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L. M.
Diese Lernkarten behandeln psychologische Grundlagen und Therapieverfahren auf universitärem Niveau, mit Fokus auf Verhalten, Bindung und affektive Dynamiken zwischen Kindern, Eltern und Bezugspersonen. Thematisiert werden kognitive Umstrukturierung, systemische Ansätze wie zirkuläres Fragen oder Rituale sowie verhaltenstherapeutische Methoden wie Expositionsverfahren oder operante Techniken. Studierende der Psychologie profitieren von den vertieften Einblicken in Diagnostik, Salutogenese und therapeutische Techniken, um Entwicklungsprozesse und Interaktionsmuster zu verstehen und gezielt zu beeinflussen.
Flashcards
106
Students
1
Language
German
Category
Psychology
Level
University
Created / Updated
15.07.2026 / 21.07.2026

Flashcards

Kritik an Piagets Ansatz 

  • Sehr große Variabilität zwischen Kindern
  • Kognitive Kompetenzen werden früher erreicht als von Piaget behauptet
  • Experimente teilweise zu Sprachlastig und nicht altersangemessen

Moralentwicklung aus Sicht Piagets

  • Er untersuchte anhand der Beobachtung des Murmelspiels das kindliche Verständnis von Gerechtigkeit und Regeln
  • Zwei zentrale Stufen des moralischen Handelns: das heteronome und das autonome Stadium 

Moralentwicklung Piaget: Murmelspiel

  • Stadium 1: Individuelle Riten (motorische Schemata)
  • Stadium 2: Regeln sind heilig und unantastbar (Heteronomie, Über-Ich Entwicklung)
  • Stadium 3: Autonomes Regelverständnis (eigene Moralvorstellungen entwickeln und hinterfragen)

Stadium der heteronomen Moral 

  • Gehorsam ggü Autoritäten
  • Starres Festhalten an übernommenen Regeln und Normen
  • Vorstellung der Nicht-Veränderbarkeit von Regeln und Normen
  • Glaube an die Zwangsläufigkeit von Strafe 
  • Akzeptanz, wenn Autoritäten ungerecht belohnen/bestrafen
  • Kinder überwinden dieses Stadium mit 7-8Lj

Übergang von heteronomen zum autonomen Stadium 

  • Veränderung des sozialen Umfelds und kognitive Reifung 
  • 7-12lj

Stadium der autonomen Moral 

  • Erreichen Kinder nach einer Phase des Übergangs im Alter von 11-12lj
  • Verschiedene Standpunkte werden anerkannt und berücksichtigt 
  • Regeln und Normen sind durch neue Vereinbarungen veränderbar 
  • Strafe ist nicht zwingend 
  • Moralisch schlecht ist die Verletzung von Vertrauen 
  • Es wird auf Verteilungsgerechtigkeit insistiert

Kritik an Piagets Moralentwicklung

  • ZH zwischen Moral und allgemeiner kognitiver Entwicklung hat sich empirisch nicht bestätigt 
  • Absichtlichkeit wird bereits mit 5j erkannt (nicht erst ab 11)
  • Piaget überschätze den Einfluss der Peers und unterschätzte den Einfluss der Eltern
    • Nicht nur Quantität, sondern Qualität von Interaktionen mit anderen (nicht nur gleichaltrige auch Erwachsene) beeinflusst Moralentwicklung
  • Überwindung der Autoritätsgläubigkeit (Einsicht in die Unzulänglichkeit der Eltern) hat weniger starke Auswirkungen als elterlicher Erziehungsstil

Stufen der Moral nach Kohlberg

1: Präkonventionell

  • Orientierung an Strafe und Gehorsam
    • Lass dich nicht erwischen!
  • Instrumentell-relativistisch
    • Wie du mir so ich dir
  • --> Kind orientiert sich individuellen, egoistischen Belangen, hat aber Verständnis für kulturelle Regeln 
2: konventionell
  • Orientierung an zwischenmenschlicher Übereinstimmung 
    • Das kann man den anderen nicht antun
  • Orientierung an geltenden Gesetzen
    • Recht und Ordnung gehen über alles!
  • --> moralisch wertvoll ist die Aufrechterhaltung zwischenmenschlicher Beziehungen und Ordnungen 
3: Postkonventionell
  • Legalistische Ordnung
    • Der größte Nutzen für alle ist anzustreben
  • Orientierung an universellen ethischen Prinzipien
    • Dem Imperativ des Gewissend ist zu folgen
  • --> moralischen Prinzipien verpflichtet

