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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 30.05.2015 / 16.08.2020
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Was verbirgt sich hinter dem Begriff „looking-glass-self“ von Cooley (1902)?

Menschen können immer nur einen kleinen Teilaspekt ihres Selbst wie durch eine Lupe betrachten.

Vorstellungen über das Selbst entstehen durch Hineinversetzen in Interaktionspartner (eigene Person wird aus Sicht der Anderen definiert).

Personen verhalten sich in den meisten Fällen zunächst so, wie das soziale Gegenüber es erwartet.

Menschen erhalten Informationen über sich selbst ausschließlich durch Reflektion über sich selbst.

Aus sozialen Interaktionen lassen sich keine Rückschlüsse auf das Selbst ziehen.

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Was ist der Halo-Effekt?

Ein Reihenfolgeeffekt, bei dem die zuerst dargebotenen Informationen einen überproportional großen Einfluss auf die Wahrnehmung und die Eindrucksbildung haben.

Das Wissen um eine Eigenschaft einer Person "überstrahlt" weitere Eigenschaften.

Gezielt nach Informationen suchen.

Es treten bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gemeinsam auf.

Gleichzeitige Aktivierungsmuster.

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Was ist nach Kahnemann und Tversky nicht Bestandteil der Entscheidungsentstehung?

Große Wahrscheinlichkeiten werden unterschätzt, kleine Wahrscheinlichkeiten werden überschätzt.

Entscheidungen werden in einem bestimmten Rahmen getroffen (Framing).

Entscheidungen werden relativ zu einem Ausgangspunkt getroffen (Referenzpunkt).

Stimmungen beeinflussen Entscheidungen.

Die Anker- und Anpassungsheuristik spielt eine Rolle.

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Welche Aussage trifft auf das Kontinuum Modell von Fiske & Neuberg nicht zu?

Es beginnt mit der kategorialen Verarbeitung.

Während der kontrollierten Verarbeitung werden vor allem kategoriale Stereotype verarbeitet.

Bei individueller Verarbeitung sind die kategorialen Zuschreibungen nur ein Aspekt unter mehreren.

Es ist ein Duales Prozessmodell.

Bei vorhandener Motivation kommt es zur kontrollierten Verarbeitung.

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Wann würde man gemäß Weiners Attributionsdimensionen am ehesten auf Begabung schließen?

internal, instabil, kontrollierbar

external, stabil, kontrollierbar

internal, stabil, unkontrollierbar

external, stabil, unkontrollierbar

keine

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Welche der Aussage gibt die aktive und passive Informationssuche bei der Eindrucksbildung korrekt wieder (Waggoner et al.)?

Aktive Sucher sind sich sicherer in ihren Bewertungen.

Aktiven Suchern fällt die Bewertung leichter.

Aktive Sucher beurteilen fremde Personen positiver.

Aktive und passive Sucher unterscheiden sich nicht in der Qualität ihrer Bewertungen.

Aktive und passive Sucher unterscheiden sich nicht hinsichtlich der Bewertung von Sympathie.

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Was konnten Krosnick et al. (1992) zeigen?

Einstellungen können auch unbewusst konditioniert sein

Einstellungen dienen der Abwehr negativer Gefühle

Einstellungen bestehen aus Werten

Einstellungen ermöglichen eine gute Anpassungsleistung

Einstellungen erleichtern die Wissensintegration

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Welche Aussage ist ein Ergebnis der Untersuchung von Duncan (1976)?

Wenn ein Weißer einen Schwarzen schubst, führen VPs das Verhalten eher auf Personeneigenschaften des Akteurs zurück als auf äußere Umstände.

Es gibt keinen Unterschied zwischen der Beurteilung des Verhaltens von Weißen und Schwarzen in einer ambivalenten Videosequenz.

Wenn ein Schwarzer Akteur einen Weißen schubst, führen VPs das Verhalten eher auf äußere Umstände zurück, als auf die Personeneigenschaften des Akteurs.

VPs beurteilten den Akt des Schubsens als aggressiver und gewalttätiger, wenn er von einem Schwarzen statt von einem Weißen ausgeführt wurde.

Keine der Aussagen gibt das Untersuchungsergebnis korrekt wieder.