F-Ziffern & paar Diagnosekriterien
Whatever the titel SAGT
Whatever the titel SAGT
-
- 1 / 94
-
Flashcards
F41.-
Andere Angststörungen
- Manifestation der Angst stellt Hauptsymptom dar, ohne auf bestimmte Umgebungssituation bezogen zu sein
F41.1
Generalisierte Angststörung
F41.2
Angst und depressive Störung, gemischt
F42.-
Zwangsstörung
- wiederkehrende Zwangsgedanken und -handlungen
- Gedanken sind fast immer quälend, Patient versucht erfolglos Widerstand zu leisten
- Gedanken werden als zur eigenen Person gehörig erlebt
- Handlugen oder Rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden
- Werden weder als angenehm erfunden, noch dienen sie Erfüllung nützlicher Aufgaben
- Patient erlebt sie oft als Vorbeugung gegen objektiv unwahrscheinliches Ereignis, das ihm Schaden bringen oder bei dem er selbst Unheil anrichten könne
- Angst ist meist ständig vorhanden
- Werden Zwangshandlungen unterdrückt, vertsärkt sich die ANgst deutlich
F42.0
Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang
- Beziehung zwischen Grübelzwang und Depression ist besonders eng
- Zwangsstörung nur dann zu diagnostizieren, wenn Grübelzwang nicht während depressiver EPisode auftritt und anhält
F42.1
Vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)
- die meisten beziehen sich auf Reinlichkeiten, wiederholte Kontrollen oder übertrieben Ordnung und Sauberkeit
- Verhalten liegt Furcht vor einer Gefahr zugrunde
- Ritual als wirkungsloser oder symbolischer Versuch, diese Gefahr abzuwenden
F43.-
Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
- Angabe von oder zwei ursächlichen Faktoren: ein außergewöhnlich belastendes Lebensereignis, das eine akute Belastungsreaktion hervorruft, oder eine besondere Veränderung im Leben, die zu einer anhaltend unangenehmen Situation geführt hat
- Die hier aufgeführten Störungen sind immer direkte Folge der akuten schweren Belastung oder des kontinuierlichen Traumas
- erfolgreiche Bewältigungsstrategien werden von Störung behindert und führen aus diesem Grund zu Problemen der sozialen Funktionsfähigkeit
F43.1
PTBS
- Ereignis mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophemmäßigem Ausmaß
- Typische Merkmale:
- wiederholte Erleben des traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen
- Träumen oder Albträumen
- andauerndes Gefühl von Betäubtsein oder emotionaler Stumpfheit
- Meist Zustand von vegetativer Überreregtheit mit Vigilianzsteigerung, einer übermäßigen Schreckhaftigkeit und Schlafstörung
- Beginn der PTBS fogt dem Trauma mit einer Latenz von Wochen bis Monaten
F3
Affektive Störungen
- Stimmungswechsel (entweder zur Depression oder zur gehobenen Stimmung)
- Stimmungswechsel wird von Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet
F32.-
Depressive Episode
- gerückte Stimmung, Verminderung von Antrieb und Aktivität
- Fähigkeit zu Freude, Interesse und Konzentration sind vermindert
- Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten
- Schlaf meist gestört, Appetit vermindert
- Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen fast immer beeinträchtigt
- Kann von smoatischen Symptomen begleitet werden
- Abhängig von Anzahl und Schwere Symptome als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen
F32.0
Leichte depressive Episode
- mindestens zwei oder drei Symptome vorhanden
- Betroffener ist im Allgemeine davon beeinträchtigt, aber oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen
F32.1
mittelgradige depressive Episode
- vier oder mehr Symptome vorhanden
- Patient hat große Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen
F32.2
Schwere depressive Episode ohne psychotische Sypmtome
- typischerweise bestehen Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld
- Suizidgedanken und -handlungen sind häufig
- meist liegen einzelne somatische Symptome vor
F33.-
Rezidivierende depressive Störung
- wiederholte depressive Episoden (F32.-)