F-Ziffern & paar Diagnosekriterien

Whatever the titel SAGT

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L. M.
Diese Lernkarten decken psychische Störungen wie Angst-, Zwangs- und Essstörungen sowie affektive Erkrankungen ab und richtet sich an Studierende der Psychologie. Im Fokus stehen Diagnosekriterien nach ICD-10, etwa Symptome, Schweregrade oder spezifische Merkmale wie Zwangsgedanken oder depressive Episoden. Sie eignen sich besonders für die Prüfungsvorbereitung, da sie präzise Definitionen und Klassifikationen vermitteln.
Karten
94
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
04.08.2026 / 29.08.2026

Lernkarten

F41.-

 

Andere Angststörungen

  • Manifestation der Angst stellt Hauptsymptom dar, ohne auf bestimmte Umgebungssituation bezogen zu sein
 

F41.1

 

Generalisierte Angststörung

 

F41.2

 

Angst und depressive Störung, gemischt

 

F42.-

 

Zwangsstörung

  • wiederkehrende Zwangsgedanken und -handlungen
  • Gedanken sind fast immer quälend, Patient versucht erfolglos Widerstand zu leisten
  • Gedanken werden als zur eigenen Person gehörig erlebt
  • Handlugen oder Rituale sind Stereotypien, die ständig wiederholt werden
  • Werden weder als angenehm erfunden, noch dienen sie Erfüllung nützlicher Aufgaben
  • Patient erlebt sie oft als Vorbeugung gegen objektiv unwahrscheinliches Ereignis, das ihm Schaden bringen oder bei dem er selbst Unheil anrichten könne
  • Angst ist meist ständig vorhanden
  • Werden Zwangshandlungen unterdrückt, vertsärkt sich die ANgst deutlich
 

F42.0 

 

Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang

  • Beziehung zwischen Grübelzwang und Depression ist besonders eng
  • Zwangsstörung nur dann zu diagnostizieren, wenn Grübelzwang nicht während depressiver EPisode auftritt und anhält
 

F42.1

 

Vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)

  • die meisten beziehen sich auf Reinlichkeiten, wiederholte Kontrollen oder übertrieben Ordnung und Sauberkeit
  • Verhalten liegt Furcht vor einer Gefahr zugrunde
  • Ritual als wirkungsloser oder symbolischer Versuch, diese Gefahr abzuwenden
 

F43.-

 

Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen

- Angabe von oder zwei ursächlichen Faktoren: ein außergewöhnlich belastendes Lebensereignis, das eine akute Belastungsreaktion hervorruft, oder eine besondere Veränderung im Leben, die zu einer anhaltend unangenehmen Situation geführt hat

- Die hier aufgeführten Störungen sind immer direkte Folge der akuten schweren Belastung oder des kontinuierlichen Traumas

- erfolgreiche Bewältigungsstrategien werden von Störung behindert und führen aus diesem Grund zu Problemen der sozialen Funktionsfähigkeit

 

F43.1

 

PTBS

  • Ereignis mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophemmäßigem Ausmaß
  • Typische Merkmale:
    • wiederholte Erleben des traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen 
    • Träumen oder Albträumen
    • andauerndes Gefühl von Betäubtsein oder emotionaler Stumpfheit
  • Meist Zustand von vegetativer Überreregtheit mit Vigilianzsteigerung, einer übermäßigen Schreckhaftigkeit und Schlafstörung
  • Beginn der PTBS fogt dem Trauma mit einer Latenz von Wochen bis Monaten
 

F3

 

Affektive Störungen

  • Stimmungswechsel (entweder zur Depression oder zur gehobenen Stimmung)
  • Stimmungswechsel wird von Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet
 

F32.-

 

Depressive Episode

  • gerückte Stimmung, Verminderung von Antrieb und Aktivität
  • Fähigkeit zu Freude, Interesse und Konzentration sind vermindert
  • Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten
  • Schlaf meist gestört, Appetit vermindert
  • Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen fast immer beeinträchtigt
  • Kann von smoatischen Symptomen begleitet werden
  • Abhängig von Anzahl und Schwere Symptome als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen
 

F32.0

 

Leichte depressive Episode

  • mindestens zwei oder drei Symptome vorhanden
  • Betroffener ist im Allgemeine davon beeinträchtigt, aber oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen
 

F32.1

 

mittelgradige depressive Episode

  • vier oder mehr Symptome vorhanden
  • Patient hat große Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen
 

F32.2

 

Schwere depressive Episode ohne psychotische Sypmtome

  • typischerweise bestehen Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld
  • Suizidgedanken und -handlungen sind häufig
  • meist liegen einzelne somatische Symptome vor
 

F33.-

 

Rezidivierende depressive Störung

  • wiederholte depressive Episoden (F32.-)
 

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