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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 30.05.2015 / 16.08.2020
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Kontinuum-Modell von Fiske et al.: Welche Aussage ist falsch?

Es ist eines der einflussreichsten Modelle zur Frage, wie sich Menschen Eindrücke von anderen Menschen bilden.

Es geht davon aus, dass die Eindrucksbildung stets mit einer automatischen Kategorisierung der fremden Person beginnt, die auf der Grundlage leicht beobachtbarer Merkmale erfolgt.

Infolge der automatischen Kategorisierung wird die Zielperson zunächst im Sinne ihrer Kategorienzugehörigkeit und der damit assoziierten stereotypischen Eigenschaften wahrgenommen.

Nur wenn die Motivation zu einer kontrollierten Form der Informationsverarbeitung vorhanden ist, kommt es zu eigenschaftsbasierter oder individualisierter Informationsverarbeitung statt stereotypischer.

Es geht davon aus, dass die Eindrucksbildung stets mit einer kontrollierten Kategorisierung der fremden Person beginnt, die auf der Grundlage leicht beobachtbarer Merkmale erfolgt.

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Welche Aussagen zu Likert-Skalen sind richtig?

Keine statistische Item-Analyse erforderlich

Es ist ein übliches implizites Einstellungsmaß

Die Summe der Einzelwerte ergibt ein Maß für die Einstellung

Hat immer mindestens 10 Stufen

Alle vier Aussagen sind richtig

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Was bedeutet Einstellung einer Person zu einem Objekt?

Synonyme Bezeichnung für die Überzeugung, die eine Person zu einem Objekt hat

Entsteht auf Persönlichkeitsmerkmalen der Person

Die subjektive Bewertung dieses Objekts

Kategoriale Einordnung des Objekts in das assoziative Netzwerk

Gemeinschaft aller bekannten Eigenschaften des Objekts

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Zu welchen Ergebnissen kamen Burnstein et al. in ihren Experimenten zum Hilfeverhalten gegenüber Verwandten?

Die Hilfsbereitschaft steigt linear zum Verwandtschaftsgrad zwischen Hilfeempfänger und Hilfeleister an, jedoch vorwiegend in lebensbedrohlichen Situationen. Hauptursache ist die Sicherung des eigenen Reproduktionserfolgs.

In lebensbedrohlichen Situationen wird kranken Menschen mehr geholfen als gesunden Menschen.

In Alltagssituationen wird jüngeren Menschen mehr geholfen als alten Menschen.

In lebensbedrohlichen Situationen ist die Bedeutung des Hilfeempfängers für den Hilfeleistenden nicht wichtig.

Für Hilfeverhalten ist entscheidend, welche Art der Hilfe geleistet werden soll.

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Was ist eine mögliche Soziale Konsequenz des Helfens im Kontext der Kosten-/Nutzenfaktoren?

Anerkennung

Steigerung Gesundheit

Erhöhtes Selbstwertgefühl

Finanzielle Belohnung

Alles trifft zu

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Soziale Kognition: Wobei handelt es sich nicht um eine mentale Wissensrepräsentation, die in der sozialen Kognitionsforschung unterschieden werden?

Stereotyp

Skript

Konstrukt

Prototyp

Schema

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Welche psychologischen Prozesse haben nicht die Funktion Stabilität und Konsistenz im Selbstbild zu erzeugen?

Eingeschränkte Zugänglichkeit

Selektives Erinnern

„Wegattribuieren“ bzw. Akteur-Beobachter-Divergenz

Konzentration auf Schlüsseleigenschaften

Ursachenzuschreibung auf situationale Bedingungen

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Welcher bedeutende Forscher führte Anfang der 1930er Experimente zu autokratischer und demokratischer Führung durch?

Gordon Allport

Muzafer Sherif

Wilhelm Wundt

Alfred Binet

Kurt Lewin

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Welche der folgenden Aussagen gibt eine der Hauptannahmen des Weight-Average-Modells von Anderson wieder?

Das Weight-Average-Modell besagt, dass einzelne Attribute je nach ihrer Gewichtung unterschiedlich stark in die Bildung des Gesamteindruckes eingehen.

Ein Gesamteindruck besteht immer aus der Addition der Gesamteindrücke, die zu gleichen Teilen gewichtet werden.

Es gibt immer ein Attribut, dass stärker als alle anderen in den Gesamteindruck einfließt und das Hauptgewicht bildet.

