2. Medizinische Genetik

Grundlagen Anatomie

Grundlagen Anatomie


C. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die medizinische Genetik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Fette und Kohlenhydrate ab, sowie das Immunsystem, Hormone und ihre Funktionen, sowie Knochenbildung und Muskelphysiologie. Besonders nützlich für Medizinstudenten und Biologen, die ihr Verständnis der menschlichen Physiologie und Genetik vertiefen möchten.
Karten
181
Lernende
55
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
31.01.2015 / 30.03.2025

Cartes-fiches

Schildknorpel
 

(cartilago thyroidea)
-Knorpelteil des Kehlkopfes

Ringknorpel

(cartilago cricoidea)
-
bildet die Basis des Kehlkopfskeletts

 

plicae vocalis

Stimmfalten
-Stimmlippen (=Stimmbänder) sind daran befestigt

ligamentum vocale

-Stimmbänder, Stimmlippen
-Atmen → Stimmbänder auf
-Reden → Stimmbänder zu
-Kanten der Stimmfalten, die sich berühren

Lungenfell

(pleura visceralis)
-überzieht Lungenflügel, grenzt (durch Pleuraspalt) and Rippenfell
 

Rippenfell

(pleura perietalis)
-kleidet die Thoraxwand und die Innenseite des Zwerchfells aus.
-über Pleuraspalt von Lungenfell getrennt
 

Zwerchfell
 

(diaphragma)
-primäre atemmuskulatur
-wenn Zwerchfell gelähmt → direkt zum Tod, da keine Atmung mehr möglich
-Muskelplatte

Mm. intercostales externi

äussere Zwischenrippenmuskulatur
-Teil der Primären Atemmukulatur

Mm. intertercostales interni

innere Zwischenrippenmuskulatur
-Teil der Primären Atemmukulatur

Inspiration

Einatmung
-Lunge wird gedehnt, O2-reiche Atemluft ströhmt in Lunge

Mechanik:
-Anspannung des Zwerchfells → Senkung der Zwerchfellkuppe → Dehnung d. Lungenflügel nach unten
-Äussere Zwischenrippenmuskulatur zieht sich zusammen → Erweitung des Brustkorbes nach vorne und zur Seite

Expiration

Ausatmung
-Lunge zieht sich zusammen, CO2-reiche Luft strömt aus den Lungen.

Mechanik:
-Überwiegend passiv. Erschlaffung der äusseren Zwischenrippenmuskulatur und des Zwerchfells. → Verengung des Brustkorbes durch Eigenelastizität des Lungengewebes.
-Kontraktion der inneren Zwischenrippenmuskeln. Jeweils oere Rippe wird der unteren angenähert. → Absenkung des Brustkorbes als Unterstützung der Expiration

aktiver Bewegungsaparat

-dient der Bewegung
-besteht aus der Skelettmuskulatur mit ihren Anhangsorganen:
-Faszien, Sehnen, Sehnenscheiden, Schleimbeutel

passiver Bewegungsapparat

dient in erster Linie der Stützung des Körpers und besteht aus dem Skelett mit:
-Knochen, Knorpel, Gelenke, Bandscheiben, Bänder

Sehnen

(Tendo) (Teil des aktiven Beweungsapparats)
-Verbinden Muskeln mit Knochen und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen und umgekehrt
-bestehen aus straffem kollagenfasrigem Bindegewebe
-Zugsehnen: Verlaufen kontinuierlich in Verlängerung des Muskels → werden nur auf Zug beansprucht
-Gleitsehnen: Die Wirkungsrichtung des Muskels und die Verlaufsrichtung der Sehne stimmen nicht überein → werden um einen Knochen herum geleitet

Knochen

(Os) (gehört zum passiven Bewegungsapparat)
-Besonders harte From des Binde- und Stützgewebes
-Wesentliche Bestandteile: Wasser, Kalziumphosphat, verschied. Proteine (→Kollagen)
-zwischen 208-212

Knorpel

(cartilago chondros) (Teil des Aktiven Bewegungsapparates)
-aus spezialisierten Zellen und extrazellulären Grundsubstanz aufgebauter Form des Bindegewebes
-bestehen aus Chondrozyten (knorpelzellen) + Matrix (Grundsubstanz)
-lebt ohne O2, enthält keine Blutgefässe/-versorgung)


 

Gelenke

(Articulatio) (Teil des passiven Bewegungsapparates)
-Bewegliche Verbindung zwischen zwei oder mehreren knöchernen oder knorpeligen Skelettelementen
-Gelenkkapsel: äussere Schicht -  festes Bindegewebe, innere Schicht: Gelenkschleimhaut (Produktion, Resorption(Aufnahme) von Gelenkflüssigkit)
-Viel Flüssigkeit in einem Gelenk: Schmiermittel + Nährmittel (Knorpel zieht Nährstoffe aus Gelenksflüssikeit)

