6. Semester
IAS
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Lernkarten
Was und wann wurde in der EU-Verordnung im Bezug auf IAS/IFRS Rahmenbedingungen geschaffen?
- 19. Juli 2002 => wirkt unmittelbar in nationales Recht
- verpflichtende Anwendung der IAS/IFRS für den Konzernabschluss börsennotierter Muttergesellschaften ab 2005 => § 315a (2) HGB
- Aufstellung eines Konzernabschlusses nach IAS/IFRS ist bereits verpflichtend, wenn die Zulassung zum HAndel eines Wertpapiers an einem organisierten Markt beantragt
- lt. IAS 1.16 müssen sämtliche IFRS-Anforderungen erfüllt sein
Wie ist das Anerkennungsverfahren der IFRS/IAS in der EU?
Anerkennung = endorsement
- Voraussetzung für Rechtsverbindlichkeit der IAS/IFRS = die Anerkennung durch EU
- Anerkennung der Europäische Kommision, bedeutet: Standards werden automatisch zu nationalen Recht
- IFRS 9 ist noch nicht in EU-Recht übernommen
Erläutere den Endorsement-Prozess!
IASB / IFRIC =>
- Veröffentlichung einer neuen oder geänderten Norm => EU-Kommision => Übernahmevorschlag
- EU-Kommision => Anforderung einer Übernahmeempfehlung => EFRAG ( 2 Monate)
- EFRAG => Abgabe einer Übernahmeempfehlung an EU-Kommission
- EU-Kommission => Übernahmeempfehlung => SARG (1 Monat)
- SARG => Stellungsnahme zur Objektivität der Übernahmeempfehlung
- EU-Kommision => Anforderung einer Übernahmeempfehlung => EFRAG ( 2 Monate)
Was ist IFRS? Wo steht die Definition und was wird dort verabschiedet?
IFRS = International Financial Reporting Standards => sind die vom IASB verabschiedenten Standards und Interpretationen.
- Sie bestehen aus: IFRS, IAS, IFRIC und SIC
Steht komplett im IAS 1.7 und IAS 8.5
Was sind die REchnungslegungssysteme?
HGB
- geprägt durch das kontinentaleuropäische Modell der REchnungslegung => EU-Bilanzrichtlinie
IAS/IFRS
- geprägt durch die angelsächische Rechnungslegungsphilosophie
Was sind die Adressaten bei IAS/IFRS und wo liegt der Unterschied zum HGB?
IAS/IFRS
- Prägung auf die Eigenkapitalfinanzierung => ausgeprägter Kapitalmarkt
- primärer Adressat = Eigenkapitalgeber, Investor
Unterschied zum HGB: dort ist die Fremdkapitalfinanzierung durch die Banken geprägt =>geringe Kapitalmarktorientierung
- Adressat: Fremdkapitalgeber, konservative Bilanzierung
Wo liegt die Fokussierung der Zielsetzung der IAS/IFRS und was ist der Unterschied zum HGB?
IAS/IFRS
- kapitalmarktorienterte REchnungslegung
- hoher Umfang der Anhangsangaben; Fair-VAlue-Bewertung
Unterschied zum HGB:
- Fremdkapitalgeber steht im Vordergrund
- Begrenzung der Ausschüttung (stillen Reserven)
Nenne die grundlegenden Unterschiede des HGB und des IAS/IFRS!
HGB:
- kontinentaleuropäische (römische Reechtssystem) kommt durch ein kodifiziertes Bilanzrecht (vor allem HGB) zum Ausdruck
- Formulierung von Obersätzen = Prinzipien
IAS/IFRS
- keine Obersätze, sondern jeweils Einzelfragen der REchnungslegung werden detailliert behandelt
- entstammt den angelsächischen "common law", das durch seine Fallbezogenheit charakterisiert wird
- aus Lösung von Einzelfällen wird versucht, "principles" oder "standards" abzuleiten => zunehmende Prinzipienorientierung geplant!
Nenne die Organisationsstruktur! Wie nahm alles seinen Lauf?
- 1973 Gründung des IASC als privatrechtlicher Verein nationaler Verbände von REchnungslegern und WP
- 1. April 2001 => Umstrukturierung (stärkere Unabhängigkeit) und Umbenennung
- neue Bezeichnung der Standards IFRS, statt IAS
- Organisation heißt nun IASC Foundation, "standard-setting body" der IASC Foundation = IASB
Was ist der IASB?