Wenn sich ein Gesamteindruck aus gemittelten Werten der Einzeleindrücke zusammensetzt, dann haben alle Einzeleindrücke die gleiche Gewichtung.

Ob sich ein Gesamteindruck aus der Addition oder dem Durchschnitt zusammensetzt hängt von der Bedeutung der Person ab.

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Wie betrachten sich Personen bei einer Trennung?

Personen sehen sich selbst in der Rolle des Opfers, den Partner in der Rolle des Initiators der Trennung.

Personen sehen sich und den Partner sowohl in der Rolle des Opfers, als auch Initiator der Trennung.

Personen sehen sich selbst sowohl als Opfer, als auch Initiator der Trennung.

Personen sehen sich selbst typischerweise in der Rolle des Initiators der Trennung, den Partner in der des Opfers.

Personen sehen sich selbst und den Partner als Opfer der Umstände, die zur Trennung geführt haben.

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Wann attribuiert man nach dem Kovariationsprinzip von Kelley (1973) ein beobachtetes Verhalten am ehesten auf Eigenschaften der handelnden Person?

Bei niedrigem Konsensus, niedriger Distinktheit und hoher Konsistenz

Bei hohem Konsensus, niedriger Distinktheit und hoher Konsistenz

Bei hohem Konsensus, niedriger Distinktheit und niedriger Konsistenz

Bei hohem Konsensus, hoher Distinktheit und hoher Konsistenz

Bei niedrigem Konsensus, niedriger Distinktheit und niedriger Konsistenz

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Aggressives Verhalten: Welche Aussage zur Untersuchung von Harris (1974) trifft zu?

In einem Laborexperiment instruierte Harris ihre Assistenten, sich an verschiedenen Positionen in längeren Warteschlangen (z.B. im Kino oder Supermarkt) vorzudrängeln.

Gegenüber männlichen Assistenten, die sich entschuldigten, wurde weniger aggressives Verhalten gezeigt als gegenüber weiblichen.

Es wurden folgende Variablen variiert: 1. Das Geschlecht der Person, die sich vordrängelte; 2. Ob er oder sie sich für das Vordrängeln entschuldigten oder nicht, und 3. Ihr sozialer Status (anhand der Kleidung).

Die Reaktionen fielen wesentlich weniger aggressiv aus, wenn sich die Assistenten in unmittelbarer Nähe des angestrebten Ziels (z.B. Kasse) vordrängelten oder wenn sie scheinbar einen niedrigen sozialen Status hatten.

Bei den Zielpersonen bestand die Tendenz, im Fall gegengeschlechtlicher Interaktionen aggressiver zu reagieren.

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1 Kommentare

  • 02.03.2017
    Konzentration: internal, instabil (weil man müde wird oder sich ablenken lässt) und daher nicht kontrollierbar.
    Wissen: internal, stabil, kontrollierbar
    Begabung: internal, stabil, unkontrollierbar (da man sie mitbringt, oder nicht)
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Unter welchen Bedingungen lässt sich gemäß des Attributionsmodells nach Weiner auf Konzentrationsvermögen schließen?

internal, instabil, unkontrollierbar

external, instabil, unkontrollierbar

external, stabil, kontrollierbar

internal, stabil, unkontrollierbar

internal, instabil, kontrollierbar

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Eigenschaftsbasierte Eindrucksbildung: Welche Aussage zu den Untersuchungen von Asch (1946) ist korrekt?

In einer paradigmatischen Experimentalserie legte er VPs Listen von Situationsmerkmalen hypothetischer Stimulussituationen vor.

Die Listen waren bis auf die Variation zweier Worte in den jeweiligen Experimentalgruppen identisch - eine enthielt beispielsweise die Worte „warm“ und „kalt“ eine andere stattdessen die Worte „höflich“ und „grob“.

Nachdem die VPs diese Infos erhalten hatten, wurde ihnen eine Liste mit Eigenschaftspaaren vorgelegt (je pos. und neg.) Von jedem sollten sie den Begriff auswählen, der mit ihrem Eindruck am ehesten übereinstimmt.

Signifikanter Einfluss, ob Person zuvor als „höflich“ oder als „grob“ charakterisiert worden war. „Warm“ oder „kalt“ spielte hingegen keine Rolle.

Asch schloss aus seinen Befunden, dass der Eindruck, den eine Person von einer anderen Person entwickelt, aus der Addition der wahrgenommenen Merkmale der Zielperson resultiert.

