2. Medizinische Genetik
Grundlagen Anatomie
Grundlagen Anatomie
-
- 1 / 181
-
Lernkarten
Knochenhaut
(Periost)
-umgibt die Knochenrinde
-An- und Abbavoränge des Knochens/Knochenbruchheilung gehen von Knochenhaut aus
-von dichtem Netz aus schmerzleitenden Nervenfasern durchzogen → Schläge auf oberflächliche Knochen sehr schmerzhaft
Kalzium und Phosphate (bezügl. Ernährung und Knochenbildung)
(Ca,PO)
-Mineralstoffspeicher: Es erfolgt ein laufender Ca-Austausch zwischen Blut und Knochengewebe
-Mineralstoffe bestimmen Fetogkeit und Härte der Knochen
-Mangel → Instabilität und Verformung (im Wachstum)
-für Entwicklung und Erhaltung der Knochen essentiell
Kreuzbänder
(ligamenta cruciata)
-Teil des Kniegelenks
-Verhindern das Nachvorne/-hinten-gleiten des Schienbeinkopfes
Seitenbänder
(ligamenta collateralia)
-Sicherung der Kniegelenksstreckung
-entspannt bei Flexion, maximal gespannt bei Extension
-Teil des Kniegelenks
Muskelfasern
-Teil des Muskels, folgt nach dem Muskelfaserbündel und beinhaltet viele Myofibrillen
-bei Kontraktion: maximale Verkürzung 50 %, Normalerweise 25-30%
Muskelspindel
-Spannungsfühler, Verhindern Überdehnung durch meldung an Zentrale (rückenmark und Gehirn) → reflexartiges Zusammenziehen des Muskels
-Messung und Regulierung der Muskellänge
-kürzer als normale Muskelfasern (bestehen aus ca. 3-6 Muskelfasern), in der Mitte nicht dehnbar/ zusammenziehbar
Agonist
Bewegungsausführender Muskel
-Bsp: Bizeps bei Arm Anziehen
-koordiniert mit Antagonist
Antagonist
-Gegenspieler, führt entgegengesetzte Bewegung zum Agonisten aus
-Bsp: triceps bei Arm anziehen
-koordiniert mit Agonist
Endokinologie
befaßt sich wissenschaftlich und klinisch mit Hormonen
exokrine Drüsem
-geben ihre Sekrete (z.B. Schweiss oder Talg) an die Oberfläche von Haut oder Schleimhäuten ab.
-es handelt sich nicht um eine Hormonabgabe
endokrine Drüsen
-bilden Hormone → werden mit Blutstrom im Körper verteilt → Hormone erreichen Zielzellen und binden sich an die passenden Rezeptoren
Hypothalamus
Der Hypothalamus ist ein Teil des Zwischenhirns und dient als oberstes Regulationszentrum für alle vegetativen und endokrinen (hormonell) Vorgänge. Er steuert u.a. Kreislauf, Körpertemperatur, Sexualverhalten, Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme.
Hypophyse
-Hormondrüse, Hirnanhangsdrüse
-haselkerngroße, von straffem Bindegewebe umschlossen
-über Hypophysenstiel mit Hypothalamus verbunden
Oxytocin
-Hormon, welches Wehen und Milcheinschuss aulöst
-Beim Mann kann es eine Beziehung/Vertauen zu einem Objekt auslösen →Bindungsstärkend
ACTH
Hormon, reguliert Nebennierenrinden Funktion (Aktivität/Produktion)
STH = HGH
(Human Grow Hormon)
-Wachstumshormon
-Zellteilung wird ausgelöst, wirkt direkt auf Gewebe
-Pupertät: Geschlechthormone bauen auf → STH-Dämpfung →Wachstumsstopp ⇒Umbau im Gehirn
Prolaktin
-Hormon, zuständig für Muttermilchsproduktion in Brustdrüsengewebe (nur ausgeschüttet wenn schwanger)
Thyroxin
-wichtigstes Schilddrüsenhormon
-wirkt auf Rezeptoren im ZNS
Mineralcorticoide
Hormon in Nebennierenrinde
-reguliert Salzhaushalt/ Elektolythaushalt
Vertreter/Beispiel: Aldosteron
Glucocorticoide
-Homon, stimuliert das ZNS
-Beeinflussung des Zuckerstoffwechsels
-In Nebennierenrinde
Beispiel/Vertreter: Cortisol, Corison (Entzündungshemmend)
Androgene
-Hormon, Produktion bei Mann hauptsächlich im Hoden, bei Frau in Nebennierenrinde
-für von Knochen-, Muskel und Bindegewebe
Vertreter/Beispiel: Testosteron
Adrenalin/Noradrenalin
Hormon, im Nebennierenmark produziert
-direkt mit Hirn verbunden (durch Nervenbahnen)
-stimuliert Leistunsfähigkeit des Körpers
-optimiert Verhalten in Flucht oder Angriff (Durchblutung v. Muskeln, Herzschlag, mehr O2)
-zu viel Adrenalin → Blackouts an Prüfungen!
