng einer HTG. 
- auch kleine Mengen erhöhen TG- Spiegel weiter
- bei Menschen mit normalen Spiegeln: moderater Konsum kein Einfluss auf TG

- KH und Alk weren in der Leber bev. zur Energiegewinnung genutzt: TG Spiegel steigen an. 
 
- Meinung anderer Dozent:  TAG -Werte irrelevant für HK-Risko. Grenzwerte kein Grund zur Panik. 
Wichtig sind: Bewegung, Essmuster, keine Süssgetränke

 

Fructose und HTG

hohe Zufuhr (15-20En%) können TAG um 30-40% erhöhen. 
(Achtung Soft-light-Drinks, Milchmischgetränke, light-Joghurts und Smoothies) 

(daneben sind auch (weitere) Mono- und Disaccharide ein Problem) 

ET bei HDL- Erniedrigung 

- Mehr Bewegung 
- TFA senken

- SAFA mit MUFA und PUFA ersetzen
- Übergewicht reduzieren
- AlkoholZF

- Rauchstopp
- KH mit niedrigem GI und vielen NF bevorzugen
- weniger Einfach- und Zweifachzucker

Wirkung von Ausdauersport auf HDl

wirkt erhöhend. 
3h pro Woche im aeroben Bereich: + 0.08-0.15

Alkoholkonsum und HDL

moderater Konsum verbunden mit höheren Weren

Low Carb/ low fat für bessere Blutlipid-Werte?

- Low Carb: Wenn es bedeutet, dass statt KH mehr tierische Prod. gegessen werden = schlecht
- Laut DGE soll Protein von Tofu, Hüfrü kommen
- Low Carb kann sic laut einer Studie pos. auswirken. Keine Langzeitdaten vorhanden
- Qualität und Zubereitung der LM sind wichtig

Omega3-FS: Wirkungen, bekannte Vertreter und Quellen dafür, Aufgaben

Wirkungen: antiarhythmisch, TG-senkend, kardioprotektiv, pos. Wirkung auf Gefässfuktion, Blutdruck, Entzündungsmediatoren

  • Alpha-Linolensäure (ALA 18:3, Omega3): Raps, Lein und Sojaöl, Chloroplasten, tierische Prod. wenn Weidefütterung (Fleisch, MIlch, Ei) 
  • Eicosapentaensäure (EPA 20:5) + Docosahexaensäure (DHA 20:6) : Metablismus* aus ALA möglich // direkte Quellen: marine Kaltwasserfishe (Hering, Sardine, Makrele, Forelle)
    * 10% Umwandlung, abhängig von Alter Geschlecht Ernährung (Linolsäure und SAFA hemmen) 

EA bei DLP (versch. spezifische. Punkte)

- Lipide (Labor) 
- HbA1c
- Blutdruck
- Schilddrüsenfkt
- C-reatives Protein (Entzündungsmarker)
- Medi und Komplementärmedi

versch. Messmethoden Körperfett
- Vorteile 
- Nachteile

BMI
+) Verlässlich, gültig, Selbstangabe möglich, geeignet für gr. Bevölkerungen
-) Berückstichtigt nicht ob Fett oder Muskelmasse, berücksichtigtigt nicht Fettvertielung,(grosse Unterschiede zw. Individuen & damit verbundene Risken) 

Bauchumfang 
+) viszerales (gefährlches) fett berückstichtigt, Zählt Muskeln weniger zu Übergewicht, Bildet Gesundheitsirisken besser ab als BMi
- ) weniger gülitig und Zuverlässig als BMI, keine Berücksichtigung Körpergrösse, Messfehler, SElbsangabe unsicher

WHR
+) berücksichtigt schützendes Fett an Hüfte
- ) Wie Bauhumfang, aber doppelter Fehler möglich, da Fehler bei Bauchumfangmessung möglich

Fettanteil
+) relativ genau, Anwenderunabhängig, Unabhängig Körpergrösse
- ) Gerät nötig, teuer, Resultat von anderen Umständen abhängig , Unterscheidet nicht ob subkutan oder Viszeral 

Calipometrie
+) so genau wie BIA
- ) nicht möglich bei starkem Übergewicht, Anwenderabhängig 

Wovon hängt Fettanteil ab? 

Gene, Alter, Geschlecht, körperliche Aktivität, Ernährungsweise, Diäthistorie, Medikamente, Rauchen

Fettdepots an Hüfte und Oberschenkel

bei Frauen als Reserve für SS. Kann kau abgenommen werden. weniger gefährlich

Fettdepots an Hüfte und Oberschenkel

bei Frauen als Reserve für SS. Kann kau abgenommen werden. weniger gefährlich

BMi- Klassen und Risikogruppen

bis BMi 30: keine oder nur leicht erhöhtes 
ab 30: mässig erhöhtes
ab 35: erhöht
ab 40: deutlich erhöhtes Risiko

Risiken bei Übergewicht: Einteilung in 3 Gruppen

  1. LEICHT ERHÖHT. 
    Krebs, PCO, Rückenschmerzen, Risiko während Anästhesie, Risiko f. Ungeborenes bei Schwnageren
  2. MODERAT ERHÖHT
    HK- Erkrankungen, Arhrose, Harnsäurewerte und Gicht, SS-Komplikationen
  3. STARK ERHÖHTES RISIKO
    T2DM Hypertonie, DLP, Schlafapnoe, Gallenblasenerkrankungen

Adipositas und Fehlernährung: Folgen

- Koronarienverengung: Herzinfarkt
- Hypertonie
- DLP
- Diabetes
- erhöhte Harnsäure: Gicht
- Gelenkverschleiss 
- Schlafapnoe
- Gallenblaseerkrankungen
- Krebs
- Herzmuskelschwäche
- Schlaganfall
- psychosoziale Komplikationen 
- erhöhte Sterblichkeit

Welcher Krebs ist bei Adipositas gehäuft? (mehrere) 

Dickdarm, Nere, Brust, Gebärmutter

Risikofaktoren, die Entstehung von Übergewicht begünstigen

- Verfügbarkeit von LM 
- niedrige Preise
- Bewegungsmangeln (toxic-environment)
- CH: männliche Geschlecht
- Diäten, Essstörungen
- Gene, Epigenetik
- Umwelt

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