Risikofaktoren 

  • Niedriger SÖS
  • Chronische Erkrankungen der Eltern
  • Konfliktbelastete Familien
  • Psychische Erkrankung der Eltern
  • --> mit größerer Anzahl Risiken gehen erhöhte Raten psychischer Auffälligkeiten einher
  • --> unabhängig von Art der Risikofaktoren wirken Risiken insbesondere kumulativ 

Schutzfaktoren 

  • Personale, familiäre und soziale Ressourcen
  • Selbstwirksamkeitsüberzeugungen
  • Positives Familienklima
  • Soziale Unterstützung
  • Bekannteste Studie zu Risiko- und Resilienzfaktorrn ist Kauai-Studie

Adoleszenz - Einführung

  • Puberaler Wachstumsschub und Geschlechtsreife
    • Bei Mädchen durchschnittlich 2j früher
  • Psychische Reaktionen auf körperliche Veränderungen 
    • Ausgelöst durch soziale Rückmeldungen, Selbstreflexion, verstärkte Selbstaufmerksamkeit

Adoleszenz nach Freud 

  • Jugendalter vor allem Wiederaufflammen früher Konflikte (rekapitulieren der frühen Kindheit), insbesondere der ödipalen Thematik
  • Erreichen der endgültigen Sexualorganisation als entscheidendes Charakteristikum
  • Verzicht auf inzestuöse Objektbeziehungen
  • Erwachsenenalter ist erreicht, wenn Individuum nicht inzestuöses Liebesobjekt gefunden hat

Adoleszenz nach Anna Freud

  • Beschreibt Adoleszenz als eigene Konfliktphase: Es-Impulse werden stärker, Ich muss versuchen sie zu kontrollieren
    • Je stärker die pubertären Triebe, desto intensiver der Konflikt 
    • Kann das Ich die Impulse regulieren? 
    • Wirksamkeit der Abwehrmechanismen?
  • Trauerarbeit, die an realen Objektverlust erinnert
    • Jugendliche müssen Abschied nehmen von Kindheit, Bild der Eltern als allmächtige Figuren etc
    • Trauerarbeit als normaler, zentraler Prozess
  • Konzept der Entwicklungslinien
    • Langfristige Reifungswege des Ichs

5-Phasen-Modell nach Blos 

Achtung: vieles heute überholt!!

Präadoleszenz (10-12lj)

  • Zunahme Triebdruck
  • Abwehrmechanismen werden verstärkt zur Regulierung eingesetzt
  • Hauptaufgabe: Ablösungsprozess von Mutter
Frühadoleszenz (13-14j)
  • Beginn Trennungsprozess von frühen Objektbindungen
  • Identifizierung mit gleichgeschlechtlichem Elternteil
Mittlere Adoleszenz (wichtig, 15-17j)
  • Zunahme an Narzissmus (wichtig um sich abzulösen), Hinwendung zum heterosexuellen Objekt, Split parental imago (gespaltenes inneres Bild der Eltern - in gute und schlechte Anteile)
  • Narzisstische Gratifikation (Befriedigung, die das eigene Selbstwertgefühl stärkt), die für Ablösung von Eltern notwendig ist
Spätadoleszenz (18-20j)
  • Irreversible sexuelle Einstellung
  • Konstante Objekbesetzung
  • Krisensituationen, wenn Integrationsfähigkeit des Ichs versagt
Postadoledenz/emering adulthood (21-25j)
  • Konsolidierung (soziale Rollen, Berufswahl, Geschlechtsidentität), Experimentieren
  • Aussöhnung mit Eltern 
  • Aber: emotionale Entwicklung noch nicht abgeschlossen --> postadoleszenzed Experimentieren
  • Ziel: stabile Bindung, dauerhafte Milieuwahl
  • Aussöhnung mit elterlichen Ich-Interessen und -Haltungen 
  • Auch in dieser Phase: manifestieren psychischer Erkrankungen, hohe Sterblichkeitsrate, überfordernde Integrationserfahrungen
    • Dekompensation

