27 Physio 4 Somatomotorik

Neuroblock 30.06.2015

Neuroblock 30.06.2015


S. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die somatomotorische Physiologie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf die Funktionen und Strukturen des Kleinhirns, der Basalganglien und ihrer Rolle bei der Bewegungskoordination. Sie decken Themen wie die Aufgaben des Kleinhirns, die Verschaltungswege der Basalganglien und die Auswirkungen von Erkrankungen auf die Motorik ab. Medizinstudierende und Neurowissenschaftler profitieren von diesen Karteikarten, um komplexe Zusammenhänge der motorischen Steuerung zu verstehen und klinische Symptome besser einzuordnen.
Flashcards
51
Students
8
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
30.06.2015 / 31.03.2023

Flashcards

Aus welchen Anteilen besteht das Spino-Zerebellum?

Vermis (leitet Infos an Ncl. fastigii) und Zona intermedia (leiten Infos an Ncl. interpositus)

Welchen Input, Output und welche Funktion hat das Pontozerebellum?

Input: sensorischer und motorischer Kortex

Output: Ncl. dentatus, M1 und prämotorischer Kortex

Funktion: Programmierung der Bewegungen

Wo werden die Efferenzen aus dem Zerebellum mit den Informationen aus den Basalganglien zusammengebracht?

im Thalamus

Zu welchen Symptomen kommt es beim Ausfall der unterschiedlichen Anteile des Kleinhirns?

Vestibulozerebellum: Stand und Gangataxie

Spinozerebellum: Stand und Gangataxie

Pontozerebellum: Dekomposition der Bewegungen. Adiadochokinese, Dysmetrie, Intentionstremor

Was sind die drei Schichten der Kleinhirnrinde?

– Stratum moleculare: Stern‐ und Korbzellen
– Stratum ganglionare: Purkinjezellen
– Stratum granulosum: Körner‐ und Golgizellen

Was sind die zwei afferenten Eingänge der Kleinhirnrinde?

Moosfasern: aus Pons, RM erregen Körner‐ und Golgizellen erregen KH Kerne
– Kletterfasern: aus unterer Olive erregen Purkinjezellen

Was sind die 5 Neuronentypen in der Kleinhirnrinde und was bewirken sie jeweils?

– Purkinjezellen (hemmend)
– Körnerzellen (erregend)
– Golgizellen (hemmend)
– Korbzellen (hemmend)
– Sternzellen (hemmend)

Wie viele efferente Ausgänge gibt es und wie sehen diese aus?

Es gibt nur einen und zwar die hemmenden Purkinjezellen

Wie sieht das Erregungsmuster im Kleinhirn aus?

 1. Erregung über Moosfasern und Parallelfasern
2. direkt danach Hemmung über Korbund Sternzellen
-> oszillatorische Aktivität der Purkinjezellen1. Erregung 

Wie sind die Kleinhirnhämisphären gegliedert?

somatotop --> wichtig für die Klinik

Wie funktioniert das motorische Lernen?

Kleinhirn ist involviert in prozeduralem Gedächtnix, anfang wird eine Bewegung bewusst ausgeführt, dann wird sie irgendwann vom Kleinhirn übernommen z.B. bestimmte Schrittabfolgen

Study