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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 30.05.2015 / 16.08.2020
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Wodurch wird das Commitment nach Rusbult nicht beeinflusst?

Zufriedenheit

Alternativen

Investitionen

Idealvorstellungen

Wird von allen Faktoren beeinflusst

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Was ist pluralistische Ignoranz?

Die Abnahme der wahrgenommenen individuellen Verantwortlichkeit für das Einschreiten in einer Notfallsituation, aufgrund der Anwesenheit anderer handlungsfähiger Personen.

Anwesenheit anderer Personen führt dazu, dass das Gefühl der eigenen Verantwortlichkeit sinkt – sie verteilt sich nun auf mehrere Schultern, und die eigene Zuständigkeit wird damit unklarer.

Eine auf informativem sozialem Einfluss beruhende kollektive Fehlinterpretation eines Notfalls als harmloses Ereignis.

Eine auf informativem sozialem Einfluss beruhende individuelle Fehlinterpretation eines Notfalls als harmloses Ereignis.

Eine auf eine andere Person gerichtete emotionale Reaktion, die Gefühle wie Mitgefühl, Mitleid, Besorgnis, Wärme oder Fürsorglichkeit umfasst.

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Wie sehen sich Personen, die retrospektiv zu ihrer Trennung befragt wurden (Gray und Silver (1990)?

Beide Ex-Partner nehmen sich in der Rolle des Opfers wahr.

Sie gaben an, dass sie die Trennung im Vergleich zum Partner gewollt haben und sie nahmen ihren Ex-Partner als Opfer wahr.

Personen sehen sich selbst in der Rolle des Opfers, den Partner in der Rolle des Initiators der Trennung.

Personen sehen sich und den Partner sowohl in der Rolle des Opfers als auch Initiator der Trennung.

Personen sehen sich selbst und den Partner als Opfer der Umstände, die zur Trennung geführt haben.

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Welche Dimensionen spielen laut Rosenberg im Rahmen impliziter Persönlichkeitstheorien für die Entscheidungsbildung eine wichtige Rolle?

Ängstlichkeit und Neugier

Aggressivität und Selbstvertrauen

Intelligenz und Soziabilität

Offenheit und Neurotizismus

Erfahrung und Absicht

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Kovariationsprinzip von Kelley: Wann würde man am ehesten auf Umstände attribuieren?

hoher Konsensus, hohe Distinktheit, hohe Konsistenz

niedriger Konsensus, hohe Distinktheit, niedrige Konsistenz

hoher Konsensus, niedrige Distinktheit, niedrige Konsistenz

niedriger Konsensus, niedrige Distinktheit, hohe Konsistenz

niedriger Konsensus, hohe Distinktheit, hohe Konsistenz

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Wie heißt das Korrespondenzprinzip von Ajzen und Fishbein?

ABC-Modell

MODE-Modell

IAT

TACT-Modell

E. u. W. -Modell

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Was sind sekundäre Liebesstile laut Lee (1973)?

Ludus, Storge, Eros

Venus, Bacchus, Questor

Amor, Anteros, Urania

Hathor, Epana, Milda

Pragma, Agape, Mania

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Welche der folgenden Aussagen gibt ein zentrales Ergebnis von Biesanz, West und Millevoi (2007) zum Einfluss der Länge der Bekanntschaft auf die Eindrucksbildung korrekt wieder?

Je länger sich Personen kennen, desto stärker werden negative Informationen gewichtet.

Die Einschätzung von Persönlichkeitseigenschaften bessert sich nicht mit zunehmender Länge der Bekanntschaft.

Die Einschätzung der Personen in den Eigenschaften Extraversion und Offenheit verbessert sich, je länger die Bekanntschaft besteht.

Die Einschätzung der Personen in den Eigenschaften Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit verbessert sich, je länger die Bekanntschaft besteht.

Je länger sich Personen kennen, desto mehr Attribute fallen dem einen für die Beschreibung des anderen ein.

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Welche Aussage zur Frustrations-Aggressions-Hypothese ist richtig?

