2. Medizinische Genetik
Grundlagen Anatomie
Grundlagen Anatomie
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Flashcards
vena saphena parva
oberflächliche Vene der unteren Extremität (beine)
Arteriosklerose
-Arterienverkalkung
-Aufrauung/Riss in Gefässwand → sich vergrösserndes Gerinsel → Verstopfung der Arterie → rest hintendran stirbt ab, Infarkt!
Ursachen: Alter, erhöhte <blutfettwerte (Cholesterin), Rauchen, Hypertonie, Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel
Infarkt
ein Gewebsuntergang (Nekrose), infolge einer O2-Unterversorgung (Hypoxie), durch unzureichenden Blutzufluss.
sinus frontalis
Stirnhöhle (nasennebenhöhle)
sinus maxillaris
Kieferhöhle (nasennebenhöhle)
tonsilla pharyngea
Rachenmandel (1x)
-hinten oben im Rachen
-vorallem bei Kindern grosse Rolle für Krankheitsabwehr, verliert Funktion bei mehrfachen Entzündungen, Alter
Tonsilla palatina
Gaumenmandel (2x)
-vorallem bei Kindern grosse Rolle für Krankheitsabwehr, verliert Funktion bei mehrfachen Entzündungen, Alter
Epiglottis
Kehldeckel
-mit Schleimhaut überzogene Knorpelplatte
-Beim Schluckakt wird sie durch die Bewegungen von Zungen- und Kehlkopfmuskulatur über den Larynxabgang gezogen und damit die Aspiration von Nahrungsbestandteilen verhindert.
Schildknorpel
(cartilago thyroidea)
-Knorpelteil des Kehlkopfes
Ringknorpel
(cartilago cricoidea)
-bildet die Basis des Kehlkopfskeletts
plicae vocalis
Stimmfalten
-Stimmlippen (=Stimmbänder) sind daran befestigt
ligamentum vocale
-Stimmbänder, Stimmlippen
-Atmen → Stimmbänder auf
-Reden → Stimmbänder zu
-Kanten der Stimmfalten, die sich berühren
Lungenfell
(pleura visceralis)
-überzieht Lungenflügel, grenzt (durch Pleuraspalt) and Rippenfell
Rippenfell
(pleura perietalis)
-kleidet die Thoraxwand und die Innenseite des Zwerchfells aus.
-über Pleuraspalt von Lungenfell getrennt
Zwerchfell
(diaphragma)
-primäre atemmuskulatur
-wenn Zwerchfell gelähmt → direkt zum Tod, da keine Atmung mehr möglich
-Muskelplatte
Mm. intercostales externi
äussere Zwischenrippenmuskulatur
-Teil der Primären Atemmukulatur
Mm. intertercostales interni
innere Zwischenrippenmuskulatur
-Teil der Primären Atemmukulatur
Inspiration
Einatmung
-Lunge wird gedehnt, O2-reiche Atemluft ströhmt in Lunge
Mechanik:
-Anspannung des Zwerchfells → Senkung der Zwerchfellkuppe → Dehnung d. Lungenflügel nach unten
-Äussere Zwischenrippenmuskulatur zieht sich zusammen → Erweitung des Brustkorbes nach vorne und zur Seite
Expiration
Ausatmung
-Lunge zieht sich zusammen, CO2-reiche Luft strömt aus den Lungen.
Mechanik:
-Überwiegend passiv. Erschlaffung der äusseren Zwischenrippenmuskulatur und des Zwerchfells. → Verengung des Brustkorbes durch Eigenelastizität des Lungengewebes.