- oberste Gremium zur Verabschiedung von
- Standards und Standardsentwürfen (Exposure Drafts = ED)
- Interpretationen (SIC bzw. IFRIC) und
- andere Verlautbarungen
- IASB besteht aus 16 hauptamtlichen und nebenamtlichen (höchstens 3) Mitgliedern
- werden von den Trustees für eine Amtszeit von 5 Jahren gewählt (einmalige Wiederwahl ist möglich)
Erläutere IFRIC und SAC!
IFRIC = International Financial Reporting Interpretaitions Commitee (früher SIC)
- Aufgabe: Interpretationen zu Anwendungs- und Auslegungsfragen existierender Standards zu entwickeln
- IFRIC besteht aus 14 Mitglieder
IFRS Advisory Council (früher SAC)
- bestehendes Beratungsgremium des Board und Trustees (aus Repräsentantden verschiedener Interessengruppen und Organisationen)
- mindestens 30 Mitglieder
Was ist wichtig im Bezug auf IAS zu wissen?
- keine öffentliches Rechtsnormen
- werden vom privaten Gremium (IASB = International Accounting Standards Board) beschlosse
- "work in progress" => werden laufend fortentwickelt
- => durch den endorsement Prozess ist es ein unmittelbar geltendes REcht in der EU
Aus was besteht der IASB?
Regelungswerk des IASB besteht aus folgenden Elementen:
- Vorwort (preface) zu den IFRS
- Rahmenkonzept (framework) => theoretisch BAsis für IFRS
- IAS/IFRS inklusive ggf. erläuternde Anhänge und gg. Begründung
- Interpretationen (IFRIC und SIC)
- Anwendungsleitlinien
Was ist das Rahmenkonzept?
- kein IAS/IFRS
- definiert keine Grundsätze für bestimmte Fragen der Bewertung oder von Angaben
- gilt gegenüber einem IAS/IFRS stets nachrangig
- Rahmengrundsätze determinieren
- Zielsetzung der Abschlusserstellung
- die qualitativen Abschlussanforderungen (bilden faktisch das Grundsatzsystem)
- die Definitionen sowie Vorschriften zum Ansatz und der Bewertung der Abschlussbestandteile und
- die Kapital- und Kapitalerhaltungskonzepte
Was gehört laut IAS ins einen vollständigen Abschluss, wo ist das normiert?
IAS 1.10
- Bilanz
- GEsamtergebnisrechnung
- KApitalflussrechnung
- Eigenkapitalveränderungsrechnung
- Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie erläuternde Anhangsangaben
- Lagebericht nicht explizit als Pflichtbestandteil
- Unternehmen mit börsennotierten WErtpapieren haben darüber hinaus
- Kennzahlen Ergebnis je Akte (EPS)
- Segmentberichterstattung offenzulegen
Wo findet man die Mindestgliederung der Bilanz laut IAS?
IAS 1.54
Wie erfolgt die Bilanzgliederung, wo ist die Norm und nenne einige IAS Normen von der Bilanz!
Bilanzgliederung nach Fristigkeit lt. IAS 1.60
Bilanzposten:
- Immaterielle Werte IAS 38
- finanzielle Vermögenswerte 39
- Vorräte IAS 2
- Verbindlichkeiten IAS 37
- Rückstellungen IAS 37, 19
- finanzielle Schulden IAS 39
- Eigenkapital 32
Was stellt die GEsamtergebnisrechnung dar?
lt. IAS 1.81A
- häufig zwei Rechnungen: GuV und Ergebniszuordnung zwischen Eigentümern und Minderheitsgesellschafter: sonstiges ERgebnis
- keine Deklaration als außerordentlich IAS 1.87
- mgl. Darstellungsvarianten der GuV
- Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren
- IAS 1.99 sowie IAS 1.102 und IAS 1.103
Welche Verfahren darf man bei der GuV anwenden und wo sind diese normiert?
GEsamtkostenverfahren IAS 1.102
Umsatzkostenverfahren IAS 1.103
Wo ist die Kapitalflussrechnung normiert? WAs ist die Zielsetzung der Kapitalflussrechnung?
IAS 7
Zielsetzung:
- Informationen über die Bewegungen der: Zahlungsmittel und der Zahlungsmitteläquivalente sollen bereitgesteellt werden
Was ist Zahlungsmittel und was Zahlungsmitteläquivalente?
Zahlungsmittel = BArmittel und Sichteinlagen
Zahlungsmitteläquivalente (ZMÄ) = kurzfristig, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit in bestimmte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen
- Beispiele:
- Finanzinvestitionen: gehört nur grundsätzlich zur ZMÄ, wenn diese (gerechnet vom ERwerbszeitpunkt) eine Restlaufzeit von nicht mehr als 3 Monate besitzt
- Kapitalbeteiligungen: gehören grundsätzlich nicht zu ZMÄ, außer sie sind ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach ZMÄ (beispielsweise im Fall von Vorzugsaktien mit kurzer Restlaufzeit und festgelegtem Einlösungszeitpunkt)
Wie ist die Darstellung der Kapitalflussrechnung?
