F-Ziffern & paar Diagnosekriterien

Whatever the titel SAGT

Whatever the titel SAGT


L. M.
Diese Lernkarten decken psychische Störungen wie Angst-, Zwangs- und Essstörungen sowie affektive Erkrankungen ab und richtet sich an Studierende der Psychologie. Im Fokus stehen Diagnosekriterien nach ICD-10, etwa Symptome, Schweregrade oder spezifische Merkmale wie Zwangsgedanken oder depressive Episoden. Sie eignen sich besonders für die Prüfungsvorbereitung, da sie präzise Definitionen und Klassifikationen vermitteln.
Flashcards
94
Students
3
Language
German
Category
Psychology
Level
University
Created / Updated
04.08.2026 / 29.08.2026

Lernkarten

f98.02

 

enuresis nocturna et diruna

 

F98.1

 

NICHTORGANISCHE ENKOPRESIS

  • Wiederholtes willkürliches oder unwillkürliches Absetzen von Faeces an Stellen, die nicht dafür vorgesehen sind
  • Kann monosymptomatisch auftreten oder als Teil einer umfassenderen Störung, besonders einer emotionalen Störung (F93.-) oder einer SSV (F91.-)
 

F7

Intelligenzminderung

F70

Leichte Intelligenzminderung (IQ 50-69)

MAS: 5, 0

 

 

keine Probleme

 

 

MAS: 5, 1

 

 

abnorme intrafamiliäre Beziehungen

  • Mangel an Wärme in Eltern-Kind-Beziehung
  • DIsharmonie in Familie zwischen Erwachsenen
  • Feindliche Ablehnung oder Sündenbockzuweisung gegenüber dem Kind
  • Körperliche Kindesmisshandlung
  • Sexueller Missbrauch (innerhalb der Familie)
 

MAS: 5,2

 

Psychische Störung, abwechendes Verhalten oder Behinderung in der Familie

  • Psychische Störung/ abweichendes Verhalten eines Elteernteils
  • Behinderung eines Elternteils
  • Behinderung der Geschwister
 

MAS: 5,3

 

inadäquate oder verzerrte intrafamiliäre Kommunikation

 

MAS: 5, 4

 

Abnorme Erziehungsbedingungen

  • Elterliche Überfürsorge
  • Unzureichende elterliche Aufsicht und Steuerung
  • Erziehung, die eine unzureichende Erfahrung vermittelt
  • Unangemessene Anfprderungen und Nötigungen durch die ELtern
 

MAS: 5, 5

 

abnorme unmittelbare Umgebung

  • Erziehung in einer Institution
  • Abweichende Elternsituation
  • Isolierte Familie
  • Lebensbedingungen mit möglicher psychosozialer Gefährdung
 

MAS: 5,6

 

Akute, belastende Lebensereignisse

  • Verlust einer liebevollen Beziehung
  • Bedrohliche Umstände infolge von Fremdunterbringung
  • Negativ veränderte familiäre Beziehungen durch neue Familienmitglieder
  • Ereignisse, die zur Herbsetzung der Selbstachtung führen
  • Sexueller Missbrauch (auch außerhalb Familie)
  • unmittelbare, beängstigende Erlebnisse
 

MAS: 5,7

 

Gesellschaftliche Belastungsfaktoren

  • Verfolgung oder Diskriminierung
  • Migration oder soziale Verpflanzung
 

MAS: 5,8

 

chronische zwischenmenschliche Belastungen im Zusammenhang mit Schule und Arbeit

  • Streitbeziehungen mit Schülern/Mitarbeitern
  • Sündenbockzuweisung durch Lehrer/Ausbilder
  • Allgemeine Unruhe in Schule bzw. Arbeitssituation
 

MAS: 5,9

 

Belastende Lebensereignisse/Situationen infolge von Verhaltensstörungen/Behinderungen des Kindes

  • Institutionelle Erziehung
  • Bedrohliche Umstände infolge von Fremdunterbringung
  • Abhängige Ereignisse, die zur Herabsetzung Selbstachtung führen
 

MAS: 6,1

 

  • Herausragende/gute soziale Funktionen in allen sozialen Bereichen
  • Gute zwischenmenschliche Beziehung mit Familie, Gleichaltrigen und Erwachsenen außerhalb der Familie
  • kann sich mit allen üblichen sozialen Situationen effektiv auseinandersetzen und verfügt über gutes Spektrum an Freizeitaktivitäten und Interessen
 

MAS: 6,2

 

  • Insgesamt mäßige soziale Funktionen, aber mit vorübergehenden oder geringen Schwierigkeiten in nur ein oder zwei Bereichen
 

MAS: 6,3

 

  • Leichte soziale Beeinträchtigung
  • Adäquates Funktionsniveau in den meisten Bereichen aber leichte Schwierigkeiten in mindestens ein oder zwei Bereichen 
    • z.B. Schwierigkeiten mit Freundschaften, gehemmte soziale Aktivitäten, Schwierigkeiten innerhalb oder außerhalb der Familie
 

MAS: 6,4

 

  • Mäßige Beeinträchtigung in mindestens ein oder zwei Bereichen
 

MAS: 6,5

 