Adoleszenz: Entwicklungsaufgaben

  • Peer
    • Freundeskreis aufbauen, tiefe Beziehungen zu beiden geschlechtern 
  • Körper
    • Verändern Körper und Aussehen akzeptieren
  • Rolle
    • Sich mit Verhalten auseinandersetzen, das in Gesellschaft zu Rolle Mann/Frau gehört
  • Beziehung
    • Enge Beziehung zu Freund/Freundin aufnehmen
  • Ablösung
    • Sich von eltern ablösen
  • Beruf
    • Überlegen, was man werden will und dafür können muss
  • Partnerschaft/familie
    • Vorstellungen entwickeln, wie man das gestalten möchte
  • Selbst
    • sich selbst kennen lernen und wissen, wie andere einen sehen
  • Werte
    • Eigene Weltanschauung entwickeln
  • Zukunft
    • Zukunftsperspektive entwickeln 

Turning Points 

  • Ausstieg aus der Krankenkarriere bei Übergang in Adoleszenz oder Erwachsenenalter
    • Adoleszenz als Chance, aus Krankheit herauszukommen
    • --> positive Lebensereignisse wie z.B. erfolgreicher Abschluss Berufsausbildung, stabile Freundschaften, Vertrauen zu einer erwachsenen Person 

Entwicklungsaufgaben von 12-18j & mögliche Störung 

  • Akzeptieren eigene körperliche Erscheinung
    • Essstörungen
  • Kontaktaufnahme/Beziehung zu Gleichaltrigen
    • Schizoides Verhalten
  • Selbstwertgefühl,sozialer Vergleich
    • Depression
  • Zeit- und Zukunftsperspektive
    • Suizid(Versuch)
  • Wertesystem/ ethisches Bewusstsein
    • Delinquentes Verhalten 

MAS Achsen

  • Achse 1: klinisch-psychiatrisches Syndrom
  • Achse 2: umschriebene Entwicklungsstörungen 
  • Achse 3: Intelligenzniveau
    • 85-115 Norm
    • Unter 70 Intelligenzminderung
    • Über 130 Hochbegabung (kann hier aber nicht kodiert werden)
  • Achse 4: körperliche Symptomatik
    • Hier würde man auch Suizidversuch kodieren 
  • Achse 5: assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände 
  • Achse 6: Globalbeurteilung psychosoziales Funktionsniveau
    • 0-9
    • 0 = herausragende Funktionen 
    • 8 = Tiefe und durchgängige Beeinträchtigung 
    • 9 = nicht zutreffend/ nicht einschätzbar 

Zero to Three DC:0-5 Achsen 

  • 1: primäre Klassifikation
    • PTBS, Regulationsstörung etc.
  • 2: Klassifikation der Eltern-Kind-Beziehung
    • Überinvolviert, ängstlich-vermeidend etc
  • 3: Körperliche und neurologische Gesundheitsstörungen
  • 4: Psychosoziale Belastungsfaktoren
  • 5: Funktionell-emotionales Entwicklungsniveau

Vorgehen Zero to Three

  • Exploration Bezugssystem
    • Auslöser, Verlauf, subjektive Erklärungsmodelle, SÖS...
  • Elterliche Tagebuchaufzeichnungen oder Protokolle 
  • Vielfach videogestützte Beobachtung
    • In strukturierten Kontexten wie Wickeln, Baden und unstrukturierten wie freiem Spiel
    • Fokus auf selbstregulatorischen Fähigkeiten, elterlicher Feinfühligkeit und möglichen Problemen in Eltern-Kind-Interaktion

Grundlage der OPD-KJ Diagnostik 

  • Altersstufe 1 (3-5j)
    • Beobachtung von (Eltern-Kind-)Interaktionen, Verhalten (im Spiel) und ggf. induzierte spielerische Narrationen
  • Altersstufe 2 (6-12j)
    • Übergänge von der Mitteilung im Spiel zum Gespräch 
    • Induzierte Narrationen, Verhaltensbeobachtung
  • Altersstufe 3 (ab 13. Lj)
    • Verbale Mitteilung
    • Verhaltensbeobachtung
    • Ggf. spiel 

