70-410 Cmdlets

Kommandos, die in der Prüfung 70-410 relevant sind.

Kommandos, die in der Prüfung 70-410 relevant sind.


W. R.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Verwaltung von Active Directory und Windows-Servern. Sie konzentrieren sich auf die Nutzung von Cmdlets für Aufgaben wie das Hinzufügen von Benutzern, das Verwalten von Gruppen und das Konfigurieren von Domänen. Ideal für IT-Administratoren und Systemingenieure, die ihre Fähigkeiten in der Server- und Domänenverwaltung mit PowerShell vertiefen möchten.
Flashcards
68
Students
0
Language
German
Category
Computer Science
Level
Other
Created / Updated
22.06.2016 / 12.10.2016

Flashcards

Set-DNSClientServerAddress

Mit dem Cmdlet Set-DNSClientServerAddress können eine oder mehrere DNS-Serveradressen für eine Netzwerkschnittstelle festgelegt werden.

Set-DnsServerPrimaryZone

Das Cmdlet Set-DnsServerPrimaryZone ermöglicht Änderungen an bestehenden primären DNS-Zonen. Es können sowohl Einstellungen für Active Directory-integrierte Zonen als auch für dateibasierte Zonen geändert werden. Um eine sekundäre Zone zu unterstützen, muss man mit Hilfe des Cmdlets die Zonenübertragung für die sekundäre Zone aktivieren.

Add-DnsServerSecondaryZone

Mit dem Cmdlet Add-DnsServerSecondaryZone kann man eine sekundäre Zone erstellen.

Set-DNSClientServerAddress

Mit dem Cmdlet Set-DNSClientServerAddress können eine oder mehrere DNS-Serveradressen für eine Netzwerkschnittstelle festgelegt werden.

Der folgende Aufruf legt die IP-Adressen 10.0.0.1 und 10.0.0.2 als bevorzugten bzw. als alternativen DNS-Server für die lokale Netzwerkschnittelle mit dem Schnittstellenindex 12 fest:

Set-DnsClientServerAddress -InterfaceIndex 12 -ServerAddresses ("10.0.0.1","10.0.0.2")

Set-DnsClient

Sets the interface specific DNS client configurations on the computer.

This example sets the connection-specific suffix on an interface with index 12.

Set-DnsClient -InterfaceIndex 12 -ConnectionSpecificSuffix "corp.contoso.com"

 

Set-NetFirewallSetting

Mit dem Cmdlet Set-NetFirewallSetting können Einstellungen der Windows Firewall und der IP-Sicherheit (IPsec) konfiguriert werden. Mit dem Parameter -Exemptions können Protokolle angegeben werden, die von den Anforderungen der IP-Sicherheit ausgenommen werden. Mögliche Werte sind: None, NeighborDiscovery, Icmp, RouterDiscovery, Dhcp und NotConfigured.

Set-NetLbfoTeam

Der NIC-Teamvorgang, auch als Lastenausgleich und Failover (Load Balancing and Failover, LBFO) bezeichnet, ermöglicht es, mehrere Netzwerkadapter auf einem Computer in einem Team zusammenzufassen. Dies dient folgenden Zwecken:

  • Bandbreitenaggregation
     
  • Datenverkehrfailover, um Konnektivitätsverluste beim Ausfall einer Netzwerkkomponente zu vermeiden

Unter dem Punkt Teammodus bietet Windows Server 3 Optionen an, von denen Statischer Teamvorgang sowie LACP zwei Varianten des Switchabhängigen Modus sind. Beide verlangen, dass sämtliche Mitglieder eines Teams an den gleichen Switch angeschlossen sind. Diese Switchabhängigen Modi benötigen eine geeignete Netzwerk-Hardware und sind in der Lage, die kombinierte Bandbreite aller Team-Mitglieder sowohl für ein- als auch ausgehenden Traffic auszuschöpfen.

  • Statischer Teamvorgang: Dieser Modus erfordert die manuelle Konfiguration auf der Seite des Switches und des Servers, um die einzelnen Mitglieder des Teams zu identifizieren.
     
  • Link Aggregation Control Protocol (LACP bzw. IEEE 802.1ax): Im Vergleich zur statischen Variante bietet LACP eine Protokoll-Unterstützung für die dynamische Identifizierung von Team-Mitgliedern. Sie erlaubt das automatische Erstellen von Teams und im günstigsten Fall das dynamische Hinzufügen und Entfernen von NICs aus dem Verbund.
     