-Kontraktion der inneren Zwischenrippenmuskeln. Jeweils oere Rippe wird der unteren angenähert. → Absenkung des Brustkorbes als Unterstützung der Expiration
aktiver Bewegungsaparat
-dient der Bewegung
-besteht aus der Skelettmuskulatur mit ihren Anhangsorganen:
-Faszien, Sehnen, Sehnenscheiden, Schleimbeutel
passiver Bewegungsapparat
dient in erster Linie der Stützung des Körpers und besteht aus dem Skelett mit:
-Knochen, Knorpel, Gelenke, Bandscheiben, Bänder
Sehnen
(Tendo) (Teil des aktiven Beweungsapparats)
-Verbinden Muskeln mit Knochen und übertragen die Muskelkraft auf den Knochen und umgekehrt
-bestehen aus straffem kollagenfasrigem Bindegewebe
-Zugsehnen: Verlaufen kontinuierlich in Verlängerung des Muskels → werden nur auf Zug beansprucht
-Gleitsehnen: Die Wirkungsrichtung des Muskels und die Verlaufsrichtung der Sehne stimmen nicht überein → werden um einen Knochen herum geleitet
Knochen
(Os) (gehört zum passiven Bewegungsapparat)
-Besonders harte From des Binde- und Stützgewebes
-Wesentliche Bestandteile: Wasser, Kalziumphosphat, verschied. Proteine (→Kollagen)
-zwischen 208-212
Knorpel
(cartilago chondros) (Teil des Aktiven Bewegungsapparates)
-aus spezialisierten Zellen und extrazellulären Grundsubstanz aufgebauter Form des Bindegewebes
-bestehen aus Chondrozyten (knorpelzellen) + Matrix (Grundsubstanz)
-lebt ohne O2, enthält keine Blutgefässe/-versorgung)
Gelenke
(Articulatio) (Teil des passiven Bewegungsapparates)
-Bewegliche Verbindung zwischen zwei oder mehreren knöchernen oder knorpeligen Skelettelementen
-Gelenkkapsel: äussere Schicht - festes Bindegewebe, innere Schicht: Gelenkschleimhaut (Produktion, Resorption(Aufnahme) von Gelenkflüssigkit)
-Viel Flüssigkeit in einem Gelenk: Schmiermittel + Nährmittel (Knorpel zieht Nährstoffe aus Gelenksflüssikeit)
Bandscheibe
(Discus intervertebralis) (Teil des passiven Bewegungsapparates)
-Die Banscheiben liegen zwischen den Wirbelkörpern, . Sie verbinden die Wirbel flexibel untereinander und ermöglichen die Beweglichkeit der Wirbelsäule. (23)
-Aufbau: Faserring (Anulus fibrosus) schützt den zantral gelegenen Gallertkern (nucleus pulposus)
-Banfscheibenvorfall = Flüssigkeit tritt aus Gallertkern aus und drückt auf den Spinalnerv
Bänder
(ligamentum) (Teil des passiven Bewegungsapparates)
-derb, fasserreicher, wenig dehnbarer Bindegewebsstrang, der sich zwischen zwei Körperteilen ausspannt → Fixireung
-Begriffsverwendung: primär für die Verbindung zweischen zwei Skelettelementen (Knochen). Bänder dienen auch bei der Befestigung der innerern Organe
medial
-zur Mitte hin gelegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)
lateral
-zur Seite hin gelegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)
dorsal
-rückenseits, am Rücken gelegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)
ventral
-bauchseits, am Bauch gelgegen (Lagebezeichnung)
-am Stamm (Thorax und Kopf)
anterior
-vorn liegend (beim Mensch identisch mit 'ventral')
-Lagebezeichnung
-am Stamm (Thorax und Kopf)
posterior
-hinten liegend (beim Mensch identisch mit dorsal)
-Lagebezeichnung
-am Stamm (Thorax und Kopf)
proximal
-zum Körperzentrum hin gelegen oder verlaufend
-an Extremitäten
distal
-vom Körperzentrum entfernt gelegen oder verlaufend
-an den Extremitäten
Flexion
-aktive oder passive Beugebewegung eines Gelenks
-Gegenbewegung zur Extension (Streckung)
-führt charakteristischerweise zu einer Krümmung des betreffenden Körperteils
Extension
-aktive oder passive Streckbewegung eines Gelenks
-Gegenbewegung zur Flexion (Beugung)
-führt charakteristischerweise zu einer Begradigung des betreffenden Körperteils
Supination
-Drehbewegung des Unterarms ("Auswärtsdrehung")
→Suppenlöffeln Bewegung
-Drehbewegung des unteren Sprunggelenks ("Auswärtsdrehun")
Pronation
-Drehbewegung des Unterarms ("Einwärtsdrehung")
-das "Abknicken" des Fußgelenks nach innen
Hämatopoese
-Produktion der meisten Blutzellen im Inneren vieler Knochen (im roten Knochenmark).