Bandscheibe

(Discus intervertebralis) (Teil des passiven Bewegungsapparates)
-Die Banscheiben liegen zwischen den Wirbelkörpern, . Sie verbinden die Wirbel flexibel untereinander und ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule. (23)
-Aufbau: Faserring (Anulus fibrosus) schützt den zantral gelegenen Gallertkern (nucleus pulposus)
-Banfscheibenvorfall = Flüssigkeit tritt aus Gallertkern aus und drückt auf den Spinalnerv
 

Bänder

(ligamentum) (Teil des passiven Bewegungsapparates)
-derb, fasserreicher, wenig dehnbarer Bindegewebsstrang, der sich zwischen zwei Körperteilen ausspannt → Fixireung
-Begriffsverwendung: primär für die Verbindung zweischen zwei Skelettelementen (Knochen). Bänder dienen auch bei der Befestigung der innerern Organe

 

medial

-zur Mitte hin gelegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)

lateral

-zur Seite hin gelegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)

dorsal

-rückenseits, am Rücken gelegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)

ventral

-bauchseits, am Bauch gelgegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)

anterior

-vorn liegend (beim Mensch identisch mit 'ventral')
-Lagebezeichnung
-am Stamm (Thorax und Kopf)

posterior

-hinten liegend (beim Mensch identisch mit dorsal)
-Lagebezeichnung
-am Stamm (Thorax und Kopf)

proximal

-zum Körperzentrum hin gelegen oder verlaufend
-an Extremitäten

distal

-vom Körperzentrum entfernt gelegen oder verlaufend
-an den Extremitäten

Flexion

-aktive oder passive Beugebewegung eines Gelenks
-Gegenbewegung zur Extension (Streckung)
-führt charakteristischerweise zu einer Krümmung des betreffenden Körperteils

Extension

-aktive oder passive Streckbewegung eines Gelenks
-Gegenbewegung zur Flexion (Beugung)
-führt charakteristischerweise zu einer Begradigung des betreffenden Körperteils

Supination

-Drehbewegung des Unterarms ("Auswärtsdrehung")
→Suppenlöffeln Bewegung
-Drehbewegung des unteren Sprunggelenks ("Auswärtsdrehun")

Pronation

-Drehbewegung des Unterarms ("Einwärtsdrehung")
-das "Abknicken" des Fußgelenks nach innen

Hämatopoese

-Produktion der meisten Blutzellen im Inneren vieler Knochen (im roten Knochenmark).
 

Knochenhaut

(Periost)
-umgibt die Knochenrinde
-An- und Abbavoränge des Knochens/Knochenbruchheilung gehen von Knochenhaut aus
-von dichtem Netz aus schmerzleitenden Nervenfasern durchzogen → Schläge auf oberflächliche Knochen sehr schmerzhaft

Kalzium und Phosphate (bezügl. Ernährung und Knochenbildung)

(Ca,PO)
-Mineralstoffspeicher: Es erfolgt ein laufender Ca-Austausch zwischen Blut und Knochengewebe
-Mineralstoffe bestimmen Fetogkeit und Härte der Knochen
-Mangel → Instabilität und Verformung (im Wachstum)
-für Entwicklung und Erhaltung der Knochen essentiell
 

Kreuzbänder

(ligamenta cruciata)
-Teil des Kniegelenks
-Verhindern das Nachvorne/-hinten-gleiten des Schienbeinkopfes
 

Seitenbänder

(ligamenta collateralia)
-Sicherung der Kniegelenksstreckung
-entspannt bei Flexion, maximal gespannt bei Extension
-Teil des Kniegelenks

Muskelfasern

-Teil des Muskels, folgt nach dem Muskelfaserbündel und beinhaltet viele Myofibrillen
-bei Kontraktion: maximale Verkürzung 50 %, Normalerweise 25-30%
 

Muskelspindel

-Spannungsfühler, Verhindern Überdehnung durch meldung an Zentrale (rückenmark und Gehirn) → reflexartiges Zusammenziehen des Muskels
-Messung und Regulierung der Muskellänge
-kürzer als normale Muskelfasern (bestehen aus ca. 3-6 Muskelfasern), in der Mitte nicht dehnbar/ zusammenziehbar

Agonist

Bewegungsausführender Muskel
-Bsp: Bizeps bei Arm Anziehen
-koordiniert mit Antagonist

Antagonist

-Gegenspieler, führt entgegengesetzte Bewegung zum Agonisten aus
-Bsp: triceps bei Arm anziehen
-koordiniert mit Agonist

Étudier