  • Switchunbahängig: Bei diesem Modus können die beteiligten NICs auch mit verschiedenen Switches verbunden sein. Nur in diesem Modus besteht die Möglichkeit, zwischen einer Active/Passive- und einer Active/Active-Konfiguration zu wählen. Im ersten Fall dient ein Mitglied des Teams als Reserve und springt nur bei Ausfall eines anderen Adapters ein. Dagegen bietet Active/Active die volle Bandbreite aller aggregierten NICs, ohne dass man deswegen auf die Ausfallsicherheit verzichten müsste.

Add-Computer

Das Cmdlet "Add-Computer" fügt den lokalen Computer einer Domäne oder einer Arbeitsgruppe hinzu oder verschiebt ihn von einer Domäne in eine andere. Außerdem erstellt das Cmdlet ein Domänenkonto, falls der Computer der Domäne ohne Konto hinzugefügt wird.


dsget user "CN=Tom,OU=CB_Benutzer,DC=certbase,dc=de" -memberof


liefert eine Auflistung aller Gruppen in denen Tom direktes Mitglied ist

dsget user "CN=Tom,OU=CB_Benutzer,DC=certbase,dc=de" -memberof –expand

liefert eine Auflistung aller Gruppen in denen Tom direktes oder indirektes Mitglied ist:
 

dsadd quota -part dc=certbase,dc=de -qlimit 100 -acct cn=sarah,ou=Helpdesk,dc=certbase,dc=de

beschränkt die Benutzerin Sarah auf das Erstellen bzw. Besitzen von maximal 100 Objekten:

ntdsutil

roles

connection

connect to serverDomänencontroller

quit

transfer schema master

 

Die Betriebsmasterrolle Schemamaster kann direkt mithilfe der Konsole Active Directory-Schema oder mithilfe des Befehlszeilenprogramm ntdsutil.exe übertragen werden.

Set-ADForest  -UPNSuffixes

Benutzerprinzipalnamen-Suffixe können mithilfe der Konsole Active Directory-Domänen- und –Vertrauensstellung oder mit dem Parameter -UPNSuffixes des PowerShell Cmdlets Set-ADForest erstellt und verwaltet werden.

Set-ADOrganizationalUnit -Identity "ou=TempBenutzer,dc=certbase,dc=de" - ProtectedFromAccidentalDeletion $false

Beim Erstellen einer Organisationseinheit ist standardmäßig die Option Container vor zufälliger Löschung schützen aktiv. Bevor die Organisationseinheit gelöscht werden kann, muss dieser Schutz deaktiviert werden.

Der Schutz vor unbeabsichtigem Löschen kann entweder mit Hilfe des Snap-Ins Active Directory-Benutzer und –Computer oder mit Hilfe des Cmdlets Set-ADOrganizationalUnit aufgehoben werden.

Install-ADDSDomain -Credential (Get-Credential certbase\EnterpriseAdmin1) -NewDomainName subdomaene -ParentDomainName certbase.de -InstallDNS -CreateDNSDelegation -DomainMode Win2012R2 -ReplicationSourceDC dc1.certbase.de -SiteName Nord -DatabasePath "D:\NTDS" -SYSVOLPath "D:\SYSVOL" -LogPath "E:\Logs" -NoRebootOnCompletion

erstellt den ersten Domänencontroller der untergeordneten Domäne subdomaene in der übergeordneten Domäne certbase.de:

Add-AddsReadOnlyDomainControllerAccount

Mithilfe des Assistenten zum Installieren von Active Directory-Domänendiensten oder mit dem Cmdlet Add-AddsReadOnlyDomainControllerAccount kann in Active Directory ein Konto für den Computer, der als schreibgeschützter Domänencontroller vorgesehen ist, vorab bereitgestellt werden. Bei der Installation des schreibgeschützten Domänencontrollers mithilfe des Cmdlets Install-AddsDomainController kann der Parameter -UseExistingAccount genutzt werden, um den Server dem bestehenden RODC-Konto zuzuweisen.
 

Add-ADPrincipalGroupMembership -Identity ADPrinzipal -MemberOf ADGruppe

Mit dem Cmdlet Add-ADPrincipalGroupMembership können Sie einen Sicherheitsprinzipal, wie z.B. ein Benutzerkonto, ein Dienstkonto oder ein Computerkonto als Mitglied zu einer Active Directory-Gruppe hinzufügen.

Add-ADPrincipalGroupMembership -Identity ADPrinzipal -MemberOf ADGruppe

$lastLogon = (Get-Date).AddDays(-2).ToFileTime()
Get-ADComputer -Filter {lastLogonTimestamp -gt $lastLogon}


ermitteln, welche Server innerhalb der letzten zwei Tage neu gestartet wurden.

Djoin.exe /Provision

Der Prozess des Offline-Domänenbeitritts besteht aus zwei einfachen Schritten. Im ersten Schritt muss durch Ausführen von Djoin.exe /Provision ein Computerkonto in Active Directory erstellt werden. Im zweiten Schritt müssen die Metadateien des neuen Computerkontos in das Windows-Verzeichnis des Zielcomputers eingefügt werden. Hierzu wird der Djoin.exe /RequestODJ ausgeführt.