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In seinem Modell beschreibt Sternberg (1986) acht Varianten der Liebe, die er auf die unterschiedlichen Kombinationen dreier basaler Komponenten zurückführt. Diese drei Komponenten sind:

Emotionale, instrumentelle und unterstützende Komponente

Vertrautheits-, Erregungs-, und Loyalitätskomponente

Selbst-, Erfahrungs- und Enthüllungskomponente

Intimitäts-, Leidenschafts- und Bindungskomponente

Sympathie-, Attraktions- und Kohäsionskomponente

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Theorie des überlegten Handelns (Ajzen & Fishbein): Welche Aspekte gehören dazu?

Verhalten, Subjektive Norm, Intention, Einstellung dem Verhalten gegenüber

Einstellung dem Verhalten gegenüber, Verhaltenskontrolle, Verhalten, Subjektive Norm

Verhaltenskontrolle, Verhalten, Subjektive Norm, Intention

Verhalten, Verhaltenskontrolle , Intention, Einstellung dem Verhalten gegenüber

Subjektive Norm, Verhaltenskontrolle, Verhalten, Einstellung dem Verhalten gegenüber

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Welche Aussage zur Ohbuchi Studie ist richtig?

Je schwerwiegender die Frustration, desto umfangreicher muss die Entschuldigung typischerweise ausfallen, um Ärger und Aggression zu mildern.

Die Effektivität einer Entschuldigung hängt insbesondere von zwei Faktoren ab, Schweregrad der Entschuldigung und Vertrauen des Opfers.

Glaubwürdige Entschuldigungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die frustrierte Person aggressiv reagiert.

Der Wunsch nach Entschuldigung wird bei kleinen Schäden höher eingeschätzt, als bei großem Schaden.

Das Opfer fühlt sich weniger wohl, wenn der Schädiger sich entschuldigt.

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Kammrath, Ames und Scholer (2007) untersuchten die Einschätzungen von Persönlichkeitsvariablen im Sinne der „Big Five“ darauf, ob sich durch zusätzliche Informationen anfängliche Einschätzungen auf diesen Dimensionen korrigieren ließen. Was war ein Ergebnis?

Während Bewertungen von Offenheit und Extraversion weitgehend stabil blieben, auch trotz gegensätzlicher Informationen, waren Einschätzungen von Gewissenhaftigkeit, emotionaler Stabilität und Verträglichkeit variabler.

Während Bewertungen von Offenheit und Extraversion weitgehend instabil blieben, auch trotz gegensätzlicher Informationen, waren Einschätzungen von Gewissenhaftigkeit, emotionaler Stabilität und Verträglichkeit variabler.

Während Bewertungen von Offenheit und Extraversion weitgehend stabil blieben, auch trotz gleicher Informationen, waren Einschätzungen von Gewissenhaftigkeit, emotionaler Stabilität und Verträglichkeit variabler.

Während Bewertungen von Offenheit und Extraversion weitgehend stabil blieben, auch trotz gegensätzlicher Informationen, waren Einschätzungen von Gewissenhaftigkeit, emotionaler Stabilität und Verträglichkeit unvariabel.

Während Bewertungen von Offenheit und Intraversion weitgehend stabil blieben, auch trotz gegensätzlicher Informationen, waren Einschätzungen von Gewissenhaftigkeit, emotionaler Stabilität und Verträglichkeit variabler.

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Jede Rolle, Beziehung, Aktivität, Eigenschaft, Gruppenzugehörigkeit etc. einer Person, die Bestandteil ihrer Selbstrepräsentation ist, sowie die jeweils dazugehörigen kognitiven Informationen und affektiven Bewertungen. Welcher Begriff lässt sich so definieren?

Selbstkonzept

Selbstaspekt

Selbstschemata

Psychologischer Puffer

Soziale Identität

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Welche schematische Darstellung gibt die Theorie des geplanten Verhaltens wieder (Grafiken)?

Einstellung, subjektive Norm, Intention, Verhalten, Verhaltenswirksamkeit

Einstellung, subjektive Norm, Intention, Verhalten

Einstellung, subjektive Norm, Intention, Verhalten, Identifikation

Einstellung, subjektive Norm, Verhaltenskontrolle, Intention, Verhalten

Einstellung, subjektive Norm, Verhaltensgewohnheit, Intention, Verhalten

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Welche Bedingungen sind laut Berkowitz nicht notwendig für die Bestrafung aggressiven Verhaltens?

