2. Medizinische Genetik
Grundlagen Anatomie
Grundlagen Anatomie
-
- 1 / 181
-
Lernkarten
Prolaktin
-Hormon, zuständig für Muttermilchsproduktion in Brustdrüsengewebe (nur ausgeschüttet wenn schwanger)
Thyroxin
-wichtigstes Schilddrüsenhormon
-wirkt auf Rezeptoren im ZNS
Mineralcorticoide
Hormon in Nebennierenrinde
-reguliert Salzhaushalt/ Elektolythaushalt
Vertreter/Beispiel: Aldosteron
Glucocorticoide
-Homon, stimuliert das ZNS
-Beeinflussung des Zuckerstoffwechsels
-In Nebennierenrinde
Beispiel/Vertreter: Cortisol, Corison (Entzündungshemmend)
Androgene
-Hormon, Produktion bei Mann hauptsächlich im Hoden, bei Frau in Nebennierenrinde
-für von Knochen-, Muskel und Bindegewebe
Vertreter/Beispiel: Testosteron
Adrenalin/Noradrenalin
Hormon, im Nebennierenmark produziert
-direkt mit Hirn verbunden (durch Nervenbahnen)
-stimuliert Leistunsfähigkeit des Körpers
-optimiert Verhalten in Flucht oder Angriff (Durchblutung v. Muskeln, Herzschlag, mehr O2)
-zu viel Adrenalin → Blackouts an Prüfungen!
Estrogene
weibliches Sexualhormon, in Ovarien produziert
-verantwortlich für die Bildung der geschlechtspezifischen Organen
Progesteron
weibliches Geschlechtshormon, in Plazenta und Ovarien währen Schwangerschaft produziert
Insulin
Hormon, in Bauchspeicheldrüse gebildet
-Reguliert (Senkt) den Blutzuckerpiegel, durch Einlagerung von Glukose (Blut/-Traubenzucker) zu Glykogen in Leber (gespeicherte Glukose)
Glukagon
Hormon, in Bauchspeicheldrüse produziert
-Bei niedrigen Blutzuckerspiegel baut es Glykogen aus der Leber zu Glukose im Blut ab. →Blutzuckerspiegel steigt
Melatonin
Hormon, macht müde
-Produktion Nachts, bei wenig Licht, da mit Retina (Netzhaut) verbunden
→Reguliert den Schlaf-Wach-Rythmus
Erythrozyten
-Rote Blutkörperchen ohne Zellkern
-speichern O2
Thrombozyten
-Blutplättchen
-für Blutgerinnung (stoppt, verschliesst Blutung bei Wunde) → Blutstillung
Leukozyten
-Weisse Blutkörperchen mit Zellkern
-Immnuzellen
-Familie von Blutzellen, die im menschlichen Immunsystem sehr unterschiedliche Funktionen ausüben:
Granulozyten, Monozyten/Makrophagen, Lymphozyten
Granulozyten
Fresszellen
-Teil des körpereigenen unspezifischen Immunsystems
-identifiziert Fremdkörper, zerstört/frisst, verdaut es
Monozyten/ Makrophagen
-umschliessen und zerlegen Erreger in Bausteine, Fressen bis sie platzen → Eiterform
-aktivieren spezifisches Immunsystem
Lymphozyten
-Teil des spezifischen Immunsystems
-bekämpfen Viren in Zellen
B-Zellen/Plasmazellen
-Teil des spezifischen Immunsystems (Lymphozyten)
-Gedächniszellen
-produzieren spezifische Antikörper (Y)
T-Zellen
-Teil des spezifischen Immunsystems (Lymphozyten)
-T-Killerzelle: spüren infizierte körpereigene Zellen auf und tötet diese mit Gift ab. (Krebszellen tarnen → täuschen T-Killerzellen)
-T-Helferzellen: steuern ganzes Immunsystem, beseitigen aber nicht selber. HIV zerstört diese → Immunsystem bricht zusammen
Natürliche Killerzellen (NKZ)
-Teil des spezifischen Immunsystems (Lymphozyten)
-lässt sich nicht von Krebszellen verarschen
Eustress
-vom Körper als positiver Stresseinfluss empfunden
-steigert Leistungsbereitschaft
-Bsp: Aufmerksamkeit, vorfreude
Distress
-vom Körper as negativ empfundener Stress
-zu viel Noradrenalin und Adrenalin
→ Burnout, Blackout gefahr!
Sympathikus
Nervengewebe im Rückenmark
-von Hypothalamus gesteuert
-Teil des vegetativen Nervensystems
-setzt Adrenalin und Noradrenalin frei → Fluchtbereitschaft
Kohlenhydrate
-Monosaccharide: Glucose (Blutzucker), Fructose (Fruchtzucker) → Einfachzucker
-Disaccharid: Saccharose (Industriezucker) → Zweifachzucker
-Polysaccharid: Stärke (Amylose) → Mehrfachzucker
-viele Zuckermoleküle verkettet → Stärke (Amylose) → nicht mehr süss (Pasta, Reis, Kartoffeln)
Fette
-Neutralfette = Triglycerid → ungesättigte Fettsäure, essentiell (nicht selbst herstellbar)
-Cholsterin → zu viel → Arteriosklerose
- es gibt gute und schlechte Cholesterine
Proteine
Kette aus Aminosäuren
-selbst produzierbar (nicht alle Aminosäuren selbst herstellbar → Tierprodukte, spezielle Pflanzen)
-Kinder brauchen mehr für Wachstum
Mineralstoffe
Elektrolyte
-essentiell → sonst krämpfe
Bsp: Magnesium, Kalium, Natrium, Lithium, Kochsalz
Vitamine
-essentiell
-13 verschiedene Vitamine
-A, D → fettlöslich, in Leber gespeichert, schwer abbaubar → Überdosierung kann Toxine hervorrufen
Spurenelemente
Mineralstoffe in geringen Mengen
Bsp: Eisen, Kupfer, Zink, Zinn und Celen