Cash-Flow aus Betriebstätigkeit
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit
Eräutere betriebliche -, Investitions- und Finanzierungstätigkeit!
betrieblich:
- die wesentlichen erlöswirksamen Tätigkeiten des Unternehmens sowie andere Aktivitäten, die nicht den Investitions- oder Finanzierungstätigkeiten zuzuordnen sind
Investitions-:
- der Erwerb und die Veräußerung langfristiger Vermögenswerte und sonstiger Finanzinvestitionen, die nicht zu den ZMÄ gehören
Finanzierungs-:
- Aktivitäten, die sich auf den Umfang und die Zusammensetzung der Eigenkapitalposten und der Ausleihungen des Unternehmens auswirken
Was ist der operative Cash-Flow?
Cash-Flow der betrieblichen Tätigkeit
- Es sind Schlüsselindikatoren dafür die ausreichen
- Verbindlichkeiten zu tilgen
- Leistungen des UNs zu erhalten
- Dividenden zu zahlen und
- Investitionen zu tätigen
- Ohne dabei auf Quellen der Außenfinanzierung angewiesen zu sein
- (Schüsselindikator = welchem Ausmaß es durch die UNstätigkeit gelungen ist Zahlungsüberschüsse zu erwirtschaften)
Was ist in den jeweiligen Cash-Flows zu finden und wo stehen diese Normen?
- Cash-Flow aus Betriebstätigkeit IAS 7.14
- Z.B. Zahlungseingänge aus Verkauf von Gütern
- Cash-Flow aus Investitionstätigkeit IAS 7.16
- Z.B. Auszahlungen für Beschaffung von Sachanlagen u.a.
- Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit IAS 7.17
- Z.B. Aufnahme von Darlehen und Hypotheken
Welche Methoden gibt es um den Cash-Flow zu ermitteln?
- Cash-Flow aus Betriebstätigkeit (IAS 7.18): direkte oder indirekte Methode
- Lt. IAS 7.19 ist die direkte empfohlen
- BEACHTE: jedoch wenden die meisten Unternehmen die indirekte an, warum?
- …
Was ist der seperate Ausweis?
- Zinsen und Dividenden: erhaltene und gezahlte sind jeweils gesondert anzugeben => jede Ein- und Auszahlung ist stetig als betriebliche Tätigkeit, Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zu klassifizieren
- Keine außerordentliche Posten: sind als CF aus der bT, IT, FT zu klassifizieren und gesondert auszuweisen
- Ertragsteuern: CF aus Ertragsteuern sind gesondert anzugeben und als CF aus der bT zu klassifizieren
- AUSnahmen: es sei denn, sie können bestimmten Investitions- oder Finanzierungsaktivitäten zugeordnet werden
Was erfolgt im IFRS 8?
Nenne die Zielsetzung!
Segmentberichterstattung = IFRS 8
Zielsetzung:
- Bisherige Ertragskraft besser verstehen
- Risiken und Erträge besser einschätzen
- Gesamte UNen soll sachgerechter beurteilt werden
Was versteht man unter der Pflicht zur Erstellung einer Segmentberichterstattung?
IFRS 8 ist von Unen anzuwenden:
- Deren Dividendenpapiere oder schuldrechtlichen Wertpapiere öffentlich gehandelt werden und
- Von Unen, die die Ausgabe von Dividendenpapieren oder schuldrechtlichen Wertpapieren an einer Wertpapierbörse in die Wege geleitet haben
Was ist der „öffentliche Markt“?
- Ist jede in- oder ausländische Börse sowie Freiverkehr, inklusive lokaler und regionaler Märkte
- Der Begriff ist weiter gehend als der „organisierte Markt“ i.S. d. § 2 (5) WpHG
- In Deutschland sind dadurch betroffen:
- Der amtliche Handel
- Der gereglte Markt und
- Der Freiverkehr
- => NICHT die Privatplatzierung
Was ist die Segmentberichtspflicht?
- Ist rechtsformunabhängig
- Entsteht sowohl bei EK- als auch Gläubigerrechten verbriefenden Papieren
- Alle Wertpapiere des § 2 (1) S. 1 WpHG sind ZWEIFELLOS auch Wertpapiere i.S.d. IFRS 8
- Unbedeutend ist die Ausstellung von Urkunden für Wertpapiere
- Sie ergibt sich nur, wenn betroffene Wertpapiere vom berichtenden UNen selbst herausgegeben worden sind
- Wertpapiere eines Tochterunternehmens und dessen öffentlicher Handel lösen dagegen keine SBE bei MutterUNen aus
- § 286 (2) HGB (Befreiung zum Schutz erheblicher Nachteile )kennt IFRS 8 nicht
Was gilt lt. IFRS 8.3?