Frustration führt immer zu Aggression.

Personelle und normative Einflüsse beeinflussen Verhalten nicht.

Frustration resultiert, wenn Menschen ein angestrebtes Ziel erreichen.

Frustration erhöht die Wahrscheinlichkeit für Aggression.

Frustration entsteht wenn Bedürfnisse befriedigt werden.

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Welcher Aspekt gehört nicht zur Theorie des überlegten Handelns nach Ajzen & Fishbein?

Verhaltensabsicht (Intention)

Subjektive Norm

Verhaltenskontrolle

Einstellung gegenüber dem Verhalten

Verhalten

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Was ist keine Strategie für den sozialen Vergleich (Abraham Tesser)?

Versuchen, die eigene Leistung zu verbessern

Reduktion der psychologischen Distanz

Abwertung der persönlichen Relevanz

Wechsel der Vergleichsperson

Wechsel der Vergleichsdimension

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Was sind primäre Liebesstile laut Lee (1973)?

Ludus, Storge, Eros

Venus, Bacchus, Questor

Amor, Anteros, Urania

Hathor, Epana, Milda

Pragma, Agape, Mania

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Wie nennt man den Einfluss der zuletzt dargebotenen Information?

Primacy Effekt

Recency Effekt

Halo-Effekt

Mere-Exposure-Effekt

Primercy Effect

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Aufrechterhaltung von Eindrücken: Welche Aussage zum Experiment von Snyder, Tanke und Berscheid (1977) zur selbsterfüllenden Prophezeiung ist korrekt?

Die Autoren zeigten männlichen VPs ein Foto einer Frau, mit der sie angeblich anschließend ein Videointerview führen würden.

Je nach experimenteller Bedingung wurde den weiblichen VPs entweder das Foto eines sehr attraktiven oder das Foto eines weniger attraktiven Mannes gezeigt.

Jeder Teilnehmer führte anschließend ein Telefonat mit einer Studentin, die vorher über die experimentelle Variation informiert worden war.

Männer, die dachten mit einer unattraktiven Frau zu telefonieren, waren kontaktfreudiger, interessierter und warmherziger als diejenigen, die dachten, die Gesprächspartnerin sei attraktiv.

Frauen, deren Partner annahmen, sie sprächen mit einer attraktiven Frau, verhielten sich aufgeschlossener, fröhlicher und selbstsicherer.

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Welcher Sozialpsychologe entwickelte die "Theorie der sozialen Vergleichsprozesse" und die "Theorie der kognitiven Dissonanz"?

Sherif

Festinger

Nadler

Asch

Lewin

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Kontinuum-Modell von Fiske et al.: Welche Aussage ist falsch?

Es ist eines der einflussreichsten Modelle zur Frage, wie sich Menschen Eindrücke von anderen Menschen bilden.

Es geht davon aus, dass die Eindrucksbildung stets mit einer automatischen Kategorisierung der fremden Person beginnt, die auf der Grundlage leicht beobachtbarer Merkmale erfolgt.

Infolge der automatischen Kategorisierung wird die Zielperson zunächst im Sinne ihrer Kategorienzugehörigkeit und der damit assoziierten stereotypischen Eigenschaften wahrgenommen.

Nur wenn die Motivation zu einer kontrollierten Form der Informationsverarbeitung vorhanden ist, kommt es zu eigenschaftsbasierter oder individualisierter Informationsverarbeitung statt stereotypischer.

Es geht davon aus, dass die Eindrucksbildung stets mit einer kontrollierten Kategorisierung der fremden Person beginnt, die auf der Grundlage leicht beobachtbarer Merkmale erfolgt.

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Welche Aussagen zu Likert-Skalen sind richtig?

Keine statistische Item-Analyse erforderlich

Es ist ein übliches implizites Einstellungsmaß

Die Summe der Einzelwerte ergibt ein Maß für die Einstellung

Hat immer mindestens 10 Stufen

Alle vier Aussagen sind richtig

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Was bedeutet Einstellung einer Person zu einem Objekt?