Redircmp OU=CBComputer,DC=Certbase,DC=De

Standardmäßig werden neue Computerkonten, die automatisch beim Hinzufügen von Clientcomputern zur Domäne erstellt werden, im Container Computers abgelegt. Da mit dem Standardcontainer Computers keine Gruppenrichtlinienobjekte verknüpft werden können, ist es sinnvoll, dieses Standardverhalten zu ändern und Konten neuer Computer in einer benutzerdefinierten Organisationseinheit (OU) zu platzieren.

Mit dem folgenden Befehlsaufruf werden neue Computerkonten in der OU CBComputer erstellt, die sich im Stammverzeichnis der Domäne certbase.de befindet:

Redircmp OU=CBComputer,DC=Certbase,DC=De

Install-ADDSForest

Mit dem Cmdlet Install-ADDSForest wird eine neue Active Directory-Gesamtstruktur installiert. Der angegebene Computer wird zum ersten Domänencontroller für die neue Gesamtstruktur.

Der folgende Aufruf installiert eine neue Gesamtstruktur und legt den Namen der Stammdomäne mit certbase.de fest:

Install-ADDSForest –DomainName certbase.de -DomainMode Win2008 -ForestMode Win2008R2 -DatabasePath "d:\NTDS" -SysvolPath "d:\SYSVOL" -LogPath "e:\Logs"

Set-ADAccountControl

Das CMDlet Set-ADAccountControl ermöglicht das Ändern der Einstellungen von Benutzer- und Computerkonten. Einstellungen und Werte werden dabei als Parameter übergeben.

Der folgende Aufruf deaktiviert das Computerkonto von Desktop1:

Set-ADAccountControl "CN=Desktop1,OU=CBComputer,DC=CERTBASE,DC=DE' -Enabled $false
 

Install-ADDSDomain

Das Cmdlet Install-ADDSDomain ermöglicht das Installieren einer neuen Domäne. Der nachstehende beispielhafte Aufruf installiert in der Gesamtstruktur certbase.de den ersten Domänencontroller für eine neue, untergeordnete Domäne mit dem Namen child.certbase.de.

Install-ADDSDomain -Credential (Get-Credential CERTBASE\Admin) -NewDomainName child -ParentDomainName certbase.de -InstallDNS -CreateDNSDelegation -DomainMode Win2003 -ReplicationSourceDC DC1.certbase.de -SiteName SiteA -DatabasePath "D:\NTDS" -SYSVOLPath "D:\SYSVOL" -LogPath "E:\Logs"

Set-ADAccountControl

Mit dem Cmdlet Set-ADAccountControl können die Einstellungen der Benutzerkontensteuerung (UAC) geändert werden.

Der folgende Befehlsaufruf löst die Anforderung der Aufgabenstellung:

Set-ADAccountControl Tom -CannotChangePassword $true

Add-ADGroupMember -Identity Active Direcory-Gruppe -Members AD-Sicherheitsprinzipal

Mit dem Cmdlet Add-AdGroupMember können Sie einer Active Directory-Gruppe eines oder mehrere Benutzerkonten, Dienstkonten, Computerkonten oder Gruppenkonten als Mitglied hinzufügen.

Die grundlegende Syntax lautet:

Add-ADGroupMember -Identity Active Direcory-Gruppe -Members AD-Sicherheitsprinzipal

dsadd

Mit dem Befehlszeilenprogramm dsadd können Active Directory-Objekte über die Eingabeaufforderung erstellt werden. Der folgende Aufruf erstellt ein aktiviertes Benutzerkonto mit dem Namen SarahSchuster im Standardcontainer Users der Domäne CertBase.de:

dsadd user cn=SarahSchuster,cn=users,dc=certbase,dc=de -disabled no

Install-AddsDomainController

Bei der Installation des schreibgeschützten Domänencontrollers mithilfe des Cmdlets Install-AddsDomainController kann der Parameter -UseExistingAccount genutzt werden, um den Server dem bestehenden RODC-Konto zuzuweisen.

Get-AppLockerPolicy -Local | Set-AppLockerPolicy -LDAP "LDAP://DC1.contoso.com/CN={31B2F340-016D-11D2-945F-00C044FB984F9},CN=Policies,CN=System,DC=Contoso,DC=com" -Merge

Ruft die lokale AppLocker-Richtlinie ab und führt die Richtlinie anschließend mit der vorhandenen AppLocker-Richtlinie in dem Gruppenrichtlinienobjekt zusammen, das im LDAP-Pfad angegeben ist.

Study