2. Medizinische Genetik

Grundlagen Anatomie

Grundlagen Anatomie


C. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die medizinische Genetik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette und Kohlenhydrate ab, sowie das Immunsystem, Hormone und ihre Funktionen, sowie Knochenbildung und Muskelphysiologie. Besonders nützlich für Medizinstudenten und Biologen, die ihr Verständnis der menschlichen Physiologie und Genetik vertiefen möchten.
Karten
181
Lernende
55
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
31.01.2015 / 30.03.2025

Lernkarten

Brustdrüse

(Mamma)
- Bilder + scheidet Muttermilch aus für den Säugling nach der Geburt

Speiseröhre

(Oesophagus)
-Transport von Nahrung mittels Muskelkontraktion (Zusammenziehen) in Richtung Magen.
- gehört zum  oberen Verdauungstrakt

Magen

(Ventriculus, Gaster)
-Beginn der Protein- und Fettverdauung
-Desinfektion des Mageninhaltes mit Magensäure (Salzsäure). Sehr sauer (pH-Wert 1-3 im Magen)
-gehört zum oberen Verdauungstrakt

Dünndarm

(Intestinum tenue)
-
Transportiert Nahrungsbrei Richtung Dickdarm
-eigentlich Verdauung der Nährstoffe (Proteine, Fette und Kohlenhydrate). Verdaute Nährstoffe werden über die Dünndarmschleimhäute aufgenommen und ins Blut (oder gewisse Fette in Lymphe) abgegeben
-unterer Verdauungstrakt

Leerdarm

(Jejunum)
-ca. 2-2.5 m lang
-mittlerer Abschnitt des Dünndarms
-unterer Verdauungtrakt

Krummdarm

(Ileum)
- nimmt Stoffe auf, welche im Jejunum (Leerdarm) nicht resorbiert werden konnten
-in gewissen Abschnitten werden Gallensäuren und Cobalamin (Vitamin B12) resorbiert
-unterer Verdauungtrakt

Blinddarm

(Caecum)
-blind endender Anfangsteil des Dickdarms, der am Ende des Dünndarms sackförmig nach unten in die Bauchhöle ragt (Nebenbucht)
-Unterstützt das Immunsystem
-unterer Verdauungstrakt

Darmflora

-im Dickdarm
-unterschiedliche Bakterien welche Krankheitserreger im Darm neutralisieren können
-an Herstellung verschiedener Vitamine beteiligt
-Nahrungsbestandteile werden hier verdaut

Grimmdarm

(Colon)
-mittlerer Abschnitt des Dünndarms
-unterer Verdauungstrakt

Zwölffingerdarm

(Duodenum)
-erster Abschnitt des Dünndarms, ca 12 Fingerbreiten lang
-Bauchspeicheldrüse und Gallenblase münden hier
-unterer Verdauungstrakt

Mastdarm

(Rectum)
-speichert den Stuhlgang
-Entleerung durch Defäkationsreflex
-unterer Verdauungtrakt

Bauchspeicheldrüse

(Pankreas)
-bildet Verdauungsenzyme, welche in den 12 Finger-Darm abgegeben werden und Hormone (vor allem Insulin und Glukagon), welche in die Blutbahn gelangen
-anhängende Drüse

Mundhöhle

(Cavum oris)
-dort werden Speisen zerkleinert und mit Speichel zerkleinert und mit Speichel vermischt → wichtig für Verdauung
-Speichel: enthält Verdauungsenzyme, dient als Rutschhilfe
-Zunge als  Geschmacksorgan
-Teil der oberen Atemwege

Rachen

(Pharynx)
-Luft und Nahrungsmittel werden dadurch transportiert
-Rachenwand aus Muskel- und Bindegewebe, zieht sich beim Schlucken zusammen
-Aspiration (einatmen)  von Nahrungsbestandteilen wird durch Abdichtung des Kehlkopfs beim Schlucken verhindert

Kehlkopf

(Larynx)
-Aufgaben Schutzfunktion für Atemwege, Stimmbildung, Unterstützung der Bauchpresse
-durch Epiglottis (Kehlkopfdeckel) und Stimmritze (Verschluss des Kehlkopfs), gelangt keine Nahrung/Flüssigkeit in die die Luftröhre während des Schluckens
-Teil der oberen Atemwege

Luftröhre

(Trachea)
-transportiert Luft vom Rachen zur Lunge
-gestützt durch Knorpelspangen und innwändige Schleimhaut
-durch Flimmerepithel können Schmutz- und Fremdteilchen nach oben transportiert werden
- Teil der unteren Atemwege

Bronchien

(Bronchus)
- Transportiert Luft von Lunge zu Lungenbläschen
-Flimmerepithel auf Bronchialschleimhaut reinigt die Luft
-Bronchialwand durch Knorpelspangen gestützt
- Teil der unteren Atemwege

Bronchiolen

(Bronchiolus)
-kleine Bronchien, <1mm
-in Wänden keine Knorpel mehr
-Regulation von Lungenbelüftung und Atemwiederstand durch Kontraktion der Bronchialmuskulatur
-Teil der unteren Atemwege

Aveolen

(alveolus)
-Lungenbläschen
-Austausch von Luftgasen zum Blut.(O2 Aufnahme, CO2 Ausscheidung)

