Funk

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und spezifische Details zu Funktechnik im Flugbetrieb, von Ultrakurzwellen bis zu Radaranlagen. Sie behandeln Frequenzbereiche, Aufgaben von Bordanlagen wie ADF-Empfänger oder SSR-Transponder sowie Störungen und deren Ursachen. Praktiker und Auszubildende profitieren gleichermaßen, um Funknavigation, Aussendungen und technische Zusammenhänge zu verstehen.
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Créé / Mis à jour
07.07.2026 / 07.07.2026

Lernkarten

III/3 Wie wird die Sendeleistung von UKW-Sprechfunkanlagen angegeben?

In Watt.

III/4 Welche Sendearten werden beim ungerichteten Funkfeuer (NDB) verwendet?

A1A und A2A.

III/5 In welchem Frequenzbereich wird der UKW-Sprechfunkverkehr abgewickelt?

118 bis 137 MHz.

III/6 Welcher Kanalabstand wird im UKW-Sprechfunkdienst verwendet (118–137 MHz)?

25 kHz.

III/7 Was versteht man unter Modulation?

Das Aufprägen einer Information auf eine Hochfrequenz.

III/8 Was versteht man unter dem Modulationsgrad?

Das Verhältnis von Niederfrequenzamplitude zur Hochfrequenzamplitude.

III/9 Was versteht man unter Frequenztoleranz?

Die höchstzulässige Abweichung der Mittenfrequenz des belegten Frequenzbandes gegenüber der zugeteilten Frequenz.

III/10 Was könnte die Ursache sein, wenn eine Aussendung auch auf anderen Frequenzen hörbar ist?

Der Sender der Funkanlage erzeugt Nebenaussendungen.

III/11 Was versteht man unter einer schädlichen Störung?

Eine Störung, die einen rechtmäßig betriebenen Funkdienst ernstlich beeinträchtigt, behindert oder wiederholt unterbricht.

III/12 Was versteht man unter einer Einseitenbandaussendung?

Eine amplitudenmodulierte Aussendung, bei der das zweite Seitenband nicht übertragen wird.

III/13 In welchem Frequenzbereich werden im Flugfunkdienst hauptsächlich Einseitenbandaussendungen verwendet?

Im Kurzwellenbereich.

III/14 Welche Art der Einseitenbandaussendung wird im KW-Flugfunkdienst vorwiegend verwendet?

Mit unterdrücktem Träger.

III/15 Welche Frequenztoleranz gilt für UKW-Sprechfunkanlagen?

Die vorgeschriebene höchstzulässige Abweichung der Sendefrequenz von der zugeteilten Frequenz.

III/15 Welche Sendeart wird bei Radaranlagen verwendet?

Pulsmodulation.

IV/1 Was kann mit Hilfe der Funknavigation ermittelt werden?

Der Standort, der Kurs oder die Richtung, die Entfernung oder die Geschwindigkeit.

IV/2 Welchen Frequenzbereich umfasst die VOR-Bordanlage?

108 bis 118 MHz.

IV/3 Was kann mit der VOR-Bordanlage empfangen oder ermittelt werden?

Die Kursabweichung zum eingestellten Kurs.

IV/4 Wodurch kann die Anzeige der VOR-Bordanlage beeinflusst werden?

Durch Reflexionen.

IV/5 Welche Kennung sendet die VOR-Bodenanlage aus?

Morsekennung.

IV/6 Wann wechselt am VOR-Anzeigegerät die Richtungsanzeige von „TO“ auf „FROM“?

Beim Überfliegen eines UKW-Drehfunkfeuers.

IV/7 Was wird beim Überflug der VOR-Bodenanlage an der VOR-Bordanlage angezeigt?

Die Anzeige wechselt von „TO“ auf „FROM“.

IV/8 Was ist der „Cone of Silence“?

Der Schweigekegel über der VOR-Bodenstation.

IV/9 In welchem Frequenzbereich werden ILS-Anlagen betrieben (Landekurs/Gleitweg)?

108 bis 112 MHz und 328 bis 335 MHz.

IV/10 Welche Informationen liefert das Instrumenten-Landesystem?

Die Abweichung vom Gleitweg und Landekurs sowie Entfernungen zur Piste.

IV/11 Welche Kennung sendet der ILS-Landekurssender regelmäßig aus?

Morsekennung (A2A).

IV/12 Was wird mit dem Kreuzzeiger-Instrument der ILS-Bordanlage angezeigt?

Die Abweichungen vom Gleitweg und Landekurs.

IV/13 Auf welcher Frequenz werden Markierungsfunkfeuer betrieben?

Auf 75 MHz.

IV/14 Was wird mit Markierungsfunkfeuern gekennzeichnet?

Die Entfernung zum Beginn der Landebahn.

IV/15 Was wird von der Marker-Bordanlage angezeigt?

Optisch das Überfliegen der Funkfeuer mittels verschiedenfarbiger Anzeigelampen.

IV/16 In welchem Frequenzbereich werden DME betrieben?

Von 960 bis 1215 MHz.

IV/17 Welche Information wird vom DME geliefert?

Die Entfernung zur zugehörigen Bodenanlage in Meilen.

IV/18 Wann ist eine DME-Anzeige brauchbar?

Wenn kontinuierlich die Geschwindigkeit über Boden oder die Flugzeit zur Station an der Bordanlage angezeigt wird.

IV/19 Welche Aufgaben haben Radaranlagen?

Die Lagebestimmung von Objekten nach Richtung und Entfernung.

IV/20 Welche Vorteile haben Primärradaranlagen (SRE)?

Unabhängigkeit von bordseitigen Anlagen.

IV/21 Welche Vorteile haben Sekundärradaranlagen (SSR)?

Geringere Sendeleistung des Bodensenders erforderlich.

IV/22 Wodurch wird eine Aussendung des SSR-Transponders ausgelöst?

Durch die Auswertung von Abfrage-Signalen auf 1030 MHz.

IV/23 Was wird durch das Aufleuchten der Kontroll- oder REPLY-Lampe am SSR-Transponder angezeigt?

Der Transponder wird abgefragt.

IV/24 Welche Aussendungen werden von VHF-Peilanlagen erfasst?

Die Aussendungen der UKW-Bord-Sprechfunkanlage.

IV/25 Welche Aufgabe hat der VHF-Peiler?

Die Richtungsbestimmung zu Luftfahrzeugen (Fremdpeilung).

IV/26 Welche Aufgabe hat der Funkhöhenmesser?

Messung der Höhe über Grund.

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