  • Ernsthafte soziale Beeinträchtigung in mindestens ein oder zwei Bereichen
    • z.B. erheblicher Mangel an Freunden, Unfähigkeit mit neuen sozialen Situationen zurechtzukommen oder Schulbesuch nicht mehr möglich
 

MAS: 6,6

 

  • ernsthafte und durchgängige soziale Beeinträchtigung in den meisten Bereichen
 

MAS: 6,7

 

  • Funktionsunfähig in den meisten Bereichen
  • benötigt ständige AUfsicht odeer Betreuung zur basalen Alltagsbewältigung
  • nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen
 

MAS: 6,8

 

  • schwere und durchgängige soziale Beeinträchtigung
  • manchmal unfähig für minimale Körperhygiene zu sorgen oder braucht zeitweise strenge Beaufsichtigung um Gefahrensituationen für sich selbst oder andere zu verhüten oder schwere Beeinträchtigung in allen Bereichen der Kommunikation
 

MAS: 6,9

 

  • tiefe und durchgängige soziale Beeinträchtigung
  • Ständige Unfähigkeit für die eigene Körperhygiene zu sorgen odeer ständige Gefahr, sich selbst und andere zu verletzen oder völliges Fehlen von Kommunikation
 

F5

 

Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren

 

F50.-

 

Essstörungen

 

F50.0

 

Anorexia Nervos

  • absichtlich herbeigeführter oder aufrechterhaltender Gewichtsverlust
  • Angst vor dickem Körper und schlaffer Körperform als tiefverwurzelte überwertige Idee
  • Betroffene legen sehr niedrige Gewichtsschwelle für sich selbst fest
  • Unterernährung, die zu körperlichen/endokrinen Veränderungen und Funktionsstörunge führt
  • Symptome: eingeschränkte Nahrungswahl, übertrieben körperliche Aktivitäten, selbstinduziertes Erbrechen und Abführen durch Appetitzügler und Diuretika
 

F50.00

 

 

Anorexia Nervosa, restriktiver Typus

Ohne Maßnahmen zur Gewichtsreduktion

 

 

F50.01

 

Anorexia Nervos, aktiver/bulimischer Typ 

mit Maßnahmen zur Gewichtsreduktion

 

F50.1

 

Atypische Anorexia Nervosa

  • erfüllt einige Kriterien aber nicht das gesamte Bild
  • z.B. Fehlen von Angst vor Dicksein oder Amenorrhoe, aber trotzdem erheblicher Gewichtsverlust und gewichtsreduzierendes Verhalten
 

F50.2

 

Bulimia Nervosa

  • wiederholte Anfälle Heißhunger
  • Übertriebene Beschäftigung mit Kontrolle Körpergewicht
  • Essanfälle und Erbrechen oder Gebrauch Abführmittel
    • wiederholtes Erbrechen --> Elektrolytstörungen
  • In Anamnese häufig frühere Episode Anorexie
 

F50.3

 

Atypische Bulimia Nevosa

  • erfüllen einige Kriterien aber nicht gesamtes Bild
  • z.B. wiederholte Essanfälle und Gebrauch Abführmittel aber ohne signifikante Gewichtsänderung, oder übertrieben Sorge um Körperform/Gewicht fehlt
 

Kontingente KZT Kiju

 

Alle Verfahren: 12 --> 24

 

LZT Kinder

 

 

  • AP: 70 --> 150
  • TP: 70 --> 150
  • VT: 60 --> 80
  • ST: 36 --> 48

 

 

LZT Jugendliche

 

AP: 90 - 180

TP: 90 - 180

VT: 60 -80

ST: 36 - 48,

 

Bezugspersonenstunden

 

Verhältnis 1:4

Das heißt bei LZT Kiju mit 48 Stunden (48:4) wären es 12 Bezugspersonenstunden

Bis wann Kind, ab wann Jugendlich?

 

Personen, die noch nicht 14 Jahre alt sind --> Kinder

Personen ab 14 bis (noch nicht) 21 --> Jugendliche

 

F4

 

 

Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

 

 

F40.-

 

Phobische Störungen

  • Angst ist ausschließlich oder überwiegend durch eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situationen hervorgerufen wird
  • In Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden oder mit Furcht ertragen
  • Phobische Störung tritt häufig gleichzeitig mit Depression auf
 

F40.0

 

Agoraphobie

  • Gruppe von Phobien mit Befürchtungen, das Haus zu verlassen, Geschäfte zu betreten, in Menschenmengen und auf öffentlichen Plätzen zu sein, alleine mit Bahn, Bus oder Flugzeug zu reisen
  • Vermeidung der phobischen Situation steht oft im Vordergrund, einige Agorpahobiker erleben nur wenig Angst, da sie die phobischen Situationen meiden können
  • Kann man noch unterteilen in mit/ohne Panikstörung
 

F40.2

 

Spezifische Phobien

  • Phobien, die auf eng umschriebene Situatioenn wie Tiere, Höhen, Donner, Dunkelheit, Fliegen, geschlossene Räume, Zahnarztbesuch odder so beschränkt sind
  • Obwohl auslösende Situation stark begrenzt, kann sie Panikzustände wie bei Agoraphobie oder sozialer Phobie hervorrufen
 

Étudier