Estrogene
weibliches Sexualhormon, in Ovarien produziert
-verantwortlich für die Bildung der geschlechtspezifischen Organen
Progesteron
weibliches Geschlechtshormon, in Plazenta und Ovarien währen Schwangerschaft produziert
Insulin
Hormon, in Bauchspeicheldrüse gebildet
-Reguliert (Senkt) den Blutzuckerpiegel, durch Einlagerung von Glukose (Blut/-Traubenzucker) zu Glykogen in Leber (gespeicherte Glukose)
Glukagon
Hormon, in Bauchspeicheldrüse produziert
-Bei niedrigen Blutzuckerspiegel baut es Glykogen aus der Leber zu Glukose im Blut ab. →Blutzuckerspiegel steigt
Melatonin
Hormon, macht müde
-Produktion Nachts, bei wenig Licht, da mit Retina (Netzhaut) verbunden
→Reguliert den Schlaf-Wach-Rythmus
Erythrozyten
-Rote Blutkörperchen ohne Zellkern
-speichern O2
Thrombozyten
-Blutplättchen
-für Blutgerinnung (stoppt, verschliesst Blutung bei Wunde) → Blutstillung
Leukozyten
-Weisse Blutkörperchen mit Zellkern
-Immnuzellen
-Familie von Blutzellen, die im menschlichen Immunsystem sehr unterschiedliche Funktionen ausüben:
Granulozyten, Monozyten/Makrophagen, Lymphozyten
Granulozyten
Fresszellen
-Teil des körpereigenen unspezifischen Immunsystems
-identifiziert Fremdkörper, zerstört/frisst, verdaut es
Monozyten/ Makrophagen
-umschliessen und zerlegen Erreger in Bausteine, Fressen bis sie platzen → Eiterform
-aktivieren spezifisches Immunsystem
Lymphozyten
-Teil des spezifischen Immunsystems
-bekämpfen Viren in Zellen
B-Zellen/Plasmazellen
-Teil des spezifischen Immunsystems (Lymphozyten)
-Gedächniszellen
-produzieren spezifische Antikörper (Y)
T-Zellen
-Teil des spezifischen Immunsystems (Lymphozyten)
-T-Killerzelle: spüren infizierte körpereigene Zellen auf und tötet diese mit Gift ab. (Krebszellen tarnen → täuschen T-Killerzellen)
-T-Helferzellen: steuern ganzes Immunsystem, beseitigen aber nicht selber. HIV zerstört diese → Immunsystem bricht zusammen
Natürliche Killerzellen (NKZ)
-Teil des spezifischen Immunsystems (Lymphozyten)
-lässt sich nicht von Krebszellen verarschen
Eustress
-vom Körper als positiver Stresseinfluss empfunden
-steigert Leistungsbereitschaft
-Bsp: Aufmerksamkeit, vorfreude
Distress
-vom Körper as negativ empfundener Stress
-zu viel Noradrenalin und Adrenalin
→ Burnout, Blackout gefahr!
Sympathikus
Nervengewebe im Rückenmark
-von Hypothalamus gesteuert
-Teil des vegetativen Nervensystems
-setzt Adrenalin und Noradrenalin frei → Fluchtbereitschaft
Kohlenhydrate
-Monosaccharide: Glucose (Blutzucker), Fructose (Fruchtzucker) → Einfachzucker
-Disaccharid: Saccharose (Industriezucker) → Zweifachzucker
-Polysaccharid: Stärke (Amylose) → Mehrfachzucker
-viele Zuckermoleküle verkettet → Stärke (Amylose) → nicht mehr süss (Pasta, Reis, Kartoffeln)