Unangenehme Konsequenzen für den Täter

Sehr wahrscheinliches Eintreten nach dem Verhalten

Verbindung zu verübter Tat

Möglichkeit für den Bestraften „legale“ Handlungsalternativen zu erkennen

Die Bestrafung muss immer von der gleichen Person ausgeführt werden

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Wie wurde im Experiment von Batson die Empathie für Elaine manipuliert?

Durch wahrgenommene Ähnlichkeit mit Elaine.

Durch wahrgenommene Unterschiede mit Elaine.

Durch wahrgenommene Ähnlichkeit mit der VP.

Durch wahrgenommene Emotionale Ähnlichkeit mit Elaine.

Durch kognitive Ähnlichkeit mit Elaine.

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Welcher Begriff wird beschrieben: Die positive/negative Bewertung einer Gruppe und ihrer Mitglieder aufgrund der ihr zugewiesenen Merkmale, der mit der Gruppe assoziierten Effekte und verhaltensbezogenen Informationen?

Vorurteil

Stigma

Stereotyp

Soziale Diskriminierung

Soziale Repräsentation

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Analysen auf dieser Ebene konzentrieren sich auf soziale Prozesse – Interaktionen zwischen Individuen, innerhalb von Gruppen oder zwischen Gruppen.“ Welche Prozessebene sozial- und verhaltenswissenschaftlicher Analysen nach Pettigrew (1996) wird hier beschrieben?

Makroebene

Mesoebene

Mikroebene

Kulturebene

Keine der genannten Ebenen

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Was verbirgt sich hinter dem Begriff „looking-glass-self“ von Cooley (1902)?

Menschen können immer nur einen kleinen Teilaspekt ihres Selbst wie durch eine Lupe betrachten.

Vorstellungen über das Selbst entstehen durch Hineinversetzen in Interaktionspartner (eigene Person wird aus Sicht der Anderen definiert).

Personen verhalten sich in den meisten Fällen zunächst so, wie das soziale Gegenüber es erwartet.

Menschen erhalten Informationen über sich selbst ausschließlich durch Reflektion über sich selbst.

Aus sozialen Interaktionen lassen sich keine Rückschlüsse auf das Selbst ziehen.

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Was ist der Halo-Effekt?

Ein Reihenfolgeeffekt, bei dem die zuerst dargebotenen Informationen einen überproportional großen Einfluss auf die Wahrnehmung und die Eindrucksbildung haben.

Das Wissen um eine Eigenschaft einer Person "überstrahlt" weitere Eigenschaften.

Gezielt nach Informationen suchen.

Es treten bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gemeinsam auf.

Gleichzeitige Aktivierungsmuster.

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Was ist nach Kahnemann und Tversky nicht Bestandteil der Entscheidungsentstehung?

Große Wahrscheinlichkeiten werden unterschätzt, kleine Wahrscheinlichkeiten werden überschätzt.

Entscheidungen werden in einem bestimmten Rahmen getroffen (Framing).

Entscheidungen werden relativ zu einem Ausgangspunkt getroffen (Referenzpunkt).

Stimmungen beeinflussen Entscheidungen.

Die Anker- und Anpassungsheuristik spielt eine Rolle.

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Welche Aussage trifft auf das Kontinuum Modell von Fiske & Neuberg nicht zu?

Es beginnt mit der kategorialen Verarbeitung.

Während der kontrollierten Verarbeitung werden vor allem kategoriale Stereotype verarbeitet.

Bei individueller Verarbeitung sind die kategorialen Zuschreibungen nur ein Aspekt unter mehreren.

Es ist ein Duales Prozessmodell.

Bei vorhandener Motivation kommt es zur kontrollierten Verarbeitung.

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Wann würde man gemäß Weiners Attributionsdimensionen am ehesten auf Begabung schließen?

internal, instabil, kontrollierbar

external, stabil, kontrollierbar

internal, stabil, unkontrollierbar

external, stabil, unkontrollierbar

keine

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Welche der Aussage gibt die aktive und passive Informationssuche bei der Eindrucksbildung korrekt wieder (Waggoner et al.)?

Aktive Sucher sind sich sicherer in ihren Bewertungen.

Aktiven Suchern fällt die Bewertung leichter.

Aktive Sucher beurteilen fremde Personen positiver.

Aktive und passive Sucher unterscheiden sich nicht in der Qualität ihrer Bewertungen.

Aktive und passive Sucher unterscheiden sich nicht hinsichtlich der Bewertung von Sympathie.