M2: Sarrar
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Flashcards
VT: Kontrollüberzeugung
- Nach Rotter
- Internal/external
- Ich habe Kontrolle, Ereignis ist Konsequenz von meinem eigenen Verhalten vs etwas wird den Zufall/jemand anderem zugeschrieben
VT: Selvstwirksamkeitserwartung
- Nach Bandura
- Glaube, aufgrund eigener Kompetenz- und Konsequenzerwartungen Ziele erreichen zu können
VT: Attributionstheorie
- Heider, Weiner, Heckhausen
- Internale/externale Attribution
- Günstiger Attributionsstil: bei negativen Ereignissen external, bei positiven Ereignissen internal attribuieren
Erlernte Hilflosigkeit
- Seligmann
- Experiment: Hunde mit Elektrogitter
Transaktionales Stressmodell
- Nach Lazarus
- Nicht Situationen erzeugen Stress, sondern kognitive Bewertung der Situation
- Verschiedene Phasen:
- Primäre Bewertung (positives/negatives Ereignis)
- Sekundäre Bewertung (Abwägen von Möglichkeiten zum Umgang mit der Situation)
- Coping (emotionsorientiertes und problemorientiertes coping)
- Neubewertung
Salutogenese
- Nach Antonovsky
- Gesundheits-Krankheits-kontinuum statt gesund/krank ja/nein
- Innere Einstellung, sich zum gesunden Pol bewegen zu wollen
- Kohärenzgefühl bestehend aus drei Komponenten:
- Bedeutsamkeit, Verstehbarkeit, Handhabbarkeit/Bewältigbarkeit
VT: Diagnostik/Ätiologie
- Problemanalyse (Reinecker)
- Dient Bestimmung begünstigende und aufrechterhaltende Faktoren
- Horizontale verhaltensanalyse (Kanfer)
- SORCK
- Vertikale Verhaltensanalyse (Caspar&Grawe)
- Plananalyse
Methoden VT: Operante Verfahren
- Jüngere Kinder bis Grundschulalter, 6j
- Aufbau Verhalten durch positive&negative Verstärkung
- Shaping (kleine Schritte verstärken)
- Chaining (Kette wird verstärkt, letztes Glied zuerst)
- Fading
- Prompting (TH gibt konkrete verhaltensanweisung/Hilfestellung)
- Token economies
- Abbau Verhalten mittels Bestrafung I und II
- Löschung - Checking
- Response Cost (Verstärker weg)
- Time-out (kritisch zu bewerten)
- Sättigung (z.B. unbegrenzter Zugang Süßigkeiten)
- Beschränkung (z.B. aggressives Verhalten --> physisch festhalten)
- Verstärkung inkompatibler verhaltensweisen
Methoden VT: Apparative verfahren
- Biofeedback
- Z.B. Klingelhose Enuresis
Methoden VT: Expositionsverfahren
- Graduiert/massiert, in sensu/in vivo
- In vivo graduiert = habituation
- In vivo massiert = flooding
- Systematische Desensibilisierung (Wolpe)
- Konfrontation mit Reaktionsverhinderung
Kognitive Methoden (ältere Kinder)
- Selbstkontrolle
- Rückfallprophylaxe: 1) Selbstbeobachtung, 2) Selbstbelohnung/bestrafung, 3) Stimuluskontrolle, 4) Contract Management
- Verdeckte Verfahren
- Verdeckte Sensibilisierung (z.B. Alkohol trinken gemeinsam mit Erbrechen vorstellen)
- Verdeckte Löschung (z.B. vorstellen bei Essen zu kleckern ohne Kritik von anderen)
- Verdeckte Verstärkung (z.B. Verstärker vorstellen)
- Problemlösetrainings
- Gedankenstopp
- Kontraindikation: Zwang! Hier erhöht es auftretenswhk Gedanken, wenn man unterdrückt
- Paradoxe Intervention & Symptomverschiebung
- "Ich bin Angsthase" --> sie sind vorsichtig
- Werden sie so oft rot wie nötig
- Habit Reversal Training
Kognitive Umstrukturierung: Kognitive Therapie (Beck)
- Kognitive Triade: negative Gedanken über sich selbst, Umwelt und Zukunft
- Denkfehler etc
Kognitive Umstrukturierung: Rational-emotive Therapie (Elliott)
- A - activated Event
- B - beliefs
- C - Konsequenzen
- Unsere Bewertung der Dinge bereitet uns Probleme, nicht die Dinge selbst
Kognitive Umstrukturierung: kognitive Verhaltensmodifikation (Meichenbaum)
- Selbstinstruktionstraining
- Stressimpfungstraining
Systemische Therapie
- Von Schlippe & Schweitzer
- Abstände Sitzungen lang (4-6 Wochen): Zeit für Veränderung
- Änderungen nicht in Bezug auf einzelnes Individuum, sondern Ziel: Veränderung der Interaktion, insbesondere Kommunikation innerhalb System
Zirkuläres Fragen
- Fragen über Interaktionen anderer Familienmitglieder werden meist reihum gestellt
- Dienen der Erfassung dyadischen (was denkst du, denkt dein Vater über deine schulischen Probleme?) und triadischen (was wirft dein Bruder deiner Mutter im streit vor?) Beziehungsmustern
- Fördert Mentalisierung
Systemik: Reflecting Team
- Angeleitetes Reflexionsgespräch durch mehrere TH
- Therapeutisches Team verfolgt Gespräche aus Beobachtungsraum
- Nach stiller Anfangsphase lautes mitdenken und Ideenaustausch
- Gewollte Störung der Zirkularität, um Vielfalt der Perspektiven zu ermöglichen
Systemik: Ich-Gebrauch
- Kommunikationstraining
- Senden von Ich-Botschaften statt man
Systemik: Rituale
- Gemeinsame Regeln werden festgelegt, ganze Familie nimmt teil
- Vermittelt Sicherheit, Zusammenhalt und Struktur
Kontingente: KZT (Erwachsene)
- VT: 12+12
- TP: 12+12
- AP: 12+12
- ST: 12+12
Kontingente LZT Erwachsene
- VT: 60
- Max 80
- TP: 60
- Max 100
- AP: 160
- Max 300
- ST: 36
- Max 48
Kontingente: KZT Jugendliche
- Alles 12+12
Kontingente: LZT Jugendlicher
- VT:60
- Max 60
- TP: 90
- Max 180 (+30)
- AP:90
- Max 180 (+30)
- ST:36
- Max 48
Kontingente: KZT Kinder
Alles 12+12
Kontingente: LZT Kinder
- VT: 60
- Max 80
- TP: 70
- Max 150 (+30)
- AP: 70
- Max 150 (+30)
- ST: 36
- Max 48
Bezugspersonen
- Bezugspersonen bei Erwachsenen: Lebenspartner und Familienangehörige
- Bezugspersonen bei KiJu: Eltern
- Neu: soziales Umfeld (z.B. Lehrer, Jugendamt)
- Einbezug bereits während Sprechstunde und Probatorik
- Unterschied zu Erwachsenen: begleitende elternarbeit im rahmen zusätzlicher Stunden (1:4 bzw 1:8)