OPD-Kj: Achsen im Überblick 

  • Beziehung
  • Konflikt
  • Struktur
  • Behandlungsvoraussetzungen

OPD-KJ: Achse Beziehung

  • Bedeutsamer ZH zwischen intrapsychischen Repräsentanzen und interpersonellen Beziehungen 
  • Frühe und bedeutende Interaktionsrepräsentanzen werden durch Abstraktions- und Verdichtungsvorgänge, durch anhaltende Reorganisation und aufgrund Mitregulation durch Realobjekte beständig verändert 
  • Tendenz zu Reaktivierung intrapsychischer Beziehungsrepräsentanzen in der äußeren Welt bewirkt das Phänomen der Übertragung 
    • Übertragung in jeder Situation (insbesondere längeren Beziehungen) als spezifische Tönung und/oder besondere Bedeutungszusprechung der realen Beziehungsabläufe
    • In Interaktion mit TH umfasst Übertragung des Beziehungsangebots des Kindes, welches in bisherigen Beziehungserfahrungen zu wichtigen Bezugspersonen begründet ist

OPD-KJ: Achse Konflikt 

  • Konflikte = widersprüchliche Erlebens- und Handlungstendenzen, deren balancierende Integration nicht gelingt 
  • Sind zu unterscheiden von äußeren bzw. Aktualkonflikten
    • Diese können als schwere Lebenserfahrungen dokumentiert werden
  • 7 verschiedene Konfliktthemen & Lebensbelastung werden von 0 (nicht vorhanden) bis 3 (vorhanden und bedeutsam geratet)
  • Zusätzlich wird 1 wichtigster und ggf. weiterer wichtiger Konflikt ermittelt
  • Abschließend wird Modus Konfliktverarbeitung bestimmt
    • Aktiv/passiv 
  • Zur Einstufung werden operationalisierte Kategorien benutzt, die nach drei Altersstufen differenziert werden

OPD-KJ: 7 Konflikte 

  • Nähe vs Distanz 
  • Unterwerfung vs Kontrolle
  • Selbstversorgen vs versorgt werden
  • Selbstwertkonflikt
  • Schuldkonflikt
  • Ödipaler Konflikt
  • Identitätskonflikt

OPD-KJ: Achse Struktur

  • Psychische Struktur = individuell typische Disposition des Erlebens und Verhaltens in Interaktion mit Umwelt 
  • Vier Dimensionen:
    • Steuerung
    • Identität
    • Interpersonalität
    • Bindung
  • Bezieht sich auf letzte 6 Monate
  • Leistung Patient werden nach Flexibilität, Intensität, Kontinuität und benötigter Unterstützung beurteilt
    • Die vier Dimensionen enthalten jeweils Unterkategorien
  • Integrationsniveau der Struktur kann mit 1 (gute Integration) bis 4 (Desintegration)/9 (nicht beurteilbar) geratet werden
  • Es kann ein Wert pro Dimension, aber auch Gesamtwert Struktur errechnet werden 

OPD-KJ: Achse Behandlungsvoraussetzungen

  • Orientiert sich an Indikationsstellung zur PT und ihrer zur Planung bedeutsamen Aspekte
  • Einschätzung soll dabei euch für Überlegungen zum multimedialen Vorgehen bzw. Kontraindikationen oder weiterführenden differentialdiagnostischen Überlegungen Anlass geben 
  • Items in drei Kategorien:
    • Subjektive Dimensionen, Ressourcen, spezifische Therapievoraussetzungen
  • Überlappungen mit MAS wurden vermieden

Begriff: Symptom

  • Im Gegensatz zu ICD steht ein Symptom in Psychodynamik immer für irgendwas 
  • Man sollte immer sagen, warum jemand z.B. SVV macht oder suizidales Verhalten zeigt (z.B. Widerverinigung mit toter Person)
  •  

Begriff: Konflikt

  • Unvereinbarkeit, widersprüchliche Bedürfnisse
  • Überdauernd
  • Meist innen vs außen 

Begriff: Struktur/Grundstruktur

  • Veranlagung dazu, wie wir agieren 
  • Psychische Funktion zur Regulierung der Beziehung meiner inneren und äußeren Repräsentanzen
 