Synonyme Bezeichnung für die Überzeugung, die eine Person zu einem Objekt hat

Entsteht auf Persönlichkeitsmerkmalen der Person

Die subjektive Bewertung dieses Objekts

Kategoriale Einordnung des Objekts in das assoziative Netzwerk

Gemeinschaft aller bekannten Eigenschaften des Objekts

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Zu welchen Ergebnissen kamen Burnstein et al. in ihren Experimenten zum Hilfeverhalten gegenüber Verwandten?

Die Hilfsbereitschaft steigt linear zum Verwandtschaftsgrad zwischen Hilfeempfänger und Hilfeleister an, jedoch vorwiegend in lebensbedrohlichen Situationen. Hauptursache ist die Sicherung des eigenen Reproduktionserfolgs.

In lebensbedrohlichen Situationen wird kranken Menschen mehr geholfen als gesunden Menschen.

In Alltagssituationen wird jüngeren Menschen mehr geholfen als alten Menschen.

In lebensbedrohlichen Situationen ist die Bedeutung des Hilfeempfängers für den Hilfeleistenden nicht wichtig.

Für Hilfeverhalten ist entscheidend, welche Art der Hilfe geleistet werden soll.

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Was ist eine mögliche Soziale Konsequenz des Helfens im Kontext der Kosten-/Nutzenfaktoren?

Anerkennung

Steigerung Gesundheit

Erhöhtes Selbstwertgefühl

Finanzielle Belohnung

Alles trifft zu

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Soziale Kognition: Wobei handelt es sich nicht um eine mentale Wissensrepräsentation, die in der sozialen Kognitionsforschung unterschieden werden?

Stereotyp

Skript

Konstrukt

Prototyp

Schema

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Welche psychologischen Prozesse haben nicht die Funktion Stabilität und Konsistenz im Selbstbild zu erzeugen?

Eingeschränkte Zugänglichkeit

Selektives Erinnern

„Wegattribuieren“ bzw. Akteur-Beobachter-Divergenz

Konzentration auf Schlüsseleigenschaften

Ursachenzuschreibung auf situationale Bedingungen

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Welcher bedeutende Forscher führte Anfang der 1930er Experimente zu autokratischer und demokratischer Führung durch?

Gordon Allport

Muzafer Sherif

Wilhelm Wundt

Alfred Binet

Kurt Lewin

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Welche der folgenden Aussagen gibt eine der Hauptannahmen des Weight-Average-Modells von Anderson wieder?

Das Weight-Average-Modell besagt, dass einzelne Attribute je nach ihrer Gewichtung unterschiedlich stark in die Bildung des Gesamteindruckes eingehen.

Ein Gesamteindruck besteht immer aus der Addition der Gesamteindrücke, die zu gleichen Teilen gewichtet werden.

Es gibt immer ein Attribut, dass stärker als alle anderen in den Gesamteindruck einfließt und das Hauptgewicht bildet.

Wenn sich ein Gesamteindruck aus gemittelten Werten der Einzeleindrücke zusammensetzt, dann haben alle Einzeleindrücke die gleiche Gewichtung.

Ob sich ein Gesamteindruck aus der Addition oder dem Durchschnitt zusammensetzt hängt von der Bedeutung der Person ab.

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Wie betrachten sich Personen bei einer Trennung?

Personen sehen sich selbst in der Rolle des Opfers, den Partner in der Rolle des Initiators der Trennung.

Personen sehen sich und den Partner sowohl in der Rolle des Opfers, als auch Initiator der Trennung.

Personen sehen sich selbst sowohl als Opfer, als auch Initiator der Trennung.

Personen sehen sich selbst typischerweise in der Rolle des Initiators der Trennung, den Partner in der des Opfers.

Personen sehen sich selbst und den Partner als Opfer der Umstände, die zur Trennung geführt haben.

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Wann attribuiert man nach dem Kovariationsprinzip von Kelley (1973) ein beobachtetes Verhalten am ehesten auf Eigenschaften der handelnden Person?