Gallenblase

(vesica biliaris, vesica fellea)
-speichert Galle und gibt diese in Zwölffingerdarm ab

Auge

(oculus)
-Photorezeption: Licht wird mittels Sehzellen in der Retina (Netzhaut) in Nervensignale umgewandelt. Signale werden durch ZNS interpretiert
-Sinnesorgan

Ohr

(Auris)
-Schallwellen, welche durch Medium (Wasser, Luft) übertragen werden, werden im Mittelohr via Trommelfell in Bewegung der Hörknochen umgesetzt.
-Bewegungen werden im Innenohr durch Nervenzellen in Nervensignale umgewandelt und vom ZNS interpretiert

Nase

(nasus)
-chemische Verbindungen weden durch Rezeptoren in spezialisierten Zellen der Nasenschleimhaut (Riechschleimhaut) gebunden
-Zellen leiten Nervensignal an ZNS weiter → Geruchsempfindung wird ausgelöst

Nasenhöhle und Nasennebenhöhlen

(cavum nasi und sinus paranasales)
-Erwärmen, Reinigung und Befeuchtung der Atemluft
-Sinus paranasales: Resonanzkörper (Stimme), Verminderung des Schädelgewichts
-Teil der oberen Atemwege

 

Lunge

(pulmo)
- neben O2 Aufnahme auch CO2 Ausscheidung → pH-Wert des Blutes wird so reguliert (CO2 Ausscheidung → pH-Wert steigt wegen Verminderung von Kohlensäure)
-Exkretionsorgan

Haut

(integument)
- Schweiss zur Kühlung, Tagl zur Verminderung der Austrocknung der Haut
- vermehrtes Auftreten best. Stoffe im Schweiss → Erkrankung oder Stoffwechselstörungen
-enthält unterschiedlichste Rezeptoren, setzen Druck-, Berührungs- und Vibrationsreize in Nervensignale um, ZNS interpretiert diese.
-Nervensignale aus „freien Nervenendigungen“ können im ZNS Schmerz- und Temperaturempfinden auslösen.

Zunge

(lingua)
-chemische Verbindungen werden durch Rezeptoren in spezialisierten Zellen (Geschmacksknospen auf der Zunge) gebunden.
- Nervensignale an ZNS → Geschmacksempfindung wird ausgelöst

Hoden

(testis)
- Bildung von Geschlechtshormonen (Androgene & v.a. Testosteron)
- Bildung und Reifung der Spermien (Qualität nimmt mit Alter ab)

Eierstöcke

(ovarien)
-Bildung von Geschlechthormonen (Östrogene, Gestagene z.B. Progesteron)
-Bildung und Reifung der Eizellen (Ovarien)
-Eizellen bei Geburt alle schon vorhanden
-Östrogene dienen zur Erhaltung von Gewebe

Herz

(cor)
-muskuläres Hohlorgan
-pumpt als Druck- und Saugpumpe ca 5-6 L Blut/ min
-Herzmuskelgewebe ist sehr leistungsfähig, ermüdet nie
-Teil des kardiovaskulären Systems

Arterien

(arteria)
-Blutgefässe welche vom Herz wegführen
-im Körperkreislauf: arterielles Blut (sauerstoffreich)
-im Lungenkreislauf: sauerstoffarmes Blut
-Teil des kardiovaskulären Systems

Venen

(vena)
-Blutgefässe die zum Herz hinführen
-ausser in Lungenvene transportieren sie venöses Blut (sauerstoffarm)
-geringerer Druck als Arterien
-Teil de kardiovaskulären Systems

Kapillaren

(capillus)
-feinste Verästelungen von Arterien und Venen
-für ständigen Stoffwechselaustausch zuständig
-ihr Blut versorgt umliegende Zellen mit O2 + Nährstoffen und führt CO2 und andere Stoffwechselprodukte ab (Diffusion)

Protein

- Baustein unseres Körpers
- aus 20 Aminosäuren aufgebaut → Jede Aminosäure muss an der richtigen Position auf der Kette sein. Bei Fehler à Erbkrankheit
-ein Gen erhält die Information für dem Aufbau von einem Protein

Strukturproteine

-Körpereigene Proteine
-Bsp: Keratin (Haar, Finger-/ Zehennägel), Kollagen (Bindegewebe und Haut)

Enzyme

-Körpereigene Proteine
-Bsp: Lipase (Fettspaltung), DNase (DANN-Abbau), Lactase (Spaltet Lactose in Galactose und Glucose), Alkoholdehydrogenase (Abbau von Alkoholen (in Magen und Leber))

Protein-Hormone

-Insulin (Blutzuckerregulation), Erythropoietin (EPO) (Wachstumsfaktor für Bildung von Erythrozyten)

Immunglouline

=Antikörper
-Körpereigene Proteine
-Es existieren verschiedene Immunglobuline, Eine wichtige Funktion der Immunlobuline besteht in der Abwehr (pathogener =krankheitsverursachend)) Mikroorganismen.

Zellmembranproteine

- Körpereigene Proteine
- Funktionen: Z.Z. Stofftransport in die/ aus der Zelle, Kommunikation der Zelle mit ihrer Umgebung.

Obere Hohlvene

(V. cava superior)
-mündet in dem rechten Vorhof
-Sauerstoffarmes Blut
 

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