Begriff: Abwehrmechanismen

  • Strukturen, welche vom unbewussten aufgebaut werden, um Ich zu schützen (insbesondere vor Angst)
  • Nicht unbedingt pathologisch

Begriff: Übertragung, Gegenübertragung 

  • Übertragen früherer Beziehungsmuster auf aktuelle
  • Wichtigstes diagnostisches Instrument bei TP
  • Das machen wir "normal" die ganze Zeit 

Begriff: Arbeitsbündnis

  • Patient hat als Grundregel, frei zu assoziieren
  • Bei KiJu doppeltes Arbeitsbündnis mit Bezugsperson und Kind 
  • Allparteilichkeit = mit niemandem verbünden 

Begriff: Konzept der veränderten Beziehungserfahrung

  • Positive Beziehugserfahrung ermöglicht Nachreifung der Objektrepräsentanzen

Begriff: Therapeutische Grundhaltung

  • Abstinenz
    • Analyse im Dienste des Patienten, nicht im Dienste der Befriedung des TH
  • Neutralität
    • Anonymität, Unparteilichkeit, Objektivität/Wertefreiheit
    • Technisches Neutralitätskonzept: TH verbindet sich mit keiner Distanz (Es, Ich, Über-Ich)
  • Gleichschwebende Aufmerksamkeit
    • Ungerichtetes Zuhören
    • Komplementär zur freien Assoziation

Welche Deutung zuerst?

Widerstandsdeutung vor Inhaltsdeutung

Therapeutenvariablen

Gegenübertragung

  • Komplementär
    • Man fühlt sich so, wie sich Bezugspersonen/ andere Personen mit Patient gefühlt haben, z.B. strafende Mutter
  • Konkordant
    • Man fühlt sich so, wie Patient sich fühlt/ in früheren Beziehunserfahrungen gefühlt hat

Szenisches verstehen

Therapeutische Ich-Spaltung

  • Wenn Patient Regression in Dienste des Ich macht (wenn Struktur nicht gut genug --> maligne Regression, Patient bleibt in regressiven Prozessen gefangen) muss TH regressives erleben auch bei sich zulassen, aber gleichzeitig beobachtenden Standpunkt behalten 

Patientenvariablen

  • Freie Assoziation
  • Übertragung
    • Wiederholung typischer Muster Kindheit
    • Übertragungsneurose bei Kindern umstritten 
      • Können Kinder überhaupt übertragen?
  • Träume
    • Ursprünglicher Triebwunsch wird bei Traumarbeit durch Verschiebung&Verdichtung in den manifesten Traum verwandelt & kann somit ins Bewusstsein rücken
    • Gute Traumanalyse ist, wenn Patient sie selber vornimmt 
  • Agieren
    • Auch hier Aktualisierung Vergangenheit im therapeutischen Prozess 
    • Agieren als Form der Abwehr von ängstigenden Gefühlen 
    • Je früher Trauma/störung, desto höher Korrelation nur Neigung zum (aus) agieren
    • Z.B. "alle anderen Kinder haben mehr Zeit bei dir", "Ich bringe mich jetzt um" --> dann weg laufen
  • Widerstand
    • Weigerung (bewusst/unbewusst) sich mit einzelnen psychischen Inhalten auseinanderzusetzen
    • Beziehungsregulierend und spiegelt Toleranzgrenze des Patienten wider

Klassisches Vorgehen TP

  • Klärung/Klarifizierung
  • Konfrontieren
  • Deuten
    • Nicht bei Patienten mit schwacher Struktur, da regressionsfördernd --> hier durch das Prinzip Antwort ersetzt --> authentische, affektive, konkrete Rückmeldung des TH auf das Patientenverhalten
  • Durcharbeiten
    • Wdh. Klärung, Konfrontation, Deutung
    • Aufgrund Wiederholung Verhaltensänderung durch Einsicht und Integration möglich 
    • Umsetzung in Alltagsrealität wird begleitet
    • Einsicht über emotionale Betroffenheit möglich: Deutung bewirkt Einsicht
    • Durcharbeiten zielt auf Veränderung ab

Techniken 

  • Korrigierende emotionale Erfahrung (Alexander)
  • Holding-Funktion (Winnicott)
  • Containing (Bion)
    • Nachholen der frühen Emotionsregulation 

Study