Bei niedrigem Konsensus, niedriger Distinktheit und hoher Konsistenz

Bei hohem Konsensus, niedriger Distinktheit und hoher Konsistenz

Bei hohem Konsensus, niedriger Distinktheit und niedriger Konsistenz

Bei hohem Konsensus, hoher Distinktheit und hoher Konsistenz

Bei niedrigem Konsensus, niedriger Distinktheit und niedriger Konsistenz

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Aggressives Verhalten: Welche Aussage zur Untersuchung von Harris (1974) trifft zu?

In einem Laborexperiment instruierte Harris ihre Assistenten, sich an verschiedenen Positionen in längeren Warteschlangen (z.B. im Kino oder Supermarkt) vorzudrängeln.

Gegenüber männlichen Assistenten, die sich entschuldigten, wurde weniger aggressives Verhalten gezeigt als gegenüber weiblichen.

Es wurden folgende Variablen variiert: 1. Das Geschlecht der Person, die sich vordrängelte; 2. Ob er oder sie sich für das Vordrängeln entschuldigten oder nicht, und 3. Ihr sozialer Status (anhand der Kleidung).

Die Reaktionen fielen wesentlich weniger aggressiv aus, wenn sich die Assistenten in unmittelbarer Nähe des angestrebten Ziels (z.B. Kasse) vordrängelten oder wenn sie scheinbar einen niedrigen sozialen Status hatten.

Bei den Zielpersonen bestand die Tendenz, im Fall gegengeschlechtlicher Interaktionen aggressiver zu reagieren.

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1 Kommentare

  • 02.03.2017
    Konzentration: internal, instabil (weil man müde wird oder sich ablenken lässt) und daher nicht kontrollierbar.
    Wissen: internal, stabil, kontrollierbar
    Begabung: internal, stabil, unkontrollierbar (da man sie mitbringt, oder nicht)
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Unter welchen Bedingungen lässt sich gemäß des Attributionsmodells nach Weiner auf Konzentrationsvermögen schließen?

internal, instabil, unkontrollierbar

external, instabil, unkontrollierbar

external, stabil, kontrollierbar

internal, stabil, unkontrollierbar

internal, instabil, kontrollierbar

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Eigenschaftsbasierte Eindrucksbildung: Welche Aussage zu den Untersuchungen von Asch (1946) ist korrekt?

In einer paradigmatischen Experimentalserie legte er VPs Listen von Situationsmerkmalen hypothetischer Stimulussituationen vor.

Die Listen waren bis auf die Variation zweier Worte in den jeweiligen Experimentalgruppen identisch - eine enthielt beispielsweise die Worte „warm“ und „kalt“ eine andere stattdessen die Worte „höflich“ und „grob“.

Nachdem die VPs diese Infos erhalten hatten, wurde ihnen eine Liste mit Eigenschaftspaaren vorgelegt (je pos. und neg.) Von jedem sollten sie den Begriff auswählen, der mit ihrem Eindruck am ehesten übereinstimmt.

Signifikanter Einfluss, ob Person zuvor als „höflich“ oder als „grob“ charakterisiert worden war. „Warm“ oder „kalt“ spielte hingegen keine Rolle.

Asch schloss aus seinen Befunden, dass der Eindruck, den eine Person von einer anderen Person entwickelt, aus der Addition der wahrgenommenen Merkmale der Zielperson resultiert.

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In seinem Modell beschreibt Sternberg (1986) acht Varianten der Liebe, die er auf die unterschiedlichen Kombinationen dreier basaler Komponenten zurückführt. Diese drei Komponenten sind:

Emotionale, instrumentelle und unterstützende Komponente

Vertrautheits-, Erregungs-, und Loyalitätskomponente

Selbst-, Erfahrungs- und Enthüllungskomponente

Intimitäts-, Leidenschafts- und Bindungskomponente

Sympathie-, Attraktions- und Kohäsionskomponente