UNen, dessen Wertpapiere nicht öffentlich gehandelt werden, entscheiden sich freiwillig Segmentinformationen in Abschlüssen, die mit den IAS übereinstimmen, anzugeben
- Es gibt eine Wahlrechtausübung => UNen hat die Anforderungen des IFRS 8 VOLLSTÄNDIG zu beachten
Was ist neu bei IFRS 8, wo war es früher normiert?
IAS 14 sah eine duale Segmentierung nach
- Geschäftssegment und
- Geographischen Segmenten vor
IFRS 8 verlangt nunmehr eine Segmentierung in operative Teilbereiche nach dem „Management Approach“ D.h. externe Berichterstattung auf Basis der internen Steuerung
Was ist das operative Segment und welche Voraussetzungen hat es?
Operatives Segment ist als Teilbereich eines UNens definiert, das
- Im Rahmen der Geschäftstätigkeit Erträge und Aufwendungen generiert
- Dessen operatives Ergebnis durch die UNsLeitung im Rahmen der Ressourcenallokation und Performancebeurteilung regelmäßig analysiert wird und
- Für den eigenständige Finanzdaten verfügbar sind
Voraussetzungen: Segmente sind berichtspflichtig, wenn sie die Definition eines operativen Segment erfüllen und mindestens eines von drei Wesentlichkeitskriterien erfüllt:
- Segmenterlöse > 10% der gesamten Erlöse
- Segmentgewinn/-verlust > 10% des Gesamtergebnisses
- Segmentvermögen > 10% des gesamten Vermögens
Was ist bei den Grenzwerten des Segmentes zu beachten?
- Einzelne operative Segmente, welche Schwellenwerte nicht erreichen, können zusammengefasst werden, sofern sie wirtschaftlich vergleichbar oder ähnliche Geschäftstätigkeit aufweisen
- Sofern jedoch die ausgewiesenen Erlöse mit externen Kunden aller berichtspflichtigen Segmente weniger al 75% der Gesamtumsatzerlöse abdecken, sind zusätzliche Segmente zu bilden, bis diese Grenze erreicht wird
IAS 1.13 Lagebericht
- Viele UNen veröffentlichen außerhalb des Abschlusses einen Bericht über die UNsLage durch die UNsLeitung, der die
- Wesentlichen Merkmale der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des UNs, sowie
- Die wichtigsten Unsicherheiten beschreibt und erläutert, denen sich das UNen gegenübersieht
Erläutere die Eigenkapitalveränderungsrechnung!
- Periodenergebnis
- jeder Ertrags- und Aufwands-, Gewinn- oder Verlustposten, der im Eigenkapital erfasst (=erfolgsneutral) wird (z.B. IAS 16, 39)
- die GEsamtauswirkungen der Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der Berichtigung Fehler (IAS 8)
- Kapitaltransaktionen/Ausschüttungen
- angesammelte Ergebnisse (Beginn, Bewegung, Ende)
- Überleitungsrechnung der Buchwerte jeder Kategorie des gezeichneten Kapitals, des Agios und sämtlicher Rücklagen (Beginn, Bewegung, Ende)
- Angaben können alternativ auch im Anhang erfolgen
- IAS 1.106 ist die Norm
Nenne die Annahmen und die Zielsetzungen des Frameworks!
- Ziel: Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen
- Grundlegende Annahmen:
- Grundsatz der Periodenabgrenzung
- Grundsatz der Unternehmensfortführung (going concern)
- fundamentale Prinzipien
- Wirklichkeitsgetreue Darstellung (faithful Presentation)
- Relevanz (Relevance)
- weitere Prinzipien
- Nachprüfbarkeit (Verifiability)
- Vergleichbarkeit (Comparability)
- Zeitnahe Informationen (Timeliness)
- Verständlichkeit (Understandability)
Welche drei Hauptpunkte gibt es im Bezug auf die Entscheidungsnützlichkeit?
Entscheidungsrelevanz: Art der Informationen (Zukunftsbezogen und daher unsicher
Nachprüfbarkeit: Art der Information (erhöhte Prüfbarkeit bei eingetretenen Sachverhalten und vergangenheitsorientiert)
=> beides zusammen erschaffen ein Spannungsfeld
Spannungsfeld: gesteigerte Entscheidungsnützlichkeit bei Informationen mit guten Prognoseeigenschaften, damit einhergehend sinkende Nachprüfbarkeit